DE200804C - - Google Patents

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DE200804C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/16Smallarms combined with thrusting or cutting weapons; Bayonets; Bayonet mounts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200804 KLASSE 72«. GRUPPE
Einen Degen und einen Revolver vereinigende Waffe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1906 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Waffe, in der ein Degen oder Dolch mit einem Revolver vereinigt sind. Sie" besteht im wesentlichen darin, daß der Wirkung des Abzuges nicht allein der Revolver, sondern auch der Degen derart unterworfen ist, daß sich dieser beim Schuß um ein bestimmtes Maß vorbewegt und in dieser Lage verbleibt. Durch Zurückschieben des Degens wird alsdann der Revolver von neuem geladen.
Fig. ι zeigt die Längsansicht der Waffe bei teilweise senkrecht geführtem Schnitt; es zeigen ferner
Fig. 2 und 3 Querschnitte nach X-X und Y-Y der Fig. 1.
Der Degen oder Dolch α begrenzt mit seinem Knauf a1 den Griff oder das Heft b und greift mit zwei Führungstiften e und f in zylindrische Kammern des Heftes b ein.
Diese Stifte sind der Einwirkung zweier zylindrischer Druckfedern h und i unterworfen, die bei schußfertiger Waffe (Fig. 1) gespannt und an ihrer Ausdehnung durch die Nase_p am Stifte e, dievin diesem Falle gegen einen Ansatz des Abzugknopfes 0 stößt, verhindert sind. Den Fortsatz des Griffes b nach vorn bildet ein Revolver, bestehend aus der Patronentrommel d und dem Lauf c. Dieser wird vom Degen a, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, rittlings überdeckt, wobei beide noch durch einen Stift η am Lauf und zwei Schlitze m im Degen miteinander verbunden sind. Die Patronentrommel d hat außen in Schraubenform gewundene Sperrzähne r, die der Zahl der von ihr aufgenommenen Patronen (im Ausführungsbeispiel sechs) entsprechen. Die Patronentrommel wird durch eine passende, in der Zeichnung nicht ersichtliche Klinke am Schaft b gegen unerwünschte Drehung gesichert, dagegen wird sie von dem klinkenähnlichen Teil q des Degens (Fig. ι und 3) beim Zurückschieben des letztern um einen sechsten Teil ihres Umfanges verdreht, so daß eine neue schußbereite Patrone vor den Schlagbolzen g tritt.
Dieser sitzt an dem Stift /, der an dem knaufähnlichen Teil al befestigt ist. Im hinteren Teil des Griffes sind Kammern / für Reservepatronen vorgesehen, die man nach Freilegung des Deckels k herausnehmen kann. In Fig. ι ist die Waffe in geladenem Zustande gezeichnet. Die Federn h und i sind gespannt, die Nase ρ verhindert sie an ihrer Ausdehnung und gegenüber der Zündnadel g befindet sich in der Trommel d eine scharfe Patrone. Wenn man nun auf den Abzugknopf 0 drückt, wird die Nase ρ frei und die gespannten Federn h und i schnellen die Stifte e und / vor; dadurch verschiebt sich der Degen um den Abstand, der dem Schlitz m entspricht, und die Nadel g trifft die Patrone. Schiebt man alsdann den Degen zurück, so werden die Federn von neuem zusammengedrückt, und sobald die Nase ρ wieder gegen den unteren Ansatz des Abzugknopfes q stößt, ist die Waffe wieder gespannt und schußfertig.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Einen Degen und einen Revolver vereinigende Waffe, dadurch gekennzeichnet, daß der Degen gegenüber dem "mit
    dem Revolver fest verbundenen Griff verschiebbar ist und beim Abzug des Revolvers sich unter Federdruck um einen gewissen Abstand vorbewegt, wobei ein mit dem Degen fest verbundener Zündstift gegen die oberste Patrone der Patronentrommel vorschlägt, während das Spannen des Revolvers durch Zurückschieben des Degens in seine ursprüngliche Stellung erfolgt.
  2. 2. Waffe nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Degen mit seinem dachförmigen Rücken den Lauf des Revolvers überdeckt und seine Verschiebbewegung durch einen am Lauf angebrachten Stift (n), der in Schlitze (m) des Degens eingreift, begrenzt wird.
  3. 3. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronentrommel an ihrem Umfang in Schraubenform gewundene und der Zahl der Patronen entsprechende Sperrzähne besitzt, die durch eine am Degen angebrachte federnde Klinke (q) bei dessen Zurückschiebung um den Abstand zweier Patronen vorgedreht werden, während eine am Schaft (b) angeordnete Sperrklinke sie an der Rückdrehung hindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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