DE2013003B2 - Taschenwaage - Google Patents

Taschenwaage

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DE2013003B2
DE2013003B2 DE19702013003 DE2013003A DE2013003B2 DE 2013003 B2 DE2013003 B2 DE 2013003B2 DE 19702013003 DE19702013003 DE 19702013003 DE 2013003 A DE2013003 A DE 2013003A DE 2013003 B2 DE2013003 B2 DE 2013003B2
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Vogel & Halke 2000 Hamburg
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tape Measures (AREA)

Description

dung mit kleinstmöglichen Abmessungen so auszuführen, daß die die Taschenwaage benutzende Person weniger beansprucht wird, d. h. weniger Kraftanstrengung für das Wiegen einer Last benötigt als mit bekannten Waagen, wobei aber trotz der kleinen Abmessungen eine genaue Anzeige erreicht werden soll, die im übrigen auch leicht abzulesen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Öffnung langgestreckt zum Durchgriff einer Hand parallel zum oberen Schmalrand des Gehäiises angeordnet ist und die Anzeigevorrichtung an diesem oberen Schmalrand wenigstens teilweise in einem Bereich außerhalb des Abschnittes, unter dem sich die Grifföffnung befindet, vorgesehen und von oben ablesbar ist.
Hierdurch schafft die Erfindung eine Taschenwaage, die — wenn sie an einer Last befestigt ist — nur etwas angehoben zu werden braucht, um die Last gerade vom Boden frei zu bringen. Die die Waage benutzende Person, welche die Waage an einem bequemen Griff hält, kann dann ohne jegliche Körperverrenkung das Gewicht ablesen, zumal die Waage bei der bequemen Handhabung auch ruhig gehalten werden kann. Weil der die Taschenwaage hebende Arm nicht oder nur wenig angewinkelt werden muß, eignet sich diese Taschenwaage auch für körperlich schwache Personen. Die Anordnung der Anzeigevorrichtung im oberen Schmalrand ermöglicht auch eine besonders niedrige Ausführung des Gehäuses.
Die Erfindung wird an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In dieser Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Waage, wobei innere Teile im Gehäuse gezeigt sind,
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Gehäuse nach Fig. 1,
F i g. 3 eine der F i g. 1 entsprechende Ansicht, in welcher sich die Teile des Wiegesystems in einer der größtmöglichen Belastungen entsprechenden Lage befinden,
F i g. 4 eine Seitenansicht des Gehäuses mit eingesetzten Haken in Ruhestellung,
F i g. 5 eine Innenansicht einer Gehäuseschale, und zwar bezüglich F i g. 1 der hinteren Gehäuseschale in der Darstellung der Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI durch F i g. 5, wobei beide Gehäuseschalen geschnitten daigestellt sind,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII so durch F i g. 5,
Fig. 8 eine Seitenteilansicht aus Fi g. 3 zur Erläuterung einer anderen Ausführungsform.
Die Taschenwaage ist in der Ruhestellung in ihren äußeren Abmessungen in Seitenansicht in F i g. 4 gezeigt. Die vordere Gehäuseschale I ist erkennbar. Zu ihr gehört eine hintere Gehäuseschale2 (Fig. 5 bis 7). Es ist erkennbar, daß beide Gehäuseschalen lediglich durch zwei Verbindungsmittel, die als Schrauben 3,4 dargestellt sind, zusammengehalten werden. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, sind um die öffnungen 52, 53 der Gehäuseschalen 2 für die Schrauben 3, 4 Sechskantmuttern eingespritzt, in die die Schrauben eingeschraubt werden. Das Gehäuse hat in der Nähe seines oberen Schmalrandes 5 eine parallel zu diesem verlaufende, das Gehäuse durchsetzende öffnung 6, so daß der die obere Begrenzung 7 der öffnung 6 bildende Randsteg einen Handgriff für die Taschenwaage schafft. Die Öffnung 6 ist so lang, daß eine Hand bequem durch die Öffnung durchgreifen kann. F i g. 7 läßt erkennen, daß die Begrenzung? zur Öffnung hin einen praktisch halbkreisförmigen Querschnitte hat, durch welchen die Waage auch mit einer Last bequem aufgenommen und ergriffen werden kann.
In Fig. 1 ist das Wiegesystem in der Ruhestellung gezeichnet, wobei es schematisch innerhalb der Umrißlinien dargestellt ist. Die hintere Gehäuseschale 2 bezüglich Fig.] ist in F i g. 5 ohne die Elemente des Wiegesystems gezeigt.
Die Gehäuseschalen 1,2 bilden über der öffnung 6 in der Begrenzung 7 eine Ausnehmung 9, die sich unter dem oberen Schmalrand 5 des Gehäuses erstreckt und an deren Oberseite jeweils seitliche Nuten 11,12 für ein Skalenband angeordnet sind. Diese Nuten verlaufen am Ende der Begrenzung 7 bogenförmig entsprechend dem Abschnitt 13 in einem zum Inneren des Gehäuses gekrümmten Abschnitt 14, der konzentrisch zu einer Drehachse 15 eines Wiegehebels 16 angeordnet ist. Diese Drehachse ist in Sackbohrungen 17, 18 eingesetzt. Der Wiegehebel 16 ist als Winkelhebel ausgebildet, der einen auf der Drehachse 15 gelagerten Schenkel 19 und einen dazu rechtwinklig angeordneten Schenkel 20 hat. Letzterer endet in einem Schuh 21, der konzentrisch zur Drehachse 15 gekrümmt ist und an welchem, wie insbesondere in Fig. 3 dargestellt ist, mittels eines Zapfens 22 das Skalenband 23 befestigt ist. Das Skalenband 23 ist z. B. ein flexibles Kunststoffband, dessen Ränder in den Nuten 11, 12 einschließlich derer Abschnitte 13, 14 geführt sind, wobei das von dem Schuh 21 entfernte Ende 44 frei in den Nuten läuft. Auf dem Skalenband 23 sind, wie an Hand der F i g. 2 erläutert wird, Gewichtsmarkierungen vorgesehen.
Im Scheitel des Wiegehebels 16 ist von außen ein Einschnitt 24 vorgesehen, der sich in Richtung innerhalb des Winkels zwischen den Schenkeln 19, 20 erstreckt, aber nicht durchgeht. Die Richtung ist so gewählt, daß ihre Verlängerung tangential an einem Bogen 25 einer Kreisbogen-Segmentführung 26 anliegt, die drehfest mit einem Wiegehebel 16 um die Drehachse 15 verschwenkbar ist. Zwischen dem Enschnitt 24 und der Drehachse 15 greift an den Schenkel 19 eine Tragfeder 27 an, für welche die Gehäuseschalen eine Aussparung 28, 29 besitzen. Es ist erkennbar, daß sich die Tragfeder 27 im wesentlichen parallel zur öffnung 6 erstreckt. Ihr Verankerungspunkt am Schenkel 19 ist mit 30 bezeichnet.
Ein in den Einschnitt 24 eingehängtes Umlenkband 31 legt sich an den Bogen 25 an und sorgt somit immer für einen gleichen Lastarm am Wiegehebel 16 (vgl. Fig. 1 und 3). Das Umlenkband 31 hat eine schlitzförmige Öffnung, die über den Schuh 21 und den Schenkel 20 gestülpt wird, wenn das Umlenkband in den Einschnitt 24 eingehängt wird.
An dem Umlenkband 31 ist der Lasthaken 32 angeordnet. Das Umlenkband 31 tritt etwa im mittleren Bereich aus dem von den Gehäuseschalen 1,2 gebildeten Gehäuse nach unten heraus. Eine gewisse Versetzung bezüglich der Figuren nach links hat den Vorteil, daß die Last in einem Bereich wirkt, an welchem die Begrenzung?, die den Handgriff bildet, vom Daumen, Zeige- und Mittelfinger ergriffen wird. Vor diesem Bereich ist im oberen Schmal rand ein Anzeigefenster 33 angeordnet, unter welchem die
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Nuten 11, 12 geradlinig verlaufen. Das Anzeigefen- sind. In diesem Fall entfällt die öffnung 55 dei
ster befindet sich unmittelbar vor dem gekrümmten Fig. 1,3 und5.
Abschnitt 13 der Nuten 11, 12. In dem Anzeigefen- Vor dem Schließen des Gehäuses ist eine Einstelster ist durch Ätzung od. dgl. eine querverlaufende lung dadurch möglich, daß die Justiermutter 40 aul Zeigermarkierung 34 angeordnet, die die genaue Ab- 5 dem Außengewinde des Tarierstiftes 41 verstellbai lesung einer bestimmten Stelle des Skalenbandes er- ist. Dadurch ist mit einfachen Mitteln eine unveränmöglicht. Die Genauigkeit der Ablesung wird da- derliche Justage und Tarierung des Wiegesystem: durch verbessert, daß sich gemäß zeichnerischer Dar- möglich, das im übrigen praktisch nur aus dem Wiestellung in F i g. 1 die Zeigermarkierung 34 als einge- gehebel 16, der Kreisbogen-Segmentführung 26 und ätzter Strich an der Unterseite des Fensters befindet io dem Skalenband 23 besteht.
und somit unmittelbar über dem Skalenband liegt. Gemäß der anderen Ausführungsform kann die F i g. 2 läßt weiterhin erkennen, daß auf dem Skalen- Tarierung jederzeit nachgestellt werden,
band Skalenstriche als Gewichtseinteilung angeord- Fig. 1 zeigt das Wiegesystem in der Ausgangsstelnet sind, welche parallel zur Zeigermarkierung ver- lung. Der Schenkel 20 befindet sich in seiner oberer laufen und sich bei Belastung des Lasthakens 32 ent- 15 Lage. Das Skalenband 23 ist in den führenden Nuter sprechend unter der Zeigermarkierung 34 einstellen. so weit zurückgeschoben, daß seine Nullmarkierunf
Die öffnung 6 ist von dem Ende des Gehäuses, an unter der Zeigermarkierung 34 liegt,
dem das Anzeigefenster 33 angeordnet ist, zum ande- Wird der Lasthaken 32 mit Vollast belastet, ver-
ren Ende hin versetzt, und der Lasthaken 32 ist schwenkt er den Wiegehebel in die in F i g. 3 gezeigte
zweckmäßig im mittleren Bereich zu dem Gehäu- ao Stellung, wobei das freie Ende des Schenkels 16 aul
seende hin, an dem oben das Anzeigefenster 33 an- Grund einer noch zu beschreibenden Gehäuseausbil-
geordnet ist, versetzt. dung aus dem Gehäuse heraustreten kann. Es ist er-
Durch die beschriebene Anordnung befindet sich kennbar, daß dabei das Umlenkband 31 immer noch das Anzeigefenster 33 unmittelbar neben einer die am Bogen 25 geführt ist. Das Skalenband 23 ist da-Waage haltenden Hand, und zwar neben Daumen 25 bei praktisch in seine äußerste Stellung gezogen, wound Zeigefinger dieser Hand. bei sein Ende 44 gerade unter dem Anzeigefenster 33
Die Aussparungen 28, 29 werden durch zwei Aus- liegt, wobei sich das Skalenende unter der Zeigersparungen 35, 36 fortgesetzt, die in einer Erweite- markierung 34 befindet. Das entspricht dsr Höchstrung 37 enden. Diese Erweiterung hat einen kugelka- last.
lottenförmigen Abschnitt 38 und einen sich daran 30 Gemäß Fig.5 weisen die Gehäuseschalen innen
anschließenden zylindrischen Abschnitt 39. eine Anschlagprofilierung 58 für die Kreisbogen-Seg-
Die Tragfeder 27 ist mittels einer Justiermutter 40 mentführung 26 auf, wodurch der Höchstausschlag an einem Tarierstift 41 gehalten, an dessen Ende ein der Anzeigevorrichtung beschränkt wird,
verbreiterter Kopf angeordnet ist, der einen kugelka- Weiterhin wird bemerkt, daß in den Sackbohrunlottenförmigen Abschnitt 42 hat. Letzterer ist der 35 gen 17, 18 zweckmäßig Lagermittel für die Dreh-Tragfeder 27 zugekehrt. An den Abschnitt 42 achse 15 angeordnet sind, um eine reibungsarme schließt sich ein zylindrischer Abschnitt 43 an. Verstellung im Sinne erhöhter Genauigkeit zu ermög-
Die Kontur der Abschnitte 42, 43 des Tarierstiftes liehen.
entspricht im wesentlichen der Kontur der Ab- Nach Entlastung zieht die Tragfeder 27 den Wieschnitte 38, 39, jedoch mit dem Unterschied, daß die 40 gehebel 16 in die Stellung gemäß F i g 1 zurück wo-Ausnehmungen ein gewisses Übermaß aufweisen, so bei das Skalenband 23 ebenfalls in die in F i g 1 gedaß sich der verbreiterte Kopf des Tarierstiftes 41 zeigte Stellung zurückgeschoben wird
anpassend an die Richtung der Tragfeder 27 einstel- Das Gehäuse ist teilweise am unteren Schmalrand len kann. Die Gehauseschalen 1,2 haben zur Erwei- 45 und am seitlichen Schmalrand 46 neben dem Fenterung 37 hin eine vom Schmalrand 54 des Gehäuses 45 ster 33 offen. Am Schmalrand 46 ist der «eöffnete ausgehende Öffnung 55, durch welche die Abschnitte Abschnitt mit 47, am unteren Schmalrand mit 48 be-
42> t3 d f e!-Lari!iStiAfLeS u1 zuff!glich sind· Oel des" zeichnet- Diese Öffnung hat nicht nur den Zweck, bei
sen Kopf bildende Abschnitt 43 hat an seinem freien der Höchstbelastung den Schuh 21 nach unten aus
Ende einen diagonalen Einschnitt 56, der durch die dem Gehäuse heraustreten zu lassen - was im Sinne
öffnung 55 zugänglich ist so daß er mittels eines 5o einer möglichst kleinen Ausführung des Gehäuses bei
Werkzeuges wie eines Schraubenziehers erreichbar einem verhältnismäßig großen Gewichtsaufnah-
ist. Dadurcn kann die Waage jederzeit tariert wer- mevermögen zweckmäßig ist -, sondern auch die
... . - . Aufgabe, den Lasthaken 32 bei Nichtbenutzung in-
^£^^^^^^^^R^ 55 StSlUnI49InXtGekusaenem'emtrt weTn,'
spricht, hat gegenüber dem Abschnitt 57 Untermaß, ben°dem Skalenband 2^ en, .n' , j
so daß der Tarierstift 41 undrehbar gehalten ist. 60 zum SchmalranH du ;,, κ "j ιηη^π ers;reckt u
nachdem die Gehäuseschalen 1,2 um ihn geschlossen Stt J? ofS ist msbeSOndere dem offenen Ab"
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
-: r. η F.

Claims (8)

das Gehäuse durchsetzenden Öffnung gebildeter Patentansprüche: Handgriff vorgesehen ist und aus welchem unten ein Lasthaken heraustritt, der über ein Auswägesystem
1. Taschenwaage mit einem flachen Gehäuse, mit wenigstens einer Tragfeder mit einer Anzeigevor-• an dem oben ein von einer das Gehäuse durchset- 5 richtung in Verbindung steht,
zenden Öffnung gebildeter Handgriff vorgeseher Derartige Taschenwaagen sind dazu bestimmt, daß ist und aus welchem unten ein Lasthaken heraus- sie in einer Tasche mitgeführt und nach Belieben und tritt, der über ein Auswägesystem mit wenigstens Notwendigkeit eingesetzt werden. Ein Anwendungseiner Tragfeder mit einer Anzeigevorrichtung in gebiet besteht beispielsweise im Wiegen von Koffern, Verbindung steht, dadurch gekennzeich- io was bei der Koffergewichtsbeschränkung für Fluggen e t, daß die Öffnung (6) langgestreckt zum pack von besonderer Bedeutung ist. Weitere Anwen-Durchgriff einer Hand parallel zum oberen dungsgebiete liegen beispielsweise im Wiegen von Schmalrand (5) des Gehäuses (1,2) angeordnet Paketen oder Wildbret u. dgl.
ist und die Anzeigevorrichtung (33, 34) an die- Diese und weitere Anwendungen erfordern eine
sem oberen Schmalrand (5) wenigstens teilweise 15 Waage, die möglichst als geschlossenes Gehäuse in
in einem Bereich außerhalb des Abschnitts, unter einer Tasche mitgeiührt werden kann, wobei weder
dem sich die Grifföffnung (6) befindet, vorgese- zuviel Platz beansprucht wird noch Teile vorhanden
hen und von oben ablesbar ist. sind, die in sperriger Weise abstehen oder in der
2. Taschenwaage nach Anspruch 1, dadurch Tasche mitverpackte Gegenstände beschädigen köngekennzeichnet, daß die Aufhängung des Lastha- 20 nen.
kens (32) etwa im mittleren Bereich aus dem un- Bei einer derartig bekannten Taschenwaage nach
teren langgestreckten Schmalrand (45) des Ge- der USA.-Patentschrift 603 474 ist der Lasthaken
häuses (1,2) heraustritt. mittels eines Stieles, an dem er unten angehängt ist,
3. Taschenwaage nach Anspruch 1, dadurch am oberen Ende einer Schraubenfeder aufgehängt, gekennzeichnet, daß die Grifföffnung (6) von 25 die der Stiel durchsetzt. Hierdurch muß die Feder dem Ende des Gehäuses, an dem die Anzeigevor- beim Wiegen senkrecht angeordnet sein. Diese Tarichtung (33, 34) vorgesehen ist, zum anderen schenwaagen haben eine erhebliche Höhe in der GeEnde hin versetzt ist und daß der Lasthaken (32) brauchslage, so daß in einem neben dem Federgeim mittleren Bereich zu dem Gehäuseende hin, häuseabschnitt befindlichen Gehäuseabschnitt oben an dem oben die Anzeigevorrichtung (33, 34) an- 30 die Durchbrechung für den Handgriff einseitig angeordnet ist. versetzt ist. geordnet ist und sich unter der Durchbrechung ein
4. Taschenwaage nach Anspruch 1 oder 3 mit Meßband zur Bestimmung der Länge eines Gegeneinem bewegbaren Band in der Anzeigevorrich- Standes bzw. Wildbrets befindet.
tung, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb Diese Waage läßt sich daher schon schwer in der
eines Anzeigefensters (33) im oberen Schmalrand 35 Gebrauchslage halten, weil der Handgriff einseitig (5) ein freies Ende des als Skalenband (23) aus- vorgesehen ist. Zum anderen befindet sich die AbIegeführten Bandes an seinen Rändern in Gehäuse- seöffnung an der Vorderseite des Gehäuses, weil die nuten (11, 12, 13, 14) geführt ist und daß das Ablesung unmittelbar durch die Bewegung des obe-Band nur einseitig an einem Wiegehebel (16) be- ren Endes der Schraubenfeder bestimmt wird. Daher festigt ist, wobei im Bereich des Anzeigefensters 40 muß diese Taschenwaage mit der Last praktisch vor (33) die Führungsnuten (11, 12) für das Skalen- das Gesicht der die Taschenwaage benutzenden Perband (23) parallel zum oberen Gehäuseschmal- son angehoben werden, um eine genaue Ablesung zu rand (5) vorgesehen sind. erzielen, was nicht nur eine erhebliche Beanspru-
5. Taschenwaage nach Anspruch 4, dadurch chung voraussetzt, sondern auch infoige der sich bei gekennzeichnet, daß eine Zeigermarkierung (34) 45 angehängtem Gewicht ergebenden Schwankungen als Strich auf der Fensterunterseite des Anzeige- der so hoch gehobenen Taschenwaage auch keine fensters unmittelbar über dem Skalenband (23) einwandfreie Ablesung bzw. Ruhestellung der Waage angeordnet ist. zuläßt. Außerdem ist die Taschenwaage dieser be-
6. Taschenwaage nach Anspruch 4, dadurch kannten Ausführung besonders schwierig zu halten, gekennzeichnet, daß das Skalenband (23) aus 50 weil der Handgriff außermittig angeordnet ist.
Kunststoff besteht. Bei einer bekannten Ausführung nach dem Ge-
7. Taschenwaage nach Anspruch 4, dadurch brauchsmuster 1 872 182 ist letzteres zwar dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse im unteren Teil vermieden, daß das Meßband über einer Schraubender Seite, an welcher die Anzeigevorrichtung (33, feder angeordnet ist und der Handgriff dann das 34) vorgesehen ist, an dem seitlichen und unteren 55 obere Gehäuseende bildet. Diese Ausführung hat da-Schmalrand (45, 46) offen ist und die Nuten (14) her eine erhebliche Länge in der Gebrauchslage und für das Skalenband (23) zum Drehpunkt (15) muß — da bei ihr auch die Ableseöffnung an der eines Wiegehebels (16) konzentrisch gekrümmt Vorderseite des Taschenwaagengehäuses angeordnet zum unteren Schmalrand (45) hin geführt sind. ist — hoch vor das Gesicht der die Waage benutzen-
8. Taschenwaage nach Anspruch 1, dadurch 60 den Person gehoben werden. Die Federanordnung gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter hat praktisch die gleiche Länge wie bei der erstge-Weise mittels einer Justiermutter an einem Ta- nannten Ausführung, wenn auch der Lasthaken an rierstift aufgehängte Tragfeder (27) im wesentli- einem die Feder umgreifenden Teil unterhalb der Fechen parallel zur Grifföffnung (6) angeordnet ist. der aufgehängt ist.
65 In beiden bekannten Ausführungen ist die Feder
weder justierbar noch tarierbar.
Die Erfindung betrifft eine Taschenwaage mit Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
einem flachen Gehäuse, an dem oben ein von einer Taschenwaage der einleitend angegebenen Ausbil-
DE19702013003 1970-03-19 1970-03-19 Taschenwaage Expired DE2013003C3 (de)

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DE2013003A1 DE2013003A1 (de) 1971-09-30
DE2013003B2 true DE2013003B2 (de) 1974-01-03
DE2013003C3 DE2013003C3 (de) 1974-08-01

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