DE200840C - - Google Patents

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DE200840C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0009Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200840 KLASSE 21/. GRUPPE.2:
DAGOBERTTIMAR und KARL von DREGER in BERLIN.
Bogenlampe mit parallelen Kohlen,
Zusatz zum Patente 196943 vom 30. Januar 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1907 ab. Längste Dauer: 29. Januar 1922.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Patents 196943, nach welcher die parallelen Kohlen bei der Ausschaltung der Lampe unten auseinander- und oben zusammenbewegt werden.
Bei der praktischen Ausführung der Lampe
erweist sich die Anordnung der Führungen 0 des Hauptpatents als nicht ganz zweckmäßig, weil die von den Kohlen herabfallende Asche die Reibung der Kohlenhalter c, d auf der gekrümmten Führung 0 sehr vermehrt, und wegen der hohen Temperatur, die in der Lampe herrscht, auch eine Schmierung der aufeinandergleitenden Teile praktisch Schwierigkeiten bereitet.
Unter Beibehaltung des als zweckmäßig erkannten Grundgedankens, die Kohlen unten auseinander- und oben zusammenzubewegen, wird die Gleitführung ο des Hauptpatents durch eine Hebelführung ersetzt, bei der nur die Reibung dünner Gelenkzapfen zu überwinden ist, wobei diese Zapfen noch sehr gut gegen herabfallende Asche geschützt werden können, also auch bei der hohen Temperatur, die in der Lampe herrscht, dauernd so zuverlässig arbeiten, wie es die Natur des Gegenstandes verlangt.
Es besteht, wie man sich sehr leicht überzeugen kann, kein Hindernis, die Lampe auch umgekehrt, als in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, also mit nach unten gerichteten Kohlen brennen zu lassen, weil der sehr große ringförmige Magnet eine hinreichende Kraft ausübt, um den Lichtbogen im erforderlichen Grade nach unten drücken zu können. Die Gegengewichte müssen bei dieser Konstruktion der Lampe natürlich so angeordnet werden, daß sie entgegengesetzt wie bei aufwärts gerichteten Kohlen wirken, so daß die Kohlenenden einander bei ausgeschalteter Lampe wieder berühren.
In der beiliegenden Zeichnung (Fig. 1 bis 4) sind α und b die positive und negative Kohle. Die Zeichnung läßt erkennen, daß die Kohlen unten wesentlich näher beieinander sind als oben. Der Halter c für die positive Kohle ist isoliert an dem zweiteiligen Eisenring i1 befestigt, welcher bei der dargestellten Lampe eine im Hauptschluß liegende Magnetwicklung k in sich aufnimmt. Die beiden Hälften des Eisenringes werden in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise durch einige Schrauben e zusammengehalten. Die negative Kohle b, welche unten von einer Specksteinhülse f umgeben ist, wird in den Halter d eingeklemmt, der durch einen Zapfen g mit dem im Punkte h drehbaren Hebel 0 verbunden ist. i ist der Anker, welcher die gleiche Wirkung wie im Hauptpatent ausübt und außerdem zugleich als Gegengewicht wirksam ist. Nach Bedarf
kann ein zweites Gegengewicht / an ihm befestigt werden. Wenn die Lampe ausgeschaltet ist, befindet sich die negative Kohle b entsprechend ihrer jeweiligen Länge in einer Lage, welche den Punktierungen in Fig. ι oder zwischenliegenden Stellungen entspricht. Die ihre tiefste Lage einnehmenden Gegengewichte i und I halten die negative Kohle in dieser durch Punktierung angegebenen
ίο oder einer ähnlichen Lage. Die oberen Enden der Kohlen berühren sich hierbei.
Schaltet man nun die Lampe ein, so wird der Anker i von dem mit der oberen Ringhälfte i1 magnetisch verbundenen Polschuh m angezogen. Dies hat zur Folge, daß sich der Hebel O in Richtung ρ bewegt, bis die zugleich als Anschlag dienende Klemmschraube η sich gegen ein Schiefer- oder Porzellanstück r anlegt, welches an dem Halter c der positiven Kohle befestigt ist. Gleichzeitig kann eine entsprechend angeordnete Klemmschraube s die Ankerbewegung begrenzen. Diese Stellschraube ist aber nicht unbedingt nötig, weil an dem Hebel 0 eine Anschlagnase t angebracht sein muß, welche verhütet, daß sich die Kohle b am freien Ende zu weit von der Kohle α entfernt. Um zu verhindern, daß der Magnetanker zu schnell angezogen, die negative Kohle also zu heftig bewegt wird, so daß sie bricht, oder auch der Lichtbogen erlischt, kann man eine als undichter Kolhen in der unteren Glasglocke u angeordnete Glasplatte ν zur Anwendung bringen, deren Tragestange w durch ein über ein festes Röllchen laufendes Seil mit dem punktierten Hebelarm o1 verbunden ist. o1 besteht dabei zweckmäßig aus einem Stück mit dem Hebel o. Diese Glasplatte dämpft dann infolge der sich zwischen ihrer oberen und unteren Seite einstellenden Druckdifferenz eine zu heftige Anziehung des Ankers i. Statt der Glasplatte ν kann man aber auch an dem Anker i mittels eines nach unten nur schwach schattenwerfenden dünnen Armes χ einen Windflügel y anbringen. Dieser Windflügel dämpft die Ankerbewegung auch hinreichend, um die Gefahr des Bruches der negativen Kohle oder des Reißens des Lichtbogens zu beseitigen. Der Windflügel hindert ferner, obwohl er aus Metall ist, das freie Herausfallen des Lichtes nicht. Die Asche verteilt sich in der Lampe hinreichend gleichmäßig, um störende Schattenwirkungen auszuschließen, d. h. selbst der etwa nach unten in die Glasglocke u fallende Teil der Asche wirkt nicht störend. Auch die untere Glasglocke u kann anfänglich ebenso wie die obere \ klar sein, so daß sie erst durch den Ascheniederschlag gleichförmig milchig wird.
Statt der einfachen zylindrischen, oben halbkugeligen geschlossenen Glasglocke \ kann auch eine erweiterte Glocke ^1, die ebenfalls oben luftdicht geschlossen ist, zur Anwendung kommen, wenn man den Hebel 0 entgegen Pfeilrichtung ρ noch weiter zurückgehen läßt und demgemäß längere Kohlen anwenden will.
Der Strom geht in der brennenden Lampe zunächst in die Spule k, von hier zum Kohlenhalter c, dann mit Hilfe des Lichtbogens durch beide Kohlen α und b, durch den Kohlenhalter rf, den Hebel 0, den gleichzeitig zur Ankerlagerung dienenden Polschuh m und durch den in Fig. 1 linken Teil α des zur Aufhängung der Lampe dienenden Bügels al, a2 zur Stromquelle zurück. Man kann den Kohlenhalter d durch eine biegsame Leitung außerdem noch unmittelbar mit dem Polschuh m oder dem pberen Ring z1 verbinden, b1 bezeichnet eine aus Glimmer oder sonstigem geeigneten Material bestehende Isolierplatte, welche nur angeordnet ist, um eine noch größere Sicherheit gegen einen etwaigen Kurzschluß durch abbröckelnde Kohlenstückchen zu geben.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bogenlampe mit parallelen Kohlen nach Patent 196943, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bewegung der Kohlen aus einer Schwinghebelführung besteht.
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Anker eine als undichter Bremskolben wirkende, zweckmäßig lichtdurchlässige Platte verbunden ist, welche eine zu schnelle Anker- bzw. Kohlenbewegung verhindert.
3. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Anker an Stelle des Bremskolbens ein Windflügel verbunden ist, welcher zweckmäßig eine derartige Stellung hat, daß er bei brennender Lampe keinen Lichtverlust verursacht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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