DE200475C - - Google Patents
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- DE200475C DE200475C DENDAT200475D DE200475DA DE200475C DE 200475 C DE200475 C DE 200475C DE NDAT200475 D DENDAT200475 D DE NDAT200475D DE 200475D A DE200475D A DE 200475DA DE 200475 C DE200475 C DE 200475C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/28—Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B1/00—Engines characterised by fuel-air mixture compression
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2700/00—Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
- F02B2700/02—Four stroke engines
- F02B2700/021—Four stroke engines with measures for removing exhaust gases from the cylinder
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 200475-KLASSE 46 a.r GRUPPE
FREDERICK RUSSELL WHITE in LYNN, V.St.A.
Ladeverfahren und -vorrichtung für Explosionskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1907 ab.
Es sind Ladeverfahren für Explosionskraftmaschinen bekannt, bei welchen die Auspuffgase
durch einen Hilfskolben ausgestoßen und das Gasluftgemisch entweder durch einen federbeeinflußten oder einen mittels besonderer
Kurbel angetriebenen Kolben angesaugt und hierauf vom Arbeitskolben verdichtet wird. Der Arbeitskolben legt also den Auspuff
jeweils frei und erfolgt nun durch den
ίο Hilfskolben das Ausstoßen der Auspuffgase.
Bei dem die Erfindung bildenden Ladeverfahren soll das Gasluftgemisch dagegen durch den Hilfskolben erst angesaugt und
verdichtet werden, wenn der Arbeitskolben die Auspuffgase vollständig ausgestoßen hat
und unmittelbar vor dem innern, dem Hilfskolben zugekehrten Totpunkt steht.
Gemäß der Erfindung saugt also der Hilfskolben die Füllung an und verdichtet sie
ohne Mitwirkung des Arbeitskolbens, während der Arbeitskolben die gesamten Verbrennungsprodukte
auspufft und nahezu in die obere Totpunktlage zurückkehrt, ehe die frische Füllung durch den Hilfskolben eingesaugt
wird.
Gemäß der Erfindung werden auch mechanische und elektrische Zündvorrichtungen entbehrlich
gemacht, da jeweils das Gasluftgemisch bis zur Selbstentzündung verdichtet
Diese Selbstentzündung kann bei den gewöhnlichen' Maschinen nicht herbeigeführt
werden, da die Verdichtung zum größten Teil oder völlig von der Treibkolbenbewegung
abhängt und deshalb die Entzündungszeit so gewählt werden muß, daß eine Umkehr der
Maschinenbewegung nicht stattfinden kann.
Bei der Maschine gemäß der Erfindung befindet sich der Treibkolben in geeigneter
Stellung zur Aufnahme des Antriebes, ehe die Verdichtung beginnt, wodurch höhere
Verdichtungsdrücke und demzufolge größere Wirkungsgrade erzielt werden können.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform einer derartigen Maschine in Ansicht mit teilweisem
Schnitt nach der Linie 1-1 von Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 von Fig. 3 und
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 von Fig. 2.
Fig. 4, 5, 6 und 7 sind schematische Darstellungen der Kolbenlagen während einer
Umlaufperiode.
Fig. 8 zeigt eine vergrößerte Ansicht eines Getriebeteils.
Bei dieser Ausführungsform der Maschine ist der vertikale Zylinder 1 mittels Schrauben
3 auf dem Lagergestell 2 befestigt. Der Zylinder 1 ist mit einer Reihe von Kühlrippen
4 versehen und nimmt in Lageraugen 6 zwei senkrechte Wellen 5 auf. Oberhalb der Kühlrippen 4 ist der mit einem geeigneten,
auf der Zeichnung nicht dargestellten Karburator verbundene Gaseinlaß- stutzen 7 angeordnet, an den noch ein selbsttätig
wirkendes Ventil 8 o. dgl. angeschlossen sein kann, um ein Zurückdrücken von Gasen
in den Karburator während der Verdichtung zu verhindern.
Der Verbrennungsraum 9 wird durch die Zylinderwände 1, den Verdichtungskolben 10,
den Treibkolben 11 abgegrenzt. Der Treibkolben 11 ist mit der Kurbelwelle 12 in gewohnlicher
Weise durch die Pleuelstange 13 verbunden; der Verdichtungskolben 10 ist
mittels einer nachstellbaren Kuppelstange 14 an eine am oberen Zylinderende 1 gelagerte
Kurbelwelle 15 angelenkt.
Die Welle 15 wird durch die senkrechten Wellen 5 vermittels der Kegelräderpaare 16
in Umdrehung versetzt. Die Wellen 5 sind am unteren Ende mit Kegelrädern 17 versehen,
die durch auf den Schwungradscheiben 19 der Kurbelwelle 12 angeordnete Zahnkränze 18 in zeitweilige Umdrehung versetzt
werden.
Die Zahnkränze 18 (Fig. 8) tragen zu diesem Zweck eine der Zähnezahl der Kegelräder
17 entsprechende Verzahnung 22, so daß bei einer Umdrehung der Kurbelwelle 12 auch
die Kegelräder 17 und damit die Wellen 5 eine Umdrehung machen. Jeder Zahnkranz
18 besitzt ferner einen breiten Zahn bzw. Fläche 181, der sich von dem Punkt 21 nach
rechts bis zu dem Punkt 20 links erstreckt, so daß das Kegelrad 17, das eine der Verzahnung
22 entsprechende Verzahnung sowie ebenfalls einen breiten Zahn bzw. Fläche 171
aufweist, immer in Eingriff mit dem Zahnkranz 18 steht, auch wenn es sich in der
Ruhelage befindet. Bei der in Fig. 8 veranschaulichten Stellung fällt die Mitte der Verzahnung
des Rades 17 mit der Mitte der Verzahnung 22 des Zahnkranzes 18 zusammen,
so daß die breite Fläche 171 des Rades 17
nach auswärts steht und die Fläche 181 des Zahnkranzes 18 symmetrisch zur ersteren
liegt.
Stehen beispielsweise die Durchmesser der Kegelräder 17 und Zahnkränze 18 im Verhältnis
1:8, so werden erstere eine volle Umdrehung machen, während letztere ]/8 Umdrehung
beschrieben haben. Demzufolge wird der Verdichtungskolben 10 den vollen Hub
zurücklegen, während der Treibkolben 11 den achten Teil desselben bzw. 1Z16 seines Ganges
. beschreibt.
In den Fig. 4 bis 7 sind vier charakteristische Stellungen der Kolben schematisch
angegeben, wobei Fig. 5 mit der in Fig. 1 gezeichneten, die Fig. 2 und 3 mit der aus
Fig. 4 ersichtlichen Lage der Kolben übereinstimmen.
Ein Durchmesserverhältnis der Zahnkränze 18 und Kegelräder 17 yon I :8 vorausgesetzt,
soll die Erklärung der verschiedenen Kolbenstellungen ein Bild von der Wirkungsweise
der Maschine geben.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen die Stellungen der Kolben 10 und 11 am Ende der Auspuffperiode.
Die Drehrichtung der Welle 12 ist durch einen Pfeil bezeichnet. In dieser
Lage des Kolbens (Fig. 2, 3 und 4) tritt das Ende 20 der \'erzahnungen 22 der Zahnkränze
18 gerade in Eingriff mit den Kegelrädern 17.
Bei den in den Fig. 1 und 5 gezeichneten Kolbenstellungen ist die eine Hälfte des
Hubes vom Verdichtungskolben 10 zurückgelegt, und der zwischen den Kolben 10 und 11
befindliche Zylinderraum ist mit frischem Gasluftgemisch angefüllt. Der Kolben 11
steht in der oberen Totlage. Wie aus Fig. 6 hervorgeht, hat der Kolben 10 den Hub vollendet,
und das Ende 21 der Verzahnung 22 kommt gerade außer Eingriff mit dem Kegelrad
17. Bei dieser Kolbenlage ist der Höchstdruck der Verdichtung erreicht. Bei der
praktischen Ausführung der Maschine muß die Entzündung der Füllung kurz vor dieser
Kolbenlage stattfinden.
Von Wichtigkeit ist ferner, daß, während bei den anderen Bauarten von Gasmaschinen
die Entzündung des Gasluftgemisches zur Herbeiführung der Explosion durch einen
Glühzünder oder Zündstift bewirkt wird, es bei dieser Maschine möglich, ja sogar zweckmäßig
ist, diese Zündvorrichtungen wegzulassen und die Zündung durch die Verdichtung des Gasluftgemisches auf die Entzündungstemperatur
herbeizuführen. Dies wird dadurch möglich, daß in dem Augenblick, wo die Verdichtung beginnt, der Kolben 11
bereits die obere Totlage überschritten hat und die durch die Explosion auf ihn übertragene
Stoßkraft aufnehmen kann.
Bei der Kolbenlage der Fig. 7 ist bereits die Expansion vollendet und der Kolben 11
in die untere Totstellung gebracht worden. Dabei wird die Auspufföffnung 33 freigelegt.
Der Kolben 10 ist inzwischen stehengeblieben und das Auslaßventil 23 geöffnet
worden. Letzteres bleibt nun so lange offen, bis die aus Fig. 4 ersichtliche Kolbenstellung
wieder erreicht ist.
Das Ventil 23 wird in folgender Weise gesteuert.
Eine um eine Spindel 25 gelegte und gegen eine auf der letzteren befestigte Ringscheibe
26 drückende Feder 24 sucht die Spindel 25 stets in der tiefsten Lage zu halten. Das am
oberen Ende der Spindel''25 verstellbar angeordnete Kugelstück 27 legt sich in das
kappenartige Ende des Ventilhebels 28 ein. Am unteren Spindelende 25 ist eine Rolle 29
drehbar befestigt, die auf einer auf die Kurbelwelle 12 aufgesetzten Nockenscheibe3O läuft.
Das Ventil 23 regelt den Austritt der Auspuffgase durch die Bohrung 31 des Auslaß-Stutzens
vermittels der öffnung 32 des Hahnes 23. Die Hilfsauslaßöffnung 33 für die
Auspuffgase wird durch den Kolben ii geöffnet und geschlossen.
Das Hahnküken 34 des Ventils 23 nimmt in einer Bohrung eine in das gegabelte Ende
des Ventilhebels 28 eingesetzte geneigte Stange 35 auf. Die Stange 25 ist am Hahnhüken
34 durch eine Schraube 36 verstellbar angeordnet, so daß die Bewegung des Ventils
23 ohne Veränderung des Umfangs der Nockenscheibe 30 geregelt werden kann. Eine Feder 37 dient zum Halten des Kugelkopfes
27 der Spindel 25 und der Lagerschraube des Hebels 28. Die Wirkung des Ventils 23
kann durch Verstellen der Nockenscheibe 30 auf der Kurbelwelle 12 beeinflußt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Ladeverfahren für Explosionskraftmaschinen mit außer dem Arbeitskolben im gleichen Zylinder vorgesehenen Hilfskolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des brennbaren Gasluftgemisches und dessen Verdichtung durch den Hilfskolben erfolgt, wenn der Arbeitskolben die Auspuffgase ausgestoßen hat und bereits unmittelbar vor der Treibstellung steht, so daß die Verdichtung des Gasluftgemisches bei annähernd ruhendem Treibkolben bzw. vor Erreichung der Totpunktlage erfolgt.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Hilfs- bzw. Verdichtungskolbens (10) durch eine teilweise verzahnte Scheibe (18) o. dgl. der Kurbelwelle (12) vermittels der Kegelräder (16, 17) der Wellen (15, 5) und der Kuppelstange (14) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200475C true DE200475C (de) |
Family
ID=463105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200475D Active DE200475C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200475C (de) |
-
0
- DE DENDAT200475D patent/DE200475C/de active Active
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