DE2004352A1 - Vervielfältlgungs- oder Kopierapparat - Google Patents
Vervielfältlgungs- oder KopierapparatInfo
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Description
PATENTANWÄLTE 200 A 35 2
8 MÜNCHEN 2, H ILBLESTR ASSE 2O
Dr. Barg Dipl.-Ing.
Stopf, 8 München 2, Hllblestro6e 20
3 0. Jaa 1970
KABUSHIKI KAISHA RICOH, Tokyo / Japan
Vervielfältigungs- oder Kopierapparat
Die Erfindung betrifft einen Vervielfältigungs- oder j
Kopierapparat mit einer -öinrichtung zum Zusammenführen
jeweils eines Originals (hier ist immer die Vorlage gemeint, von der Abzüge, Pausen oder Kopien hergestellt werden
sollen) und eines Kopierpapiers (hier ist immer das Papier gemeint, auf welchem die Abzüge, Pausen oder Kopien
hergestellt werden sollen), welche auf getrennten Transportbahnen zu einer Zusammenführungsstelle geführt
werden, mit einem in der Bahn des Originals angeordneten
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* (0811) *5 16 20 81 Telcammme: PATENTEULE München Banki Bayerische Verelnsbonk Mönchen 453100 Postscheck: München 653 43
und von einem vorbeilaufenden Original betätigbaren Schalter. Durch die Einrichtung werden also das Kopierpapier
und das Original aufeinandergelegt, wonach die Exponierung oder Belichtung stattfindet.
Bei einem Vervielfältigungsapparat oder Kopierapparat
mit automatischer Kopierpapierzufuhr wird ein Kopierpapier immer dann automatisch zugeführt, wenn von einer
^ Fühleinrichtung in der Bahn für das Original festgestellt
wird, daß die Vorderkante des Originals an einer vorbestimmten Stelle vorbeiläuft. Danach wird das nächste
Kopierpapier in eine vorbestimmte Startposition vorgeschoben, aus welcher es dann durch das nächste Original
"abgerufen" wird.
Bei dem obenbeschriebenen Vorgang muß die Verzögerungszeitdauer von dem Zeitpunkt, zu welchem der Vorbeilauf
. der Stirnkante eines Originals festgestellt wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu welchem der Transport des Kopierpapiers
beginnt, und die Verzögerungszeitdauer von dem Zeitpunkt, zu welchem die rückwärtige Kante des Originals
vorbeiläuft, bis zu demjenigen Zeitpunkt, zu welchem das neue Kopierpapier wieder die Startlage erreicht
hat, unbedingt gleich groß sein, wenn nicht im Verlauf der Kopiervorgänge Original und Kopierpapier in Transportrichtung
verschoben einander zugeführt werden sollen.
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Wenn die beiden Verzögerungszeitdauern nicht gleich groß wären, würde nämlich eine zunehmend größer werdende
Verschiebung während sich wiederholender Kopiervorgänge eintreten.
Zum anderen kann aber auch eine derartige Verschiebung eintreten, wenn die Traneportgeschwindigkeit für das
Original und das Kopierpapier erhöht oder verringert wird. Dies kommt daher, daß der Verzögerungszeitdauer
von dem Zeltpunkt, zu welchen der Vorbeilauf der Stirnkante des Originals festgestellt wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu welchem das Vorschieben des Kopierpapiers beginnt, bei einer bestimmten Transportgeschwindigkeit immer ein bestimmter Weg zugeordnet ist. Durch entsprechende Wahl der Transportwege für das Original und das Kopierpapier kann die durch diese Verzögerungszeitdauer
hervorgerufene Verschiebung für eine bestimmte Transportgeschwindigkeit kompensiert werden. Werden jedoch
andere Werte für die Transportgeschwindigkeit gewählt,
so müßte eine erneute Kompeneation vorgenommen werden.
Die Erfindung beschäftigt sich mit der Vermeidung der
obigen Schwierigkeiten.
Dies kann bei einem Vervielfältigungs- oder Kopierapparat der eingangs genannten Art dadurch erreicht werden,
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ein Abgleichgleichstrommotor vorgesehen ist, der durch
die Spannungsdifferenz zwischen der Ankerspannung des Transportgleichstrommotors, der sowohl die Transporteinrichtung
für das Original als auch für das Kopierpapier antreibt, und einer von dem Schleifer eines
Potentiometers abgegriffenen Spannung gespeist wird, daß an dem Potentiometer eine konstante Spannung anliegt,
daß der Abgleichgleichstrommotor mechanisch mit
einer Einstellrolle für die Transport-Startposition des Kopierpapiers und mit dem Schleifer gekuppelt ist,
und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, welche dafür sorgt, daß bei unbetätigtem Schalter das Kopierpapier
mit der Einstellrolle in Eingriff steht und nicht transportiert wird, und daß bei betätigtem Schalter das Kopierpapier
mit der Einstellrolle außer Eingriff ist und transportiert wird.
Vorteilhaft wird zu Beginn des Betriebs, nachdem eine bestimmte Transportgeschv/indigkeit eingestellt wurde,
das Kopierpapier mit seiner Vorderkante in die korrespondierende Startposition auf der Einstellrolle gebracht
Wenn dann die Transportgeschwindigkeit verändert wird,
was zweckmässig nur dann erfolgen sollte, wenn das Kopierpapier in Eingriff mit der Einstellrolle steht,
wird seine Startlage für das Transportieren von dem
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Abgleichgleichstrommotor über die Einstellrolle so verändert,
daß Original und Kopie immer in eine vorbestimmte Übereinanderlage gebracht werden. Der Motor
ist natürlioh so angeschlossen, daß er bestrebt ist, den Schleifer so zu verlagern, daß die genannte Spannungsdifferenz
versohwindet. Die Einstellrolle ist wiederum so mit dem Motor gekuppelt, daß bei einer Erhöhung
der Transportgeschwindigkeit die Startlage des
Kopierpapiers zur Zusammenführungsstelle von Original und Kopierpapier hin verlagert wird, und daß bei einer
Verringerung der Transportgeschwindigkeit die Startlage
für den Transport von der Zusammenführungsstelle von Original und Kopierpapier wegverlagert wird.
Wenn beispielsweise die Originalblätter und die Kopierpapierblätter
gleiche länge in Transportrichtung besitzen, kann eine gesonderte Kopierpapiervorschubeinrichtung
vorgesehen sein, welche das Kopierpapier Blatt für Blatt mit den Vorder- und Hinterkanten jeweils aneinanderstossend
in die Startposition vorschiebt, wobei die Verzögerungszeitdauer von dem Zeitpunkt, zu welchem der Vorbeilauf
der Stirnkante des Originals festgestellt wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu welchem das Vorschieben des
Kopierpapiers beginnt, und die Verzögerungs^auer von dem Zeitpunkt, zu welchem die rückwärtige Kante des
Originals vorbeiläuft, bis zu demjenigen Zeitpunkt, zu
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s — ι —
welchem das nächste Kopierpapier seine Startlage erreicht hat, gleich sind.
Wenn allgemein der Ankerwiderstand eines Elektromotors R und sein Strom I ist und der effektive magnetische Fluß
jedes magnetischen Pols j> ist, so "besteht folgende,
durch untenstehende Formel gegebene Beziehung zwischen der Drehzahl (n) des Elektromotors und der Ankerspannung
Ea.
Ea - IR
(dabei ist K eine Konstante).
Wenn bei dem oben erwähnten VervieIfaltigungs- oder
Kopierapparat die Transporte schwindigkeit des Originals
und des Kopierpapiers verändert wird, ändert sich auch die Ankerspannung.
Gemäß Erfindung wird die Startlage des Kopierpapiers für den Transport durch mit einem Gleichstromabgleichmotor
gekuppelte Rollen eingestellt, indem der Abgleich gleichstrommotor durch die Differrenzspannung zwischen
der Ankerspannung des Elektromotors zum Antrieb der jeweiligen
Transportrollen für das Original und die Kopierpapiere
und der Spannung an einem Schieber eines
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Potentiometers, dem eine konstante Spannung zugeführt wird, angetrieben wird. Somit wird die Startlage des
Kopierpapiers für seinen Transport entsprechend der Kopiergeschwindigkeit korrigiert.
Die Größe und Polarität der oben erwähnten Differenzspannung wird durch einen Phasenfeststellschaltung ermittelt,
und der Abgleichgleichstrommotor wird entsprechend der Amplitude und Polarität dieser Spannung angetrieben.
Die Rolle zur -Berichtigung der Verschiebung des Originals
und des Kopierpapiers ist mechanisch mit dem Abgleichgleichstrommotor gekuppelt, und die üinstellage
des Kopierpapiers,welches zu dieser Rolle transportiert wurde, wird automatisch im vorhinein berichtigt.
Das Kopierpapier Kann weiter vorgeschoben werden, wenn die Kopiergeschwindigkeit höher ist.
Der virund hierfür liegt darin, daß die Zeitverzögerungsdauer
von dem Zeitpunkt, zu welchem die Vorderkante des Originals festgestellt wird, bis zu demjenigen Zeitpunkt,
zu welchem das Kopierpapier startet, immer konstant ist. rienn deshalb die Iransportgeschwindigkeit des Originals
gröiier ist, legt das Original eine größere otrecke zurück,
bevor das Kopierpapier zu laufen beginnt.
009835/1727 . q _
_ α —
Der Schieber des Potentiometers ist mecnanisch mit dem
oben erwähnten Abgleichgleichstrommotor gekuppelt und wird verschoben, wenn sich der Motor dreht. Der elektrische
Motor wird in derjenigen Drehlage angehalten, in welcher die Spannung des Schiebers gleich der Ankerspannung
ist. Deshalb werden der Abgleichgleichstrommotor und die Lageeinstellrolle entsprechend der vorbestimmten
Kopiergeschwindigkeit gedreht, und das Kopierpapier wird automatisch im vorhinein in einer der Kopiergeschwindigkeit
entsprechenden Lage eingestellt.
Nachfolgend wird die. Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, wozu auf die beigefügte Zeichnung
Bezug genommen wird.
Fig. 1 zeigt eine Teilansicht eines ^ervielfältigungs-
oder Kopierapparates mit einer Einstelleinrichtung gemäß Erfindung.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltung für die Einrichtung nach Fig„ 1.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist in einer Ausnehmung
1a einer Originalführungsplatte 1 eine Transportrolle 2 vorgesehen, ü-egen die Transportrolle 2 ist eine Andruckrolle
3 angedrückt.
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- ίο -
Das Betätigungsglied 4a eines Mikroschalters 4 ragt in
eine Ausnehmung der Originalfiihrungsplatte 1.
Eine -^instellrolle 8 fur die Transportstartposition desKopierpapiers
ist in einer Ausnehmung 5b einer Kopierpapierfiihrungsplatte
5 vorgesehen, und die Rolle 8 wird durch einen Abgleichgleichstrommotor 9 angetrieben.
Der Abgleichgleicnstromiüotor 9 wird durch die Differenzspannung
zwischen der Ankerspannung eines Gleichstromelektromotors
7 und der am Schieber eines Potentiometers 10 liegenden Spannung abgenommen. An dem Potentiometer
10 liegt dabei eine konstante Spannung.
Am Grundkörper des Vervielfältigungs- oder Kopierapparates ist eine Wippe 12 mittels eines Zapfens 11 schwenkbar
gelagert. Die Wippe trägt an ihrem einen Ende gegenüber der Transportrolle 6 eine Andruckrolle 13 und an
ihrem anderen Ende gegenüber der Einstellrolle 8 eine Andruckrolle 14·
Gegenüber der Andruckrolle 14 bei der Einstellrolle 8
ist an der Wippe ein Eisenanker vorgesehen, welcher mit einem am Grundkörper des Vervielfältigungs- oder Kopierapparates
angebrachten Solenoid 16 zusammenarbeitet. Das Solenoid 16 wird durch den Mikroschalter 4 in der
weiter unten erläuterten «Veise betätigt.
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An einem Ende der Kopierpapierführungsplatte 5 ist eine Einrichtung 17 zum Vorschieben von Kopierpapier vorgesehen.
An der Stelle, an der sich die Originalführungsplatte 1 und die Kopierpapierführungsplatte 5 treffen,
ist ein Schlitz 1c vorgesehen. Die Transportrollen 2 und 6 werden jeweils durch den Gleichstromelektromotor 7 angetrieben.
Der Abgleichgleichstrommotor 9, die Kopierpapiereinstellrolle θ und der Schieber des Potentiometers
10 sind mechanisch miteinander gekuppelt.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild der Schaltung der Vorrichtung ,;emäß Erfindung. Das -Blockschaltbild weist eine
Glättugsschaltung 1ό, eine Schaltung 19 zur Umwandlung
von Grleicnspaiinurit; in wechselspannung, einen Verstärker
20, eine synchron steuerbare "leicnrichterschaltung 21
und den Schieber 22 des Potentiometers 10 auf. Eine Spannungskonstanthaltungsschaltung
23 stabilisiert die Ausgangsspannung einer elektrischen Stromquelle 24." Die
elektrische Verbindung der einzelnen Schaltungen ist aus Fig. 2 klar ersichtlich. In Fig. 1 sind im übrigen das
Original mit 25 und das Kopierpapier mit 26 bezeichnet.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der Einrichtung erläutert.
Es soll von dem aus Fig. 1 ersichtlichen Zustand ausgegangen
werden. Wenn der (Jleicnstromelektromotor 7 an-
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läuft, werden die Transportrollen 2 und 6 gedreht, und der Transport des Originals 25 beginnt aus seiner aus
Fig. 1 ersichtlichen Position. -Das Kopierpapier 26 ist zu diesem Zeitpunkt noch in Ruhe, rferw. die Vorderkante
des Originals 25 gegen das Betätigungsglied 4a des Mikroschalters
4 stößt und dieses dabei im Uhrzeigersinn in Fig. 1 verschwenkt, wird das Solenoid 16 erregt. Infolgedessen
wird der Eisenanker 15 von dem Solenoid 16 angezogen, und die Wippe 12 wird im Uhrzeigersinn um den
Zapfen 11 verschwenkt. Dadurch drückt die Andruckrolle
13 das Kopierpapier 26 gegen die Transportrolle 6. Andererseits wird die Andruckrolle 14 von dem auf der Einstellrolle
β liegenden Kopierpapier 26 abgehoben. Somit bewegt sich das Kopierpapier 26 nach links über die
Führungsplatte 5 und sein ^nde wird in eine Belichtungseinrichtung (nicht gezeigt) transportiert, tienn die
Vorderkante des Kopierpapiers 26 und die Vorderkante des Originals 25 beiae den Schlitz 1c erreichen, kommen sie
bündig aufeinanderzuliegen. in Fig. 1 sind alle anderen
Iransporteinricrvtungeri außer den Xransporteinrichtungen
2, 3, 6 und 13 der Übersichtlicnkeit wegen v/eggelassen.
denn der Transport des Kopierpapiers beendet ist und das
nächste Kopierpapier von der Kopierpapiervorscnubeinrichtung 17 vorgeschoben ist und wenn seine Stirnkante die
Einstellrolle 8 berührt, läuft das rückwärtige Ende des
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Originals 25 an dem Mikroschalter 4 vorbei (die Synchronisationseinrichtung
ist nicht gezeigt, ist aber tatsächlich in dem Apparat vorhanden, und das Betätigungsglied 4a wird durch eine Feder zurückgestellt, so daß
die Erregung des Solenoids 16 beendet wird.
Die Wippe 12 wird daraufhin im tfegenuhrzeigersinn durch
eine auf sie v/irkende Feder verschwenkt, und die Andruckrolle 13 wird von dem auf der Transportrolle 6 befindlichen
Kopierpapier 26 abgehoben. Andererseits wird die Andruckrolle 14 gegen das auf der Einstellrolle 8 befindliche
Kopierpapier 26 gedrückt. Wenn dann das nächste Original 25 transportiert wird, wiederholen sich die
oben beschriebenen Vorgänge„
Selbstverständlich muß die Verzögerungszeitdauer von demjenigen Zeitpunkt, zu welchem die Vorderkante des Originals
25 das Betätigungsglied 4a betätigt, bis zu demjenigen Zeitpunkt, zu welcnem die Andruckrolle 13 das Kopierpapier
26 gegen die !Transportrolle 6 drückt, und die Verzögerungszeitdauer von demjenigen Zeitpunkt, zu welchem
das rückwärtige Ende des Originals 25 das Betätigungsglied 4a freigibt, bis zu demjenigen Zeitpunkt, zu
welchem die Andruckrolle 14 das Kopierpapier 26 gegen die Einstellrolle 8 drückt, gleich sein, tfenn nämlich
diese beiden Verzögerungszeitdauern nicht gleich wären,
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-H-
würde allmählich eine Verschiebung zwischen dem Original
und dem Kopierpapier auftreten.
'iienn der Vervielfältigungs- oder Kopierapparat auf eine
vorbestimmte Kopiergeschwindigkeit eingestellt wird, stellt sich eine entsprechende Ankerspannung am Gleichstromelektromptor
7 ein. Die Spannung wird durch die Glättungsschaltung 16 geglättet und ebenso wie die Spannung
von dem Schieber 22 des Potentiometers 10 auf die Schaltung 19 zur Umwandlung von Gleichspannung in wechselspannung
geführt.
Die Differenzspannung dieser beiben Gleichspannungen wird in Wechselstrom umgewandelt und durch den Wechsel-Stromverstärker
20 verstärkt. Die Ausgangsspannung vom Wechselstroinverstärker 20 wird durch eine synchron steuerbare
Gleichrichterschaltung 21 demoduliert und auf den Abgleichgleichstrommotor 9 geführt. Dieser wird dadurch
angetrieben, wobei seine Drehrichtung von der jeweiligen Polarität der Ausgangsspannung der Gleichrichterschaltung
abhängt.
Der Schieber des Potentiometers 10 ist mechanisch mit dem Abgleichgleichstrommotor 9 gekuppelt, deh. wenn
sich der Motor 9 dreht, wird auch der Schieber 22 verschoben, vienn. der Elektromotor 9 stilliiteltt, steht auch
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der Schieber 22 still. Der Schieber ist so an den Motor 9 angekuppelt, daß er, wenn sich der Motor 9 infolge ei
ner vorhandenen Differenzspannung dreht, jeweils in der jenigen Richtung verschoben wird, in welcher sich die
Abgriffspannung so ändert, daß die Differenzspannung
verschwindet.
Wie bereits erwähnt, ist auch die Einstellrolle 8 mit
dem AbgleichgleichstroiBelektromotor 9 gekuppelt und
wird von diesem gedrent, rfenn'sich die Holle 8 dreht
und die Andruckrolle 14 ein Kopierpapier 26 gegen die Rolle 3 drückt, wird das Kopierpapier je nach der Drehrichtung
der üinstellraile in seiner Startposition für den Transport nach Betätigung des Schalters 4 durch ein
an diesem vcrbeilaufendes Criminal in !2r = ?:sp&rtrichtung
verschoben.
tfenn deshalb die Kopier«;es:: "v^neii^keit geändert' wird, ä
wänrend sich ein Kopierpa. i.;r in seiner Startposition befindet,
wird lie Startposition des Kopierpapiers 26 automatisch
entsprechend der :ieii einges -elli^sn Kopiergeschwindigkeit
so korrigiere} aai auch csi ilaser neuen
Geschwindigkeit Original und Kopierpapier z.B. immer bündig
mit ihren Vorderkante;:: as Spalt 1c zusammentreffen.
Das heißt, bei einer ürhöhun^ der Jeschwindigkeit des
Iransportmotors wird ein in seiner Startposition befind-
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liches Kopierpapier 26 auf den Schlitz 1c zu verlagert, während es bei einer Verringerung der Geschwindigkeit
des Transportmotors vom Schlitz 1c weg-verlagert wird.
Die Erfindung schafft also eine Einrichtung zur Berichtigung der relativen übereinanderlage eines Originals
und eines Kopierpapiers, welche von verschiedenen Transportbahnen zusammengeführt und aufeinandergelegt werden.
Sonst würde durch die Verzögerungszeitdauer von der Feststellung der Position des Originals bis zum Anlaufen
des Iransports des Kopierpapiers eine Verschiebung desselben in ßezug auf das Original entsprechend der GeschwindigKeit
eines Vervielfältigungs- oder Kopierapparates, bei welchem lichtempfindliche Papiere automatisch
bei Eingabe eines Originals vorgeschoben werden,auftreten.
Die Vorrichtung dient also zur automatischen Berichtigung der Startposition, aus welcher der Iransport des Kopierpapiers
beginnt, d.h. derjenigen Position, aus welcher das Kopierpapier transportiert wird. Die Berichtigung
erfolgt entsprecnend der Kopiegeschwindigkeit durch eine Rolle, welche mit einem Abgleichgleichstrommotor gekuppelt
ist. Dieser wird durch die Differenzspannung zwischen
der Ankerspannung des Gleichstromelektromotors für den Antrieb der jeweiligen Transportrollen für das Original
und das Kopierpapier und die Spannung am Schieber des Potentiometers,an welchem eine konstante Spannung liegt,
angetrieben. 009835/1727
- 17 -
Claims (4)
- - 17 Patentansprüche :/Ty Vorrichtung zur Berichtigung der Verschiebung zwischen einem Original und einem Kopierpapier in einem Vervielfältigungs- oder Kopierapparat, in welchem Kopierpapiere automatisch in Abhängigkeit von der Peststellung eines Vorbeilaufs der Kante eines Originals vorgeschoben werden und das nächste Kopierpapier in seine Startlage für den Transport eingestellt wird, wobei die Zeitverzögerungsdauer von demjenigen Zeitpunkt, zu welchem der Vorbeilauf des Originals festgestellt wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu welchem der Transport des Kopierpapiers beginnt, gleich groß ist wie die Verzögerungszeitdauer von dem Zeitpunkt, zu welchem das Vorbeilaufen des Hinterendes des Originals festgestellt wird, bis zu demjenigen Zeitpunkt, zu welchem ein neues Kopierpapier in seiner Startlage ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abgleichgleichstrommotor durch die Differenzspannung zwischen der Ankerspannung des Gleichstrom- I elektromotor zum Antrieb der Transportrollen zum Transportieren des Originals und des Kopierpapiers und der Spannung eines Potentiometers, an welchem eine konstante Spannung anliegt, angetrieben wird, wodurch der Schieber des Potentiometers und eine Kopierpapierverschiebungs-Einsteilrolle angetrieben werden, damit das Kopierpapier automatisch in einer vorbestimmten Startlage entsprechend einer vorbestimmten Kopiergeschwindigkeit eingestellt wird.0 098 35/1727 - 18 -
- 2. Vervielfältigungs- oder Kopierapparat mit einer Einrichtung zum Zusammenführen jeweils eines Originals und eines Kopierpapiers, welche auf getrennten Transportbahnen zur Zusammenführungsstelle geführt werden, mit einem in der Bahn des Originals angeordneten und von einem vorbeilaufenden Original betätigbaren Schalter, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abgleichgleichstrommotor vorgesehen ist, der durch die Spannungsdifferenz zwischen der Ankerspannung des Transportgleichstrommotors, der sowohl die Transporteinrichtung für das Original als auch für das Kopierpapier antreibt, und ein von dem Schleifer eines Potentiometers abgegriffenen Spannung gespeist wird, daß an dem Potentiometer eine konstante Spannung anliegt, daß der zweite Gleichstrommotor mechanisch mit einer Einstellrolle für die Transport-Startposition und dem Schleifer gekuppelt ist, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, welche dafür sorgt, daß bei unbetätigtem Schalter das Kopierpapier mit der Einstellrolle in Eingriff steht und nicht transportiert wird, und daß bei betätigtem Schalter das Kopierpapier mit der Einstellrolle außer Eingriff ist und transportiert wird.
- 3. Vervielfältigungs- oder Kopierapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine gesonderte Kopierpapiervorschubeinrichtung vorgesehen ist, welche das Kopierpapier Blatt für Blatt mit den Vorder- und009835/1727 - 19 -20CK352Hinterkanten jeweils aneinanderstoßend in die Startposition vorschiebt, daß die Originalblätter und Kopierpapierblätter gleiche Länge in Transportrichtung besitzen und daß die Verzögerungszeitdauer von demjenigen Zeitpunkt, zu welchem der Vorbeilauf der Stirnkante des Originals festgestellt wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu welchem das Vorschieben des Kopierpapiers beginnt, und die Verzögerungszeitdauer von dem Zeitpunkt, su welchem * die rückwärtige Kante des Originals vorbeiläuft, bis zu demjenigen Zeitpunkt, zu welchem das Kopierpapier in seine Startlage gebracht wurde, gleich sind.
- 4. Vervielfältigung- oder Kopierapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopierpapier Rollkopierpapier ist, und daß die Verzögerungszeitdauer von dem Zeitpunkt, zu welchem der Vorbeilauf der Stirnkante des Originals festgestellt wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu welchem das Vorschießen des Kopierpapiers be- | ginnt, und die Verzögerungszeitdauer von dem Zeitpunkt, zu welchem die rückwärtige Kante des Originals vorbeiläuft, bis zu demjenigen Zeitpunkt, zu welchem das Kopierpapier in seine otartlage gebracht wurde, gleich sind.009835/1727ΛΟ . Leerseite
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