DE2003282C3 - Extruderkopf - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Extruderkopf zum kontinuierlichen Aufbringen einer Mantelschicht aus
thermoplastischem Kunststoff auf einen Kern mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Hauptanspruchs.
Bei einem bekannten Extruderkopf dieser Art (GB-PS 8 44 199) wird der konische Führungsdorn in
einer sich konisch verjüngenden Längsbohrung des Gehäuses mittels zweier gegeneinander verspannbarer
Muttern festgelegt Dabei ist es umständlich und zeitaufwendig, die beiden Muttern zum Ausbauen des
Führungsdomes zu lösen und zum Einbauen des Führungsdomes festzulegen, ebenso wie Ungleichförmigkdten
am Auspreßende des Führungsdomes, beispielsweise aufgrund von Abnutzungen, nicht ausgeglichen
werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Führungsdorn eines gattungsgemäßen Extruderkopfes
schnell und problemlos in die Betriebsstellung bringen oder aus dem Extruderkopf entfernen zu können, wobei
auch beispielsweise aufgrund von Abnutzungen entstehende Ungenauigkeiten auszugleichen sein sollen.
Diese Aufgabe wird bei einem Extruderkopf der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des
Kennzeichens des Hauptanspruches gelöst. Vorteilhafte Weilcibilduiigen des Gegenstandes der Erfindung sind
verschwenkbar und feststellbar gelagerten Hebelpaares
in seiner Betriebsstellung festzulegen ist, läßt sich der
einbauen und ausbauen. Ebenso kann eine Nachstellung
vorgenommen werden, wenn sich Ungenauigkeiten oder Ungleichförmigkeiten zeigen.
ίο erfindungsgemäßen Extruderkopfes dargestellt, und
zwar zeigt
Fi g. 1 einen Längsschnitt des Extruderkopfes,
Fi g. 2 einen Querschnitt des Extniderkopfes entlang der linie 2-2 in F i g. 1.
Fi g. 2 einen Querschnitt des Extniderkopfes entlang der linie 2-2 in F i g. 1.
F i g. 3 einen Querschnitt des Extruderkopfes entlang
der linie 3-3 in F ig.1,
F i g. 4 eine Teilseitenansicht des Extruderkopfes in Richtung 4-4 in F i g. 2,
Fig.5 einen Querschnitt durch den Extruderkopf entlang der linie 5-5 in F i g. 1 und
Fig.5 einen Querschnitt durch den Extruderkopf entlang der linie 5-5 in F i g. 1 und
Fig.6 eine Teüansicht des Querschnittes gemäß
F i g. 2, wobei einer der den Führungsdorn erfassenden
Stifte dargestellt ist
einem Flanschring 3 eines Extruders 4 mittels einer Spannvorrichtung 5 befestigt ist Der Flanschring 2 ist
mit dem Extruder 4 scharnierartig verschwenkbar mittels eines Tragarmes 6 verbunden. Der Flanschring 2
besitzt eine Durchgangsöffnung 7, durch die aus dem
An den Flanschring 2 ist ein Gehäuse 8 angeschraubt,
das eine mit der Durchgangsöffnung 7 des Flanschringes 2 fluchtende Einlaßöffnung 9 aufweist die in eine
konische Längsbohrung 10 des Gehäuses 8 führt An die eine Seite des Gehäuses 8 ist ein Formhalter U
angeschraubt der einen Ausgleichsring 12 enthält welcher einerseits im Formhalter U sitzt und andererseits
durch den Formhalter U in einer Ringnut 14 des Gehäuses 8 gehalten ist An das äußere Ende des
w Ausgleichsringes 12 schließt eine äußere Form 15 an, die
durch Schrauben 16 radial eingestellt werden kann. Die äußere Form 15 wird mittels eines in den Formhalter 11
eingeschraubten Gewinderinges 17 gegen den Ausgleichsring 12 gedrückt
f' Am Gehäuse 8 ist ein Hebelmechanismus 18 mit
einem Hebelpaar 19 auf zwei Zapfen 20 verschwenkbar angebracht der mit einer Gelenkschraube 21 versehen
ist die auf einer als Gelenk dienenden Schraube 23 am oberen Ende der beiden Hebel des Hebelpaares 19
w verschwenkbar gelagert ist Mittels einer auf der Gelenkschraube 21 befindlichen in einem Schlitz 26 im
oberen Ende des Gehäuses 8 angeordneten Mutter 24 mit angeschlossenen Federscheiben 25 sind die Hebel
des Hebelpaares 19 um die Zapfen 20 in entgegenge-
r>'< setzten Richtungen verschwenkbar.
feder Hebel des Hebelpaares 19 enthält einen verschiebbaren Stift 27, welcher unter Druck einer
Schraubenfeder 28 in einen sekantenartig verlaufenden Schlitz 29 in einem Führungsring W gedruckt wird.
wl leder der Stifte 27 hat parallel zueinander verlaufende
Abflachungen, die mit den parallelen Seiten des entsprechenden Schlitzes 29 zusammenwirken. Der
Führungsring 30 besitzt einen konischen Abschnitt II, welcher der konischen L-ängsbohrung 10 im Gehäuse 8
'■' entspricht Außerdem besitzt der Führungsring IO ein inneres Ende 32 mit verringertem Außcndurchmesser,
das axial in den Ausgleichsring 12 hineinragt. Am Übergang zwischen dem konischen Abschnitt 11 und
dem inneren Ende 32 des Führungsringes 30 ist eine kurvenförmig verlaufende Schulter 34 vorgesehen,
entlang der der zu extrudierende Kunststoff von der Einlaßöffnung 9 in den freinen Raum zwischen dem
inneren Ende 32 des Führungsringes 30 und der Bohrung des Ausgleichsringes 12 wandert
Wenn die Mutter 24 so verdreht wird, daß sich die Gelenkschraube 21 nach rechts bewegt (F i g. 1), wird
der Führungsring 30 fest in die konische Längsführung
10 des Gehäuses 8 gedrückt und festgekeilt, weil durch diese Bewegung der Mutter 24 der Hebelmechanismus
18 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Wenn man den Führungsring 30 aus dem Gehäuse 8 lösen will, verdreht
man die Mutter 24 in entgegengesetzter Richtung, wodurch der Führungsring 30 über den Hebelmechanismus
18 aus der konischen Längsbohrung 10 herausgezogen wird. Die in den Führungsring 30 eingreifenden
Stifte 27 sind federbelastet, so daß man die Stifte 27 über
Handgriffe 35 aus den Schlitzen 29 des Führungsrings 30 herausziehen kann. Wenn man die Handgriffe 35 in die
in Fig.8 dargestellte Lage verdreht, legen sich ihre
inneren Enden auf die Außenseite je einer Pla'xe 33, so
daß die Stifte 27 in der zurückgezogenen Stellung gehalten werden, wodurch das Herausziehen des
Führungsringes 30 aus dem Gehäuse 8 erleichtert bzw. überhaupt ermöglicht wird.
Durch den Führungsring erstreckt sich ein Führungsdom
36, in den eine innere Form 37 eingeschraubt ist, welche gleichzeitig als Führung für einen Kern C dient
Diese innere Form 37 ragt konzentrisch in den Ausgleichsring 12 und die äußere Form 15 hinein. Um
die innere Form 37 fest mit dem Führungsdont 36 zu verbinden, ohne daß die außen liegende Fläche der
inneren Form 37 und/oder die innere Führungsfläche für den die Form eines Schlauches, Rohres oder Kabels
aufweisenden Kern C beschädigt oder verformt wird,
sind in die Innenseite der inneren Form 37 vier Rasten 38 eingebohrt Da die Rasten 38 in eine konische
Bohrung 39 eingebohrt sind, kann ein kegelstumpfförmiger Schlüssel in die Bohrung 39 eingeführt werden,
der Stifte mit halbzylinderförmigen Enden aufweist, die in die einzelnen Rasten 38 eingreifen. Auf diese Weise
kann die innere Form 37 an den Führungsdom 36 angeschraubt oder von demselben gelöst werden, ohne
daß die Formoberfläche oder die Führungsfläche für den Kern Cberührt werden muß.
An das hintere Ende des Führungsrings 30 ist ein Auflager 40 angeschraubt, das Gelenkstifte 41 für ein
ϊ zweites Hebelpaar 42 aufweist Jeder der Hebel des
Hebelpaares 42 enthält einen Schlitz 43, in welchem ein T-förmiger Stift 45 derart verschiebbar sitzt, daß sein
inneres Ende in einer zylinderförmiigen Ausnehmung an
der Seite des Führungsdornes 36 eingreift
in Ein oberes Querstück 44 des Hebelpaares 42 enthält
ein Langloch 46, durch das eine am Führungsring 30 befestigte Schraube 47 mit Spiel hindurrhragt Wenn
eine auf der Schraube 47 sitzende Mutter 48 festgezogen wird, so wird das Hebelpaar 42 in F i g. 1
gesehen im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch die innere Form 37 genau gegenüber der äußeren Form 15
eingestellt werden kann. Wenn die Mutter 48 gelöst wird, drückt der auf die innere Form 37 wirkende
Rückdruck des Kunststoffes den Führungsdorn 36 stets so weit zurück, daß das Hebelpaer 4? :?n der Mutter 48
anliegt Wenn es hingegen erwünscht rsi, den Führungsdorn
36 zwangsweise zurückziehen zu Xönnen, kann man auf der gegenüberliegenden Seite des Hebelpaares
42 eine weitere Mutter 48 auf der Schraube 47 anordnen.
Wie man am besten aus F i g. 7 erkennen kann, ist im Gehäuse 8 eine tangential zur Gehäusebohrung
verlaufende Durchgangsbohrung 50 nahe dem hintersten Ende der Schulter 34 und genau gegenüber der
ίο Einlaßöffnung 9 angeordnet In dieser Durchgangsbohrung
50 steckt ein verdrehbares Anlaßventil 51 mit einer in Längsrichtung verlaufenden Nut 52, durch welche der
Kunststoff ausströmt wenn der Extruder 4 und der Extruderkopf 1 zu arbeiten beginnen. Wenn der
ii Extrusionsvorgang einmal in Gang gekommen ist wird
das Anlaßventil 51 so verdreht, daß die Durchgangsbohrung 50 verschlossen ist oder daß nur eine so große
Menge Kunststoff ausströmen kann, daß ein Stau des Kunststoffes dort vermieden wird, wo die Kunststoff-
En in den Formhalter 11 eingesteckter Stift 67 gewährleistet daß der Ausgleichsring 12 richtig
gegenüber der Einlaßöffnung 9 eingestellt ist
Claims (5)
1. Extruderkopf zum kontinuierlichen Aufbringen einer Mantelschicht aus thermoplastischem Kunststoff
auf einen Kern, mit einem Gehäuse, mit einem in einer gegen das Auslaßende des Extruderkopfes
sich konisch verjüngenden Längsbohrung des Gehäuses angeordneten, in einem Abschnitt seiner
Länge an der konischen Innenwand der Längsbohrung anlegbaren Führungsdorn für den Kern, mit
einem radial zu der Längsbohrung in einer Umfangsaussparung des Führungsdomes mündenden
Zufuhrkanal für den Kunststoff und mit einer Befestigungseinrichtung zum lösbaren Halten des
Fühningsdornes in dem Gehäuse, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung ein in seinem Mittelabschnitt mit dem
Führungsdorn (36) drehbar sowie in seinem einen Endabschnitt in Richtung der Längsbohrung (10) des
Gehäuses (Sf schwenkbar gelagertes und an seinem anderen Er.dabschnitt mit dem Gehäuse verbindbares
Hebelpaar (19) aufweist
2. Extruderkopf nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindung des Hebelpaares {19) mit dem Führungsdorn (36) mittels zweier
Stifte (27) ausgebildet ist, die in diametral einander gegenüberliegende Schlitze (29) des Führungsdomes
(36) eingreifen.
3. Extmderkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (27) in Längsrichtung
zurückziehbar <n dem Hebelpaar (19) sitzen.
4. Extruderkopf nach AnsDruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebeipaar (19) an einem
gegenüber dem Führungsdorn (36) verschiebbaren Führungsring (30) angreift
5. Extruderkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum axialen Einstellen des
Führungsringes (30) ein zweites verschwenkbar gelagertes Hebelpaar (42) dient.
Applications Claiming Priority (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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