DE201552C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE201552C DE201552C DENDAT201552D DE201552DA DE201552C DE 201552 C DE201552 C DE 201552C DE NDAT201552 D DENDAT201552 D DE NDAT201552D DE 201552D A DE201552D A DE 201552DA DE 201552 C DE201552 C DE 201552C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carborundum
- line
- wave receiver
- lines
- wave
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910010271 silicon carbide Inorganic materials 0.000 claims description 16
- HMDDXIMCDZRSNE-UHFFFAOYSA-N [C].[Si] Chemical compound [C].[Si] HMDDXIMCDZRSNE-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 229910021419 crystalline silicon Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 description 4
- 230000001066 destructive effect Effects 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 239000002178 crystalline material Substances 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 229910052710 silicon Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010703 silicon Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D62/00—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
- H10D62/80—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials
- H10D62/83—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials being Group IV materials, e.g. B-doped Si or undoped Ge
- H10D62/832—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials being Group IV materials, e.g. B-doped Si or undoped Ge being Group IV materials comprising two or more elements, e.g. SiGe
- H10D62/8325—Silicon carbide
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D1/00—Demodulation of amplitude-modulated oscillations
- H03D1/08—Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear two-pole elements
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D10/00—Bipolar junction transistors [BJT]
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Nonlinear Science (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Details Of Aerials (AREA)
Description
| I | V' ι | W. iüCI! Π | I til | ι }·.«(·« JM K |
| ΐ'" | \' 5° |'; ί> , | .1', | ||
| ""_■"*,'.' 7 '" | ||||
| ία. | ||||
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 201552-KLASSE 21«. GRUPPE
Wellenempfänger für drahtlose Telegraphie.
.Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1907 ab.
° ° ° ° ■ . 14. Dezember 1900
Der vorliegende Wellenempfänger gehört zu der bekannten Gruppe von Wellenempfängern,
bei denen ein nichtmetallisches kristallinisches Material verwendet wird, und zwar soll hier
kristallinische Siliziumkohle, 'd.h. die unter dem Namen »!Carborundum« bekannte chemische
Verbindung von Kohlenstoff und Silizium verwendet werden. Dieses Material hat sich in
der Praxis für den Wellenempfänger als besonders vorteilhaft erwiesen. Es ist nämlich
außerordentlich widerstandsfähig, äußerst hart und bildet einen verhältnismäßig schlechten
Leiter für die Elektrizität. Die kristallinische Siliziumkohle kommt sowohl in Form eines
festen Körpers als auch im losen Zustande zur Verwendung.
In den beiliegenden Zeichnungen ist der Wellenempfänger nach der Erfindung in verschiedenen
Ausführungsformen und Anordnungen dargestellt.
In den Fig. 1 und 2 bedeutet A die in bekannter
Weise fächerförmig ausgebildete, zum Aufnehmen der an der Empfängerstation ankommenden Wellen dienende Antenne. Diese
steht mit der Leitung α in Verbindung, in die der Wellenempfänger Ws bzw. W eingeschaltet
und die durch die Leitung a' geerdet ist.
Der in Fig. 1 dargestellte Ortsstromkreis enthält eine Batterie B, die Leitungen b V und
den als Telephon ausgebildeten Anzeiger R. Die Leitungen b b' sind an die Leitungen a a'
angeschlossen, und zwar auf entgegengesetzten Seiten des Wellenempfängers W8. Der in Fig. 1
dargestellte Hörer R wird für den praktischen Betrieb in bekannter Weise als sogenanntes.
Kopftelephon ausgebildet.
Der Wellenempfänger WB kann in irgendeiner
geeigneten Weise ausgebildet sein. Nach Fig. 3 ist er in Form eines Stäbchens W' aus Karborundum
ausgebildet. An diesem Stäbchen sind die Enden der Leitungen a a' in geeigneter
Weise befestigt. Es genügt schon das bloße Herumwinden der Drahtenden um die Enden
dieses Stäbchens.
Nach Fig. 4 besteht der Wellenempfänger aus einer losen Masse W% von Karborundum
zwischen den beiden Platten P P'. Diese Platten bestehen aus leitendem Material, und
die Leitungen α α' stehen mit ihnen in Verbindung.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist der Wellenempfänger in Form zweier
keilförmiger Stücke aus Karborundum ausgebildet. Diese berühren.sich mit ihren Schneiden.
Sie werden in geeigneter Weise in dieser Kontaktlage gehalten und in die Leitungen a a'
eingeschaltet.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform zeigt den Wellenempfänger in Form einer
verhältnismäßig dünnen Scheibe Wi aus Karborundum,
die durch die beiden Stellschrauben s s' gehalten wird. Letztere sind in einem
Rahmen S angeordnet und mit den Leitungen α α' verbunden.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform kommt wieder ein Stäbchen W5 aus
Karborundum zur Anwendung. Mit dem einen Ende dieses Stäbchens ist die Leitung a in
geeigneter Weise verbunden, etwa wieder durch Aufwinden des Endes dieser Leitung, während
die Leitung a! sich einfach gegen das andere Ende des Stäbchens W5 legt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist das Stäbchen W6 aus Karborundum mit der
Leitung α verbunden, und es legt sich infolge seiner Schwere auf die Platte P2, die mit der
anderen Leitung a\ in Verbindung steht.
In Fig. 9 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der zwei stabförmige Körper W
aus Karborundum zur Anwendung kommen. Der eine steht mit dem einen Ende der Leitung α und der andere mit dem einen Ende
der Leitung a' in Verbindung. Beide Körper berühren sich mit ihren freien Enden. ·
Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform bedeutet V einen Behälter für einen
Elektrolyten. In diesen taucht ein konisches Stäbchen aus Karborundum, welches mit der
Leitung α in Verbindung steht, mit seiner Spitze mehr oder weniger tief ein. Die Leitung
a! kann unmittelbar mit dem Behälter V verbunden werden, ' wenn dieser aus leitendem
Material besteht. Ist dies nicht der Fall, so erfolgt die Verbindung durch eine besondere,
ebenfalls in den Elektrolyten eintauchende ■Elektrode α2.
Bei der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform taucht das mit der Leitung a in Verbindung
. stehende Stäbchen Wd aus Karborundum in den Elektrolyten, und das freie Ende der Leitung
a' ist zu einer zweiten Elektrode ausgebildet, die in einem mehr oder weniger großen
Abstande von der anderen Elektrode in den Elektrolyten eingeführt ist.
Fig. 12 zeigt eine ähnliche Anordnung, nur besteht dort die zweite Elektrode nicht aus
dem freien Ende der Leitung.«', sondern aus einem zweiten stabförmigen Körper W10, der
wiederum aus Karborundum besteht. Die Fig. 13 und 14 veranschaulichen weitere Ausführungsformen
der Erfindung. N bedeutet eine Nadel oder einen anderen Leiter, der sich auf die Schneiden mehrerer keilförmiger Stücke
W12 aus Karborundum legt, die untereinander elektrisch leitend verbunden sind. In gewissen
Fällen erweist es sich als wünschenswert, die Nadel oder den Leiter N vermittels eines Gewichtes
N2 oder eines permanenten Magneten N3 in seiner Lage zu ■ halten. Bei diesen Anordnungen
wird die Nadel oder der Leiter N einerseits und die Körper W12 aus Karborundum
andrerseits mit dem freien Ende der Leitungen a bzw. a' verbunden.
In Fig. 2 ist eine Anordnung dargestellt, die sich als besonders praktisch erwiesen hat;
bei dieser sind die Antennen A vermittels der Leitungen α α mit der Erdleitung a' verbunden,
und der Hörer R ist zwischen die eine der Leitungen α und die Erdleitung a! geschaltet.
Die Leitungsbrücke c c' enthält den Wellenempfänger W aus Karborundum. Eine Batterie
oder eine andere unabhängige Stromquelle ist nicht vorhanden. Infolge dieser Anordnung,
ist es möglich, Zeichen, die von einer mehrere Hundert Meilen weit von der Empfängerstation
entlegenen Senderstation gegeben werden, aufzunehmen.
Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß die verschiedenen, beispielsweise in Fig. 3 bis 14
dargestellten Ausführungsformen des Wellenempfängers sowohl bei der in Fig. 1 angegebenen
als auch bei der in Fig. 2 dargestellten An-Ordnung Verwendung finden können.
In der Praxis erweist es sich als wünschenswert, die an sich bekannten Abstimmvorrichtungen
in Verbindung mit dem Wellenempfänger zu verwenden, da durch die Abstimmvorrichtungen
falsche Zeichen unterdrückt werden, die die Übertragung mehr oder weniger schwer
verständlich machen. Auf die Wirkungsweise des Wellenempfängers an sich hat die Anordnung
einer Abstimm vorrichtung keinen Einfluß. Diese bleibt vielmehr die gleiche, einerlei, ob
eine Abstimmvorrichtung angewendet wird oder nicht.
Einer der Hauptvorteile, die die Anwendung des beschriebenen Wellenempfängers, und zwar
speziell der in den Fig. 10 bis 12 dargestellten
Ausführungsformen desselben, mit sich bringt, ist der, daß das zur Anwendung kommende
Material, die kristallinische Siliziumkohle (Karborundum), nicht nur außerordentlich wellenempfindlich,
sondern auch außerordentlich widerstandsfähig ist, nicht ausbrennt und nicht zerstört
wird, wenn der Empfänger nahe an einer Senderstation liegt. Mit anderen Worten: die
intensiven Schwingungen, die an der Senderstation hervorgerufen werden, üben keinen
zerstörenden Einfluß auf den in deren Nähe angeordneten Empfänger aus, wie es bei anderen
Empfängern der Fall ist.
Wenn gewünscht, können die Vorrichtungen nach den Fig. 10 bis 12 in ein Gehäuse aus
Glas oder einem anderen isolierenden Material eingebaut werden.
Obgleich sich über die Natur der durch die Wellen auf den · Wellenempfänger ausgeübten
Wirkungen etwas Bestimmtes nicht sagen läßt, so läßt sich doch annehmen, daß diese Wirkungenauf
Hitzewirkungen zurückzuführen sind oder auch auf die Kapazität des Wellenanzeigers,
der als Gleichrichter für die elekfrischen Wellen wirkt. Welcher Art nun auch
diese Wirkungen sein mögen, so sind die durch
die vorliegende Erfindung erzielten Resultate außerordentlich befriedigend; derWellenanzeiger
ist gegen die Wellenwirkung außerordentlich empfindlich, und er unterliegt keinerlei zerstörenden
Einflüssen, wie sie durch Wellen von einem Senderapparat in der Nähe des Wellenempfängers hervorgerufen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wellenempfänger für drahtlose Telegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß als wellenempfindliches Material kristallinische Siliziumkohle (Karborundum) in fester oder loser Form verwendet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US375734XA | 1906-03-23 | 1906-03-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201552C true DE201552C (de) |
Family
ID=8894993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201552D Active DE201552C (de) | 1906-03-23 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201552C (de) |
| FR (1) | FR375734A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961468C (de) * | 1952-04-30 | 1957-04-04 | Siemens Ag | Elektrisch unsymmetrisch leitendes System mit einem sich kegel- oder schneidenfoermig verjuengenden Halbleiterblock |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917080C (de) * | 1950-05-04 | 1954-08-23 | Ibm Deutschland | Halbleiteranordnung |
-
0
- DE DENDAT201552D patent/DE201552C/de active Active
-
1907
- 1907-03-15 FR FR375734A patent/FR375734A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961468C (de) * | 1952-04-30 | 1957-04-04 | Siemens Ag | Elektrisch unsymmetrisch leitendes System mit einem sich kegel- oder schneidenfoermig verjuengenden Halbleiterblock |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR375734A (fr) | 1907-07-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2009379B2 (de) | Piezoelektrischer Oszillator in Form einer Stimmgabel als Zeitnormal für zeithaltende Geräte | |
| DE201552C (de) | ||
| DE2000544C3 (de) | Mindestens eine elastische Kontaktzunge aufweisende Klemmvorrichtung für in batteriebetriebene Geräte einsetzbare Batterien | |
| DE837732C (de) | Verbesserung an Halbleiter-Verstaerkern und Gleichrichtern | |
| DE850771C (de) | Elektrischer Kontakt | |
| DE2942293A1 (de) | Steckeinheit | |
| DE217073C (de) | ||
| DE892795C (de) | Elektronenroehre, insbesondere Senderoehre fuer hohe Frequenzen | |
| DE140871C (de) | ||
| Faßbender et al. | Hochfrequenz-Mehrfachtelephonie und-Telegraphie längs | |
| DE463188C (de) | Piezoelektrische Vorrichtung mit mehreren Elementen | |
| DE206331C (de) | ||
| DE406535C (de) | Rahmenantenne fuer drahtlose Telegraphie | |
| DE523194C (de) | Roehrenempfangsschaltung, bei der am Gitter eine hohe positive Spannung und an der Anode eine kleine negative Spannung angelegt wird, fuer extrem kurze Wellen | |
| DE904326C (de) | Multivibrator-Schaltung mit Tetroden | |
| DE1766158C (de) | Piezoelektrische keramische Resonatoreinheit | |
| DE618041C (de) | Anordnung zur Verbindung eines Kurzwellenvorsatzgeraetes mit einem Rundfunkempfaenger | |
| DE427554C (de) | Einrichtung zur Beeinflussung von elektrischen Schwingungen mittels Entladungsroehren | |
| DE324494C (de) | Einrichtung fuer Vakuumroehren mit Gitterelektrode und schwachem Anodenpotential, insbesondere fuer Verstaerker und Schwingungserzeuger | |
| DE406681C (de) | Anordnung zur Bestimmung des Ortes eines Fahrzeuges | |
| Teil | Hochfrequenz-Mehrfachtelephonie und-Telegraphie längs Leitungen. | |
| DE300013C (de) | ||
| DE370959C (de) | Einrichtung zum Senden elektrischer Wellen | |
| DE2626708A1 (de) | Schwingkristall | |
| DE409543C (de) | Verstaerker fuer drahtlose Telegraphie mit Dreielektrodenroehren |