DE2009968A1 - Medizinische Vorrichtung mit oberflächenanästhetischer Wirkung - Google Patents

Medizinische Vorrichtung mit oberflächenanästhetischer Wirkung

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DE2009968A1
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Jackson, Richard Robert, Marblehead, Mass. (V.St.A.)
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Description

8213-70/Dr.v.B/Ro.
US-Ser.No. 803,717
Filed: March 3, 1969
Richard Robert Jackson 8 Trinity Road, Marblehead, Mass. (V.St.A.)
Medizinische Vorrichtung mit oberflächenanästhetischer Wirkung.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine medizinische Vorrichtung 3 .die bei ihrer Anwendung mit Schleimhautgewebe des Patienten- in Berührung kommt und auf dieses ein Oberflächen-' anästhetikum zur Einwirkung bringt. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Intratrachealröhre.
Bei Operationen wird die erforderliehe Narkosetiefe oft durch die Notwendigkeit bestimmt, eine Reaktion des Patienten auf die in seine Luftröhre eingesetzte Intratrachealröhre zu unterdrücken. Mit anderen Worten gesagt, ist eine tiefere Narkose erforderlich um die durch die Intratrachealröhre verursachte Neigung des Patienten., seine Bauchmuskeln anzuspannen und sich aufzurichten zu unterdrücken als zur Schmerzausschaltung im Operationsfeld oder zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Betäubung, Dies gilt insbesondere für Fälle, bei denen die Anwendung von Muskelentspannungsmitteln nicht angezeigt ist. ':
Da die Körperfunktionen während einer Operation.so weitgehend wie möglich im normalen Zustand belassen werden sollen und; da sie mit zunehmender Narkosetiefe in steigendem Maße -beeinflußt; werden, ist man seit langem bestrebt, die Reaktion des Patienten^ auf die Intratrachealröhre während der ganzen Operation herabzu- ·■ setzen. Die bekannten Trachealanästhesieverfahren lassen jedoch aus■verschiedenen. Gründen zu wünschen Übrig, z.B. hält die Unempfindlichkeit nur verhältnismäßig kurz an, so daß mehrfache Anwendungen von Anästhetika erforderlich sind, oder sie sind
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kompliziert und bringen neue Maßnahmen oder Bedingungen bei der Behandlung des Patienten mit sich.
Es ist außerdem wünschenswert, den Patienten, wenn er aus ' der Narkose erwacht und später wieder voll bei Besinnung ist, von dem Druckgefühl und dem Hustenreiz zu befreien, die durch die Gegenwart der Intratrachealröhre verursacht werden. Die Intratrachealröhre könnte dann auch vom wachen Patienten ertragen werden und eingesetzt bleiben, so daß eine Unterstützung der Atmung durch die Intratrachealröhre und ein Beatmungsgerät möglich wäre. Außerdem könnten Atemhilfen ohne Verzögerung Anwendung finden, wenn dies nötig wird. Die Intratrachealröhre gewährleistet außer- ; dem eine höhere Sicherheit gegen eine Verlegung der Atemwege durch die Zunge oder Gewebe als andere Atemwegsvorrichtungen.
Ganz allgemein gesprochen besteht seit langem der Bedarf, die Empfindlichkeit gegen medizinische Röhren, Kanülen und ähnliche Vorrichtungen, die über längere Zeitspannen in der Größenordnung von einer bis zwanzig Stunden in Schleimhautkanälen von Patienten ruhen, ohne daß dadurch das Aussehen der Röhren oder die Art ihrer Anwendung geändert werden müssen^ herabzusetzen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses Problem in einfacher und zweckmäßiger Weise zu lösen.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch eine medizinische Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß auf der der Schleimhaut ausgesetzten Seite der Vorrichtung ein festes Oberflachenanästhetikum und eine dieses an der Vorrichtung haltende feste Substanz angeordnet sind, die eine nicht-toxische Oberfläche mit mindestens eine Stunde anhaltender Anästhesiewirkung bilden.
Die Erfindung läßt sich insbesondere auf Intratrachealröhren und andere medizinische Röhren anwenden, die in bekannter Weise aufgebaut sein und aus einem biegsamen Werkstoff, wie Gummilatex oder Polyvinylchlorid bestehen, der so dick ist, daß der Strömungskanal durch Biegen der Röhre bei der Intubation und beim Gebrauch nicht verschlossen wird. Die Röhre kann eine oder mehrere Manschetten in Form aufblasbarer Ballons oder in Form großer, leicht biegsamer, schlaffer Manschetten aus dünnem Folienmaterial
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enthalten·. Eine solche Vorrichtung ist gemäß der Erfindung also mit einer festen Schicht oder einem festen Überzug versehen, die eine relativ geringe effektive Dicke, aufweisen und aus einem Oberflächenanästhetikum sowie einer festen Substanz* die das Anästhetikum mechanischfesthält, bestehen. Die Außenseite dieser Schicht bildet eine nicht-toxische Oberfläche mit anästhesierenden Eigenschaften, die mindestens eine Stunde, vorzugsweise zehn bis zwanzig Stunden anhalten. Vorzugsweise ist die Anästhesiewirkung anfänglich verhältnismäßig stark, so daß ein rasches Einsetzen der Oberflächenanästhesie erreicht wird. .
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist eine semipermeable Membrane oder Befestigungssubstanz zwischen dem festen Oberflächenanästhetikum und dem Körpergewebe vorgesehen, durch die letzteres allmähalich transportiert wird. .
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die wirksame Schicht eine Matrix aus einem Adhäsivum oder Klebstoff, der eine Dispersion fester Aggregate oder Kristalle eines pberflächenanästhetikums enthält. Der. Klebstoff ist dabei so gewählt, daß Körperflüssigkeiten und Körperflüssigkeiten, in denen kleine Menge des Anästhetikums aus der Matrix gelöst sind, hindurchdiffundieren können. ' „
: Solche Matrixschichten und Schichten anderer Ausgestaltung . können integrale Bestandteile von Röhren und deren aufblasbaren Manschetten sowie von biegsamen und dehnbaren Hüllen oder Schlau- : chen, die auf vorhandene Röhren und Manschetten aufgebracht werden können, bilden.
In den Unteransprüchen sind auch noch andere Weiterbildungen I der Erfindung gekennzeichnet.
Im folgenden werden Aüsführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung naher erläutert, es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene, vereinfachte Seitenan- . sieht einer Intratrachealröhre mit dem umgebenden Gewebe eines Patienten;
Fig. 2 eine graphische Darstellung des Wirkungsverlaufes einer typischen Vorrichtung gemäß der Erfindung; es sind dabei
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längs der Ordinate die Anästhesiewirkung und längs der Abszisse die Zeit in Stunden aufgetragen;
Fig. .5 und 4 vergrößerte Querschnitte in den Ebenen 5-/5 bzw. 4-4 der Fig. 1;
Fig. 4a eine stark vergrößerte Ansicht eines mit M bezeichneten Teiles der Fig. 4;
Flg. 5 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht' einer Ausführungsform der Erfindung in Form eines dünnen Schlauches j
Fig. 6 und 7 Ansichten von Intratrachealröhren, die mit dem Schlauch gemäss Fig. 5 versehen sind;
Fig. 8 Ansichten von Intratrachealröhren mit einer Umhüllung aus einer Diffusionsmembrane, die einen Vorrat eines festen Anästhetikums einschliesst.
Die in Fig. 1 als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellte Intratrachealröhre 10 weist, wie üblic:, einen Luftkanal 12, ein schräg abgeschnittenes "Vorderende 14, ein hinteres Ende 16, das mit einem Anschlußstück 18 für ein Narkosegerät, Beatmungsgerät oder eine Sauerstoffleitung versehen .ist, und eine aufblasbare Manschette 20 mit einem zum Aufblasen dienenden Ballon 22, auf.
Die Röhre dieses Ausführungsbeispiels besteht aus Kunststoff, wie PVC, mit einer Wanddicke t. von ungefähr 1,6 mm. Die Manschette besteht aus irgendeiner geeigneten biegsamen Folie, beispielsweise einer sehr dünnen Kautschukfolie, deren Dicke z.B. kleiner als 50 /Um sein kann. Der Durchmesser der Manschette ist wesentlich größer als der der Luftröhre, er beträgt z.B. ungefähr 4o mm im Vergleich zum normalen Luftröhrendurchmesser von etwa 20 mm. Solche sehr dünnen und nachgiebigen Manschetten erfordern zum Aufblasen nur sehr geringe Drücke, so daßNekroseproblerne wirksam vermieden werden. Manschetten dieser Art nehmen die in Fig. 1 dargestellte Form an, wenn der Druck in der Lunge den Atmosphärendruck übersteigt.
Mit dieser Vorrichtung ist eine Schicht 26 kombiniert, die sich auf der dem Gewebe des Patienten ausgesetzten Außenseite
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befindet und ein Oberflachenanästhetlkum sowie eine dieses körperlich an Ort und Stelle haltendes Bindemittel enthält.
Die Schicht 26 hat die Eigenschaft, daß an ihrer Außenseite,
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die mit dem Gewebe 28 in Verbindung steht, ein Oberflächenanästhetikum in niciit-toxiscter Menge für eine Zeitdauer von mindestens einer Stünde, vorzugsweise zehn bis zwanzig Stunden gemäß der noch zu besprechenden Kurve in Pig, 2 zur Verfügung steht.
Die Schicht enthält vorzugsweise eine elastomere Kleberschicht, die auf die Außenseite einer früher hergestellten Intratrachealröhren- und Manschettenanordnung aufgebracht ist.
Bei der in Fig. 5 dargestellten bevorzugten Ausführungsform besteht die Vorrichtung aus einem dehnbaren, schlauchartigen Gebilde jiO aus einem elastischen Mate'rial, das in aufgerolltem Zustand geliefert, wird. Auf der Außenseite befindet sich eine Schicht ys., die der in Verbindung mit den vorangegangenen Figuren erwähnten Schicht 26 entspricht und. eine solche Biegsamkeit'sowie Elastizität aufweist, daß sie sich beim Aufrollen des Schlauches zu einem ringförmigen Gebilde pOa nicht löst.
In Fie. 6 und 7 ist eine Intratrachealröhre Jr6 mit zwei Manschetten J)B und 40 sowie entsprechenden Ballons 42 bzw. 44 zum Aufblasen dieser Manschetten dargestellt. Fig. 6 zeigt den dehnbaren Schlaue?! JO während des Aufbringens auf die Intratrachealröhre ^6, dabei sind gestrichelt zwei Zwischenstellungen dargestellt. Fig. 7 zeigt die Intratrachealröhre ^6 nachdem der Schlauch 30 ganz aufgebracht und* die vordere Manschette 40 aufgeblasen worden ist, so daß die Außenseite dicht an der Luftröhrenwand anliegt.
Fig. 8 zeigt ein Stück einer biegsamen Röhre 50 auf die eine Folienumhüllung oder -umwickelung 52 aufgebracht wurde, auf deren Innenseite sich Teilchen eines festen Anästhetikums befinden, das ; durch die Folie hindurchdiffundieren kann, wenn deren Außenseite durch Sekret benetzt wird.
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Beispiel 1
Eine übliche Intratrachealrohre mit einer aufblasbaren Ballonmanschette der in Pig. 7 dargestellten Art wurde auf den dem Schleimhautgewebe ausgesetzten Oberflächen mit medizinischem Siliconkleber überzogen, in dem feste Teilchen eines Oberflächenanästhetikums dispergiert waren. Hierfür Xtfurde als Anästhetikum Tetracaingranulat (z.B. "Pontocaine" der Firma Winthrop Drug Company) in einer Reibschale mit dem Pistill zu Pulver vermählen. Die Pulverteilchen hatten eine blaugrüne Farbe. 20 mg dieses Pulvers wurden mit 1 cm medizinischen Siliconklebers ("Vivosil" medical adhesive Silicone-Type A, der Firma Becton, Dickinson und Company) gemischt. Der Kleber hatte eine wässerig weiße Farbe und bestand aus einer nicht-fließenden weichen Paste. Der 2 % dispergierte Anasthetikumteilchen enthaltende Kleber war gleichförmig blaugrün. Die zubereitete Menge (also 20 mg Tetracain) war erforderlich um die Schicht 26 in Fig. 1 auf der Röhre und der Manschette zu bilden. Man ließ die Schicht dann bei 2? 0C und einer Feuchte über 20 % unter der Einwirkung der aus der Atmosphäre in den Siliconkleber eindringenden Feuchtigkeit Ρ0Ι3Γ-merisleren. Die resultierende Schicht war vermutlich 75 bis'12? /um dick und hatte eine glänzende, glatte Oberfläche. Im polymer!- sierten Zustand sah die Schicht klar aus, bei genauerer Betrachtung sind jedoch die Teilchen des Anästhetlkums, die sich im Kleber nicht gelöst hatten, zu erkennen. Die Schicht ließ sich mit der unter ihr befindlichen Intratrachealrohre und der Manschette biegen und blieb beim normalen Biegen der Röhre und Aufblasen der Manschette haften.
Die auf diese Weise präparierte Intratrachealrohre wurde einer 4? Jahre alten Frau bei einer Operation zur Entfernung der Gallenblase in normaler Vollnarkose eingesetzt. Die Intratrachealrohre war noch eingesetzt, als die Patientin drei Stunden nach der Operation erwachte und umherzublicken begann. Es traten keine Husten- oder WUrgereflexe auf, die einzige Reaktion der Patientin bestand in Schlucken, selbst wenn die Röhre durch den behandelnden Arzt hin- und herbewegt wurde. Auf die Frage, ob sie Schmerz empfinde, schüttelte die Patientin ihren Kopf, Die Intratrachealrohre wurde eine Stunde nach dem Erwachen der Patientin entfernt,
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bei der Entfernung wurden keine Krämpfe und kein Husten beobachtet, woraus auf eine Anästhesie sowohl der oberen Luftwege als auch der Trachealgewebe, die sich in Berührung mit der Rohre befanden, schließen läßt*
Eine Intratrachealröhre gleicher Konstruktion wurde 24 Stunden in Wasser eingewicht, anschließend waren immer noch Teilchen des Anästhetikums in der Schicht erkennbar. Nach insgesamt 72 stündigem Einweichen nahm der Arzt die Röhre in den Mund und konnte nach fünf Minuten eine Unempfindlichkeit der Zungenspitze feststellen. Vor dem Einweichen trat die Unempfindlichkeit der Zunge wesentlich rascher ein. . -
Bei anderen Anwendungen, bei denen die Patienten in wesentlich kürzerer Zeit als vier Stunden aus der Narkose erwachten, trat beim Erwachen ein mäßiger Husten auf, die Patienten ertrugen die Intratrachealröhre aber sonst gut.
Beispiel 2
Eine Dispersion von Tetra-cainteilchen in Siliconkleber wurde gemäß Beispiel■1 mit ^O mg Tetracain pro crrr Kleber (Konzentration "3 °/o) hergestellt. Diese Mischung wurde mit J-vaoP Äther verdünnt und die resultierende verdünnte Suspension würde zur Bildung der Schicht 26 (Pig, l) in zwei Lagen auf die Intratrachealröhre aufgestrichen. Die Gesamtdicke der Schicht betrug schätzungsweise 50 bis 100 /U. Nach dem Aushärten oder Polymerisieren-bot die Schicht eine glatte, glänzende Oberfläche dar.
Die so präparierte Röhre wurde einem Glaukom-Patienten bei einer Iridentase-Operation eingesetzt. 20 Minuten nach der Narkose erwachte der Patient mit eingesetzter Röhre ohne auf diese zu reagieren, . .
Eine entsprechende Röhre wurde einem Patienten eingesetzt, dem die Gallenblase entfernt werden sollte. Der Patient wurde für vier Stunden nach dem Erwachen mit einem Beatmungsgerät beatmet." Nach Beendigung der Beatmung wurde die Röhre noch eine ί Stunde in dem bei vollem Bewußtsein befindlichen Patienten be- , lassen. Als der behandelnde Arzt anschließend die Röhre hin- und .!■ herbewegte, zeigte der Patient keinerlei Reaktion. ' ■ ·,
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-B-
Ähnlicbe Röhren wurden auch bei kürzer dauernden Behandlungen (z.B. bei der Aufnahme eines Carotid-Arteriogramms) und bei langer dauernden Behandlungen (die Röhre blieb z.B. bei einem nicht-narkotisierten Patienten 18 Stunden eingesetzt, während die Atmung des Patienten durch ein Beatmungsgerät unterstützt wurde) verwendet. In allen Fällen wurden die Röhren von den bei vollem Bewußtsein befindlichen Patienten gut vertragen.
Beispiel 3
Ein 10 cm langer, aus dehnbarem Kautschukgurnmi bestehender Schlauch mit einem Innendurchmesser von etwa 10 mm wurde auf der Außenseite mit einer Mischung überzogen, die einen Siliconkleber mit 2 °/o Tetracainteilchen enthielt und etwas mit Äther verdünnt war. Wenn die Außenseite der Röhre nach Verfestigung der Kleberschicht in Berührung mit der Zunge und den Lippen gebracht wurde, trat Unempfindlichkeit innerhalb von zwei Minuten ein.
Der Schlauch wurde über eine Intratrachealröhre mit einer einzigen Ballonmanschette unter Verwendung von flüssiger Seife als Gleitmittel gezogen. Die Röhre wurde dann eingeführt und die Manschette wurde mit Luft aufgeblasen, wodurch der darübergezogene Schlauch wie bei der Manschette 40 in Fig. 7 gedehnt wird.
Die Operation an der Darmwand einer 3j> Jahre alten Frau wurde ohne Muskelentspannungsmittel mit außergewöhnlich leichter Narkose durchgeführt, nämlich 4 l/min Lachgas, 2 l/min Sauerstoff und 0,5 % Halothan.
Beispiel 4
Es wurde eine Intratrachealröhrenmanschette aus ejnem Zellglasschlauch mit einem. Durchmesser von etwa 40 mm und einer Wandstärke von etwa 50 /Um gebildet, indem ein Stück dieses Folienschlauches über eine Intratrachealröhre gezogen und an dieser an den ungefähr 5 cm voneinander entfernten Enden befestigt wurde. An die Manschette wurde dann ein Aufblasballon angeschlossen. Die Manschette wurde mit 10 cnr einer 2$igen wässerigen Lösung des Oberflächenanästhetikums Lidocainhydrochlorld ("Xylocajne", Astra Pharmaceutical Products) gefüllt. Die Manschette wurde vier Tage
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der Luft ausgesetzt "bis die Flüssigkeit in der Manschette ausgetrocknet war und sich ein Niederschlag von 200 mg festen Anästhetikums auf den Innenflächen, der Manschettenanordnung gebildet hatte. Der Niederschlag war durch die Zellglasfolie nicht zu sehen und konnte nicht zerbröckelt werden,.Die Manschette wurde dann außen mit etwas- Salzlösung befeuchtet um die Biegsamkeit der Zellglasfolie wieder" herzustellen"und die so vorbereitete Intratrachealröhre wurde dann in einen Patienten eingeführt und die Manschette wurde mit Luft aufgeblasen. Als der Patient nach vier Stunden erwachte, konnte die noch in seiner Luftröhre befindliche . Intratrachealröhre hin- und herbewegt Werden, ohne daß der bei : Beweußtseln befindliche Patient husten mußte.
Die selben Resultate ergaben sich auch bei anderen Patienten.
Beispiel 5
Mit dem im Beispiel 4 erwähnten Zellglasschlauch wurde ein Stück einer Intratrachealröhre bei der aufblasbaren Manschette lose umhüllt. In dieser Umhüllung ließ man dann 20 cm^ 2$iger wässeriger Lidocäin-Hydrochloridlösung trocknen, so 'daß sich aufv der Innenfläche der Zellglasfolie eine Schicht aus dieser Substanz, bildete. Die Zellglasumhüllung wurde in unregelmäßigen Falten auf die Intratraehealröhre zusammengedrückt.
Die Intratraohealröhre wurde dann mit der Umhüllung in der Nähe der Trachea eingesetzt. Der behandelnde Arzt stellte fest, · daß der Würgereflex des bei Bewußtsein befindlichen Patienten für acht Stunden unterdrückt wurde.
Wie die vergrößerte Querschnittsansicht/in Fig. j5 zeigt, liegt das Schleimhautgewebe 29 bei der Luftröhre T an der Außen- ' seite der Schicht 26 an. Es wurde beobachtet, daß der durch eine""" solche Berührung hervorgerufene WUrgereflex durch das aus der Schicht austretende Anästhetikum für längere Zeit unterdrückt wird. Die mechanische Festlegung des Anasthetiküms verhindert, daß dieses durch die normale Sekretion weggespült wird, vermutlieh spielt das Sekret sogar in vielen Fällen eine wichtige Rolle beim fortlaufenden Transport des Oberflächenanästhetikums zum Gewebe. Man beachte^ daß die effektive Dicke tp der Schicht 26 nur einen kleinen Bruch-j
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teil der Wanddicke t^ der Röhre, die die Passage begrenzt, bildet, so daß ein Biegen ohne Verschluß der Passage möglich ist.
Fig. 4 zeigt einen vergrößerten Schnitt längs der Ebene 4-4 in Fig. 1. Die durch Luft 24 aufgeblasene Manschette 20 liegt dicht am Gewebe 28 der Luftröhre an, wobei sich die Schicht 26 in direkter Berührung mit dem Gewebe der Luftröhre befindet. Die durch eine solche Berührung normalerweise hervorgerufenen Husten- und Würgereflexe werden durch das aus der Schicht 26 freigesetzte Anästhetikum für längere-Zeit unterdrückt. Auch hier verhindert die mechanische, "formflüssige'1 Befestigung des Anästhetikums, daß dieses durch die übliche Sekretion weggespült wird, die Sekretion bewirkt vielmehr vermutlich den fortlaufenden Transport des Anästhetikums zum Gewebe.
Das Verhältnis der Dicke te der Schicht 26 zur Wanddicke t der Manschette entspricht Manschetten vom Ballontyp, wie sie in Fig. 6 dargestellt sind. Bei Verwendung dünnerer Manschetten, kann die Wanddicke der Manschette die Schicht, in der oder an der das Anästhetikum befestigt ist, umfassen oder aus ihr bestehen, (siehe auch das obige Beispiel 4).
Fig. 4a zeigt schematisch eine stark vergrößerte Querschnittsansicht der Schicht 24 mit Anasthetikumteilchen a, b und c. Das Teilchen a hat den Abstand t vom Gewebe 28 entsprechend dem Ab-
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stand, den bei den Beispielen 4 und 5 das ganze Anästhetikum und bei den anderen Beispielen ein Teil des Anästhetikums vom Gewebe hat.
Das Sekret wandert vom Gewebe 28 durch die Schicht zum Teilchen a, löst etwas von diesem und das gelöste Anästhetikum gelangt dann durch' die semipermeable Schicht wieder zurück zum Gewebe 28.
Vorzugsweise hat ein Teil des Anästhetikums einen geringeren Abstand von der wirksamen Oberfläche, z.B. die Teilchen b und c. Das Teilchen c, das sich in der Nähe der Oberfläche oder an dieser befindet, kann bei geeigneter Wahl des Anästhetikums ein sofortiges Einsetzen der Anästhesie bewirken, oder, wenn es in Wasser und damit im Sekret schwer löslich ist, die Anästhesiewirkung für eine erhebliche Zeitspanne aufrechterhalten. Die Wirkung des Teilchens b liegt zwischen den Wirkungen der Teilchen a und c,
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Es dürfte einleuchten, daß die Wahl der jeweiligen Bestandteile der Schicht von den geforderten Eigenschaften der Vorrichtung abhängt. Bei Verwendung der derzeit verfügbaren Materialien ; wird vorzugsweise eine feste Schicht benutzt, in der das Anästhetikum von der äußeren Oberfläche bis zu einer Tiefe von mindestens 25 yüm verteilt ist,:wie Jeweils durch die kleinen Teilchen a, b und c dargestellt ist; die inneren Teilchen sind dabei mit semir permeablem Material abgedeckt, wie*bei den oben beschriebenen Beispielen. Auf diese Weise wird ein rasches Einsetzen der Unempfindliehkeit erreicht, gleichzeitig hat die Schicht (die aus einem semipermeablen Material besteht oder diese Eigenschaft annimmt) eine Verzögerungswirkung die gewährleistet, daß das Anästhetikum über einen längeren Zeitraum zur Verfügung steht.
Vorzugsweise werden Siliconkleber, die mit Äther oder dergleichen verdünnt sind, verwendet,, die Verdünnung ermöglicht dabei nicht nur die Bildung glatterer und dünnerer Überzüge sondern erhöht anscheinend auch die Permeabilität der Schicht für Anästhetika wie Tetracaln, das in Wasser löslich, in öl unlöslich und in Silicon nur sehr wenig löslich ist.
Als semipermeable Substanzen können außer Siliconkleber und Folien auch regenerierte Zellulose (Zellglas), Zellulosenitrat u.a.m. verwendet werden. Die effektive Dicke ist in typischen Fällen kleiner als 0,125mm.
Unabhängig vom Aufbau der jeweiligen Schicht muß ihre Außen-. seite eine nicht-toxische Oberfläche mit mindestens eine Stunde, vorzugsweise zehn oder zwanzig Stunden anhaltender Anästhesiewirkung bilden. Die Kurve in Fig. 2 zeigt den zeitlichen Verlauf der Anästhesiewirkung eines typischen, brauchbaren Ausführungsbeispiels, Die zur Abszisse parallele horizontale Linie stellt den Schwellwert der Anästhesiewirkung dar, der einer wahrnehmbaren Gefühllosigkeit der Zunge, nach einer fünf Minuten dauernden Berührung . mit der Oberfläche der Schicht entspricht. Das die bei den oben erläuterten Beispielen verwendeten Mengen des AnMsthetikums nicht ·; toxisch sind, zeigt die Tatsache, daß es bisher anerkannte Praxis , war, das Trachealgewebe auf einmal mit gleichen oder größeren ■ Mengen des AnMsthetikums in-Form.eines Sprays oder einer Salbe zubehandeln, wobei jedoch die Wirkungsdauer nur kurz war. Bei :
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den oben beschriebenen Beispielen wurden keine toxischen Wirkungen beobachtet.
Die erforderlichen Anästhesiere?' genschaften können durch einfache Versuche mit verschiedenen Bestandteilen und verschiedenen Mengenverhältnissen dieser Bestandteile ermittelt werden. Veränderliche Parameter bei dem beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel sind z.B. die Art der seminermeablen Membrane oder des Klebstoffmaterials, die chemische Beschaffenheit des Anästhetikums bezüglich solcher Faktoren wie die Löslichkeit in !■■asser und Sekret, die Dicke der Membrane und die Verteilung so^ie Konzentration des trockenen Anästhetikums.
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Claims (19)

2003968 Patentansprüche
1.) Medizinische Vorrichtung, die bei ihrer Anwendung mit Sehleimhautgewebe des Patienten in Berührung., kommt und auf dieses ein Oberflächenanästhetikurn zur Einwirkung bringt, dadurch Z e "k e η η ζ e j. c h η e t , daß auf der der. Schleimhaut ("28, 29) ausgesetzten Seite der Vorrichtung (10, ^O, 50) ein festes Oberflächenanästbetikum und eine dieses an der Vorrichtung haltende feste Substanz angeordnet sind, die eine nicht-toxische Oberfläche mit mindestens eine Stunde anhaltender Anästesiewirkung bilden.
2.) Vorrl chtung nach Anspruch 1,' dadurch g.e k e η η ζ e i c h η e t , daß die feste Substanz für Schleimhautsekrete und Lösungen des Anästhetikums in solchen Sekreten mindestens teilweise semipermeabel ist.
j>.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die feste Substanz ein Ädhäsivum enthält, das eine Schicht (26) auf der Vorrichtung bildet.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 'J3 dadurch gekennzeichnet, daß das Änästhetikum im Ädhäsivum in Form fester Teilchen vorliegt.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, > oder 4, dadurch g e k e η η ζ e 1 c h η e t , daß mindestens ein Teil des festen Anästhetikums von der der Schleimhaut ausgesetzten Oberfläche durch eine semipermeable feste Substanz, durch .die das Änästhetikum transportiert werden kann, getrennt ist.
6.) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Substanz ein Siliconkleber ist. ·
7.) Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e η η ζ e i ohne t , daß die feste Substanz eine Diffusion zuläßt und eine Folie (52) umfaßt, die eine zur Berührung durch unempfindlich zu machendes Körpergewebe freiliegende Oberfläche aufweist und innen im Abstand von dieser Oberfläche ein im wesentliehen trockenes, oberflächenaktives Änästhetikum trägt und daß das
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Folienmaterial und das Oberflächenanästhetikum durch eine mit dem Körpergewebe verträgliche Flüssigkeit benetzbar sind, um das Anästhetikura durch Diffusion zu der Oberfläche zu transportieren.
8.) Vorrichtung nach Anspruch 1J t dadurch gekennzeichnet, daß die Folie aus einem Silicon, Zellulosenitrat oder regenerierter Zellulose besteht.
9.) Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Folie kleiner als etwa 0,125 mm beträgt und daß das Oberflächenanästhetikum einen Niederschlag an derjenigen Seite der Folie bildet, die der einer Berührung durch das Körpergewebe ausgesetzten Oberfläche entgegen-. gesetzt ist.
10.) Vorrichtung nach Anspruch Y, 8 oder 9, d a d u r c Ii gekennzeichnet, daß die Folie dlspergiertes Oberflächenanästhetikum enthält.
11.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, d a d u r c h gekennzei chnet , daß mindestens ein Teil der Folie, die mit dem Körpergewebe in Berührung kommen kann, frei von einem festen Träger ist.
12,.) Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie ein aufblasbares Element umfaßt.
IJ.) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a durch gekennzei chnet, daß das Oberflächenanä.sthetikum und die feste Substanz eine Schicht (26) auf einer an sich bekannten medizinischen Röhre (10, ^6), die zum Einführen in eine Körperöffnung eines Patienten biegsam ist, bilden, welche Schicht biegsam ist und sich in ihrer Form der Röhre anpaßt.
14.) Vorrichtung nach Anspruch IJ, dadurch gekennzeichnet, daß die Schient eine elastomere Substanz umfaßt, die integral mit der Röhre vereinigt ist.
15.) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche:in Form einer Intratrachealröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite der Röhre ein OberflHchenanh'sthetikuni auf das Luftröhrengewebe zur Einwirkung zu bringen gestattet.
009839/U18
■■--.- 15 -
16.) Vorrichtung nach, Anspruch 15> dadurch g e k e η η ζ eic h η e t , daß die Außenseite der Röhre durch eine Folie (52) gebildet wird, die in Berührung mit unempfindlich zu machendem Luftröhrengewebe gebracht werden kann, und daß die Folie innen im Abstand von der Oberfläche ein im wesentlichen trockenes Qberfläehenanästhetikum trägt> wobei das Folienmaterial und das Oberflächenanästhetikum durch eine mit dem Gei-rebe verträgliche Flüssigkeit benetzbar sind um das Änästhetikum zur Außenseite der Folie · diffundieren zu lassen. "
17,) Vorrichtung nach Anspruch 16 mit einer aufblasbaren Manschette beim vorderen Ende der Röhre, dadurch ge k e η η ζ e i c Ji η e t , daß die Manschette durch das Folienmaterial gebildet und mit mindestens einem Kanal zum Aufblasen und Abdichten gegen das Tracheaigewebe versehen ist,
18.) Vorrichtung nach Anspruch 1.6 oder YJ3 dadurch g e k e η η ζ e i c. h η e t , daß das Folienmaterial (52) und das Oberflächenanästhetikum durch Wasser benetzbar sind.
19.) Vorrichtung nach Anspruch l8, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette aus einer Zellglasftiie mit einer Dicke unter O,15 mm besteht, und daß das Oberflächenanästhetikum einen an der Innenseite der Manschette haftenden Niederschlag bildet« ■ ■.■■-■
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