DE2016199C3 - Siebmaschine - Google Patents
SiebmaschineInfo
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- DE2016199C3 DE2016199C3 DE19702016199 DE2016199A DE2016199C3 DE 2016199 C3 DE2016199 C3 DE 2016199C3 DE 19702016199 DE19702016199 DE 19702016199 DE 2016199 A DE2016199 A DE 2016199A DE 2016199 C3 DE2016199 C3 DE 2016199C3
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/46—Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
- B07B1/50—Cleaning
- B07B1/54—Cleaning with beating devices
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung be'rifft eine Siebmaschine, die
in bekannter Weise aus einem Siebkasten, einer Siebgewebefläche aus Maschendraht oder einem
textlien Geflecht mit maschendrahtähnlichem Verhalten, einem Zulauf und je einem Auslauf für das Ober-
und Untergut sowie aus Anstoßaggregaten für die Erregung der Siebgewebefläche besteht.
Bei Siebmaschinen ist es bekannt, die Siebgewebefläche
direkt durch Anstoßen, wobei der Siebrahmen oder Siebkasten in der Regel in Ruhe bleibt oder indirekt
durch Anstoßen des Kastens oder Rahmens anzutreiben.
Bei der Siebmaschine nach vorliegender Erfindung handelt es sich um eine solche mit direktem Anstoß der
Siebgewebefläche, bei der die Siebgewebefläche frei ist, aber direkt angeschlagen wird, während der Siebkasten
als Träger aller Bestandteile und Aggregate der Siebmaschine in Ruhe bleibt.
Hierbei ist es ferner bekannt, eine Anzahl Anstoßer oberhalb der gesamten Erstreckung der Siebgewebefläche
systematisch zu verteilen und im Gleichtakt oder unterschiedlich einzeln oder in Gruppen arbeiten zu
lassen.
Dabei ist es auch bekannt, die Siebgewebefläche entweder an den Längsseiten oder an den Stirnseiten
»der an allen Seiten mit sich über die ganze Länge der Seiten erstreckenden starren Randumfassungen im
Siebrahmen unter teilweise erheblicher Vorspannung einzuspannen.
Ferner ist bekannt, zum Spannen des Siebgewebes mehrere nebeneinander Und gegenüberliegende Spann«
vorrichtungen gleicher Art vorzusehen, wobei jede Spannvorrichtung für sich einstellbar ist.
Auch ist ein Vorschlag bekanntgeworden, die
gesamte Siebgewebefläche nur mit der Gewebespannung einzuspannen.
Allen diesen Befestigungsarten der Siebgewebefläche ist gemeinsam, daß der Siebgewebefläche eine über die
gesamte Erstreckung gleichmäßige Spannung erteilt ί werdensoll.
Man erhält bei diesen bekannten Siebmaschinen eine durch Spannung der Siebgewebefläche bestimmte über
die Gesairterstreckung der Siebfläche im wesentlichen gleichmäßige und unabwandelbare SiebcharaLteristik,
ίο deren Intensität nur durch L'nterschiedlichkeit in den
Anstoßern beeinflußbar ist Durch die unterschiedliche Intensität aber werden die Siebgewebe ebenso unterschiedlich
belastet und sind nicht anpaßbar.
Die Folge ist, daß dL* Siebgewebe schnell zerstört
is werden.
Den sich beim Siebvorgang während des Durchganges des Siebgutes von der Aufgabestelle bis zum Auslauf
ändernden Betriebsbedingungen kann die Siebgewebeflächenspannung nicht folgen, so daß auch der
Siebprozeß unvollkommen abläuft
Vorliegender Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu finden, der optimale Ergebnisse
beim Siebprozeß erwarten läßt
Gelöst wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch. daß der durch je zwei gegenüberliegende Spannvorrichtungen
unterschiedlich spannbaren und damit über die Erstreckung mehrer.- Zonen bildenden Siebgewebefläche
je Zone als Anstoßer mehrere an einer im Siebrahmen gelagerten schwingenden Welle, die sich
quer unter der Siebgewebefläche (parallel zur Spannrichtung) erstreckt, angeordnete Schlagheuel zugeordnet
sind.
Mit dieser Maßnahme ist es möglich, der Siebgewebefläche
über ihren Verlauf soviel unterschiedliche Siebcharakteristiken aufzuzwingen wie Zonen vorgesehen
sind.
So kann man beispielsweise von der der Aufgabestelle nächstliegenden Zone bis zur letzten Zone vor dem
Auslauf die Siebflächenspanming von erheblicher Vorspannung bis zur Gewebespannung in Stufen
abfallen lassen, wobei selbst bein Gleichtakt der Anstnijer emc erhebliche verbesserte Aussiebung
erzielt wird.
Weil nun die Intensität der Anstoßer nur noch von Zone zu Zone verändert und insbesondere der
jeweiligen Zonenspannung angepaßt werden kann, wobei auch die Anstoßer zonenweise unterschiedlich im
Takt arbeiten können, dann kann die Siebmaschine allen auftretenden Bedingungen zur Erreichung eines optirr.a-
len Ergebnisses des Siebprozesses durch Anpassung
gerecht werden.
Eine Besonderheit zum Zwecke eines punktförmigen Ar..itoßens besteht darm, daß auf den schwingenden
Schlaghebeln vorstehende kreisrunde Köpfe. Teller oder Platten kleinen Durchmessers angeordnet sind.
Eine andere Einzelheit besteht darin, daß die
Drehlager für die Welle der Anstoßer als Gummilager ausgebildet sind und die schwingende Welle der
Anstoßer über einen Hebel mit einem elektromagnet!- sehen Amrieb. der ebenfalls wie das Drehlager am
Siebrahmen befestigt ist, gekoppelt ist.
Eine erfindungsgemäß gestaltete Siebmaschine ermöglicht die beliebige Verwendung eines zonenweise
unterteilten Antriebes im Zusammenwirken mit einer zonenweise spannbaren Siebgewebefläche, wobei die
beweglichen Teile staub-, luft*, wasser- und wartungsfrei
eingesetzt werden können. Auch die bequeme Aus* wechselbarkeit einer freien Siebgewebefläche wird
beibehalten.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Siebgewebefläche im Rahmen von oben gesehen;
F i g. 2 eine Siebgewebefläche nach F i g. 1 von der
Seite gesehen;
F i g. 3 eine Einzelheit;
Fig.4 ein Befestigungs- und Spannelement in
vergrößertem Maßstab, von der Seite im Schnitt ιό
gesehen;
Fig.5 einen Ausschnitt eines Randteiles entsprechend
F i g. 4 von oben gesehen;
F i g. 6 eine Siebmaschine von der Seite gesehen;
F i g. 7 einen Seitenteilausschnitt zu F i g. 6, F i g. 8 eine Siebmaschine »On oben gesehen.
Die Siebgewebefläche 1 einer Siebmaschine ist in einen Rahmen 2 mit den Befestigungs- und Spannelementen
3, die der Zoneneinteilung der Siebgewebefläche 1 entsprechend verteilt längs der Ränder der
Siebgewebefläche 1 angeordnet sind, fesi eingespannt.
Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß be: diesem Ausführungsbeispiel sechs Zonen 4 quer zur Förderrichtung
(Pfeil) vorgesehen sind. Dementsprechend sind an beiden Längsrändern der Siebgewebefläche 1 gegenüberliegend
je sechs Befestigungs- und Spannelemente 3 angeordnet.
An der einen Stirnseite der Siebgewebefläche 1 sind fünf Befestigungs- und Spannelemente 3 vorgesehen,
wodurch die Siebgewebefläche 1 in Förderrichtung in fünf Zonen aufgeteilt ist. Die Befestigungs- und
Spannelemente 3 sind unabhängig voneinander spannbar, so daß zonenweise jede gewünschte Gewebevorspannung
eingestellt werden kann.
Mit einer solchen in Spannzonen unterteilten Siebgewebefläche 1 wirken nun in der Siebmaschine
Anstoßer zusammen, die aus an einer in Gummilagern 5 am Siebkasten 6 gelagerten Welle 7 befestigten
Schlaghebeln 8 mit Köpfen 9 bestehen.
In den Gummilagern 5 schwingt die Welle 7 unter Ausnutzung der Gummielastizität im Rhythmus des
elektromagnetischen Antriebes 10, der in bekannter Weise mit Netzfrequenz betrieben wird und durch
Anschlag hochfrequente Oberwellen abgibt, wobei die Übertragung der Ankerschwingungen über einen Hebel
11 auf die Welle 7 erfolgt. Durch das Gummilager 5 wird
die Lagerung der Welle 7 staub- und >■ ^.rtungsfrei.
Bei dieser Siebmaschine können die Antriebe der Zonen synchron oder asynchron laufen.
Ebenso können die Siebgewebespannungen der Zonen gleich oder ungleich sein.
Damif kann diese neue Siebmaschine jeder beliebigen Anforderung angepaßt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Siebmaschine, bestehend aus Siebkasten, freier Siebgewebefläche, die an ihren Rändern von
mehreren auf den Umfang verteilt, nebeneinander und gegenüber angeordneten Spannvorrichtungen
eingespannt ist, einem Zulauf und je einem Auslauf für Ober- und Untergut, sowie Anstoßaggregaten
für die direkte Erregung der Siebgewebefläche, dadurch gekennzeichnet, daß der durch je
zwei gegenüberliegende Spannvorrichtungen unterschiedlich spannbaren und damit über die Erstrekkung
mehrerer Zonen badenden Siebgewebefläche je Zone als Anstoßer mehrere an einer im
Siebrahmen gelagerten schwingenden Welle, die sich quer unter der Siebgewebefläche (parallel zur
Spannrichtung) erstreckt, angeordnete Schlaghebel zugeordnet sind
2. Siebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den schwingenden Schlaghebeln
(8) vorstehende kreisrunde Köpfe (9), Teller oder Platten kleinen Durchmessers angeordnet sind.
3. Siebmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehlager für die Welle (7)
der Anstoßer (8, 9) als Gummilager (5) ausgebildet sind und die schwingende Welle (7) der Anstoßer (8,
9) über einen Hebel (11) mit ei.iem elektromagnetischen
Antrieb (10), der ebenfalls wie das Drehlager (5) am Siebrahmen (2) befestigt ist, gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702016199 DE2016199C3 (de) | 1970-04-04 | 1970-04-04 | Siebmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702016199 DE2016199C3 (de) | 1970-04-04 | 1970-04-04 | Siebmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2016199A1 DE2016199A1 (en) | 1971-10-21 |
| DE2016199B2 DE2016199B2 (de) | 1980-03-13 |
| DE2016199C3 true DE2016199C3 (de) | 1982-02-25 |
Family
ID=5767137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702016199 Expired DE2016199C3 (de) | 1970-04-04 | 1970-04-04 | Siebmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2016199C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT379969B (de) * | 1983-05-04 | 1986-03-25 | Rheinische Werkzeug & Maschf | Siebmaschine |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
| AT322477B (de) * | 1973-10-24 | 1975-05-26 | Binder Co Ag | Siebmaschine |
| DE2918984C2 (de) * | 1979-05-11 | 1982-06-09 | Uhde Gmbh, 4600 Dortmund | Vorrichtung zum Antrieb einer um ihre Längsachse schwingbar angeordneten Welle |
| AT377589B (de) * | 1981-08-28 | 1985-04-10 | Mueller Franz | Befestigungselement zum abhaengen von einrichtungen wie geraete, rohre u. dgl. |
| RU187743U1 (ru) * | 2017-06-07 | 2019-03-18 | Владислав Владимирович Загорулько | Вибрационный грохот |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB444170A (en) * | 1934-06-13 | 1936-03-13 | Tyler Co W S | Improved apparatus for screening materials |
| DE1223239B (de) * | 1965-12-20 | 1966-08-18 | Inst Chemieanlagen | Vibrationssieb, insbesondere fuer Schwingsiebmaschinen |
-
1970
- 1970-04-04 DE DE19702016199 patent/DE2016199C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT379969B (de) * | 1983-05-04 | 1986-03-25 | Rheinische Werkzeug & Maschf | Siebmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2016199B2 (de) | 1980-03-13 |
| DE2016199A1 (en) | 1971-10-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |