DE324494C - Einrichtung fuer Vakuumroehren mit Gitterelektrode und schwachem Anodenpotential, insbesondere fuer Verstaerker und Schwingungserzeuger - Google Patents

Einrichtung fuer Vakuumroehren mit Gitterelektrode und schwachem Anodenpotential, insbesondere fuer Verstaerker und Schwingungserzeuger

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DE324494C
DE324494C DE1917324494D DE324494DD DE324494C DE 324494 C DE324494 C DE 324494C DE 1917324494 D DE1917324494 D DE 1917324494D DE 324494D D DE324494D D DE 324494DD DE 324494 C DE324494 C DE 324494C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J3/00Details of electron-optical or ion-optical arrangements common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J3/02Electron guns
    • H01J3/029Schematic arrangements for beam forming

Landscapes

  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

Es sind verschiedene Arten von Vakuumröhren bekannt, bei welchen ein Elektronenoder Jonenstrom von einer Elektrode zu einer anderen fließt. Dies ist z. B. der Fall bei den Verstärkern und Schwingungserzeugern der drahtlosen Telegraphic. Hier wird, wie Fig. ι zeigt, von einer Kathode i, z. B. einem glühenden Wolframdraht, ein Elektronenstrom ausgesandt, welcher durch eine schematisch angedeutete Spannung 2 nach der Anode 3 geleitet wird. Es ist bekannt, daß dieser Elektronenstrom durch ein Gitter in seiner Stärke beeinflußt werden kann. Je stärker diese Spannung ist, um so größer ist dieser Strom, um so wirksamer ist die Röhre, zugleich zeigt sich jedoch, daß die Empfindlichkeit des Apparates abnimmt, d. h. er auf geringe Potentialänderungen am Gitter weniger stark anspricht. Diese Erscheinung war bisher unerklärlich. Folgende Auffassung der Erscheinung scheint sich jedoch mit den Versuchen zu decken. Je stärker das Potential zwischen 1 und 3 ist, um so vollständiger werden sämtliche vom Draht 1 ausgestrahlten Elektronen zur Anode 3 hingezogen.
Je stärker aber anderseits dies Feld ist, einen um so geringeren Einfluß hat die Veränderung des Gitterpotentials, da dieses dann das genannte Feld nur um verschwindend geringe Beträge verändert und deswegen keine Wirkung auf den Anodenstrom ausüben kann. Die vorliegende Erfindung besteht nun in folgendem:
Es werden Mittel vorgesehen, um möglichst die gesamte von der Kathode emittierte Elektronenstrahlung auch bei möglichst schwacher Anodenspannung möglichst vollständig zur Anode zu befördern. Hierzu sind zahlreiche, an sich bekannte Mittel möglich. Eins von diesen ist in Fig. 2 gezeichnet, und zwar ist die Röhre der Fig. r in Seitenansicht gesehen. Hier erscheint durch die Projektion der Glühfaden und die Anode punktförmig, während sie in Wirklichkeit aus Drähten oder Platten gebildet sein mögen. Bringt man nun ein etwa U-förmig gebogenes Blech 4, das auf einem negativen Potential gehalten wird oder sich selbst auf ein solches aufladet, zwischen Kathode und Anode, so werden die bei Fehlen dieses Bleches mehr oder minder diffus in den Raum ausgestrahlten Elektronen von dem negativ geladenen Blech 4 abgestoßen und veranlaßt werden, den einzig übrig bleibenden Weg nach der Anode hin zu wählen. Es werden deshalb ungleich mehr Elektronen bei derselben Anodenspannung der Anode zugeführt werden, als ohne das Blech 4. Deshalb wird es auch mit einer ungleich kleineren Spannung möglich sein, eine wirksame Beeinflussung des Elektronenstromes herbeizuführen. Die Beeinflussung geschieht in der bekannten Art durch ein Gitter 5, welches in der Fig. 2 durch drei Punkte angedeutet ist.
Form und Schaltung solcher Leitvorrichtungen, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, paßt sich natürlich dem jeweiligen Verwendungszwecke an. So kann man das Blech 4 einpolig mit der Kathode verbinden und hierdurch demselben die notwendige negative Ladung geben. Es ist jedoch nicht erforderlich, daß die Vorrichtung, welche den Zweck hat, eine Richtwirkung auf
den Elektronenstrom auszuüben, aus einem Metallblech besteht. Isolierende Körper, wie z. B. Glaswände, tun denselben Dienst, da sie sich infolge des Elektronenstromes von selbst mit einer negativen Ladung belegen und hierdurch ihre Richtwirkung auf die Elektronen ausüben. Weiterhin kann man aber auch die Elektronenströmung durch magnetische Felder richten, indem man von den Gesetzen Gebrauch
ίο macht, welche über den Einfluß eines Magnetfeldes auf die Bahn von Elektronen bekannt sind. Es können in diesem Falle einige permanente Magnete innerhalb oder außerhalb der Röhren angeordnet werden, welche die Bahn der Elektronen derart beeinflussen, daß sie zur Anode geführt werden, während sie dies allein unter der Wirkung des Feldes nicht oder nicht auf demselben Wege tun wurden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung für Vakuumröhren mit Gitterelektrode und schwachem Anodenpotential, insbesondere für Verstärker und Schwingungserzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, welche die Elektronen auch bei schwachem Anodenpotential möglichst vollständig der Anode zuführen, z. B. leitende oder nichtleitende, eine negative Ladung tragende Körper oder magnetische, die Elektronenbahn beeinflussende Felder.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1917324494D 1917-03-21 1917-03-21 Einrichtung fuer Vakuumroehren mit Gitterelektrode und schwachem Anodenpotential, insbesondere fuer Verstaerker und Schwingungserzeuger Expired DE324494C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951747C (de) * 1945-03-21 1956-10-31 Siemens Ag Anordnung zur Behandlung von Isolierstoffen, z.B. Holz, im elektrischen Hochfrequenzfelde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951747C (de) * 1945-03-21 1956-10-31 Siemens Ag Anordnung zur Behandlung von Isolierstoffen, z.B. Holz, im elektrischen Hochfrequenzfelde

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