DE2013003A1 - Taschenwaage - Google Patents

Taschenwaage

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DE2013003A1
DE2013003A1 DE19702013003 DE2013003A DE2013003A1 DE 2013003 A1 DE2013003 A1 DE 2013003A1 DE 19702013003 DE19702013003 DE 19702013003 DE 2013003 A DE2013003 A DE 2013003A DE 2013003 A1 DE2013003 A1 DE 2013003A1
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring

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Description

  • Taschenwaage Die Erfindung betrifft eine Taschenwaage mit einem flachen Gehäuse, an dem oben ein Handgriff vorgesehen ist -und aus welchem unten ein Lasthaken heraustritt, der über ein Wiegesystem mit wenigstens einer Tragfeder mit einerAnzeigevorrichtung in Verbindung steht, Derartige Taschenwaagen sind dazu bestimmt, daß sie in einer Tasche mitgeführt und nach Belieben und Notwendigkeit eingesetzt werden0 Ein Anwendungsgebiet besteht beispielsweise im Wiegen von Koffern, was bei der Eoffergewichtsbeschränkung für Fluggepäck von besonderer Bedeutung ist0 Weii tere Anwendungsgebiete liegen beispielsweise im Wiegen von Paketen oder Wildbret und dergleichen0 Diese und weitere Anwendungen erfordern eine Waage, die möglichst als geschlossenes Gehäuse in einer Tasche mitgefahrt werden kann, wobei weder zuviel Platz beansprucht wird noch Teile vorhanden sind, die in sperriger.ueise abstehen oder in der Tasche mitverpackte Gegenstände beschädigen können, Bekannte Taschenwaagen haben den Nachteil, daß die Handhabung schon deshalb problematisch ist, weil die Anzeigevorrichtung nur von vorn ablesbar ist0 Das bedeutet, daß die Waage mit dem daran hängenden Gewicht praktisch vor der wiegenden Person möglichst bis in Augenhöhe hochgehoben werden muß.
  • Das ist vielfach nicht oder nur unter großen Anstrengungen möglich0 Im allgemeinen wird dabei auch nur die Waage mit dem zu wiegenden Gegenstand kurzzeitig hochgerissen, wodurch kein genaues Gewicht festgestellt wird.
  • Eine bekannte Taschenfederwaage (GM 1o856.?44) läßt nun zwar die Möglichkeit zu, daß ein Handgriff und ein lasthaken so um das Gehäuse geklappt werden können, daß eine kompakte Zusammenfügung entsteht. Diese Waage hat aber den oben beschriebenen Nachteil der Ableseskala an der Vorderseite0 Gleiches gilt für eine bekannte Taschenwaage (GM 1.701,883), bei welcher zwar der Handgriff als Bügel mit seinen Schenkeln in den oberen Schmalrand des Gehäuses einschiebbar ist, bei der aber der lasthaken am unteren Schmalrand in der Nähe einer Seite austritt. Dadurch verkantet die Waage, so daß ein genaues Ergebnis nicht erreicht wird0 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Taschenwaage zu schaffen, die kleinstmögliche Abmessungen hat und in der Anwendung bei verminderter Beanspruchung der die Waage benutzenden Person ein weitaus genaueres Ergebnis erzielt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anzeigevorrichtung am oberen Schmalrand des Gehäuses vorgesehen und von oben ablesbar ist0 Hierdurch ist es möglich, die Waage mit dem angehängten Gegenstand nur etwas anzuheben, wobei der die Waage tragende Arm gar nicht oder nur wenig angewinkelt werden muß. In dieser Haltung lassen sich auch von körperlich schwachen Personen lasten heben, wobei dann eine Ablesung nach Stillstand des Wiegesystems einfach möglich ist, indem von oben auf die Waage gesehen wird.
  • Gemäß einem besonders vorteilhaften Merkmal tritt dabei die Aufhängung des lasthakens etwa im mittleren Bereich aus dem unteren Schmalrand des Gehäuses heraus. Hierdurch werden Verkantungen schon vermieden, abgesehen davon, daß sich auch das Anheben einer last dadurch vereinfacht, daß sie etwa mittig zum Handgriff angreift.
  • Ein bevorzugtes Merkmal liegt weiterhin darin, daß der Handgriff im Gehäuse durch eine das Gehäuse durchsetzende oeffnung parallel zum oberen Schmairand gebildet ist0 Hierdurch werden jegliche Elapp- oder Umschlaghandgriffe vermieden, wodurch die kompakte Baugruppe verbessert wird0 Außerdem wird ein Handgriff geschaffen, der leicht zu erfassen und gut zu halten ist, weil er fest zum Waagengehäuse angeordnet ist0 Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Anzeigevorrichtung an einem Ende des oberen Schmalrandes und wenigstens.teilweise in einem Bereich neben dem Abschnitt angeordnet, unter dem sich die Grifföffnung befindet. Dadurch liegt die Anzeigevorrichtung automatisch neben der die Waage am Handgriff haltenden Hand, und zwar für eine besonders günstige Ablesemöglichkeit vor dem Handabschnitt, der vom Daumen und Zeigefinger gebildet wird.
  • Zweckmäßig ist dabei die Grifföffnung von dem Ende des Gehäuses, an dem die Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, zum anderen Ende hin versetzt, und der Lasthaken ist im mittleren Bereich zu dem Gehäuserand hin, an dem oben die Anzeigevorrichtung angeordnet ist, versetzt. Hierdurch ergeben sich besonders günstige Bedingungen bei einer kompakten Ausfuhrung mit einem nach außen glatten und geschlossenen Gehäuse, wobei eine solche Ausführung der normalen Hebewirkung der Hand entspricht, bei welcher das größere lastaufnahmevermögen im Bereich der Partie zwischen Daumen und Zeigefinger und Mittelfinger liegt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausfuhrungsform weist die Anzeigevorrichtung ein Skalenband auf, das an einem Wiegehebel befestigt und an seinen Rändern in Gehäuse-Nuten gefuhrt ist, die unterhalb eines hnzeigefensters im oberen Schmalrand vorbeigehenO Durch diese lösung für die Anzeigevorrichtung wird nicht nur eine raumsparende Anordnung ermöglicht, sondern auch Gewicht eingespart0 Das Skalenband ist zweckmäßig als Kunststoffband ausgefahrt, das zwar biegsam, aber in seiner Längsrichtung steif ist0 Das ist die bevorzugte husfahrungsform. Es wird einbezogen, daß das Skalenband auch aus anderen Materialien, beispielsweise als Stahlband, ausgeführt sein kann.
  • Die Anzeigevorrichtung weist am oberen Schmalrand weiterhin ein Anzeigefenster auf, das entweder von einer Zeigermarkierung durchsetzt ist oder nben welchem eine solche Zeigermarkierung angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Zeigermarkierung als Strich auf der Fensterunterseite unmittelbar über dem Skalenband angeordnet0 Obwohl die Erfindung durch die ausbildung des Handgriffs und die Anordnung für die Aufhängung des Lasthakens bereits die Voraussetzung für eine symmetrisch zum Handgriff angreifende und gut zu handhabende Last schafft, besitzt die Erfindung vorteilhaft eine Führung eines Umlenkbandes für den Lasthaken an einem mit dem Wiegehebel verbundenen Bogen zur Gewährleistung eines gleichbleibenden lastarmes am Wiegehebel unabhängig von seiner Auslenkung oder der Ausrichtung des Gehäuses.
  • Dadurch bleiben Verkantungen ohne Einfluß. Vor allem ist aber gewährleistet, daß die last immer mit gleichbleibendem Last arm über die gesamte Skala zulässiger lasten einwirkt. Besonders wesentlich ist das, wenn gegenüber bekannten Ausfährungen im Sinne einer gedrängten Ausbildung keine in Lastrichtung angeordneten Schraubenfedern als Tragfedern vorgesehen sind.
  • Bei bekannten Ausführungen beispielsweise mit Blattfedern, an denen die Iast lotrecht angreift, ergeben sich erhebliche Probleme hinsichtlich der gleichbleibend genauen Anzeige bei verschiedenen-Gewichtsgrößen sowie hinsichtlich der Teilung einer Skala Zweckmäßig ist das Umlenkband für den lasthaken über eine konzentrisch zur Drehachse des Wiegehebels angeordnete und mit diesem verbundene Kreisbogen-Segmentführung geführt0 Bei einer Ausführung, in welcher der Wiegehebel als Winkelhebel- ausgeführt ist, der am Ende eines Schenkels drehbar gelagert ist und an welchem die Tragfeder angreift, sieht eine zweckmäßige Ausführungsform vor, daß die Tragfeder wischen dem Scheitelpunkt des Wiegehebels und dem gelagerten Ende des Schenkels angreift und das Umlenkband im Bereich des Scheitelpunktes festgelegt ist0 Auch hierdurch wird eine raumsparende Anordnung geschaffen, wobei-der andere Schenkel des Winkelhebels für einen erheblichen Ausschlag für die Betätigung der Anzeigevorrichtung sorgt0 Zweckmäßig hat der Wiegehebel an seinem Scheitel einen etwa in Richtung der Winkelhalbierenden zwischen den Schenkeln verlaufenden Einschnitt, dessen Verlängerung tangential den Bogen der Segmentführung berührt, wobei das Umlenkband mit einer schlitzförmigen Öffnung über den Wiegehebel streifbar und in den Schlitz einhängbar ist0 Diese Lösung sorgt für einen einfachen Aufbau mit sehr wenig-Teilen, die leicht zu montieren sind0 Dadurch kann eine ökonomische Herstellung erzielt werden0 Das Umlenkband ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform als Gall'sche Kette ausgebildet, obgleich auch andere'Bandausführungen, beispielsweise aus Kunststoff, einbezogen werden.
  • Unter Verwendung einer bekannten Aufhängung-- der Tragfeder mittels einer Justiermutter an einem Tarierstift sieht unter obi-, . . gem Gesichtspunkt eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung vor, daß der Tarierstift einen zur Beder hin kugelkalottenförmigen Kopf aufweist.
  • Gemäß einer Ausbildung der Erfindung ist dabei an dem kugelkalottenförmigen Kopf ein profilierter, insbesondere gerändelter Kranz vorgesehen und im Gehäuse eine entsprechende Ausnehmung, jedoch mit Untermaß, angeordnet. Das Untermaß legt den Ko beim Zusammensetzen des Gehäuses automatisch in Drehrichtung unveränderbar fest, ohne daß dazu besondere Mittel angeordnet werden müssen.
  • Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jedoch eine Ausnehmung mit Spiel für den kugelkalottenförmigen Kot nach aussen, insbesondere zu einem Schmalrand des Gehäuses, durch eine Öffnung zugänglich und in dem Kopf eine Stellprofilierung, insbesondere ein Diagonalschlitz, angeordnet. Dadurch läßt sich eine Justierung des frei verdrehbaren Kopfes auch bei geschlossenem Gehäuse herstellen. Die kugelkalottenförmige Ausbildung sorgt in jedem Falle für eine sich anpassende Lagerung der Tragfeder.
  • Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist das Gehäuse im unteren Teil der Seite, an welcher die Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, an dem seitlichen und unteren Schmalrand offen, und die Nuten für das Skalenband sind zum Drehpunkt des Wiegehebels konzentrisch gekrümmt zum unteren Schmalrand hin geführt. Hierdurch ergibt sich eine proportionale Übertragung des Gewichts an der Anzeigevorrichtung. Dadurch wird auch eine kleine Gehäuseabmessung ermöglicht, weil der Wiegehebel bei größeren Gewichten aus dem Gehäuse heraustreten kann.
  • Obgleich es bei bekannten Taschenwaagen bekannt ist, den Lasthaken durch Umklappen an einen unteren Gehäuserand anzulegen oder praktisch über das Gehäuse zu schlagen, weist die Erfindung eine weitere Verbesserung dahingehend auf, daß der lasthaken innerhalb des Gehäuses untergebracht werden kann. Zu diesem Zweck ist im Bereich des offenen seitlichen Schmalrandabschnittes eine an einer Seite des Gehäuses vorgesehene und sich neben der Skalenbandnute nach innen erstreckende, zum offenen Schmalrand offene Ausnehmung angeordnet, in die das vordere Ende des in den seitlich und unten offenen Gehäuseteil eingelegten Lasthakens einfahrbHar ist0 Das Gehäuse ist im Sinne einer wirtschaftlichen Ausführung aus zwei Schalen gebildet, die durch nur zwei Verbindungsmittel wie Nieten oder Schrauben zusammengehalten sind und sich gegenüberliegende lageröffnungen aufweisen, wobei im Sinne einer gedrängten Ausgestaltung die Tragfeder im wesentlichen parallel zur Grifföffnung angeordnet ist. Das ist ein wesentliches Merkmal besonderer gegenüber bekannten Waagen mit Schraubenfedern, die in Lastrichtung vorgesehen sind0 Die erfindungsgemäße Schraubenfeder in ihrer Anordnung im wesentlichen senkrecht zur lastrichtung ermöglicht bei einem einfachen Wiegesystem mit großem Ausschlag des Wiege hebels eine gut ablesbare Anzeigeskala unter Verwendung nur weniger Teile, die auf kleinstem Raum untergebracht werden können Die Erfindung wird im folgenden anhand eines- Ausführungsbeispiels erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 : eine schematische Vorderansicht der erfindungsgemäßen Waage, wobei innere Teile im Gehäuse gezeigt sind; Fig. 2 : eine Draufsicht auf das Gehäuse nach Fig. 1; Fig. 3 : eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, in welcher sich die Teile des Wiege systems in einer der größtmöglichen Belastungen entsprechenden lage befinden; Fig. 4 : eine Seitenansicht des Gehäuses mit eingesetzten Haken in Ruhestellung; Fig. 5 : eine Innenansicht einer Gehäuseschale, und zwar bezüglich Fig. 1 der hinteren Gehäuseschale in der Darstellung der Fig. 1; Fig0 6 : einen Schnitt längs der Linie VI - VI durch Fig. 5, wobei beide Gehäuse schalen geschnitten dargestellt sind; Fig0 7 : einen Schnitt längs der Linie VII - VII durch Fig. 5; Fig. 8 : eine Seitenteilansicht aus Fig. 3 zur Erläuterung einer anderen Ausführungsform0 Die Taschenwaage ist in der Ruhestellung in ihren äußeren Abmessungen in Seitenansicht in Fig. 4 gezeigt. Die vordere Gehäuseschale 1 ist erkennbar. Zu ihr gehört eine hintere Gehäuseschale 2 (Fig. 5 bis ?). Es ist erkennbar, daß beide Gehäuseschalen lediglich durch zwei Verbindungsmittel, die als dchrauben 3, 4 dargestellt sind, zusammengehalten werden. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, sind beispielsweise um die Öffnungen 52, 53 der Gehäuseschale 2 für die Schrauben 3, 4 Sechakantmuttern eingespritzt, in die die Schrauben eingeschraubt werden. Das Gehäuse hat in der Nähe seines oberen Schmalrandes 5 eine parallel zu diesem verlaufende, das Gehäuse durchsetzende Öffnung 6, so daß der die obere Begrenzung 7 der Öffnung 6 bildende Randsteg einen Handgriff für die Taschenwaage schafft.
  • Die öffnung 6 ist, so lang, daß eine Hand bequem durch die Offnung durchgreifen kann. Fig. 7 läßt erkennen, daß der Randsteg 7 zur Öffnung hin einen praktisch halbkreisförmigen Querschnitt 8 hat, durch welchen eine Last bequem aufgenommen und ergriffen werden kann.
  • In Fig. 1 ist das Wiegesystem in der Ruhestellung gezeichnet, wobei es schematisch innerhalb der Umrißlinien dargestellt ist.
  • Die hintere Gehäuseschale 2 bezüglich Fig. 1,ist in Fig. 5 ohne die Elemente des Wiegesystems gezeigt.
  • Die Gehäuseschalen 1, 2 bilden über der Öffnung 6 im Randsteg 7 eine Ausnehmung 9, die sich unter dem oberen Schmalrand 5 des Gehäuses erstreckt und an deren Oberseite jeweils seitliche Nuten 11, 12 für ein Skalenband angeordnet sind. Diese Nuten verlauf-en am Ende des Randsteges 7 bogenförmig entsprechend dem Abschnitt 13 in einem zum-Inneren des Gehäuses gekrümmten Abschnitt 14, der konzentrisch zu einer Drehachse 15 eines Wiegehebels 16 angeordnet ist. Diese-Drehachse ist in Sackbohrungen 17, 18 eingesetzt. Der Wiegehebel 16 ist als Winkelhebel ausgebildet, der einen auf der Drehachse 15 gelagerten Schenkel 1-9 und einen dazu rechtwinklig angeordneten Schenkel 20 hat.
  • -Letzterer endet in einem Schuh21, der konzentrisch zur Drehachse 15 gekrUmmt ist und an welchem, wie insbesondere in Fig.
  • 3 dargestellt ist, beispielsweise mittels eines Zapfens 22 das Skalenband 23 befestigt ist. Das Skalenband 23 ist z.B. ein flexibles Kunststoffband, dessen Ränder in den Nutenabschnitten 13> 14, 11, 12 geführt- sind, wobei das von dem Schuh 21 abgekehrte Ende frei ist. Auf dem Skalenband 23 sind, wie anhand der Fig. ? erläutert wird, Gewichtsmarkierungen vorgesehen.
  • Im Scheitel des Wiegehebels 16 ist von außen ein Einschnitt 24 vorgeshen,- der sich in Richtung innerhalb des Winkels zwischen den Schenkeln 19, 20 erstreckt, aber nicht durchgeht. Die Richtung ist so gewählt, daß ihre Verlängerung tangential an einem Bogen 25 einer Knisbogen-Segmentführung 26 anliegt, die drehfest mit einem Wiegehebel 16 um die Achse 15 verschwenkbar ist.
  • Zwischen dem Einschnitt 24 und der Schwenkachse 15 greift an den Schenkel 19 eine Tragfeder 27 an, für welche die Gehäuseschalen eine Aussparung 28, 29 besitzen. Es ist erkennbar, daß sich die Tragfeder 27 im wesentlichen parallel zur Grifföffnung 6 erstreckt. Ihr Verankerungspunkt am Schenkel 19 ist mit 30 bezeichnet.
  • Ein in den Einschnitt 24 eingehängtes Umlenkband 31 legt sich an den Bogen 25 an und sorgt somit immer für einen-gleichen Lastarm am Wiegehebel 16 (vergleiche Fig. 1 und 3). Das Umlenkband 31 hat beispielsweise eine schlitzförmige Öffnung in dem auf den Wiegehebel 16 gehängten Abschnitt. Diese schlitzförmige Öffnung kann über den Schuh 21 und den Schenkel 20 gestülpt werden, wenn sie in den Einschnitt 24 eingehängt wird.
  • An dem Umlenkband 31 ist der Lasthaken 32 angeordnet. Das Umlenkband 31 tritt etwa im mittleren Bereich aus dem Gehäuse 1, 2 nach unten heraus. Eine gewisse Versetzung bezüglich der Figuren nach links hat den Vorteil, daß die Last in einem Bereich wirkt, an welchem die Waage vom Daumen, Zeige- und Mittelfinger ergriffen wird.
  • Vor diesem Bereich ist im oberen Schmalrand ein Fenster 33 angeordnet, unter welchem die Nuten 11, 12 geradlinig verlaufen.
  • Das Fenster befindet sich unmittelbar vor dem gekrümmten Abschnitt 13 der Nuten. In dem Fenster ist beispielsweise durch ätzung oder dergleichen eine querverlaufende Zeigermarkierung 34 angeordnet, die die genaue Ablesung einer bestimmten Stelle des Skaenbandes ermöglicht. Die Genauigkeit der Ablesung wird dadurch verbessert, daß sich gemäß zeichnerischer Darstellung in Fig. 1 die Zeigermarkierung 34 als eingeäzter Strich an der Unterseite des Fensters befindet und somit unmittelbar über dem Skalenband liegt0 Fig. 2 läßt weiterhin erkennen, daß auf dem Skalenband Skalenstriche als Gewichtseinteilung angeordnet sind, welche parallel zur Zeigermarkierung verlaufen und sich bei Belastung des lasthakens 32 entsprechend unter der Zeigermarkierung 34 einstellen, Da eine Ablesung nur vor einer die Waage haltenden Hand möglich ist, ergibt sich ohne weiteres, daß eine die Waage haltende Hand mit Daumen und Zeigefinger unmittelbar neben dem Fenster 33 angeordnet ist0 Die Aussparung 28, 29 wird durch zwei Aussparungen 35, 36 fortgesetzt, die in einer Erweiterung 37 endet. Diese Erweiterung hat einen kugelkalottenförmigen Abschnitt 38 und einen sich daran anschließenden zylindrischen Abschnitt 390 Die Tragfeder 27 ist mittels einer Justiermutter 40 an einem Tarierstift 41 gehalten, an dessen Ende ein verbreiterter Kopf angeordnet ist, der e Den einen kugelkalottenförmigen Abschnitt 42 hat0 Letzterer ist der Tragfeder 27 zugekehrt, An den Abschnitt 42 kann sich ein zylindrischer Abschnitt 43 anschließen.
  • Die Kontur der Teile 42, 43 entspricht im wesentlichen der Kontur der Teile 38, 39, jedoch mit dem Unterschied, daß die Ausnehmungen ein gewisses Ubermaß aufweisen, so daß sich der verbreiterte Kopf des Tarierstiftes 41 anpassend an die Richtung der Tragfeder 27 einstellen kann, Die Gehäuse schalen haben zur Erweiterung 37 hin eine vom Schmalrand 54 des Gehäuses 1 ausgehende Öffnung 55, durch welche der Eopf 42, 43 zugänglich ist.
  • Der Kopf hat an seinem freien Ende einen diagonalen Einschnitt 56, der durch die Öffnung 55 zugänglich ist, so daß er mittels eines Werkzeuges wie eines Schraubenziehers erreichbar ist,.
  • Dadurch kann die Waage jederzeit tariert werden.
  • Gemäß Fig. 8 hat ein dem zylindrischen Abschnitt 43 des Kopfes des Tarierstiftes 21 entsprechender Abschnitt 57 einen außen gerändelten Rand, Die diesem zugeordnete Ausnehmung, welche dem Abschnitt 39 der Erweiterung 37 in Fig. 5 entspricht, hat gegenüber dem Abschnitt 57 Untermaß, so daß der Tarierstift 41 undrehbar gehalten ist, nachdem die Gehäuseschalen 1, 2 um ihn geschlossen sind0 In diesem Fall entfällt die Öffnung 55 der Fig. 1, 3 und 5.
  • Vor dem Schließen des Gehäuses ist eine Einstellung dadurch möglich, daß die Justiermutter 40 auf dem Außengewinde 44 des Tarierstiftes 41 verstellbar ist0 Dadurch ist mit einfachen Mitteln eine unveränderliche Justage und Tarierung des Wiegesystems möglich, das im übrigen praktisch nur aus dem Wiegehebel 16, dem Segment 26 und dem Anzeigeband 23 besteht.
  • Gemäß der anderen Ausführungsform kann die Tarierung jederzeit nachgestellt werden.
  • Fig. 1 zeigt das Wiegesystem in der Ausgangsstellung. Der Schenkel 20 befindet sich in seiner oberen Lage. Das Skalenband 23 ist in den führenden Nuten soweit zurückgeschoben, daß seine Nullmarkierung unter der Zeigermarkierung 34 liegt.
  • Wird der Lasthaken 32 mit Vollast belastet, verschwenkt er den Wiegehebel in die in Fig. 3 gezeigte Stellung, wobei das freie Ende des Schenkels 16 aufgrund einer noch zu beschreibenden Gehäuseausbildung aus dem Gehäuse heraustreten kann. Es ist erkennbar, daß dabei das Umlenkband 31 immer noch am Bogen 25 geführt ist. Das Skalenband 23 ist dabei praktisch in seine äußerste Stellung gezogen, wobei sein Ende 44 gerade vor dem Anzeigefenster 34 liegt. Das entspricht der Höchstlast.
  • Gemäß Fig. 5 weisen die Gehäuse schalen innen eine Anschlagprofilierung 58 für die Kreisbogen-Segmentführung 26 auf, wodurch der Höchstausschlag der Anzeigevorrichtung beschränkt wird0 Weiterhin wird bemerkt, daß in den Sackbohrungen 17, 18 zweckmäßig Tagermittel für die Drehachse 15 angeordnet sind, um eine reibungsarme Verstellung im Sinne erhöhter Genauigkeit zu ermöglichen.
  • Nach Entlastung zieht die Tragfeder 27 den Wiegehebel 16 in die Stellung gemäß Fig, 1 zurück, wobei das Skalenband 23 ebenfalls in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurückgeschòben wird.
  • Das Gehäuse ist teilweise am unteren Schmalrand 45 und am den seitlichen Schmalrand 46 neben dem Fenster 33 offen0 Am Seitenschmalrand 46 ist der geöffnete Abschnitt mit 47, am unteren Schmalrand mit 48 bezeichnet. Diese Öffnung hat nicht nur den Zweck, bei der Höchstbelastung den Schuh 21 nach unten aus dem Gehäuse heraustreten zu lassen - was im Sinne einer möglichst kleinen Ausführung' des Gehäuses bei einem verhäitn;ismäßig großen Gewichtsaufnahmevermögen zweckmäßig ist -, sondern auch die Aufgabe, den Lasthaken 32 bei Nichtbenutzung innerhalb des Gehäuses unterzubringen. Wie in Fig, 1 gestrichelt gezeigt ist, kann der lasthaken in der Stellung 49 in das Gehäuse eingeführt werden, wobei sein freier Schenkel 50 in eine Ausnehmung 51 eingeschoben werden kann, welche sich neben dem Skalenband 23 nach innen erstreckt und zum Schmalrand 46, insbesondere dem offenen Abschnitt 47, offen ist0

Claims (1)

  1. PATENTANSPR (JOHE 2 Taschenwaage mit einem flachen Gehäuse, an dem oben ein Handgriff vorgesehen ist und aus welchem unten ein Last haken heraustritt, der über ein Wiegesystem mit wenigstens einer Tragfeder mit einer Anzeigevorrichtung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (33, 34) am oberen Schmalrand (5) des Gehäuses (1, 2) vorgesehen und von oben ablesbar ist0 2o Taschenwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung des Lasthakens (32) etwa im mittleren Bereich aus dem unteren Schmalrand (4) des Gehäuses (1, 2) heraustritt0 3. Taschenwaage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff im Gehäuse durch eine das Gehäuse (1, 2) durchsetzende Öffnung (6) parallel zum oberen Schmalrand (5) gebildet ist.
    4. Taschenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (33, 34) an einem Ende des oberen Schmalrandes (5) und wenigstens teilweise in einem Bereich neben dem Abschnitt angeordnet ist, unter dem sich die Grifföffnung (5) befindet.
    5. Taschenwaage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grifföffnung (6) von dem Ende des Gehäuses,. an dem die Anzeigevorrichtung (33, 34) vorgesehen ist, zum anderen Ende hin versetzt ist und daß der Lasthaken (33) im mittleren Bereich zu dem Gehäuseende hin, an dem oben die hnzeigevorrichtung (33, 34) angeordnet ist, versetzt ist.
    6. Taschenwaage nach einem der Ansprüche 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (33, 34) ein Skalenband (23) aufweist, das an einem Wiegehebel (16) bebefestigt und an seinen Rändern in Gehäuse-Nuten (11, 12, 13, 14) geführt ist, die unterhalb eines Anzeigefensters (33) im oberen Schmalrand vorbeigehenO 70 Taschenwaage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigefenster mit einer quer durchgehenden- Zeigermarkierung (34) versehen ist.
    8. Taschenwaage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeigermarkierung (34) als Strich auf der Fensterunterseite unmittelbar über dem Skalenband (23) angeordnet ist.
    90 Taschenwaage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Skalenband (23) aus Kunststoff besteht.
    10. Taschenwaage nach einem der Ansprüche 1, 2, 5 und 6, gekennzeichnet durch eine Führung (26) eines Umlenkbandes (31) für den lasthaken (32) an einem mit dem Wiegehebel (16) verbundenen Bogen (25) zur Gewährleistung eines gleichbleibenden lastarmes am Wiegehebel (16) unabhängig von seiner Auslenkung oder der Ausrichtung des Gehäuses0 11. Taschenwaage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkband (31) für den Lasthaken (32) über eine-konzentrisch zur Drehachse (15). des Wiegehebeis angeordnete und mit diesem verbundene Kreisbogen-Segmentführung (26). geführt ist.
    12o Taschenwaage nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkband (31) als Gall'sche Kette ausgebildet ist0 130 Taschenwaage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Xiegehebel (16) als Winkelhebel ausgeführt ist, der am Ende eines Schenkels (19) drehbar gelagert ist und an welchem die Tragfeder (27) zwischen dem Scheitelpunkt und dem gelagerten Ende des Schenkels (19) angreift, und daß das Umlenkband (31) im Bereich des Scheitelpunktes festgelegt isto 140 Taschenwaage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der diegehebel (16) an seinem Scheitel einen etwa in Richtung der Winkelhalbierenden zwischen den Schenkeln verlaufenden Einschnitt (24) hat, dessen Verlängerung tangential den Bogen (25) der Segmentführung (26) berührt, und daß das Umlenkband (31) mit einer schlitzförmigen Öffnung über den Wiegehebel (16) streifbar und in den Schlitz einhängbar ist0 150 Taschenwaage nach Anspruch 1, in welcher die Tragfeder mittels einer Justiermutter an einem Tarierstift aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tarierstift (41) einen zur Feder (27) hin kugelkalottenförmigen Kopf (42) aufweist0 16. Taschenwaage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an dem kugelkalottenförmigen Kopf (42) ein profilierter, insbesondere gerandelter Kranz (97) vorgesehen und im Gehäuse eine entsprechende Ausnehmung (37), jedoch mit Untermaß, angeordnet ist.
    17. 'L'aschenwaage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausnehmung mit Spiel für den kugelkalottenförmigen Kopf (42) nach außen, insbesondere zu einem Schmalrand (54) des Gehäuses, durch eine Öffnung (55) zugänglich und in dem Kopf eine Stellprofilierung, insbesondere ein Diagonalschlitz, angeordnet ist.
    18.Taschenwaage nach einem der Ansprüche 6 bis 17,-dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse im unteren Teil der Seite, an welcher die Anzeigevorrichtung (33, 34) vorgesehen ist, an dem seitlichen und unteren Schmalrand (45, 46) offen ist und de Nuten (14) für das Skalenband (23) zum Drehpunkt (15) des Wiegehebels (16) konzentrisch gekrümmt zum unteren Schmalrand (45) hin geführt sind.
    19. Taschenwaage nach Anspruch 18, dadurch gekennezeichnet, daß im Bereich des offenen seitlichen Schmalrandabschnittes (47) eine an einer Seite des Gehäuses vorgesehene und sich neben der Skalenbandnute nach innen erstreckende, zum offenen Schmalrand offene Ausnehmung (51) angeordnet ist, in die das vordere Ende (50) des in den seitlich und unten offenen Gehäuseteil eingelegten Lasthakens (32) einführbar ist.
    20. Taschenwaage nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Begrenzung (7) der den Handgriff bildenden Öffnung (6) unten im Querschnitt (8) etwa halbkreisförmig ausgebildet ist und in dem oberen Begrenzungssteg des Gehäuses innen die Nuten (11, 12) für das Skalenband (23) parallel zum oberen Gehäuseschmalrand (5) vorgesehen sind.
    21. Taschenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei Schalen (1> 2) besteht, die durch zwei Verbindungsmittel (3, 4> wie Schauben oder Nieten zusammengehalten sind und sich gegenüberliegende Lageröffnungen (11, 12, 17, 18, 28, 29, 35, 36) aufweisen, und daß die Tragfeder (27) im wesentlichen parallel zur Grifföffnung (6) angeordnet ist0 22o Taschenwaage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse ein Anschlag (53) für Segmentführung (26) bei Vollast vorgesehen ist0
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