DE201552C - - Google Patents

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DE201552C
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lines
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    • H10D62/80Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials
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    • H10D62/832Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials being Group IV materials, e.g. B-doped Si or undoped Ge being Group IV materials comprising two or more elements, e.g. SiGe
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 201552-KLASSE 21«. GRUPPE
Wellenempfänger für drahtlose Telegraphie.
.Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1907 ab.
° ° ° ° ■ . 14. Dezember 1900
Der vorliegende Wellenempfänger gehört zu der bekannten Gruppe von Wellenempfängern, bei denen ein nichtmetallisches kristallinisches Material verwendet wird, und zwar soll hier kristallinische Siliziumkohle, 'd.h. die unter dem Namen »!Carborundum« bekannte chemische Verbindung von Kohlenstoff und Silizium verwendet werden. Dieses Material hat sich in der Praxis für den Wellenempfänger als besonders vorteilhaft erwiesen. Es ist nämlich außerordentlich widerstandsfähig, äußerst hart und bildet einen verhältnismäßig schlechten Leiter für die Elektrizität. Die kristallinische Siliziumkohle kommt sowohl in Form eines festen Körpers als auch im losen Zustande zur Verwendung.
In den beiliegenden Zeichnungen ist der Wellenempfänger nach der Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und Anordnungen dargestellt.
In den Fig. 1 und 2 bedeutet A die in bekannter Weise fächerförmig ausgebildete, zum Aufnehmen der an der Empfängerstation ankommenden Wellen dienende Antenne. Diese steht mit der Leitung α in Verbindung, in die der Wellenempfänger Ws bzw. W eingeschaltet und die durch die Leitung a' geerdet ist.
Der in Fig. 1 dargestellte Ortsstromkreis enthält eine Batterie B, die Leitungen b V und den als Telephon ausgebildeten Anzeiger R. Die Leitungen b b' sind an die Leitungen a a' angeschlossen, und zwar auf entgegengesetzten Seiten des Wellenempfängers W8. Der in Fig. 1 dargestellte Hörer R wird für den praktischen Betrieb in bekannter Weise als sogenanntes. Kopftelephon ausgebildet.
Der Wellenempfänger WB kann in irgendeiner geeigneten Weise ausgebildet sein. Nach Fig. 3 ist er in Form eines Stäbchens W' aus Karborundum ausgebildet. An diesem Stäbchen sind die Enden der Leitungen a a' in geeigneter Weise befestigt. Es genügt schon das bloße Herumwinden der Drahtenden um die Enden dieses Stäbchens.
Nach Fig. 4 besteht der Wellenempfänger aus einer losen Masse W% von Karborundum zwischen den beiden Platten P P'. Diese Platten bestehen aus leitendem Material, und die Leitungen α α' stehen mit ihnen in Verbindung.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist der Wellenempfänger in Form zweier keilförmiger Stücke aus Karborundum ausgebildet. Diese berühren.sich mit ihren Schneiden. Sie werden in geeigneter Weise in dieser Kontaktlage gehalten und in die Leitungen a a' eingeschaltet.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform zeigt den Wellenempfänger in Form einer verhältnismäßig dünnen Scheibe Wi aus Karborundum, die durch die beiden Stellschrauben s s' gehalten wird. Letztere sind in einem
Rahmen S angeordnet und mit den Leitungen α α' verbunden.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform kommt wieder ein Stäbchen W5 aus Karborundum zur Anwendung. Mit dem einen Ende dieses Stäbchens ist die Leitung a in geeigneter Weise verbunden, etwa wieder durch Aufwinden des Endes dieser Leitung, während die Leitung a! sich einfach gegen das andere Ende des Stäbchens W5 legt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist das Stäbchen W6 aus Karborundum mit der Leitung α verbunden, und es legt sich infolge seiner Schwere auf die Platte P2, die mit der anderen Leitung a\ in Verbindung steht.
In Fig. 9 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der zwei stabförmige Körper W aus Karborundum zur Anwendung kommen. Der eine steht mit dem einen Ende der Leitung α und der andere mit dem einen Ende der Leitung a' in Verbindung. Beide Körper berühren sich mit ihren freien Enden. ·
Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform bedeutet V einen Behälter für einen Elektrolyten. In diesen taucht ein konisches Stäbchen aus Karborundum, welches mit der Leitung α in Verbindung steht, mit seiner Spitze mehr oder weniger tief ein. Die Leitung a! kann unmittelbar mit dem Behälter V verbunden werden, ' wenn dieser aus leitendem Material besteht. Ist dies nicht der Fall, so erfolgt die Verbindung durch eine besondere, ebenfalls in den Elektrolyten eintauchende ■Elektrode α2.
Bei der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform taucht das mit der Leitung a in Verbindung . stehende Stäbchen Wd aus Karborundum in den Elektrolyten, und das freie Ende der Leitung a' ist zu einer zweiten Elektrode ausgebildet, die in einem mehr oder weniger großen Abstande von der anderen Elektrode in den Elektrolyten eingeführt ist.
Fig. 12 zeigt eine ähnliche Anordnung, nur besteht dort die zweite Elektrode nicht aus dem freien Ende der Leitung.«', sondern aus einem zweiten stabförmigen Körper W10, der wiederum aus Karborundum besteht. Die Fig. 13 und 14 veranschaulichen weitere Ausführungsformen der Erfindung. N bedeutet eine Nadel oder einen anderen Leiter, der sich auf die Schneiden mehrerer keilförmiger Stücke W12 aus Karborundum legt, die untereinander elektrisch leitend verbunden sind. In gewissen Fällen erweist es sich als wünschenswert, die Nadel oder den Leiter N vermittels eines Gewichtes N2 oder eines permanenten Magneten N3 in seiner Lage zu ■ halten. Bei diesen Anordnungen wird die Nadel oder der Leiter N einerseits und die Körper W12 aus Karborundum andrerseits mit dem freien Ende der Leitungen a bzw. a' verbunden.
In Fig. 2 ist eine Anordnung dargestellt, die sich als besonders praktisch erwiesen hat; bei dieser sind die Antennen A vermittels der Leitungen α α mit der Erdleitung a' verbunden, und der Hörer R ist zwischen die eine der Leitungen α und die Erdleitung a! geschaltet. Die Leitungsbrücke c c' enthält den Wellenempfänger W aus Karborundum. Eine Batterie oder eine andere unabhängige Stromquelle ist nicht vorhanden. Infolge dieser Anordnung, ist es möglich, Zeichen, die von einer mehrere Hundert Meilen weit von der Empfängerstation entlegenen Senderstation gegeben werden, aufzunehmen.
Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß die verschiedenen, beispielsweise in Fig. 3 bis 14 dargestellten Ausführungsformen des Wellenempfängers sowohl bei der in Fig. 1 angegebenen als auch bei der in Fig. 2 dargestellten An-Ordnung Verwendung finden können.
In der Praxis erweist es sich als wünschenswert, die an sich bekannten Abstimmvorrichtungen in Verbindung mit dem Wellenempfänger zu verwenden, da durch die Abstimmvorrichtungen falsche Zeichen unterdrückt werden, die die Übertragung mehr oder weniger schwer verständlich machen. Auf die Wirkungsweise des Wellenempfängers an sich hat die Anordnung einer Abstimm vorrichtung keinen Einfluß. Diese bleibt vielmehr die gleiche, einerlei, ob eine Abstimmvorrichtung angewendet wird oder nicht.
Einer der Hauptvorteile, die die Anwendung des beschriebenen Wellenempfängers, und zwar speziell der in den Fig. 10 bis 12 dargestellten Ausführungsformen desselben, mit sich bringt, ist der, daß das zur Anwendung kommende Material, die kristallinische Siliziumkohle (Karborundum), nicht nur außerordentlich wellenempfindlich, sondern auch außerordentlich widerstandsfähig ist, nicht ausbrennt und nicht zerstört wird, wenn der Empfänger nahe an einer Senderstation liegt. Mit anderen Worten: die intensiven Schwingungen, die an der Senderstation hervorgerufen werden, üben keinen zerstörenden Einfluß auf den in deren Nähe angeordneten Empfänger aus, wie es bei anderen Empfängern der Fall ist.
Wenn gewünscht, können die Vorrichtungen nach den Fig. 10 bis 12 in ein Gehäuse aus Glas oder einem anderen isolierenden Material eingebaut werden.
Obgleich sich über die Natur der durch die Wellen auf den · Wellenempfänger ausgeübten Wirkungen etwas Bestimmtes nicht sagen läßt, so läßt sich doch annehmen, daß diese Wirkungenauf Hitzewirkungen zurückzuführen sind oder auch auf die Kapazität des Wellenanzeigers, der als Gleichrichter für die elekfrischen Wellen wirkt. Welcher Art nun auch diese Wirkungen sein mögen, so sind die durch
die vorliegende Erfindung erzielten Resultate außerordentlich befriedigend; derWellenanzeiger ist gegen die Wellenwirkung außerordentlich empfindlich, und er unterliegt keinerlei zerstörenden Einflüssen, wie sie durch Wellen von einem Senderapparat in der Nähe des Wellenempfängers hervorgerufen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wellenempfänger für drahtlose Telegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß als wellenempfindliches Material kristallinische Siliziumkohle (Karborundum) in fester oder loser Form verwendet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT201552D 1906-03-23 Active DE201552C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE961468C (de) * 1952-04-30 1957-04-04 Siemens Ag Elektrisch unsymmetrisch leitendes System mit einem sich kegel- oder schneidenfoermig verjuengenden Halbleiterblock

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