DE892795C - Elektronenroehre, insbesondere Senderoehre fuer hohe Frequenzen - Google Patents
Elektronenroehre, insbesondere Senderoehre fuer hohe FrequenzenInfo
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- DE892795C DE892795C DES7184D DES0007184D DE892795C DE 892795 C DE892795 C DE 892795C DE S7184 D DES7184 D DE S7184D DE S0007184 D DES0007184 D DE S0007184D DE 892795 C DE892795 C DE 892795C
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Description
- Elektronenröhre, insbesondere Senderöhre für hohe Frequenzen Die Erfindung betrifft eine Elektronenröhre, insbesondere eine Senderöhre, die zur .Erzeugung elektrischer Schwingungen von hoher Frequenz dient.
- Es ist bekannt, bei derartigen Röhren, deren Elektrodensystem in der Regel ziemlich langgestreckt ist, zwischen Steuergitter und Kathode einen Isolierkörper anzubringen, durch den der Abstand zwischen Kathode und Steuergitter bestimmt wird und der gleichzeitig zur Abstützung der Kathode dient. Derartige Isolierkörper können an einem oder auch an beiden Enden des Elektrodensystem angebracht werden.
- Im Betriebe solcher Senderöhren, insbesondere bei ihrer Verwendung zur Erzeugung von hochfrequenten Strömen, stellt sich nun häufig der Nachteil heraus, daß der erwähnte Isolierkörper; der in der Regel aus Quarz besteht, beschädigt wird. Beispielsweise zeigt sich bei einem bekannten Elektrodensystem nach Fig. i, in der i die Kathode, 2 das Steuergitter und 3 die Anode bedeutet, häufig eine Zerstörung des Isolierkörpers q., und zwar insbesondere dann, wenn die für niedrige Frequenzen an sich gut brauchbare Konstruktion für hohe und höchste Frequenzen Verwendung findet. Der Grund für diese Zerstörung war zunächst nicht bekannt; denn an eine elektrolytische Zersetzung des Isolierkörpers q. konnte wegen der verhältnismäßig kleinen Spannung, die zwischen dem Gitter und Kathode herrscht, nicht gedacht werden. Diese Nachteile werden bei einer Elektronenröhre, insbesondere Senderöhre für hohe Frequenzen, bei der an den Enden von Kathode und Gitter zur gegenseitigen Abstützung und Abstandshaltung dienende Isolierkörper vorgesehen sind, erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Elektroden bzw. ihre Halteteile oder sonstige mit ihnen verbundene Teile derartig ausgebildet sind, daß die Isolierkörper gegen die elektrischen Felder der an hohem Potential liegenden Elektroden ganz oder teilweise abgeschirmt sind. Eingehende Untersuchungen und überlegungen haben ergeben, daß dieses Mittel geeignet ist, die Zerstörung des Isolierkörpers oder seine frühzeitige Beschädigung zu verhindern.
- Fig. 2 zeigt, in welcher Weise eine Einrichtung nach Fig. i abgewandelt werden muß, wenn gemäß der Erfindung der Isolierkörper gegenüber dem Anodenfeld abgeschirmt sein soll. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kappe 5 über den Isolierkörper 6 heruntergezogen, und von unten her wird der Isolierkörper von einer zweiten Kappe 7 umfaßt, die ebenso wie die Kappe 5 aus Blech besteht. Auf diese Weise wird erreicht, daß das elektrische Feld der Anode nur bis zu den Kappen 5 und 7 durchgreift, daß also das starke Hochfrequenzfeld nicht auf die Isolierkörper 6 einwirken kann. Dadurch werden die dielektrischen Verluste geringer, und damit hängt offenbar auch die vorteilhafte Wirkung der Maßnahme nach der Erfindung zusammen, die darin besteht, daß der Isolierkörper nicht vorzeitig zerstört wird. Gegebenenfalls können auch noch andere Tatsachen von Bedeutung sein, wie z. B, die, daß auf den Isolierkörper keine Elektronen aufprallen können. Auch dieser- Umstand scheint zur vorteilhaften Wirkung des Erfindungsgegenstandes beizutragen.
- Um die gewünschte Wirkung zu erreichen, ist es nicht unbedingt notwendig, die gründliche Abschirmung des Isolierkörpers vorzusehen, wie die Fig. 2 zeigt. Man kann vielmehr den Halterungs-und Distanzkörper aus Isolierstoff auch so ausführen, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Während bei den bisher gebräuchlichen Röhrenbauarten die Gitterstege in Löcher des Isolierkörpers eingeführt waren oder wie beispielsweise bei der Konstruktion nach Fig. i überhaupt nur bis zum Isolierkörper reichten, sind , bei der Anordnung nach Fig: 3 die Gitterstege g, 1o, 1i und 12 an dem äußeren Umfang :des Isolierkörpers angebracht. Auf diese Weise gelingt es, die Wirkung des Feldes zwischen der Anode 13 und Kathode 14 auf den Isolierkörper 15 erheblich herabzusetzen, da die elektrischen Feldlinien zum größten Teil an den der Anode zugewendeten bzw. seitlichen Flächenteilen der Gitterstege ansetzen. Es ist dabei vorteilhaft, den Gitterstegen einen länglichen Querschnitt zu geben und sie radial aufzustellen, so, wie es in den Figuren dargestellt ist. Der Einfluß des Feldes zwischen Anode und Gittersteg auf den Isolierkörper, z. B. Quarzkörper, ist dann äußerst gering; denn nur wenige Kraftlinien dieses Feldes durchsetzen den Isolierkörper. Ferner ist noch eine Haltevorrichtung für die Kathode vorgesehen, die aus einem Blechkreuz 29 besteht, das den Isolierkörper umgreift. Durch diese besondereAusbildung des Kathodenhaltekörpers wird erzielt, daß das Anodenfeld nicht bis zur Kathöde durchgreift und den Isolierkörper durchsetzt, sondern die Feldlinien im wesentlichen schon an den Seitenteilen 30 und 31 usw. des Blechkreuzes endigen.
- An Stelle der in Fig. 3 gezeigten Anordnung der Gitterstege ist auch eine solche nach Fig. 4 möglich, bei der .der Isolierkörper 16 an seinem Umfang Ausnehmungen 17,_z8, 19 und 2o besitzt. In diesen Ausnehmungen liegen die Gitterstege 2.1, 22, 23 und 24, die mit länglichen Ansatzteilen 25, 26, 27 und 28 versehen sind. Auch hier greift das Feld der Anode sehr wenig in den Isolierkörper ein, und dieser bleibt unbeschädigt. Die flachen Ansatzteile 25 bis 28 können so ausgebildet sein, daß sie gleichzeitig zur Kühlung der Gitterstege dienen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenröhre, insbesondere Senderöhre für hohe Frequenzen, bei der an den Enden von Kathode und Gitter zur gegenseitigen Abstützung und Abstandshaltung dienende Isolierkörper vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden bzw. ihre Halteteile oder sonstige mit ihnen verbundene Teile derart ausgebildet sind, daß die Isolierkörper gegen die elektrischen Felder der an hohem Potential liegenden Elektroden ganz oder teilweise abgeschirmt sind.
- 2. Röhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper durch vorzugsweise kappenartige, auf Gitter- oder Kathodenpotential befindliche Metallschirme abgeschirmt sind.
- 3. Röhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Träger des Gitters derart ausgebildet und angeordnet sind, daß sie die Isolierkörper wenigstens teilweise gegen die elektrischen Felder der an hohem Potential liegenden Elektroden abschirmen.
- 4. Röhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterholme am äußeren Umfang des Isolierkörpers aufliegen.
- 5. Röhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterholme einen länglichen Querschnitt besitzen und ihre Längsseite in radialer Richtung (senkrecht zur Anodenfläche) steht.
- 6. Röhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen kreisrunde Isolierkörper an den Stellen, an welchen die Gitterholme anliegen, mit Ausnehmungen versehen ist.
- 7. Röhre nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode von metallischen Halteteilen getragen wird, die sich an dem Isolierkörper abstützen und derart über den Isolierkörper hinausragen, daß die Feldlinien des elektrischen Feldes zwischen Anode und Kathode größtenteils auf den außerhalb des Isolierkörpers liegenden Flächen des metallischen Halteteiles der Kathode endigen. B. Röhre nach Azispruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode an einem auf dem Isolierkörper aufliegenden Blechkreuz befestigt ist, dessen Enden den Isolierkörper seitlich umgreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES7184D DE892795C (de) | 1939-08-25 | 1939-08-25 | Elektronenroehre, insbesondere Senderoehre fuer hohe Frequenzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES7184D DE892795C (de) | 1939-08-25 | 1939-08-25 | Elektronenroehre, insbesondere Senderoehre fuer hohe Frequenzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892795C true DE892795C (de) | 1953-10-12 |
Family
ID=7472327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES7184D Expired DE892795C (de) | 1939-08-25 | 1939-08-25 | Elektronenroehre, insbesondere Senderoehre fuer hohe Frequenzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892795C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1099089B (de) * | 1956-07-30 | 1961-02-09 | Eitel Mccullough Inc | Aus einer Kathode und einer Kaefigelektrode bestehende Elektrodenanordnung |
-
1939
- 1939-08-25 DE DES7184D patent/DE892795C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1099089B (de) * | 1956-07-30 | 1961-02-09 | Eitel Mccullough Inc | Aus einer Kathode und einer Kaefigelektrode bestehende Elektrodenanordnung |
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