DE201072C - - Google Patents
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- DE201072C DE201072C DE1907201072D DE201072DA DE201072C DE 201072 C DE201072 C DE 201072C DE 1907201072 D DE1907201072 D DE 1907201072D DE 201072D A DE201072D A DE 201072DA DE 201072 C DE201072 C DE 201072C
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- DE
- Germany
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- switch
- spring
- shaft
- transverse part
- legs
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/02—Details
- H01H19/10—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H19/20—Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective in either direction
- H01H19/24—Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective in either direction acting with snap action
Landscapes
- Control Of Transmission Device (AREA)
Description
fi'u
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c. GRUPPE
ED. J. von der HEYDE in BERLIN.
hemmung unterliegenden Schaltkörper.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. September 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Augenblicksschalter für Rechts- und Linksdrehung mit
einer Einrichtung zur Erzielung 'der plötzlichen Trennung der Kontaktflächen bei der
Ausschaltung. Der neue Augenblicksschalter gehört derjenigen Gattung an, bei welcher
der Schaltkörper lose drehbar auf einer starren Welle sitzt und in der Ein- und Ausschaltestellung
durch zwei unter Federdruck stehende
ίο Rastenscheiben festgehalten wird. Das Wesen
der Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung der Feder, in der durch Drehung
der Schaltwelle die zur Herbeiführung einer Augenblicksschaltung erforderliche Energie
aufgespeichert wird. Diese Feder besitzt nämlich eine U-förmige Gestalt.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 Ausführungsformen der U-förmigen Feder,
Fig. 3 einen mit dieser Feder ausgerüsteten Augenblicksschalter im Längsschnitt, Fig. 4
einen Grundriß des Schalters bei abgenommenem Deckel, Fig. 5 eine Seitenansicht der
aus dem Schalter herausgenommenen Schaltwelle, Fig. 6 einen Schnitt durch den Schaltersockel
nach Linie x-y der Fig. 4.
Die zur Verwendung gelangende U-förmige Feder kann in verschiedener Weise hergestellt
sein. Fig. 1 zeigt eine Ausführung, bei welcher der Querteil n>
gegen die aus einem Stück gebildeten Schenkel ρ scharf abgesetzt ist, Fig. 2 eine solche, bei welcher die Schenkel
ρ mittels besonderer Zwischenstücke \ mit
dem Querteil w verbunden sind. Bei dem in den
Fig. 3 bis 6 dargestellten neuen Schalter ist die durch die Schalterwelle m hindurchgehende
Feder aus einem Stück Stahldraht'gebogen und der Querteil n>
geht bogenförmig in die Schenkel ρ über. Statt einer Feder können
auch mehrere solcher Federn zusammen zur Verwendung kommen.
Der dargestellte Schalter besteht aus dem oben mit einer Kapsel a, unten mit einer
Isolierscheibe b abgeschlossenen Isolierkörper c, in welchem in zwei Aussparungen d eine mit
der unteren Rastenscheibe / (Fig. 3 und 6) verbundene Blattfeder e (Fig. 4) gelagert ist.
Außerdem sind an dem Isolierkörper die beiden Anschlußklemmen g (Fig. 3 und 4)
befestigt, welche im vorliegenden Falle mit Vorsprüngen h versehen sind, die als Kontakte
für den Schalthebel k dienen. Dieser auf der Schalterwelle m lose drehbar angebrachte
Schalthebel k besitzt an beiden Enden federnde Gabeln i, welche im eingeschalteten
Zustand die Vorsprünge h der Klemmen g umfassen.
Die Schalterwelle m ist oben mit einem Griff η versehen und besitzt eine Bohrung 0,
durch welche der Querteil w der Feder p, w, ρ hindurchgeht, deren beide Enden ρ
in zwei Löcher q des Schalthebels k eingreifen.
Der mit der oberen Rastenscheibe u (Fig. 3 und 5) verbundene Schalthebel k ist an der
Verschiebung nach oben durch eine an der Welle m befestigte Scheibe r verhindert.
Oberhalb dieser Scheibe ist in die Welle m, um einen rechten Winkel gegen die Boh-
rung ο versetzt, ein Mitnehmerstift 5 eingelassen.
Die Befestigung der an einer Verschiebung nach unten durch das Aufeinanderliegen der
Rastenscheiben f und u gesicherten Schalterwelle m kann z. B. durch eine Mutter t, welche
auf das Ende ν der Welle m aufgeschraubt ist, erfolgen.
Wie ersichtlich, ist der Zusammenbau des
ίο Schalters sehr einfach, indem man nur die
gemäß Fig. 5 ausgerüstete Schalterwelle durch die Blattfeder e und die Bohrung / des Körpers
c hindurchsteckt und mittels der Mutter t befestigt. _>
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Dreht man die Schalterwelle m nach rechts oder links, so wird infolge des Widerstandes,
den die beiden Rasten unter der Mitwirkung der Feder e aufeinander ausüben, die Feder
p,n>, ρ gebogen bzw. gespannt, und zwar krümmen sich die beiden Schenkel ρ derselben,
während der durch die Bohrung ο hindurchgehende Querteil w eine Verdrehung
erleidet. Diese kombinierte Federspannung übt ein Drehmoment auf den Schaltkörper
aus.
Dieses Drehmoment braucht aber nicht etwa so groß zu sein, daß dadurch der Schalthebel
aus seiner jeweiligen durch den Rasteneingriff gesicherten Ein- bzw. Ausschaltestellung gebracht
wird, vielmehr wird dieses Drehmoment im vorliegenden Falle aufgespeichert,
um später, nachdem der Rasteneingriff überwunden ist, die gewünschte Beschleunigung
der ■ Schaltkörperbewegung herbeiführen zu können.
Die Überwindung des Rasteneingriffs geschieht dadurch, daß der Stift s nach kurzer
Drehung der Schalterwelle an den unteren Teil der Federschenkel ρ anstößt und infolgedessen
die Drehung der Welle unter Benutzung der relativ hohen Scherfestigkeit des Querschnittes
der Federschenkel ρ auf den Schalthebel k und die mit diesem verbundene obere
Rastenscheibe u überträgt. Da infolge der Anordnung der Scheibe r die obere Rastenscheibe
u nicht ausweichen kann, so tut dies die untere Rastenscheibe f, wobei die Blattfeder
e nach unten entsprechend ausgebogen wird.
Sind die Rasten außer Eingriff gekommen und somit der erhebliche Anfangswiderstand
überwunden, so kann sich die in der inzwischen gespannten Feder ρ, η>, ρ aufgespeicherte
Spannkraft auf die . Bewegung des Schaltkörpers übertragen. Die Folge hiervon ist
also, daß der Schaitkörper, der Welle m vorauseilend,
so weit mit beschleunigter Geschwindigkeit herumgeschleudert wird, bis die beiden nächsten Rastenpaare zum Eingriff
;kommen, d. h. also die jeweilige Ein- bzw. Ausschaltung vollkommen erfolgt ist.
Die Feder p,w, ρ kann ohne weiteres so ausgebildet werden, daß die durch die Verdrehung
des Querteiles n> und der Krümmung der Schenkel ρ hervorgerufene kombinierte
Spannung der U-förmigen Feder eine bezüglich der beabsichtigten Wirkung besonders
geeignete ist, und daß kein Teil der Feder so beeinflußt wird, daß durch häufigen Gebrauch
eine bestimmte Stelle besonders gefährdet ist, sich vielmehr die Spannung stets im richtigen Verhältnis auf den Querteil w ■
und die Schenkel ρ verteilt.
Claims (2)
1. Augenbiicksschalter für Rechts- und
Linksdrehung mit einem einer Rastenscheibenhemmung unterliegenden Schaltkörper, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Herbeiführung der sprungweisen Bewegung des Schaltkörpers (k) eine mit ihren
Schenkelenden am Schaltkörper (k) angreifende, in ihren Schenkeln (p) hauptsächlich
auf Biegung, in ihrem durch die Schalterwelle (m) hindurchgehenden Querteil
(w) aber auf Torsion beanspruchte U-förmige Feder (p, w,p) dient, und diese
Feder, nachdem sie durch Drehen der Schalterwelle (m) gespannt ist, durch einen
an der Schalterwelle befestigten Stift (s) zwecks Lösung der Rastenscheibenhemmung
mitgenommen wird.
2. Augenblicksschalter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die U förmige
Feder (an deren Stelle auch mehrere solcher Federn treten können) aus einem Stück Stahldraht hergestellt und der Übergang
des Querteiles (n>) in die Schenkel (p) entweder winkelförmig (Fig. 1 und 2) oder
bogenförmig (Fig1. 5) ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT40753D AT40753B (de) | 1907-09-05 | 1908-06-18 | Augenblicksschalter für Rechts- und Linksdrehung mit Rastenscheibenhemmung des Schaltkörpers. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201072C true DE201072C (de) |
Family
ID=463657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907201072D Expired - Lifetime DE201072C (de) | 1907-09-05 | 1907-09-05 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201072C (de) |
-
1907
- 1907-09-05 DE DE1907201072D patent/DE201072C/de not_active Expired - Lifetime
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