DE179459C - - Google Patents

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DE179459C
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contact disc
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DENDAT179459D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/20Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective in either direction
    • H01H19/24Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective in either direction acting with snap action

Landscapes

  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c. GRUPPE
Momentschalter für Rechts- und Linksdrehung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1906 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen neuen Mechanismus für rechts- und linksgehende Momentdrehschalter, der gegenüber den bisher veröffentlichten Konstruktionen folgende Vorteile und Vereinfachungen aufweist. . l
Während nämlich bei Schaltern, wie sie z. B. die englische Patentschrift 7855 vom Jahre 1892 beschreibt, die wie vorliegende Konstruktion eine nach zwei Seiten wirkende Spiralfeder besitzen, die gleichzeitig die Griffstellung wie den Vorschub der Kontaktscheibe vermittelt, stets besondere Konstruktionsteile, wie Anschlagnasen, Mitnehmerknaggen und dergl., vorhanden sein müssen, um die die momentane Eigenbewegung der Kontaktscheibe einleitende Drehung des Griffstückes auf die Kontaktscheibe zu übertragen, dient bei vorliegender neuen Anordnung das eine oder andere Ende der Spiralfeder selbst gleichzeitig als Mitnehmer, der die Kontaktscheibe auslöst, während das jeweils entgegengesetzte Federende als elastische Auffangvorrichtung die sprungweise Vorwärtsbewegung der Kontaktscheibe begrenzt.
In Fig. ι bis 4 sind die charakteristischen Merkmale des Erfindungsgegenstandes durch ein einfaches Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. 1 den Schaltermechanismus im. Ruhezustande, Fig. 2 denselben in gespanntem Zustande (durch Rechtsdrehung des Griffes) unmittelbar vor Auslösung der Bewegung der Kontaktscheibe,-Fig. 3 endlich denselben unmittelbar nach erfolgter Auslösung und Weiterbewegung der Kontaktscheibe in die nächste Ruhestellung.
Wie aus den Figuren ersichtlich ist, besteht der Mechanismus im wesentlichen aus einer konzentrisch zur Achse angeordneten und mit dieser gekuppelten Büchse a, an deren Stelle auch gegebenenfalls direkt eine entsprechend geformte hohle Achse treten kann, welche eine Spiralfeder b einschließt, deren Enden durch an der Büchse α angebrachte Querschlitze von bestimmter Länge und Anordnung hindurch in annähernd ebenso lange sektorenförmige Aussparungen der Kontaktscheibe c eingreifen und innerhalb dieser Aussparungen freies Spiel haben. Fig. 4 stellt die Federbüchse mit ihren charakteristisehen Querschlitzen dar. Der Längsschlitz dient nur zur Einführung der Feder.
Die Stellung der Kontaktscheibe ist in dem gezeichneten Ausführungsbeispiele einfach durch die an zwei gegenüberliegenden Flächen andrückenden Kontaktfedern, die in der Zeichnung weggelassen sind, fixiert gedacht, könnte ■ jedoch auch durch einen Schlagwürfel· mit besonderen Richtfedern fixiert werden.
Die relative Fixierung der Griffstellung zur Kontaktscheibe wird nun dadurch erreicht, daß die Spiralfeder b bereits im Ruhezustande eine gewisse Spannung besitzt, derzufolge die beiden Enden derselben bestrebt sind, die Kontaktscheibe und die Federbüchse in die durch Fig. 1 veranschaulichte Stellung zueinander zu bringen, bei welcher die Aussparungen der Kontaktscheibe c sich mit den
(2. Auflage, ausgegeben am 14. Juli rgog.J
ganzen
festge-
Querschlitzen der Büchse a in ihrer
Länge decken.
Dreht man nun den Griff und mit diesem die Büchse a, wie in Fig. 2 angedeutet, um einen gewissen Winkel, beispielsweise nach rechts,- so wird das in der Fig. 1 am rechten Ende des oberen Querschlitzes in der Büchse a anliegende Federende von der Büchse mitgenommen und bewegt sich in der oberen Aussparung der Kontaktscheibe c ungehindert nach der linken Endfläche dieser Aussparung zu. Hierdurch wird die Feder b mehr und mehr angespannt, da ja ihr unterstes Ende an der linken Endfläche der untersten Aussparung in der Kontaktscheibe anliegt und durch diese in seiner Anfangsstellung festgehalten wird, während der untere Querschlitz der Büchse α frei über das
haltene Federende hinweggleiten kann.
Sobald nun das obere, durch die eingeleitete Drehung angespannte Federende die linke Endfläche der oberen Aussparung der Kontaktscheibe c erreicht hat und an diese anschlägt, so wird bei weiterer Drehung die Kontaktscheibe durch das anschlagende Federende mitgenommen und aus ihrer fixierten Ruhelage herausgebracht, so daß sie nunmehr dem Drucke des unteren Federendes gegen die linke Endfläche der unteren Aussparung folgen und momentan in die nächste Schaltstellung überspringen kann, die in Fig. 3 dargestellt ist. Dieselbe ist mit der relativen Stellung der Einzelteile in Fig. 1 identisch und nur um den der neuen Ruhelage entsprechenden Winkel gegen diese verschoben.
Dasselbe Spiel wiederholt sich bei abermaliger Drehung des Griffes um den gleichen Betrag und findet sinngemäß umgekehrt statt, wenn man den Griff und damit die Büchse a statt rechts nach links dreht.
Wie bereits erwähnt, kann die Anordnung noch so getroffen werden, daß die Büchse α beiderseits verlängert und direkt als hohle Achse verwendet wird, in deren Innerem die Feder b angeordnet ist. Es existiert allerdings bereits eine ähnliche Anordnung als Gegenstand des Patentes 157519. Doch handelt es sich dort um eine auf Torsion beanspruchte Blattfeder bezw. ein Bündel von solchen, für die die hohle Achse lediglich als zentrierendes Gehäuse dient, während im vorliegenden Falle die Achse bezw. die in derselben angebrachten Schlitze noch weitere Funktionen haben und daher wesentliche Kon- struktionsteile des der Erfindung zugrunde liegenden Mechanismus bilden.
Endlich wäre noch eine dritte Anordnung denkbar, nämlich die, daß die Feder direkt zwischen einer massiven Achse und der Kontaktscheibe untergebracht ist, über die von beiden Seiten, wie aus Fig. 5 ersichtlich, glockenförmige oder scheibenförmige Ansätze hinausragen, welche mit ähnlichen Schlitzen oder Ausschnitten wie die in Fig. 1 bis 3 gedachte Büchse α versehen sind, die mit den Federenden ebenfalls in Eingriff stehen.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1.' Momentschalter für Rechts- und Linksdrehung, bei dem sowohl die Griffstellung als die Momentschaltung durch eine gemeinsame, konachsiale Spiralfeder bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden dieser Feder gleichzeitig als Mitnehmer für die Auslösung der sprungweisen Bewegung der Kontaktscheibe dienen.
2. Drehschalter nach Anspruch 1, bei welchem die beschriebene Spiralfeder innerhalb der hohlen Gr iff achse angeordnet ist und durch entsprechende in dieser angebrachte Schlitze hindurch mit der Kontaktscheibe in Eingriff steht.
3. Drehschalter nach Anspruch 1, bei welchem die Spiralfeder zwischen einer massiven Achse und der Kontaktscheibe liegt und durch in letzterer angebrachte Schlitze hindurch mit auf der Achse festsitzenden Scheiben oder glockenförmigen Ansätzen in Eingriff steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9315441U1 (de) * 1993-10-12 1993-12-09 Siemens AG, 80333 München Drehantrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE9315441U1 (de) * 1993-10-12 1993-12-09 Siemens AG, 80333 München Drehantrieb

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