DE2003254B2 - Fahrbare Vorrichtung zum Fällen, Entästen und Sammeln von Bäumen bzw. Baumstämmen - Google Patents
Fahrbare Vorrichtung zum Fällen, Entästen und Sammeln von Bäumen bzw. BaumstämmenInfo
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verschoben werden kann.
12. Vorrichtung nach Ansprurh 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sägeführungsplatte (80) und der Halter (81) jeder Schneideinheit eine geschlossene,
dreieckförmige Einheil bildet, in deren Ecken die Räder vorgesehen sind, über die die Sägeketten
geführt sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schneidihrer
Querrichtung transportieren.
Beim Entholzen von Wäldern treten in einer oder der anderen Form überall Transportprobleme auf. In
großem Ausmaß resultiert dies aus der großen räumlichen Ausdehnung der Wälder und der Entfernung
der Waldabschnitte zueinander. Alle bisher durchgeführten Maßnahmen zur Mechanisierung der Holzindustrie
und zur Reduzierung der Kosten für das Fällen und Entästen von Bäumen haben sich jedoch in erster Linie
einrichtung (18) ein Schneidwerkzeug (132) aufweist, io mit einer Verbesserung herkömmlicher Verfahren und
dessen Kante sich quer zur Bewegungsrichtung des Baumes ers-reckt, und die in die Zuführrichtung des
Baumes weist, wobei das Schneidwerkzeug an dem Joch (16) drehbar zwischen einer inaktiven und
aktiven Lage gelagert ist, wobei es in der aktiven Lage den Stamm schneidet, wenn er das Schneidwerkzeug
während des Transports in Zuführrichtung passiert.
14 Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch der Schaffung neuer Maschinenkonstruktionen zur
Verwendung bei den verschiedenen Arbeitsstufen der Holzbearbeitung befaßt. Diese neuen Verfahren und
Maschinen haben zu einer Kostensenkung der einzelnen Arbeitsverrichtungen beigetragen, während die wirklich
großen Kosienanteile, die mit dem Transport des Holzes durch das Gelände verbunden sind, im
wesentlichen nicht gesenkt werden konnten. Dies gilt insbesondere für den Abtransport des Holzes vom
gekennzeichnet, daß das Schneidwerkzeug (132) mit 20 Fällplatz und dessen Transport zu den Stapelplätzen,
einer Greifklaue (153, 154) der Entästungseinrich- Dies gilt auch für das Fällen der Bäume und die sich
tung (20) verbunden und durch diese vom Zuführweg daran anschließenden Arbeiten, nämlich das Entästen,
wegbewegt wird, wenn die Greifklauen geöffnet Entrinden und Ablaugen des Stammes,
sind, und auf den Zuführweg zu bewegt wird, wenn Von den einzelnen Arbeitsstufen nimmt das Entästen
sind, und auf den Zuführweg zu bewegt wird, wenn Von den einzelnen Arbeitsstufen nimmt das Entästen
die Greifklauen geschlossen sind, und zwar synchron 25 die meiste Zeit in Anspruch. Die Mechanisierung dieser
mit den Bewegungen der Greifklauen. Arbeit ist daher das erste Ziel einer rationelleren
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch Arbeitsweise. Bei den herkömmlichen Entästungsvergekennzcichnet,
daß ein Fangglied (148) mit einer fahren werden die Äste entweder vor oder nach dem
der Greifklauen (153, 154) der Entästungseinrich· Fällen des Baumes entfernt. Die erste Methode ist
tung (20) verbunden ist, daß zeitweise das Schneid- 30 jedoch dann sehr unzweckmäßig, wenn die Bäume zu
u..prli7Piis (132) in einer inaktiven Lage hält. Bauhol/ oder Nutzholz verarbeitet werden sollen.
Wenn nämlich der Baumstamm vor dem Fällen entästet worden ist. entfällt beim Stürzen des Baumstammes ein
werkzeug (132) in einer inaktiven Lage während die Greifklauen geschlossen sind, und zwar
unabhängig von der Lage der mit dem Schneidwerkzeug verbundenen Greifklaue.
16. V01 richtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe (107,
108) der Sägeketten (82) und die Drehwellen (93) der ersten Schneideinrichtung (17) jeweils mit einer
ersten und einer zweiten hydraulischen Pumpe (237, die Wucht des Aufschlages dämpfender Effekt - der
bei am Stamm vorhandenen Ästen erzielt wird - sodaß er vielfach bricht oder splittert. Die Folge hiervon ist.
daß er als Bauholz nicht mehr oder nur z. T. verwendbar
In dieser Lage bricht oder splittert der Baum also sehr
238) verbunden sind, die an der Zuführeinrichtung 40 leicht, wenn erden Boden berührt. Ein weiterer Nachteil
vorgesehen sind, daß der Antrieb (107) der Drehwellen ebenfalls mit der Druckseite der ersten
Pumpe (237) verbunden ist, wobei ein Wachsen des Arbeitswiderstandes der Sägeketten einen Druckanstieg
in der Verbindung (239, 240) zwischen der ersten Pumpe (237) und dem Antrieb (107) bewirkt,
wobei dieser Druckanstieg der Bewegung des durch die zweite Pumpe verursachten Antriebs der
Drehwellen entgegenwirkt.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine fahrbare Vorrichtung zum Fällen, Entästen und Sammeln von
Bäumen bzw. Baumstämmen mit einem an einem Gestell gelagerten, horizontal drehbaren Rahmen,
einem an dem Rahmen senkrecht bewegbar angeordneten, teleskopartig verlängerbaren Ausleger, an dem
nachstehende Vorrichtungen angeordnet sind: eine erste Greifvorrichtung zum Erfassen des Baumstammes,
eine Vorrichtung zum Fällen des Baums, eine Entästungsvorrichtung. eine mit einer zweiten Greifeinrichtung
versehene, an dem ersten Auslegerteil angeordnete des Entästens stehender Bäume ist darin zu sehen, daß
die hierbei zum Entästen verwendeten Maschinen sehr groß, unhandlich, kompliziert und schwer zu beherrschen
sind, da der Baum vertikal steht. Es wird daher bevorzugt, den Baum erst zu fällen und anschließend zu
entästen. Bezüglich einer Mechanisierung des Fällens ist der zur Verfugung stehende Raum für die Fällmaschine
jedoch so gering, daß eine derartige Maschine mit dem Entästen derart koordiniert werden muß, daß dieser
Arbeitsgang als herkömmlicher Fällvorgang mit Motorsägen ausgeführt werden kann. Die bisher bekannten
Verfahren und Vorrichtungen lösen die genannten Probleme nicht zufriedenstellend.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist bereits Gegenstand der DT-PS 15 82 668. Die dort
beschriebene Vorrichtung hat einen teleskopischen Ausleger, an dessen freiem Ende ein Entästungswerkzeug
angebracht ist. Am inneren Auslegerabschnitt ist eine Baumzuführeinrichtung hin- und herbewegbar
angeordnet. Die Entästung eines Baumes oder Baumstammes geschieht beim Ziehen des Baumes von der
Baumzuführeinrichtung durch das Entästungswerkzeug bei gleichzeitigem Ziehen in der entgegengesetzten
Ausziehen des Auslegers. Diese
Richtung unter
Zuführeinrichtung zum Befördern des Baumstammes in 65 Vorrichtung kann nicht zum Fällen und Kappen von
Bäumen sowie zum Entästen von gefällten Bäumen
seiner Längsrichtung durch die Entästungsvorrichtung und an dem Rahmen angebrachten Anordnungen, die
die entästeten Stämme im wesentlichen horizontal in benutzt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung /um Fällen, Entästen. Sammeln von
Bäumen bzw. Baumstämmen vorzuschlagen, die ein besonders vielseitiges und zeitsparendes Bearbeiten der
zu fallenden bzw. gefällten Bäume oder Baumstämme ermöglicht.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gelingt dies gemäß der Erfindung
dadurch, daß die Fäll- bzw. Schneidvorrichtung, die erste Greifvorrichtung und die Entästungsvorrichtung
an der jochförmigen Einrichtung in dieser Reihenfolge von der Maschine aus gesehen so angeordnet sind, daß
die Fäll- bzw. Schneidvorrichtung auch zum Kappen des während des Entästens durch die Entästungsvorrichtung
gehenden Baumteils vorgesehen ist und daß die Fäll- bzw. Schneidvorrichtung so wegführbar ist, daß
das Wurzelende des Stammes von der zweiten Greifeinrichtung ergriffen werden kann, bevor die erste
Greifeinrichtung den jeweiligen Stammabschnitt freigibt.
Es kann somit jeder Baum in einer ununterbrochenen Arbeitsfolge gegriffen, gefällt bzw. gekappt und so
gelegt werden, daß er praktisch parallel zum Boden liegt und unmittelbar anschließend durch die Entästungsvorrichtung
transportiert wird. In dieser Vorrichtung werden die Äste und Zweige vom Stamm abgetrennt.
worauf der entästete Stamm einer benachbarten Sammeleinrichtung zugeführt werden kann, wo er mit
ähnlich behandelten Stämmen oder Stammteilen auf geeignete Weise gebündelt wird. Durch die angegebenen
Maßnahmen wird der Transport der Bäume oder Baumstämme von der Fällstelle zu den für Traktoren
zugänglichen Straßen oder Wegen verringert bzw. vermieden. Die Bäume können direkt nach dem Fällen
entästet und gegebenenfalls gekappt werden, so daß sie eine handliche Länge erhalten. Weil der Baum beim
Entästen relativ zu der Vorrichtung bewegt wird, wird eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung
erreicht, ohne daß es notwendig ist, den oft schweren Baum auf eine hohe Geschwindigkeit zu beschleunigen.
Dadurch wird außerdem Energie gespart.
Bevorzugte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
F i g. 2 eine Stirnansicht der Vorrichtung,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen an der Vorrichtung vorgesehenen Auslegearm, der die Bäume handhabt, einen Schlitten für die Vorwärtsbewegung des Baumes, wobei der Schlitten längs des Auslegearms beweglich ist und einen Antrieb für den Auslegearm und den Schlitten,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen an der Vorrichtung vorgesehenen Auslegearm, der die Bäume handhabt, einen Schlitten für die Vorwärtsbewegung des Baumes, wobei der Schlitten längs des Auslegearms beweglich ist und einen Antrieb für den Auslegearm und den Schlitten,
F i g. 4 eine horizontale Ansicht der Vorrichtung.
Fig. 5 eine horizontale Ansicht einer Vorrichtung zum Schwenken des Auslegearms in einer horizontalen Ebene und eine weitere Vorrichtung für den Quertransport der entzweigten Bäume.
Fig. 5 eine horizontale Ansicht einer Vorrichtung zum Schwenken des Auslegearms in einer horizontalen Ebene und eine weitere Vorrichtung für den Quertransport der entzweigten Bäume.
F i g. 6 eine Seitenansicht des den Baum vorwärtsbewegenden Schlitten!;, wobei mit einem Ende des Trägers
ein Joch verbunden ist. und wobei am Joch Vorrichtungen
zum Schneiden, Halten, Kappen und Entzweigen der Bäume angeordnet sind,
F i g. 7 eine horizontale Ansicht des Joches und eines
Baumelements, welches mit einer Einrichtung zum Sammeln der entzweigten Bäume zusammenwirkt,
Fig.8 eine perspektivische Ansicht der Schneideinrichtung,
F i g. 9 einen Schnitt durch das joch und die Schneideinrichtung, aus dem hervorgeht, wie diese
Schneideinrichtung am Joch beweglich ist,
Fig. 10 die Halteeinrichlung für den Baum in perspektivischer Ansicht,
F i g. 11 eine Seitenansicht der Kappeinrichtung,
Fig. 12 einen Schnitt der Kappeinrichtung,
Fig. 13 einen .Schnitt durch die Entzweigungseinrichtung,
und zwar parallel zur Richtung, in der die Bäume durch diese Einrichtung transportiert werden,
Fig. 14 einen Schnitt durch die Entzweigeeinrichtung, und zwar im rechten Winkel zu der Richtung, in
der die Bäume durch diese Einrichtung transportiert werden,
Fig. 15 eine Seitenansicht der in einer horizontalen
Ebene in F i g. 5 gezeigten Einrichtung,
Fig. 16 einen Schnitt durch die Einrichtung nach Fig. 15.
Fig. 17 eine perspektivische Ansicht der Bündclungseinrichtung,
Fig. 18 eine Anordnung für die Steuerung der Bündelungsfolge und
Fig. 19 eine Abänderung des Antriebssystems der
Schneideinrichtung nach Fig. 8.
In den F i g. 1 und 2 ist ein Gestell 1 gezeigt, auf dem
ein Rahmen 2 gelagert ist. Das Gestell wie auch der Rahmen ist auf starken Kastenträgern, zusammengeschweißt.
Mit dem Gestell 1 ist fest eine drehbare Grundplatte 3 verbunden, an welcher ein an der
Unterseite des Rahmens 2 vorgesehenes Rohr 4 anliegt. so daß der Rahmen 2 in einer horizontalen Ebene relativ
zum Gestell 1 gedreht werden kann und dabei von der Grundplatte 3 getragen wird.
Der Rahmen 2 kann sich fernerhin am Rohr 4 um eine Welle 4a drehen, so daß der Rahmen relativ zum Rohr,
der Grundplatte 3 und dem Gestell 1 in einer vertikalen Ebene gedreht werden kann. Das Gestell besitzt sechs
große Räder 5 und einen nicht dargestellten Antriebsmotor zum Antrieb der äußeren Radpaare. Es wird auf
herkömmliche Weise hydraulisch gesteuert. Ein länglicher Auslegearm 6 ist drehbar in der vertikalen Ebene
um eine vertikale Achse 7 gelagert, die ihrerseits von einem weiteren Rahmen 8 gestützt wird, der am
Rahmen 2 vorgesehen ist. Am Rahmen 2 ist ferner eine Kabine 9 angeordnet, die sich mit der Drehbewegung
des Rahmens dreht. Von dieser Kabine aus können der Antriebsmotor und die verschiedenen weiteren beweglichen
Einrichtungen der Maschine betätigt werden. Der Auslegearm 6 enthält zwei Träger 10, 11, von denen
jeder einen kastenförmigen Querschnitt besitzt. Diese Träger sind so angeordnet, daß der Träger 11
teleskopar'.ig innerhalb des Trägers 10 zwischen zwei Endlagen bewegt werden kann. Mit dem Träger 10 ist
ein Lager 12 fest verbunden, in dem die Achse 7 drehbar gelagert ist. Dabei wird der Träger 10 durch die darin
aufgehängte Achse 7 gestützt.
Wird eine der genannten Endlagen eingenommen, so ist die größere Länge des Trägers 11 im Träger 10
angeordnet ( F i g. 1 zeigt den Träger 11 in dieser Lage),
während in der anderen Endlage der Träger 11 aus dem
Träger 10 herausragt. Dieses Ende und das entsprechende Ende der Vorrichtung wird im folgenden als
Stirnende bezeichnet. Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel besitzen die Träger 10,11 jeder eine Länge von
11 m. Der Träger 11 ist im Träger 10 mittels drehbar
gelagerter Tragrollen 13, 14 (vgl. Fig.3) und eines Lagers 15 aus Tetrafluoräthylen gelagert. Die Tragrolle
13 ist am Stirnende des Trägers 10 gelagert und liegt unten am Träger 11 an, während die Traemlle J4 am
ν d a a e
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Vi Ui Il
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g< si w
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rückwärtigen Ende des Trägers 11 vorgesehen ist und
an der oberen, horizontalen Platte des Trägers 10 anliegt. Das Lager 15 ist an der Unterseite des
rückwärtigen Endes des Trägers Il montiert. Der Träger 11 trägt an seinem freien finde ein Joch 16. das in
zwei Ebenen gedreht werden kann. An ihm befinden sich zwei Fäll- bzw. Schneidvorrichtungen 17 und 18,
eine Greifvorrichtung 19 und eine Entzweigevorrichtung 20. Der Träger 10 ist so konstruiert, daß sich seine
Unterseite etwas über die sich längs erstreckenden vertikalen Seiten des Trägers heraus erstreckt, wobei
eine Schulter 21 an beiden Seiten des Trägers längs seiner gesamten Länge ausgebildet ist. Ein Zuführungsschlittcn
23 mit acht Rädern 22 ist unterhalb des Trägers 10 angeordnet, so daß die Räder paarweise auf beiden
Seiten der Schultern 21 rollen. Der Schlitten ist auf diese Weise längs der Schultern zwischen den Enden des
Trägers beweglich. Die Räder besitzen Flansche, durch die alle seitlichen Kräfte aufgenommen werden, die auf
den Schlitten einwirken. Ferner führen die Flansche den Schlitten bei seiner Längsbewegung. Mit der Stirnseite
des Schlittens ist eine zweite Greifeinrichtung 24 verbunden, (vgl. auch F i g. 6). Eine Sammeleinrichtung
zum Sammeln der entzweigten Stämme ist mit dem Rahmen 2 fest verbunden und wird mit ihm gedreht (vgl.
auch F i g. 4). Am Rahmen ist ferner eine Bündeleinrichtung 26 vorgesehen, die die in der Sammeleinrichtung 25
angeordneten Stämme bündelt.
Sämtliche beweglichen Komponenten der Maschine werden hydraulisch betätigt. Als Energiequelle hierfür
dient ein Verbrennungsmotor 26, der auf dem Rahmen 2 angeordnet ist. Der Motor 27 ist in der Figur gestrichelt
angedeutet. Auf dem Rahmen 2 befindet sich ferner ein elektrischer Generator 28, eine hydraulische Pumpe 29
und ein Ölbehälter 30. Der Generator und die Pumpe sind direkt mit dem Motor 27 verbunden, während die
Saugscite der Pumpe mit dem Ölbehälter in Verbindung steht. Der Generator 28 ist elektrisch mit einem
elektrischen Motor 31 verbunden, der an der Zuführeinrichtung 23 vorgesehen ist (vgl. F i g. 3). An der
Zuführeinrichtung 23 ist eine hydraulische Pumpe 32 vorgesehen, die direkt mit dem Motor 31 verbunden ist
und die von ihm betrieben wird. Auf der Zuführeinrichtung befindet sich ferner ein Ölbehälter 33. mit dem die
Saugseite der Pumpe verbunden ist.
Die Drehung des Rahmens 2 auf der Grundplatte 3 wird mittels zweier hydraulischer Zylinder 34, 35
bewirkt, die fest mit dem Gestell 1 an beiden Seiten des
Rohres 4 parallel zueinander (vgl. Fig. 5) vorgesehen
sind. Jeder der hydraulischen Zylinder besitzt an der Zylinderoberfläche eine Öse 36, 37 und das freie Ende
der Kolbenstange ein Führungsrad 38, 39. Eine Öse 40 ist fest mit der zylindrischen Oberfläche des Rohres 4
verbunden. Zwei identische Ketten 41,42 sind mit ihren Enden zwischen der Öse 40 und der Öse 36 bzw. 37
verbunden, so daß jede Kette in Wirkverbindung mit den Rädern 38, 39 steht, und über diese Räder gelegt is!.
Die Öse 40 ist bezüglich der Kettenräder mit dem Rohr 4 verbunden, so daß der Rahmen 2 mittels der
hydraulischen Zylinder um etwa eine halbe Drehung gedreht werden kann. Die hydraulischen Zylinder 34,35
sind miteinander über Ölleitungen verbunden und werden synchron zueinander und in einander entgegengesetzten
Richtungen angetrieben. Auf diese Weise werden die Ketten unabhängig von der Drehlage des
Rahmens 2 gespannt gehalten. Urn zu verhindern, daß die Last der Grundplatte 3 zu hoch wird, wenn der
Träger 11 sich an seiner vorderen Endlage befindet, ist
der Träger 10 an der Achse 7 montiert, so daß lediglich etwa 40% der Länge des Trägers an der Stirnseite der
Achse gelagert ist.
Um eine mögliche Geländcsteigung auszugleichen, ist der Rahmen 2 auch in der vertikalen Ebene bezüglich
des Gestells 1 drehbar. Hierzu sind zwei hydraulische Zylinder 43, 44 drehbar zwischen dem Rohr und dem
Gestell an beiden Seiten der Drehachsen 4.7 vorgesehen (vgl. Fig. 2).
Ein hydraulischer Zylinder 54 ist drehbar zwischen dem Rahmen 2 und dem Träger 10 angeordnet (vgl.
Fig. 1), so daß der Träger 10 um die Achse 7 mittels des hydraulischen Zylinders gedreht werden kann. Die
Drehbewegung wird durch einen Dämpfer beschränkt, der auf herkömmliche Weise im hydraulischen Zylinder
vorgesehen ist.
Ein hydraulischer Drehmotor 46 ist am rückwärtigen Ende des Trägers 10 vorgesehen, und ist mit dem
Zuführschlitten 25 und dem Träger 11 verbunden, so daß er synchron angetrieben wird.
Der Drehmotor 46 trägt an seiner Antriebswelle ein Kettenrad 47 sowie eine Schlauchtrommel 48 mit
Flanschen (vgl. auch F i g. 3). Eine Kette 49 ist mit der rückwärtigen Seite des Zuführschlittens 29 verbunden
und erstreckt sich von dort nach hinten zum Kettenrad 47. Die Kette wird nach vorn durch und parallel zum
Träger 10 und zum rückwärtigen Ende des Trägers 11 gezogen, wo sie verankert wird. Vorher ist die Kette
über das Kettenrad gelegt worden. Auf dem Zuführschlitten 23 ist ferner ein Ventilkasten 50 angeordnet,
der mit dem Auslaß der Pumpe 32 verbunden ist, die sich an dem Schlitten befindet. Der Ventükasten enthält
Ventile 51, die von der Kabine 9 aus elektrisch betätigt werden können. Jedes der Ventile ist mit einem
Hochdruckschlauch 52 verbunden und kann diesen Schlauch mit der Auslaßseite der Pumpe 32 verbinden.
In der Zeichnung ist lediglich einer dieser Hochdruckschläuche dargestellt. Die Hochdruckschläuche 52
werden nach hinten vom Ventükasten 50 zur Schlauchtrommel 48 gezogen, dann über die Trommel und nach
vorne durch den Träger 10 zu Hochdruckrohren 53, die fest im Träger 11 montiert sind. In den Figuren isl
lediglich eines dieser Rohre gezeigt. Elektrische Leitungen erstrecken sich vom Motor 31 des Ventils 51
zu einer Schalttafel in der Kabine 9, von wo eine elektrische Leitung zum Generator 28 geführt ist, dei
sich am Rahmen 2 befindet. Die Leitungen vom Motoi 31 und den Ventilen 51 sind auf herkömmliche Weise ir
Kabelträgern 54 aufgehängt, die in am Träger K angeordneten Profilen 55 beweglich angeordnet sind.
Eine Kette 56 ist mit dem vorderen Ende de Zuführschlittens verbunden und erstreckt sich von dor
nach vorne zu einem Führungsrad 57, welches an de Stirnseite des Trägers 10 montiert ist. Die Kette ist nacl
hinten von diesem Führungsrad zur Seite der Tragrolli 13 zum rückwärtigen Ende des Trägers 10 geführt, ii
dem sie befestigt ist. Damit die Spannung der Ketten 4' und 56 justiert werden kann, ist eine Kettenspannvor
richtung zwischen jeder Kette und dem Zuführschlitte 23 vorgesehen. Ein dämpfender Anschlag ist an jeder
Ende des Trägers 11 angeordnet, und beschränkt di Bewegung des Trägers und des Zuführschlittens in de
jeweiligen Endlagen. Die Kettenspannvorrichtung un die Dämpfvorrichtung sind nicht dargestellt. Ar
Slirnende des Trägers 10 befindet sich eine federnd Anschlagschulter 145. deren Wirkungsweise im folger
den beschrieben wird.
Da der Zuführschlitten 23. der Träger 11 und di
Ketten 49 und 56 zustimmen einen geschlossenen Wirkungsweg bilden, bewegen sich der Zuführschlitten
und der Träger in entgegengesetzte Richtungen und synchron zueinander, wenn der Antriebsmotor 46
betätigt wird.
Die Greifvorrichtung 24 am stirnseiiigcn Ende des Zuführschlittens 23 besitzt zwei im wesentlichen gleiche
Greifklauen 59, 60 (vgl. F i g. b), die an einem Arm 58 vorgesehen sind. Jede Greifklaue enthält zwei paarweise
vorgesehene Stützglieder, die an einem Ende fest mit einer Welle 61 und am anderen Ende miteinander
mittels eines scharfkantigen Greifwerkzeuges 62 verbunden sind. Die Werkzeugkante ist in Längsrichtung
betrachtet konkav ausgebildet und erstreckt sich quer zu dem Bewegungspfad des Baumes, jedes Stützglied ist
an seinen Enden montiert, so daß es in dem Arm rotieren kann. Auf diese Weise bildet es einen
doppelarmigen Hebel. Ein hydraulischer Zylinder 184 ist drehbar zwischen den Wellen 61 an zwei Paaren von
Stützgliedern befestigt und bewegt das Greifwerkzeug 62 zur Seite, wenn es zurückgezogen wird. Die
Öffnungsbewegung der zwei Greifklauen wird durch die Hublänge des hydraulischen Zylinders mittels nicht
dargestellter Anschläge begrenzt. Dabei ist die Anordnung derart getroffen, daß die untere Greifklaue 59 um
einen Winkel von etwa 60° u.id die obere Greifklaue 60
um einen Winkel von etwa 10c ausgehend von der geschlossenen Position gedreht werden kann. Das
Entfernen des Stammes aus der Greifeinrichtung wird durch das verhältnismäßig hohe Drehmoment der
unteren Greifklaue erleichtert, wenn der Stamm entästet ist.
Die dem Fällen dienende jochförmige Einrichtung 16. die sich am Träger 11 befindet, umfaßt einen
kastenförmigen Arm 63. der in drei Abteilungen geteilt ist (vgl. auch Fig. 7). An der nach aui3en weisenden
Oberfläche des Bodens dieses Armes ist eine Gleitplatte 64 und ein Stift 65 befestigt. Eine Gleitplatte 66 ist
drehbar an der Gleitplatte 64 vorgesehen, wobei der Stift 65 in ein Lager 67 in der Gleitplatte 66 reicht. An
der nach außen weisenden flachen Oberfläche der Gleitplatte 66 sind zwei Stützen 68 vorgesehen. Die
Gleitplatten sind mittels einer Unterlegscheibe und zweier Muttern zusammengehalten, die fest mit dem
Stift (Gewindestift) 65 verschraubt sind, so daß die Gleitplatte 66 sich um den Stift drehen kann. Ein
gabelförmiges Betätigungsteil 69 ist im freien Ende des Trägers 11 befestigt. Die zwei Bogenglieder des
Befestigungsteils sind mittels einer Welle 70 miteinander verbunden, die sich ebenfalls durch Lagerbuchsen in
den Trägern 68 erstreckt. Zwischen jeder Stütze 68 und dem entsprechenden Bogenglied des Befestigungsteiles
69 ist ein Verbindungssystem vorgesehen, das zwei Verbindungsglieder 71, 72 umfaßt, welche an ihren
Enden drehbar miteinander, dem Stützteil und dem Befestigungsteil verbunden sind. Das verbindende Teil
zwischen den Verbindungsteilen ist für beide Verbindungssysteme eine gemeinsameWelle 73. Es ist ersichtlich,
daß das Joch 16 drehbar im Lager 67 gelagert ist. und daß es sich um die Welle 70 drehen kann. Die
Drehbewegung des Joches wird durch zwei hydraulische Zylinder 74, 75 bewirkt, von denen der
hydraulische Zylinder 74 drehbar zwischen dem Träger U und der Welle 73 vorgesehen ist, die das
Verbindungssystem verbindet, während der hydraulische Zylinder 75 drehbar zwischen dem Arm 63 und
einem Hebelarm 76 vorgesehen ist, der fest an der Gleitplatte 75 angeordnet ist. Die hydraulischen
Zylinder sind mit dem Vcntilkastcn 50 und mit dem Ölbehälter 33 am Zuführschlitten 23 mittels dj··
Hochdruckleitungen 53 im Träger 11 und den damit verbundenen Schlauchverbindungen verbunden.
Wie im folgenden noch näher erläutert wird, ist die kastenförmige Öffnung des Joches ständig dem Baum
zugewandt, während der Baum bearbeitet wird, und zwar unabhängig davon, ob der Baum steht oder gefüllt
ist. Zur Erleichterung der Beschreibung werden diese Positionen des Joches im tolgenden die Füllvorrichtung
bzw. die Entästungsvorrichtung genannt. Wie im vorstehenden erwähnt, sind die Schneidvorrichtung 17.
die Greifvorrichtung 19. die Schneidvorrichtung 18 und
die Entästungsvorrichtung 20 am vorderen Ende des Trägers 11 angeordnet, f.ese Vorrichtungen werden
von dem Joch 16 getragen und sind in den Abschnitten des Armes 63 in dieser Folge angeordnet, wobei sich das
Joch in Schncidstcüung befindet (das Joch steht vertikal). Diese Einrichtungen werden im einzelnen in
dieser Reihenfolge beschrieben.
Die Schneideinrichtung 17 dient in erster Linie dazu,
den aufrechtstehenden Baum zu fällen. Sie kann auch dafür verwendet werden, den Baum nach dem Fällen
abzulängen. Dies erfolgt während des Entästcns. wenn der Baum so lang ist, daß er nicht in einem Arbeitsgang
des Zuführschlittens 23 entästet werden kann (nachstehend folgt hierzu noch eine genauere Beschreibung).
Der entästete Teil des Baumstammes wird von der Schneideinrichtung geschnitten, wenn der Zuführschliiten
das Ende des Zuführhubes erreicht hat. In dieser Lage läßt die Greifeinrichtung 24 des Zuführschlittens
den entästeten Teil des Stammes los. worauf dieser an eine Seite bewegt wird und der Zuführschlitten seine
Rückwärtsbewegung ausführt, bis die Greifeinrichtung den restlichen Teil des Stammes umgreifen kann, worauf
mit dem Entästen fortgefahren wird.
Die Schneideinrichtung (vgl. F i g. 8 und 4) umfaßt
zwei identische Schneider 77, 78, die von einem Arm 79 getragen werden, der seinerseits am Joch 16 in einer zur
Schneidrichtung quer liegenden Richtung bewegbar ist. Jedes Schneidglied enthält eine Sägcführungsplatte 80
und einen Winkelhalter 81. die miteinander verbunden sind, und die zusammen eine dreieckförmige Baueinheit
bilden. An deren Ecken ist eine endlose Sägekette 82 angetrieben. Die Sägeführungsplatte 80 enthält eine auf
herkömmliche Weise konstruierte Führungsplatte. Sie hat einen länglichen Einschnitt 83 an einem Ende, ein
drehbar gelagertes Zügel- oder Richtungswechselrad 84
am anderen Ende, wobei längs der sich in Längsrichtung
erstreckenden Kanten zur Führung der Sägekette Einschnitte vorgesehen sind. Die Sägeführungsplatte ist
symmetrisch ausgebildet, so daß sie edreht werden kann, um einen abwechselnden Gebrauch der Einschnitte
zu erlauben, wodurch die Abnutzung und der darauf ausgeübte Zug verringert wird. Die Welle 85 des Rades
84 erstreckt sich vom Zügelrad in beide Richtungen und besitzt einen kreisförmigen Einschnitt 86 an beiden
Seiten des Rades. Der Halter 81 weist zwei identische miteinander verbundene Hälften auf, die miteinander im
Profil koinzidieren und die in einem Abstand voneinander gehalten werden, der etwas größer ist als die Breite
der Sägekette 82. Jede Hälfte des Halters besitzt an einem Ende einen Einschnitt 87, während der Halter am
Apex des Winkels und am anderen Ende eine Bohrung 88 bzw. 89 aufweist. Die Sägeführungsplatte ist im
Halter zwischen dessen Hälften montiert, wobei die Welle 85 axial am Halter mittels des Einschnitts
fixiert ist, der in die Einschnitte 86 in der Welle paßt.
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leder Einschnitt 87 besitzt einen drehbaren Verriegelungsanschlag
90. der mittels eines Vcrriegclungsstiftes
91 quer über den Hinschnitt verriegelt werden kann. Dadurch wird verhindert, daß sich die Welle längs des
Hinschnittes bewegt. Die Sägeführungsstange wird am Halter am entgegengesetzten Ende mittels einer Welle
92 gehallen, die sich durch einen Einschnitt 83 in der
Sageführungsstange erstreckt, und die mit den Hälften
des Halters an seinen Enden verbunden ist. Der Halter ist an der Welle 93 drehbar gelagert. Die Welle 93 ist in
der Bohrung 89 im Halter und im Armieil 79 drehbar gelagert. Ein Treibrad 94 ist auf die Welle 93 zwischen
den Halterhälften aufgeteilt. Die Welle trägt ebenfalls ein Kettenrad 95, welches an der Welle in der Nähe des
Lagers im Armteil 79 aufgekeilt ist. Ein Zahnsegment 96 ist auf die Halterflächc geschraubt, und zwar gegenüber
dem Armteil 79, so daß die Mittellinien des Zahnsegments und der Welle 93 miteinander übereinstimmen.
Eine Welle 97 ist drehbar in der Bohrung 88 im Halter vorgesehen. Die Welle 97 ist an einem Ende davon
angeordnet, welches sich vom Halter aus geringfügig nach außen erstreckt und zwar mit einem fest
montierten Sektorarm 98. Eine Rolle 99 ist exzentrisch mit dem Schaft 97 zwischen den Halterhälften fest
verbunden und bildet die Welle eines Kettenrades 100, das an der Rolle drehbar gelagert ist. Die Sägekette
ist zwischen dem Antriebsrad 94 und den zwei Kettenrädern 84 und 100 endlos geführt. Sie wird durch
die Vertiefung längs der nach außen weisenden Kante der Sägeführungsplatte 80 geführt. Die Spannung der
Sägekette wird mittels des Sektorarmes 98 und der Welle 97 reguliert. Drehen sich der Sektorarm und die
Welle, so wird das Kettenrad 100 durch die exzentrische Rolle 99 in einer Richtung bewegt, die der Lage der
Rolle und der Drehrichtung entspricht.
Besitzt die Sägekette auf diese Weise einen richtigen Durchhang, so kann sie von der Schneideinheit entfernt
werden, ohne daß etwas anderes betätigt werden muß. Ist die Kettenspannung einreguliert, so wird die Welle
mittels eines Splintes 101 in dieser Lage festgelegt. wodurch der Sektorarm 98 mit dem Halter verbunden
wird.
Die erwähnten Schneider 77, 78 sind derart zueinander am Arm 79 angeordnet, daß das Zahnrad
und das Zahnsegment 96 an den jeweiligen Schneidern miteinander kämmen. Ein hydraulischer Zylinder 107 ist
drehbar zwischen den Haltern 81 der beiden Schneideinrichtungen befestigt. Wird dieser Zylinder betätigt.
so drehen die Schneideinrichtungen um die Wellen Da die Getriebesegmente miteinander kämmen und die
Lage des hydraulischen Zylinders zwischen den Schneideinrichtungen so gegeben ist. drehen sich die
Schneideinrichtungen synchron miteinander und zwar in entgegengesetzte Richtungen. Ein hydraulischer
Motor 108 ist fest im Halteteil 79 montiert und treibt die Sägeketten 82. Die Drehbewegung des Motors wird auf
die Sägeketten über ein Getrieberad 109 übertragen, welches mit der Motorwelle verbunden ist und welches
in Wirkverbindung mit dem Getrieberad 95 einer der Sehneideinrichtungen 77,78 steht.
Soll ein Baum gefällt werden, so werden die beiden Schneideinrichtungen 77, 78 so weit wie möglich zur
Seite gedreht. In diesen Endlagen sind die Schneideinrichtungen
vollständig im Armteil 79 angeordnet. Sie können also mit dem Baum nicht in Berührung kommen,
wenn der Baum oder das loch 16 in die Schneidlage gebracht wird. In dieser Schneidlage zwischen den
Schneideinrichtungen wird der Sägekettenmotor
25
30
35 angelassen, worauf die Sägekclten sich bewegen. Der
hydraulische Zylinder 107 wird dann zurückgezogen, so daß die Schneideinrichtungen aufeinander zu gedreht
werden und die Schneidketten mit dem Baum an beiden Seiten in Berührung kommen. Wird nun der hydraulische
Zylinder weiter zurückgezogen, so wird der Baum durch die Sägeketten auf herkömmliche Weise gefällt,
wobei sie den Baum bei ihrer Bewegung auf dessen Zentrum hin gleichzeitig bearbeiten. Wird der hydraulische
Zylinder vollständig zurückgezogen, so befinden sich die einander gegenüberliegenden Teile der
Sägcketten im wesentlichen parallel zueinander. Das Fälien ist jetzt beendet. LJm zu verhindern, daß die
Sägekeuen sich in diesem Stadium berühren, und um zu
ermöglichen, daß sich die Schnitte an den entgegengesetzten Seiten des Baumes treffen, ist die Wirkverbindung
zwischen den Getrieberädern 95 derart, daß die /ahne der Sageketten- um einen halben Abstand
gegeneinander versetzt sind. Hierdurch werden die Sägeketten im Endstadium des Schneidvorganges
miteinander kämmend angetrieben.
Das Armglied 79, an dem sich die Schneideinrichtung 17 befindet, kann, wie es bereits beschrieben wurde, das
]och 16 parallel mit der Richtung bewegen, in der der Baum zugeführt wird. Hierzu besitzt das Armieil zwei
zylindrische Stäbe 112, 113. Diese Stäbe können in ihrer Längsrichtung in zwei röhrenförmigen Führungen 114,
115 am loch 16 gleiten. Sie erstrecken sich durch das andere Ende der Führungen. In jeder Führung befindet
sich eine Druckfeder 116, 117. die zwischen einer Schulter am Stab und einem Endstück der Führung
gespannt ist. so daß die Druckfedern das Armteil 79 vom joch 16 nach außen drücken wollen. Diese nach außen
gerichtete Bewegung des Armteils wird von den Schultern am freien Ende der Stäbe eingegrenzt, die in
der Endlage am Endstück der entsprechenden Führung anliegen. Eine Bewegung des Armtciles in der
entgegengesetzten Richtung, also gegen den Federdruck,
wird durch die Berührung mit dem loch 16 verhindert. Eine mit einer Feder vorgespannte Klaue
118 kann sich am Joch drehen, so daß sie sich in einer
aktiven Lage an einer Schulter 119 des Armteiles 79 anlegt und dadurch verhindert, daß es sich gegen den
Druck der Druckfedern 116, 117 bewegt. Ein Druckanschlag
120 ist mit der Unterseite des Trägers 11 fest verbunden. Wird das Joch 16 von der Schneidsteliung in
die Entzweigesteliung gedreht, so liegt der Druckanschlag 120 an der Klaue 118 an und bringt diese dadurch
in die Sperrlage. Der hiermit erzielte Zweck und auch die Begründung dafür, daß die Schneideinrichtung 17 anJoch
16 beweglich ist. wird aus dem folgenden deutlich.
Die Greifeinrichtung 19 soll den stehenden Baurr halten, wenn dieser gefällt ist und wenn er danacl
umgefallen ist. Die Greifeinrichtung umfaßt zwe Greifklauen 121, 122, die auf herkömmliche Art um
Weise angeordnet sind (vgl. Fig. 10). Die Greifklaui
121 besitzt zwei Bogenglieder, die paarweise um
zwischen den Greifklauen 122 angeordnet sind. Sie sini
eingefügt, wenn die Greifklauen geschlossen sind. Jed> Greifklaue ist mit einem Schaft 123, 124 verkeilt, de
seinerseits in Lagern 125,126 drehbar gelagert ist. Dies
Lager sind an einem Armteil 63 montiert. Ei hydraulischer Zylinder 127 ist drehbar im Armteii 63 ar
freien Ende der Zylinder vorgesehen und der Zylindei kolben ist drehbar mit einem Verbindungsteil 12
verbunden, das an der Welle 124 verkeilt ist. Di Verbindungsteil 128 erstreckt sich in die entgegengi
setzte Richtung zur Greifklaue 122 und bildet mit ir
einen zweiarmigen Hebel. W.Tin die Kolbenstange des
hydraulischen Zylinders bewegt wird, so wird die Greifklaue 122 durch das Verbindungsteil 128 und die
Welle 124 gedreht. Zwei Räder 129, 130 sind mit jeder Welle 123, 124 fest verbunden. Die Räder 129, 130 sind
mittels zweier Ketten 131a, 13ίό jeweils verbunden, die
zwischen die Räder in Gestalt zweier umgedrehter S geführt sind, und die an ihren Enden befestigt sind. Wird
der hydraulische Zylinder betätigt, so werden die Bewegungen der Kolbenstange auf die Greifklauen
übertragen, so daß diese synchron miteinander und in einander entgegengeset/.te Richtungen gedreht werden.
Die Schneidvorrichtung 18 ist am Joch 16 in dem gleichen Abschnitt im Armteil 63 vorgesehen wie die
Entästungsvorrichtung 20 und zwar zwischen der Entästungsvorrichtung und der Greifvorrichtung. Die
Schneidvorrichtung ist so konstruiert, daß sie automatisch betätigt wird und den Baum auf einen gewissen
Mindestdurchmesser des Teils des Baumes trennt, der während des Entästens sich zwischen den Gmfklauen
153, 154 der Entästungsvorrichtung befindet. Das Schneidwerkzeug enthält ein scharfes Messer 132,
welches mit den Greifklauen 153,154 verbunden ist, und das von diesen Greifklauen betätigt wird (vgl. F i g. 11
und 12). Hierzu sind zwei Verbindungsteile 133, 134 mit den Drehwellen 157, 158 der Greifklauen fest
verbunden, so daß sie einen doppclarmigen Hebel mit den jeweiligen Greifklaucn bilden. Das Messer 132, das
sich quer zu der Richtung erstreckt, in der der Baum durch die Entästungsvorrichtung bewegt wird, ist an
einer Welle !35 fest vorgesehen, die sich quer zur Zuführrichtung erstreckt, so daß sich das Messer in
einer inaktiven Lage oberhalb des Baumes befindet, wobei die Schneidkante in die Zuführrichtung u cist. Die
Welle 135 ist drehbar in einem Stützteil 136 montiert, das mit dem Armteil 63 fest verbunden ist und ein
winkliges Verbindungsstück 137 trägt. Dieses Verbindungsstück ist mit der Welle fest verbunden und formt
zusammen mit dem Messer einen doppclarmigen Hebel. Ein Draht 138 ist mit dem Verbindungsteil 137
verbunden und ist von dort zu zwei Blockrollen 139, 140 geführt, die am Armteil montiert sind. Die Drähte sind
von den Blockrollen durch ein Auge 141 geführt, das am
Verbindungsteil 133 vorgesehen ist. Ein Halteorgan 142 ist in das Drahtende geschraubt. Dieses Haltcorgan
verhindert ein Abziehen des Drahtes aus dem Auge. Eine Schraubenfeder 143 ist zwischen dem Armteil 63
und dem Verbindungsteil 137 vorgesehen und will das Verbindungsteil und das Messer 132 im Uhrzeigersinn
um den Mittelpunkt der Welle 135 drehen (vgl. Ei g. 11).
Die Drehung des Verbindungstciles und des Messers wird durch ein Halteglied 144 verhindert, das mit der
Stütze 136 verbunden ist. Dem oberen Bogenglied 137;;
des Vcrbindungsteils 137 benachbart ist eine Klinke 146 vorgesehen. Diese Klinke weist ein l'ührungsteil 147 auf.
das mit dem Armteil 63 verbunden ist. In diesem Armteil ist ein längliches l-'angtcil 148 /.wischen zwei Endlagen
in Längsrichtung beweglich vorgesehen. Eine Druckfeder 149 ist /wischen der Führung und der Schulter des
Eangtcils vorgesehen und versuchi, das Fangteil in die Bewegungsbahn des Bogengliedes 137.7 zu bewegen.
Dieses Fangteil bzw. dieser Anschlag ist an seinem Ende so ausgebildet, daß das Bogenglied 137;; sich am
Anschlag bei seiner Aufwärtsbewegung vorbei bewegen kann. Bei der Abwärtsbewegung wird es vom Anschlag
gestoppt. Der Anschlag besitzt an seinem entgegengesetzten Ende ein Auge 150, durch das ein Draht 151
t'oführt ist. Dieser Draht isi an einem Ende mit dem
Verbindungsteil 134 verbunden. Das andere Ende besitzt ein Halteorgan 152. Dieses Haiteorgan ist so
konstruiert, daß der Draht nicht vom Auge gezogen werden kann. Die Drähte 138 und 151 sind in ihrer
Länge so eingerichtet, daß das Bogenglied 137a den Anschlag 148 passiert hat und daß der größte Teil des
Drahtes 151 sich vom Auge 150 weg erstreckt, wenn die Greifklauen 153,154 in ihrer offenen Endlage sind.
Die Schneidvorrichtung 18 arbeitet wie folgt: ίο Werden die Greifklauen 153, 154 der Entäsuingsvorrichtung
an die Seite aus ihrer geschlossenen Lage bewegt, so daß der zu entzweigende Baum zwischen sie
gebracht werden kann, so wird der Anschlag 148 durch die Feder 149 in die Bewegungsbahn des Bogengiicdes
137a bewegt, während sich der Draht 151 aus dem Auge 150 im Anschlag heraus erstreckt. Gleichzeitig wird das
Verbindungsteil 133 durch die Welle 157 im Uhrzeigersinn
gedreht, worauf das Auge 147 am Verbindungsteil mit dem Halteorgan 142 in Eingriff gerät und über das
Halteorgan und den Draht das Verbindungsteil 137 und das Messer 132 im Gegenuhrzeigersinn um den
Mittelpunkt der Welle 135 dreht. Während dieser Drehbewegung wird das Bogenteil 137;/ nach oben
gezogen, und zwar gegen die Feder 143. Dies geschieht
bis hinter den Anschlag 148. während das Messer 132 vor dem Gebiet, in dem sich der Baum während des
Entästens befindet, abgehoben wird. Gelangt das Bogenteil 137,-j am Anschlag 148 während der
Aufwärtsbewegung vorbei, so bewegt es zeitweilig den Anschlag an eine Seite gegen die Spannung der
Kompressionsfeder 149. und zwar bis über den gewölbten Teil des Endes des Anschlages. Ist der
betreffende Ast in die Ent/.weigiingslagc zwischen die
Greifklauen 153, 154 bewegt worden, so werden die Klauen an der Unterseite des Baumes geschlossen. Die
Verbindungsglieder 133, 134 werden anschließend gedreht, so daß das Messer 132 und das Bogcnglied 1 \7a
unter ihrem eigenen Gewicht und unter dem Einfluß der Feder 143 um die Welle 135 gedreht werden, bis das
Bogcnglied am Anschlag 148 anliegt. Gleichzeitig wird der Draht 151 durch das Auge 150 gezogen, so daß der
Abstand zwischen dem Auge und dem Halteorgan 152 abnimmt. Während des Entästens wird der Baum mit
dem wurzelscitigen Ende zuei 1 durch die Entästungsvorrichtung
gezogen, während die beiden Greifklauen 153, 154, die von den beiden hydraulischen Zylindern
166 und 167 unter konstantem Druck stehen, zusammen unter den Baumstamm um einen Betrag gelegt werden,
der dem zur Spitze abnehmenden Querschnitt entspricht. Bei einer derartigen Drehung der Greifklauen
wächst der Abstand zwischen dem Haltcorgan 142 und dem Auge 141, wobei der Draht 151 durch den Draht
150 hereingezogen wird, bis das Halteorgan 152 hiermit in Eingriff steht. Nähern sich die Greifklauen 153 um!
154, während des fortgeführten Entästens progressiv einander an, da der Baum konisch verjüngt zuläuft, so
entfernt sich das Ende des Drahtes 138 immer mehr vom
Auge 141. und /war gleichzeitig mit der Bewegung des Anschlages 148, der nach und nach mittels des Drahtes
151 vom Bogenteil 137a weggezogen wird, so daß ein
nach und nach kleinerer Teil des Anschlages sich neben dem Bogenglied befindet. Liegt der Teil des Baumstam
ines, der sich zwischen den Greifklauen befindet, in
einer Lage, in der eine bestimmte Mindestgröße erreicht
ds ist, und falls die Grcifklauen um einen entsprechenden
Betrag aufeinander zu bewegt worden sind, so hört die Berührung /wischen dem Anschlag und dem Bogcnglied
137,-f auf. Das Verbindungsteil 137 und das Messer 132
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werden dann unter ihrem eigenen Gewicht und durch die Feder 143 schnell im Uhrzeigersinn um die Welle
135 gedreht, bis das Messer den Baum berührt. Als
Ergebnis der Bewegung des Baumes in Zuführrichtung und des Setzens des Messers 132, dessen Kante schräg
nach unten (nach vorne) in Zuführrichtung weist, wird das Messer in den Baum getrieben, wenn es den Baum
berührt und schneidet diesen in einem Schnitt, der schräg zur Längsrichtung des Baumes verläuft. Ist der
Baumstamm abgetrennt, so wird die Drehung des Messers angehalten, weil das Verbindungsteil 137 in
Kontakt mit der Halteschulter 144 gelangt. Die Greifklauen werden dann an die Seite bewegt, so daß
das restliche Gipfelende des Baumes auf den Boden fällt.
Das Halteorgan 152 ist so ausgebildet, daß es vom
Draht 151 gelöst werden kann und in beliebiger Entfernung vom Drahtende wieder befestigt werden
kann. Hierdurch kann der Anschlag 148 das Bogenglied 137.7 bei verschiedenen Abmessungen der von den
Klauen umfaßten Baunueilc loslassen und das Messer ao
betätigen. Das Halteorgan 142 kann ebenfalls bei verschiedenen Entfernungen vom entsprechenden
Drahtende festgeschraubt weiden. Dies geschieht deshalb, weil es möglich sein sollte. Änderungen in der
relativen Bewegung zwischen dem Messer 132 und der as
Greifklaue 153 zu kompensieren. Derartige Änderungen resultieren aus einer Längung des Drahtes 138. Es
ist natürlich auch möglich, diese Justierung dadurch zu erzielen, daß die Halteorgane mit den Drähten
verklammert werden, wobei die Augen 141, 150 so konstruier! werden, daß sie an betreffenden Verbindungsteilen
bewegt werden können.
Die Entästungsvorrichtung umfaßt zwei gleich konstruierte drehbar angeordnete Greifklauen 153,
und Schneidketten 155, 156 (vgl. F i g. 13 und 14). |cdc Greifklaue ist mit einer Welle 157 und 158 fest
verbunden, die ihrerseits im Armieil 63 drehbar gelagert
ist. Eine Distanzbüchse 159, 160 mit Flanschen ist an jeder Welle lose montiert. Diese Distanzbüchsen sind an
entgegengesetzten Seiten der Greifklauen vorgesehen. wobei diese Klauen wechselseitig entfernt werden
können und sich beim Schließen nach Art einer Schere treffen. Mit jeder Welle ist ferner ein Verbindungsteil
161, 162 und zwei Räder 163.j,b bzw. 164a,£>
fest verbunden. Die Verbindungsteile 161, 162 erstrecken sieh von den Wellen 157, 158 in entgegengesetzten
Richtungen zu den Greifklauen 153, 154. Ein Ende der Schneidketten ist jeweils fest am Greifende einer der
Greifklauen 153, 154 befestigt. Bei der Darstellung der Fig. 13 sind die Schneidketten fortgelassen worden. Sie
laufen von ihren Greifklauen in einer Richtung auf die Drehachsen einer Greifklaue zu, um die Distanzbüchse
um etwa eine halbe Drehung, und dann zurück zum Verbindungsteil der zuerst genannten Greifklaue. In
diesem Verbindungsteil ist sie mittels einer Feder I65;i,
1656 verbunden. Durch die Spannung werden die .Schneidketten über die Distanzbüchsen angespannt
gehalten, und zwar unabhängig von der Drehlage der Greifklauen. Weil jede Schneidkette zwischen den
Armen des doppelarmigen Hebels gespannt ist, der von den miteinander verbundenen Greifklauen und dem
Verbindungsteil gebildet wird, ist das Zugmoment der Feder klein. Hierdurch sind Spannungsänderungen in
der Schneidkette ebenfalls gering, wodurch die Verwendbarkeit und Lebensdauer der Keite erhöht wird.
Die Greifklauen 153,154 und die Schneidketten 155,156
werden durch zwei hydraulische Zylinder 166, hriätip! die drehbar zwischen dem Armteil 63 und den
Verbindungsteilen 161 und 162 angeordnet sind. Werden die hydraulischen Zylinder betätigt, so werden
die Greifklauen durch die Zylinder über entsprechende Verbindungsteile und Drehwelleri betätigt. Damit die
Greifklauen miteinander synchronisiert sind, sind die Räder 163a und 164a bzw. 163i>
und 1646 miteinander über zwei Ketien 168a verbunden, die zwischen die
Räder in Gestalt zweier umgekehrter F geführt sind. Sie sind an ihren Enden miteinander verbunden.
Das Fällen eines stehenden Baumes und das Entarten und Kappen des Baumes wird in einer ununterbrochenen
Arbeitsfolge wie im folgenden geschildert durchgeführt. Dabei kann der Baum bei gewissen Maximallängen
beim Entzw eigen durchgesägt werden.
Zunächst wird die Vorrichtung bezüglich des zu bearbeitenden Baumes in die Arbeitslage gebracht. Der
Rahmen 2 und der Auslegearm 6 werden so gedreht, daß sie dem Baum gegenüberliegen. Der Träger 11 wird
ausgefahren, bis das )och 16 sich in einer gewissen Entfernung vom Baum befindet (Fig. 1). Der Auslegearm
6 wird dann gedreht, so daß er zum wurzelseitigen Ende des Baumes zeigt. Gleichzeitig wird das loch 16 in
Schneidstellung gedreht und die Sägeführungsplatte und die Greifklauen der Schneidvorrichtung und die
Halte- und Entästungsvurriehtung 19 und 20 werden vollständig an die Seite bewegt. In dieser Lage des
Joches 16 erstreckt sich die Schneidrichtung 17 vom Joch weg und wird in dieser Lage durch den Anschlag
118 (vgl. Fig. 9) gehalten. Der Träger 11 wird weiter
zum Baum hin ausgefahren, bis der gebogene Teil des Plattengliedes 79 am Baumstamm anlegt, worauf die
Greifklauen der Hake- und Entästungsvorrichtung um den Stamm geschlossen werden. Der Baum wird
nunmehr mit einem Schnitt in der Nähe der Bodenoberfläche abgetrennt, wie es in vorstehendem beschrieben
wurde (durch die Schneidvorrichtung 17). Nach dem Schneiden des Baumes wird der Träger 11 in den Träger
10 zurückgezogen und gleichzeitig trennen sich die beiden Sägeführungsplatten und das Joch wird in seine
Entästungslage gedreht, während der Baum durch die Greifeinrichtung 19 und die Entästungsvorrichtung 20 in
einer gewissen Entfernung vom Wurzelende festgehalten wird. Da der Träger 11 und der Zuführschl^ien 23
sich synchron miteinander und in einander entgegengesetzte Richtungen bewegen, befindet sich der Zuführschlitten
in seiner vorderen Stirnlage, falls der Träger 11
vollständig in den Träger 10 eingezogen ist. Am Endstadium der Fällbewegung des |oches 16 gelangt der
Druckanschlag 120 am Träger 11 in Berührung mit dem Anschlag 118 des Joches 16. wodurch die Haltebewegung
des Anschlages am Armglied 79 der Schneideinrichtung 17 aufhört (vgl. Fig. 7). Die am Träger 10
vorgesehene Halteschulter 145 kann anschließend das Armglied und die Schneideinrichtung in das Innere des
|ochs ziehen, und zwar im Endstadium der Bewegung des Trägers 11, worauf das wurzelseitige Ende des
Baumes für die Greifeinrichtung 24 des Zuführschlittens zugänglich ist (vgl. F i g. 6 und 9). Der Träger 11 wird
nunmehr vollständig in den Träger 10 gezoren. während
das Joch 16 sich in der Entzweigelage befindet. Der Zuführschlitten 23 befindet sich in seiner vorderen
Endlage, wobei die Greifklauen 59 und 60 geöffnet sind und sich an beiden Seiten der Wurzel des Baumes
befinden. Der größere Teil des Baumes bleibt am Boden, während der Baum durch die Greifvorrichtung 19 und
die Entästungsvorrichtung 20 in einer gewissen Entfernung vom wurzelseitigen Ende gehalten wird. Die
Greifklauen 59 und 60 werden nun um das wurzelseitige
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Welle 191 drehen will. Der Anschlag 192 kann sich zwischen zwei Endlagen drehen und fcesiizi eine
stationär montierte Halteschullcr, die sich bei einer Drehung des Anschlages zwischen zwe' Anschlagen der
Träger 190 bewegt. Die Halteschulter und die letzteren Anschläge sind in den Figuren nicht dargestellt. In einer
Endlage befindet sich die nach oben zeigende Ecke des Anschlages auf einem geringfügig niedrigerem Niveau
als die obere gebogene Kante der Träger 190. während diese Ecke sich in der anderen Endlage auf einem hohen
Niveau befindet (die Figur zeigt den Anschlag in dieser letztgenannten Position).
Eine weitere Welle 194 ist fest zwischen den Stützgliedern 185 etwas unterhalb der Wellen 186
angeordnet. Die Welle 194 tragt einen gebogenen Stab 195. der sich an der Welle drehen kann. Dc Stab erhält
seine Bewegung von einem hydraulischen Zylinder 196,
der drehbar zwischen dem Stab und der Welle 182 vorgesehen ist. Eine Drehung des Stabes 195 ist in zwei
Endlagen durch die Länge des Hubes des hydraulischen ao Zylinders beschränkt. Der Stab ist in der Figur in
ausgezogenen Linien in einer Endlage und in der anderen Endlage in strichpunktierten Linien dargestellt.
Mit der Seite des Trägers 10, die den Haltern 170 bis
172 entfernt ist, ist fest, und zwar näher der Stirnseite des Trägers 10. ein ringförmiger Führungsträger 197
verbunden. Der Träger ist so angeordnet, daß ein Boicntcil des Trägers sich unterhalb des Führungsweges
für den Zuführschlittcn 23 und schräg nach unten erstreckt. Das sich schräg erstreckende Bogcnglicd des
Trägers 197 überlappt also die Bogenträger 190 in der Längsrichtung der Sammeleinrichtung gesehen. Die
Halter 170 bis 172 sind am Rahmen 2 in verschiedenen Ebenen angeordnet, so daß der Halter 172 sich auf
einem etwas höheren Niveau als die anderen Halter und der Halter 171 sich wiederum auf einem höheren Niveau
als der Halter 170 befindet. Die Unterschiede der Höhenlage sind so gewählt, daß die Drehpunkte der
Träger 175 und 187 der drei Haller auf einer Linie liegen, die durch sie hindurchgeht.
Eine Ladeeinrichtung 198 für den Transport der
entzweigten Stämme quer zur Sammeleinrichtung 25 ist am Rahmen 2 zwischen den Klammergliedern 173 der
Halter 170 und 171 vorgesehen ( F i g. 5 und 15). Die Ladeeinrichtung umfaßt zwei identische Trageglieder,
von denen jedes einen länglichen Träger 199 und eine Röhre 200 umfaßt. Diese Röhre ist mit dem Träger 199
unter rechtem Winkel verschweißt. Am anderen Ende ist jeder Träger drehbar um eine Welle 201 vertikal mit
dem Rahmen 2 verbunden, so daß die Röhre 200 sich vom Träger vertikal nach oben erstreckt. Ein Zahnsegment
202 ist mit jedem Träger 199 fest verbunden, so daß die Mittelpunktlinien der jeweiligen Segmente und
entsprechenden Wellen 201 übereinstimmen. Die beiden Zahnsegmente kämmen miteinander, wodurch die
Träger 199 sich synchron und in entgegengesetzten Richtungen bewegen, wenn sie um die Wellen 201
gedreht werden. Ein hydraulischer Zylinder 203 ist drehbar zwischen dem Rahmen 2 und einem der Träger
199 vorgesehen. Eine Drehung der Träger 199 ist in zwei Endlagen durch die Länge des Arbeitshubes des
hydraulischen Zylinders beschränkt. In F i g. 5 sind die Träger in einer Endlage in voll ausgezogenen Linien und
in der anderen Endlage in gestrichelten Linien dargestellt.
Die Sammeleinrichtung 25 ist betriebsbereit, wenn die Ladeeinrichtung 198 und die Halter 170 bis 172 in die in
den F i e. 2. 5, 16 in ausgezogenen Linien dargesteüie
55 Position gebracht worden ist. Diese Einrichtung arbeitet wie folgt: Ist das Entästen des Stammes vollendet, so
fällt der Stamm von der Entästungsvorrichtung nach unten, und zwar mit oder ohne die Hilfe der
Schneideinrichiungen 17 und 18, bis er auf der. Führungen 197 ruht ( F i g. 2). Dabei wird er an der
Wurzel durch die Greifeinrichtung 24 des Zuführschliitens immer noch gehalten. Hat der Zuführschlitten seine
hintere Endlage erreicht, so öffnen sich die Greifklauen der Greifeinrichtung 24 und der Stamm wird am
wurzelseitigen Ende etwas abgesenkt, wobei dieses Ende immer noch von den unteren Greifklauen 59
gelragen wird (vgl. auch Fig. 6). Die hydraulischen Zylinder 2 und 3 der Ladeeinrichtung 198 werden
anschließend zurückgezogen, so daß der Träger 199 um
die Welle 201 gedreht wird. Wahrend dieser Drehbewegung der Träger geraten die sich vertikal von den
Trägern 199 erstreckenden Röhren 200 in Berührung mit dem Stamm und bewegen ihn seitlich von der
Ruhelage der unteren Greifklaue der Greifeinrichtung 24 weg. so daß der Stamm fällt. Gleichzeitig gleitet der
Stamm kreuzweise die Abdachung des Bogcnteils des Führungsträgers 197 herunter. In diesem Stadium stützt
sich der sch« ererc Teil des Stammes auf den Armen 173
der Halter 170, 171 in einer Lage quer zu den Laschen 181 ab. Diese drehen sich im Gegenuhrzeigersinn, wenn
der Stamm aus den Greifeinrichtungen 24 füllt (Fig. 16). und .'.war um die Wellen 179 und werden
gegen die Federkraft des Stammes gepreßt. Das andere Ende des Stammes bleibt auf dem Rahmen 2 in der Nähe
des Trägers 190. Wird die Drehung der beiden Träger
199 der Ladeeinrichtung 198 weitergeführt, so bewegt sich der Stamm weiter quer längs des Armgliedcs 173.
bis die Laschen 181 vom Stamm gelöst werden und am rückwärtigen Ende des Stammes nach oben springen
können. Gleichzeitig wird die Stange 195 des Halters 170 im Gegenuhrzeigersinn durch den hydraulischen
Zylinder 196 ( F i g. 2) gedreht. Der Stamm wird vom Stab getragen und dort längs der gebogenen Kante an
den Trägern 190 bewegt. Die Stange dreht sich weiter, bis sie im wesentlichen aufrecht steht. Da sich der
Anschlag 190 bewegt, wird er vom Stamm im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 191 gedreht und
unter die gebogene Kante des Trägers 190 gepreßt. Hat nun der Stamm den Anschlag vollständig passiert, so
wird der Anschlag durch seine Feder 193 in seine Ausgangslage am rückwärtigen Ende des Stammes
zurückgezogen und die Stange 195 wird in ihre Ausgangslage durch den hydrauliscnen Zylinder 196
bewegt. Nachdem die Laschen 181 und der Anschlag 192 vom Stamm gelöst worden sind, werden die Träger
199 der Ladeeinrichtung 198 in ihre Ausgangslage zurückgedreht. Der Stamm bleibt nun auf der
horizontalen Ladefläche, die von den Armgliedern 173 und den Trägern 175 und 187 gebildet sind, da er von
den Hebeln 177 und 189 abgehalten wird. Die Laschen 181 und der Anschlag 192 werden längs dieser Fläche
bewegt.
Da das Entasten fortgesetzt wird, wird jeder getrennte Stamm zu den Haltern, wie beschrieben,
geführt. Hierbei stößt jeder Stamm den Stamm oder die Stämme an, die vorher auf die Halter gebracht werden,
bis sie durch die Hebelarme 177 und 189 angehalten werden. Hierdurch werden die Stämme in zwei oder
mehr Schichten aufgeschichtet.
Wie erwähnt, sind die Halter 170 bis 172 am Rahmen 2 so angeordnet, daß die von den Armgliedern 173 und
den Trägern 175 und 187 gebildete Ladefläche sich
leicht mich oben neigt (in Richtung der .Stirnseite des
Rahmens 2 gesehen). Dies dient da/u, daß verhindert wird, daß sich der nicht gestützte Teil des .Stammes, der
sich aus dem Halter 172 heraus erstreckt, und unter seinem Gewicht nach unten biegt, den Boden berührt,
wodurch es schwer würde, die Trager 10, 11 horizontal
zu bewegen. Ist eine geeignete Anzahl von Stammen auf den Haltern gesammelt, so werden sie durch die
Bündeleinrichtung 26 gebündelt. Dies wird im folgenden beschrieben. Das Bündeln wird mit grobem Eisendraht
bewirkt, der um die Stämme geschlungen wird und sie so zusammenhält. Nach dem Bündeln der Stamme werden
die hydraulischen Zylinder 178, 183 der Halter 170 bis 172 vollständig weggezogen, worauf die Träger 175, 187
der Halter und Hebel 177, 189 in ihre in den F i g. 1 und 16 gezeigte Endlage im Uhrzeigersinn bewegt werden.
Das Bündel der Stämme gleitet von den Haltern nach unten auf den Boden seitlich der Vorrichtung. Nach dem
Abkippen des Stammbündels werden die Träger und Hebel in ihre Ausgangslagen zurückgebracht. Die
F i g. 2 und 16 zeigen, daß die Träger 175 und 187, die mit den Haltern 170 bis 172 verbunden sind, auch in eine
vertikale aufrechte Lage gedreht werden können. Hierdurch wird erreicht, daß die Maschinenbreite
reduziert wird. Die Maschine ist also auf dem Terrain und auf den Straßen leichter manövrierbar.
Die BündelungseinrichtuRg 26, über die die Stämme gebündelt zur Sammeleinrichtung 25 geführt werden, ist
an der Maschine zwischen dem Träger 10 und der Sammeleinrichtung 25 vorgesehen (Fig. i 7 und 18). Die
Hauptkomponenten der Bündelungseinrichtung schließen eine Führungspassage 204 ein. die am Träger 10
vorgesehen ist. eine drehbar montierte und hin und her bewegliche Drahtführung 205, ebenfalls am Träger 10.
und einen drehbaren doppelarmigen Motor 206, der zur axialen Bewegung am Rahmen 2 angeordnet ist. Ein
grober Eisen- oder Stahldraht 207 wird durch die Führungspassage 204 gezogen und läuft zur Drahtführung
205, worauf der Draht unter Zuhilfenahme der Drahtführung 205 und des Rotors 206 um die an der
Sammeleinrichtung 25 vorgesehenen Stämme gewunden wird. Der Eisendraht ist von einer Zuführspule 208.
die lose an der anderen Seite des Trägers 10 drehbar befestigt ist, zu der Führungspassage 104 geführt. Die
Zuführspule besitz:t eine leicht betätigbare Reibungsbremse, die nicht dargestellt ist. Die Führungspassagc
umfaßt eine an beiden Enden offene Röhre und erstreckt sich von der Zuführspule quer längs des
Trägers 10 zur Drahtführung 205, die sich am anderen Ende des Trägers befindet. Das Ende der Führungspassage
in der Nähe der Zuführspule 208 weist einen rechteckigen Querschnitt auf, dessen Kanten und Ecken
sanft abgerundet verlaufen. Die Passage verengt sich im allgemeinen zunehmend zum entgegengesetzten Ende
und geht in eine Mündung mit kreisförmiger Gestalt über, die sich in der Nähe der Drahtführung 205
befindet. Der Durchmesser dieser Mündung ist etwas größer als der Durchmesser des. Eisendrahtes. Die
Drahtführung 203 ist an einem mit dem Träger 10 neben der Führungspassage 203 vorgesehenen Armglied 209
montiert. Sie befindet sich in einem solchen Abstand von der Passage, daß das freie Ende der Drahtführung
während der Hin- und Herbewegung unmittelbar in der Nähe der Mündung der Passage vorbeigeführt wird (vgi.
auch Fig. 15). Die Drahtführung besitzt an ihrem freien
Ende eine stationäre, sich nach unten erstreckende Greifklaue 210, die einen keilförmigen Greifteil
aufweist. Zwischen der Drahtführung und einem Annglied 211. das am Träger 10 angeordnet ist. ist
drehbar ein hydraulischer Zylinder 212 vorgesehen, der die Drahtführung antreibt. Unterhalb der Drahtführung
und der Führungspassage befindet sich ein kasteniörmiges.
längliches ArmgliecJ 213, welches am Rahmen 2
etwas unterhalb tier nach oben weisenden (lache des
Rahmens angeordnet ist. An der nach außen weisenden Längsseite des Armgliedes 230 ist drehbar und axial
verschiebbar eine Welle 214 vorgesehen, deren Lager
ίο sich in beide Richtungen erstreckt. Der Rotor 2Ub ist fest
mit dem Schaft an seinem Außenende verbunden. Der Rotor besitzt an beiden Enden stationäre Greifklauen
215, 216. die einen keilförmigen Greifteil bilden, dessen Keilwinkel etwas geringer ist als der Keilwmkei der
Greifklaue 201 am Schwenkarm. Am gespitzten Teil des Griffes der Greifklaue 215 und an der Seile, die dem
Armglied 213 gegenüberliegt, sind die Kanten des Griffes in die Gestalt einer Schneidkante 217 gebogen.
Der Schaft 214 besitzt an der Innenseite des Lagers im
»ο Armglicd eine Keilverzahnung oder Keilnut, an der ein
Zahnrad 218 beweglich angeordnet ist. Das Zahnrad besitzt eine längliche Lagerbüchse oder Nabe 219. ,ncier
sich Rillen 220 befinden, die sich parallel zum f-ch.ift
erstrecken. Eine Zahnstange 221 befindet sich oberhalb des Zahnrades 218 und kämmt mit dem Zahnrad. Die
Zahnstange ist an ihrer Stirnseite drehbar mit einem joch 222 verbunden, das sich quer zum Arn glied
erstreckt und kreuzweise längs zweier Führunge 1 223 beweglich ist, die ihrerseits an den Längsseite!, des
Armgliedes 213 vorgesehen sind. Eine Gleitfläch·.· 224 ist am Joch 222 fest montiert und zwar schief \-<
der vertikalen Ebene. Eine Druckfeder 225 ist /wischet dem Armglied 213 und einem Anschlag 226 an der Welle 214
gespannt. Diese Feder will die Welle gegen die
Gleitfläche 224 drücken. Das Joch 222 ist fest nni der
Kolbenstange eines hydraulischen Zylinders 227 verbunden, dessen Zylinder mit der Stirnfläche des
Armgliedes 213 verbunden ist.
Wird der hydraulische Zylinder 227 betätigt, so wird
das Joch 222 und die Gleitfläche 224 in Längsrichtung des Armgliedes 213 bewegt. Da der Schaft 214 durch die
Federkraft gegen die Gleitfläche 224 gehalten wird, und weil diese Gleitfläche schief gestellt ist. bewegt sich der
Schaft axial, wenn die Gleitfläche sich ebenfalls bewegt. Der Winkel, den die Gleitfläche mit dem Schaft
einschließt, und die Schaftlänge sind so gewählt, daß der
Rotor 206 am Ende des Schaftes zwischen einer AuLten-
und einer Innenlage bewegt werden kann, die sieh
beiderseits der Drehebene der Drahtführung 205
befinden. In der äußeren Endlage befindet sich der Rotor unmittelbar neben der Drehebene der Drahtführung,
wobei sich die Greifklaue 215 nach oben und die Greifklaue 216 nach unten erstreckt. In der inneren
Lage wird der Rotor ungefähr 5 cm von der Drehebene weg bewegt, und die Greifklaue 215 weist nach unten
und die Greifklaue 216 nach oben. Zwischen den Längsseiten des Armgliedes 213 oberhalb der Zahnstange
221 befinden sich zwei Träger 228, die ihrerseits zwei Führungsschienen 229 von winkeligem Querschnitt
tragen (vgl. Fig. 18). Die Führungsschienen, die sich
parallel zur Zahnstange 221 und unmittelbar überhalb der Zahnstange erstrecken, besitzen an ihrem rückwärtigen
horizontalen Ende einen Einschnitt 230, in dem eine Lasche 231 drehbar gelagert ist. Unter ihrem
S5 eigenen Gewicht versucht die Lasche sich zu drehen und
nimmt eine schräg nach unten und rückwärts geneigte Lage ein. in der sie an einer Schulter 231a anliegt. Ein
mit einer Feder vorgespannter Anschlag 232 ist fest mit
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der Stirnseite der Führungsschiene 229 verbunden, so
daß er an der Zahnstange anliegt und sie gegen das Zahnrad 218 drückt. Der Drehzapfen, der etwas kürzer
ausgebildet ist als die Breite des Einschnittes erstreckt sich quer durch die Zahnstange und zwar an
beiden Seiten unter gleichem Abstand. Zwei Hebel 235, 234 sind drehbar am Arm an den Enden der
Führungsschienen und etwas unterhalb von ihnen angeordnet, jeder Hebel besitzt an seinem unteren Teil
einen länglichen Einschnitt. Der obere Teil des Hebels 234 erstreckt sich zwischen die Führungsschienen,
während der obere Teil des Hebels 235 etwas zur Seite zur Zahnstange gedreht ist. Ein sich längs erstreckender
Anschlag 236 ist in seiner Längsrichtung beweglich am Arm derart angeordnet, daß er in den Einschnitt 220 in
der Lagerbüchse des Zahnrades bewegt werden kann, wenn der Einschnitt zum Anschlag gedreht ist.
Die Bündeleinrichtung arbeitet folgendermaßen: Ist die Zahnstange in ihre vordere Endlage bewegt
worden (der hydraulische Zylinder 227 ist vollständig ao zurückgezogen) und ist der Rotor 206 dadurch in seine
Außenlage bewegt worden, wobei die Greifklauen nach unten weisen, so wird die Reibungsbremse von der
Zuführspule 208 gelöst. Das Drahtende wird dann von der Zuführspule in die benachbarte Öffnung der
Führungspassage 204 gezogen und wird in die Führungspassage geführt, bis er aus dessen Mund in der
Nähe der Drahtführung 205 austritt. Der Draht wird dann von der Führungspassage nach unten zur
Greifklaue 216 des Rotors 206 gezogen, wo er befestigt wird. Die Drahtführung 205 wird anschließend mittels
des hydraulischen Zylinders 212 in ihre nach oben gedrehte Lage geschwenkt, während der Rotor
mittels einer Handkurbel gedreht wird, die hierzu besonders vorgesehen ist. Dadurch wird der Draht
zwischen der Zuführspule und der Führungspassage und zwischen dieser Passage und dem Rotor ausgespannt.
Weist der Draht eine hinreichende Spannung auf. so fällt die Bremse der Zuführspule ein. Der Draht ist nun
zwischen der Ladefläche der Sammeleinrichtung 25 und dem sich längs erstreckenden Zuführweg der Baumstämme
gespannt, und das Entzweigen kann beginnen. Nachdem die Stämme entzweigt sind werden sie in ihrer
Längsrichtung der Sammeleinrichtung zugeführt. Der Draht wird hierbei von den Stämmen getragen.
Gleichzeitig wird Draht von der Zuführspule abgespult, wobei die Drahtspannung durch die noch
immer wirksame Bremse aufrechterhalten wird.
Befindet sich eine ausreichende Anzahl von Stämmen auf der Ladefläche, so wird das Entzweigen unterbrochen,
worauf die Drahtführung 205 aus ihrer oberen Lage gedreht wird. Passiert nun die Greifklaue 210 der
Drahtführung die Mündung der Führungspassage 204, so ergreift sie den sich dort befindenden Draht und
bewegt ihn nach unten zur sich nach oben erstreckenden Greifklaue 215 des Rotors 206. Bei weiter durchgeführter
Drehung gelangt die Greifklaue 210 der Drahtführung unmittelbar neben und an der Innenseite der
Greifklaue 215 des Rotors vorbei und reicht den Draht in die Klaue. Da der Winkel des keilförmigen Griffes der
Greifklaue 215 etwas kleiner ist als der Keilwinkel des Griffes der Greifklaue 210, wird der Draht im Rotor
fester eingeklemmt als in der Drahtführung. Kurz bevor die Drahtführung ihre untere Umkehrlage erreicht,
gerät der Draht in Berührung mit der Kante 217 der Greifklaue 215 und wird dabei abgetrennt. In diesem
Verfahrensabschnitt wird der um das Holzbündel gezogene Draht an seinen Enden vom Rotor
35
40
45 gehalten. Die Drahtführung, die dauernd den aus der Führungspassage heraustretenden Draht hält, wird nun
nach oben gedreht, bis sie vom Rotor freikommt, so daß
dieser rotieren kann. Der hydraulische Zylinder 217 wird dann ausgefahren, worauf die Zahnslange 221 nach
hinten und der Schaft 214 des Rotors 206 im Uhrzeigersinn gedreht wird (bezüglich F i g. 17). Da der
Rotor sich dreht, werden die sich vom Rotor erstreckenden Drahtteile miteinander verwunden, wobei
der Draht fest um das Holzbündel gezogen wird. Hat die Drahtspannung einen vorbestimmten Wert erreicht,
der beispielsweise von der Flexibilität und Plastizität des Drahtes und dem Keileffekt der Greifklaue des Rotors
abhängt, so wird der Draht automatisch aus der Greifklaue gezogen. Ist der Draht zu fest in den Klauen
eingeklemmt, so wird der Draht möglicherweise während des Windens von der Klaue nicht freigegeben.
In diesem Fall wird der Draht aus den Klauen gezogen, wenn das Holzbündel von der Ladefläche (vgl. den
Abschnitt über die Sammeleinrichtung) wegen des größeren Holzgewichtes abgekippt wird.
1st der Draht um das Holzbündel nicht hinreichend gespannt, obschon die Zahnstange 221 nach hinten in
ihre rückwärtige Endlage bewegt worden ist. wodurch der Rotor 206 sich nicht mehr dreht, so wird die
Zahnstange außer Eingriff mit dem Zahnrad 218 gebracht und anschließend in ihre vordere Endlage
bewegt. Dort wird sie wieder in Verbindung mit dem Zahnrad gebracht, wodurch das Rad sich wieder dreht.
Dieser Ablauf geschieht nach einer Anfangsbetätigung durch den Bedienungsmann folgendermaßen automatisch:
Wird die Zahnstange während des Umwindens von ihrer vorderen Endlage in ihre rückwärtige Endlage
bewegt, so gleitet ihr Drehstift 233 in Querrichtung längs des unteren Teils der Führungsschienen 229 und
passiert dabei den Flansch 231. der sich an der Schulter 231a abstützt. Hierbei wird der Flansch durch den
Drehstift auf eine Seite bewegt. Er nimmt jedoch seine Ruhelage wieder an. wenn er nicht mehr in Berührung
mit dem Drehstift steht. Das Drehmoment des Flansches spielt hierbei keine Rolle. Ist der Draht zu lose
um das Holzbündel gezogen, wenn die Zahnstange ihre rückwärtige Endlage erreicht hat. so fängt der
Bedienungsmann mit einem fortgeführten Wickeln des Drahtes an. Die Zahnstange führt nun einen leeren
Arbeitshub nach vorne aus. Kurz nachdem die Zahnstange ihre rückwärtige Endlage verlassen hat
gelangt der Drehstift 233 wiederum in Berührung m'r dem Flansch 231. Hierbei hat der Flansch jedoch eins
Position bezüglich des Drehstiftes erreicht, in der dei Drehstift bei der Weiterbewegung der Zahnstange au
den Flansch heraufbewegt wird, und zwar in den oberer horizontalen Teil der Führungsschienen 229. Weil dei
Drehstift mit der Zahnstange fest verbunden ist, wire die Zahnstange außer Wirkverbindung mit den
Zahnrad 218 gezogen, wobei sie gleichzeitig um da Verbindungsglied im Joch 222 gedreht wird. De
Abstand, um den die Zahnstange sich von ihre rückwärtigen Endlage in dem Augenblick, in dem sii
angehoben wird, bewegt hat, ist so gewählt, daß de Einschnitt 220 in der Lagerbüchse des Zahnrades bein
Abheben dem Einschnitt 236 gegenüberliegt, wobei de Rotor 206 gleichzeitig sich horizontal bei nach obei
gerichteten Greifklauen 215 befindet. Wird die Zahn
stange angehoben, so gerät ihr rückwärtiges Ende mi dem horizontalen Verbindungsglied des Hebels 234 i
Verbindung, so daß der Hebel gedreht wird. De
509548M
Anschlag 236 wird in den Einschnitt 220 in der Lagerbüchse gedrückt. Wahrend das Zahnrad 218
wegen des Anschlages 236 nicht rotieren kann, wird die Zahnstange nach vorne durch den hydraulischen
Zylinder in eine Position gezogen, die zur Bewegungsrichtung schief liegt. Dabei gleitet der Drehstift 233 über
den horizontalen Teil des Führungsrades 229. Weil der Schaft 214 und das Zahnrad 218 zueinander axial
beweglich sind, wird der Schaft 214 durch die Gleitebene 224 durch das Rad nach außen gezogen.
Unmittelbar bevor die Zahnstange ihre vordere Endlage erreicht hat, gleitet der Drehstift 233 über die
Vorderkante der Führungsschienen 229, worauf die Zahnstange unter ihrem Gewicht und unter dem Druck
des Anschlages 232 nach unten in Verbindung mit dem Zahnrad fällt. Hierbei dreht die Zahnstangc den Hebel
235, der mit dem Anschlag 236 verbunden ist. so daß der Anschlag durch den Hebel aus dem Einschnitt 220 in der
Lagerbüchse bewegt wird. Der Hebel 234 wird in seine Ausgangslage zurückgedreht. Der rückkehrendc Arbeitstahl
ist hierdurch beendet, und die Zahnstangc kann wieder das Zahnrad und den Rotor in Winderichtung
drehen. Der beschriebene Arbeitszyklus kann beliebig oft wiederholt werden, bis die Drahtspannung hinreichend
groß ist. Es ist nicht notwendig, daß der Draht derart um das Bündel gezogen wird, daß das Bünde!
einen mehr oder weniger ; jnden Querschnitt erhält. Das Bündeln bezweckt lediglich, die Stämme gebündelt
zusammenzuhalten, wenn sie von der Maschine abgeladen werden, wodurch der sich anschließende
Transport erleichtert wird.
Vor dem Entästen wird das immer noch von der Drahtführung 205 gehaltene Drahtende in die Greifklaue
216 des Rotors geführt. Die Zahnstange wird hierdurch in ihre rückwärtige Endlage bewegt, in der
der Rotor horizontal steht und die Greifklaue 216 nach oben greift und innerhalb der Drehebene der Drahtführung
sich in einer gewissen Entfernung von ihr befindet. Die Drahtführung wird dann nach unten gedreht, so daß
der Draht in die Greifklauen 216 bewegt wird. Da die Greifklaue der Drallführung nicht unmittelbar neben
dem Rotor 206 vorbeigeführt wird, und weil die Greifklaue 216 keine Schneidkante aufweist, wird der
Draht nicht abgetrennt, wenn die Greifklaue 210 an der Greifklaue 216 vorbeigeht, sondern wird lediglich
gebogen. Ist der Draht sicher mit der Greifklaue 216 verbunden, so wird die Drahtführung zurück in ihre
obere Dreh,age gedreht. Weil die Greifklaue der Greifführung einen etwas geringeren Keileffekt als die
Greifklaue 216 aufweist, löst sich der Draht von der Drahtführung. Wird die Zahnstange in ihre vordere
Endlage zurückbewegt, so ist die Vorrichtung tür das Bündeln einer neuen Stammlage wieder bereit.
Die Vorrichtung kann in vieler Hinsicht abgeändert werden. Diese Abänderungen werden im folgenden
angeführt.
Bei dem bisher geschilderten Ausführungsbeispiel besitzt die Vorrichtung eine getrennte Energiequelle zur
Betätigung der verschiedenen Einheiten. Diese getrennte Energiequelle ist jedoch nicht notwendig, da auch der
Antrieb für die Vorwärtsbewegung der Vorrichtung hierzu verwendet werden kann. Jedoch wird eine
Vorrichtung mit einer getrennten Energiequelle bevorzugt, da hierzu nur das mit der Vorrichtung verbundene
Fahrzeug für die Fortbewegung verwendet werden kann. Ein weiterer hiermit verbundener Vorteil liegt
darin, daß die Verkabelung kürzer ist und weniger Platz einnimmt. Bei den beschriebenen Ausführungsbeispie-
45
55 lcn kann auch der Generator oder die auf dem Rahmen
2 vorgesehene Pumpe für den Translationsantrieb verwendet werden. Sie kann auch mit einem oder
mehreren elektrischen oder hydraulischen Motoren verbunden sein, die ihrerseits mit dem Translationsantrieb
der Vorrichtung in Verbindung stehen.
Auch ist es nicht notwendig, das Gestell 1 mit sechs
Rädern auszurüsten. Die Anzahl der Rader ist weitgehend beliebig. Um die Manövrierfähigkeit der
Vorrichtung im Gelände zu erhöhen, kann der Antriebsmotor auch alle Räder des Gestelles antreiben.
Auch kann ein Kettenantrieb vorgesehen sein. Ferner können zwischen den hydraulischen Pumpen und ihren
Motoren Kupplungen angeordnet sein, so daß die Motoren während des Startvorganges von den Pumpen
gelobt werden können. Hiermit wird der Vorteil erzielt,
daß der Startwiderstand durch das kalte und zähflüssige Öl in den Pumpen eliminiert wird.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel können die hydraulischen Zylinder 35,34 und Ketten 41.42. die den
Rahmen drehen, durch einen Zahnkranz am Rahmen und einen hydraulischen oder elektrischen Motor mit
einem Antriebskegclrad ersetzt werden. Der Motor dreht dabei den Rahmen über das Kegelrad und den
Zahnkranz. Der Zahnkranz kann auch mit einer Zahnstange zusammenwirken, die ihrerseits mit einem
hydraulischen Zylinder verbunden ist, während die Zahnstange hin und her auf einem rechteckige!: Weg
bewegt wird. Bezüglich des Antriebes des Zufüh'schlittens 22 und des beweglichen Trägers 11 sind ebenfalls
andere Ausführungsformen möglich. Beispielsweise kann hier der Antrieb ein Elektromotor mit einem
geeigneten Getriebe sein. Auch kann die Kette 56, die sich zwischen der Stirnseite des Zuführschlittens und
dem Träger 11 erstreckt, durch einen Draht od. dgl. ersetzt werden. Ähnlich können auch mehrere ketten
oder Drähte verwendet werden, und auch die Anzahl der Ketten 49, die sich zwischen dem Träger und dem
rückwärtigen Ende des Zuführschlittens erstrecken, kann erhöht werden. Die vom Zuführschlitten 54 sich
erstreckenden Kabel können in vorteilhafter Weise mit einer federnden Kabeltrommel verbunden sein, so daß
sie wie in den Kabelträgern des beschriebenen Ausführungsbeispiels aufgehängt sind.
Ferner wurde beschrieben, daß die beweglichen Träger 10 und 11 einen rechteckigen bzw. quadratischen
Querschnitt besitzen. Die Träger können jedoch auch einen anderen Querschnitt, beispielsweise einen runden
Querschnitt aufweisen, wobei sie ebenfalls ihre Wirkungsweise behalten. Hierbei müssen die Träger jedoch
eine weitere Führung aufweisen, so daß sie zueinander nicht gedreht werden können.
Ferner wurde angegeben, daß der Ra inen 2 in seiner
Querrichtung bezüglich der Grundplatte 3 gedreht werden kann. Dies bringt unter anderem den Vorteil mit
sich, daß hierdurch die Geländesteigung und damit die Last der Vorrichtung im Betrieb verringert werden
kann. In einer Abänderung dieser Ausführungsform kann die Vorrichtung auch eine ähnliche Einrichtung
zum Drehen des Rahmens in der Längsrichtung bezüglich der Grundplatte aufweisen. Dies verringert
auch die Gefahr, daß das Joch 16 am Ende des beweglichen Trägers 11 und die Spitzen der Baumstämme,
die sich auf der Sammeleinrichtung 25 befinden, in Grundberührung geraten, falls ein Gelände mit sehr
starker Steigung vorliegt. Auch wird es hierdurch weniger schwierig, den Rahmen in einer horizontalen
Ebene zu drehen und die Maschine vorwärtszubewegen.
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Die Entäsuingsvorrichtung 20 des beschriebenen
Ausführungsbeispiels kann ferner durch andere derartige Vorrichtungen ersetzt werden, beispielweise eine
Vorrichtung, bei der die Schneidketicn drei getrennte
Einheiten aul weisen, von denen zwei eine Greifvorrichtung
besitzen und von dieser betätigt werden, wahrend eine dritte Schneidkette von einem getrennten Antrieb
angetrieben wird. Auch ist es möglich, die Relativbewegung zwischen der Entästungsvorrichtung und dem
Baum während des Entästens anders herbeizuführen. Beispielsweise kann der Zuführschlitten zusammen mit
der Greifeinrichtung stationär bleiben, wahrend die
Enteisungsvorrichtung allcine die Parallelbewegung in
Längsrichtung des stationären Baumes durchführt. Oder es kann auch die Entästungsvorrichtung stillstehen, und
der Zuführschlitten und die Greifeinrichtung bewegt sich, so daß der Baum anstelle des Zuführschlittens
durch die Entästungsvorrichtung bewegt wird. Bei einer anderen Ausführungsform können die .Schneidketten
auch durch andere Energiespeicher als Federn gespannt werden. Hydraulische Zylinder, Ölsammler und dergleichen
können an deren Stelle treten.
Bei der Entästungsvorrichtung kann die erste Schneidvorrichtung 17, die den stehenden Baum
abtrennen soll, durch andere Einrichtungen ersetzt werden. Beispielsweise kann hier ein Schneidwerkzeug
vorgesehen sein, das zwei Messer anstatt von Sägeketien besitzt Diese Messer sind dann so
angeordnet, daß sie sich um eine gemeinsame Welle aufeinander zu und wegdrehen, so daß sie einen Bogen
beschreiben, der die imaginäre Schneidlage des Baumes in einer Ebene schneidet, die sich im wesentlichen unter
rechten Winkeln in der Längsrichtung der Schneidlage erstreckt. Wird eine derartige Schneidvorrichtung
verwendet, so braucht sie am ]och nicht beweglich angeordnet zu sein, da die Betätigungsbreite der zwei
Schneidwerkzeuge es gestattet, daß die Greifeinrichtung
24 des Zuführschiiltens 23 zwischen sie eingeführt wird und das Ende des Baumstammes umgreift. Zum
Bewegen der Schneidvorrichtung bezüglich eines stehenden Baumes sind auch Abänderungen möglich.
Beispielsweise muß die Bewegung des Joches und der darauf vorgesehenen Einrichtungen nicht notwendigerweise
durch einen sich teleskopartig verlängernden Auslegearm bewirkt werden. Diese Bewegung kann
auch durch einen Kranarm erzielt werden, der in bekannter Weise drehbar ist. In dessen freiem Ende ist
dann das joch mit den weiteren Einrichtungen montiert.
Bezüglich der zweiten Schneidvorrichtung 18 die von der Entladungsvorrichtung 20 gesteuert wird, ist es nicht
notwendig, daß das Schneidwerkzeug 132 und der Anschlag 148 mit verschiedenen Greifklauen an der
Entästungsvorrichtung verbunden sind. Eine völlig ausreichende Führung für das Schneidwerkzeug kann
auch dann erhalten werden, wenn sie mit der gleichen Greifklaue oder weiteren geeigneten Einrichtungen
zum Abtasten des Durchmessers des sich im Joch befindlichen Baumes ausgerüstet sind.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Greifklauen 121 und 122derGreifeinrichtung 19 und die
Greifklauen 153 und 154 der Entästungsvorrichtung 20 miteinander so verbunden, daß sie mittels Ketten
synchron bewegt werden. Diese Ketten können auch durch Bänder. Drähte od. dgl. ersetzt werden. Auch
kann anstelle einer Kette eine Schiene vorgesehen sein, die drehbar zwischen dem Verbindungsstück einer
Greifklaue und der anderen Greifklaue angeordnet ist. Ferner können die Greifklauen auch stationäre
miteinander kämmende Zahnsegmente aufweisen. Die gezeigte Verwendung von Ketten wird jedoch bevorzugt,
da hierdurch weniger Platz benötigt wird als bei Schienen und Zahnsegmenien der [-"all ist. Ketten
S schwingen auch weniger als Bänder, Drähte od. dgl.. Verwendet man ein Band für diese Synchronisierung so
kann das Band in Form einer Acht zwischen Rädern geführt sein, wobei es mit den Wellen der Greifklauen
und mit jedem Rad fest verbunden ist. Auch können die
ίο Bandteile hierbei um eine halbe Drehung zwischen den
Rädern gedreht sein, so daß sie sich derart kreuzen, daß ihre flachen Oberflächen in entgegengesetzte Richtungen
weisen.
Die Sammeleinrichtung 25, an die die Stamme nach dem Entzweigen weitergereicht werden, weist ein
Ladesystem auf. das im folgenden Ladefläche genannt wird. Diese Ladefläche enthält drei Halter 170 bis 172.
Die Anzahl dieser Halterist unter Berücksichtigung der zu bearbeitenden Baumlängen ausgewählt worden. Die
Anzahl der Halter kann daher vergrößert oder auch verringert werden. Sie hängt von der Länge der Bäume
ab. die normalerweise in dem betreffenden Gebiet angetroffen werden. Der Absland zwischen den I !altern
kann natürlich auch der Baumlänge angepaßt sein.
Wenn auch angeführt wurde, daß der Rahmen 2 in seiner Längsrichtung drehbar sein kann, damit die
Steigung des Geländes kompensiert wird, und damit die Spitze des Baumes nicht mit dem Boden in Berührung
kommt, so kann diese Wirkung auch auf andere Weise erzielt werden. Auf verhältnismäßig einfache Weise
kann der führende Halter der Sammeleinrichtung vertikal bewegt werden, wobei er dann mit einem
geeigneten Antrieb, beispielsweise einem hydraulischen
Zylinder, verbunden ist. der den Halter hebt und senkt.
Hierdurch kann also die Spitze des Baumes durch Anheben des Fronthalters gehoben werden, falls dies
durch den Boden notwendig wird, wobei der durch die Ladccbcne ausgebildete Teil nach oben in eine Richtung
auf die Spitze des Stammes zu weist. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Rotor 206
axial beweglich zwischen zwei Positionen in denen er sich an beiden Seiten des Drehpfades der Drahtführung
210 befindet. Hierdurch wird eine richtige Spannung des Drahtes in den Greifklauen des Rotors erzielt. Zu
diesem Zweck kann sich aber auch die Drahtführung anstelle des Rotors bewegen.
Auch kann die Bündeleinrichtung 26 abgeändert werden. Sämtlichen Ausführungsbeispielen ist gemeinsam,
daß das Bündelmaterial, welches beispielsweise Eisendraht, Band. Kette od. dgl. ist, auf eine Vorratstrommel
aufgewickelt und von dort zu einer Führung gezogen ist, die sich zwischen dem Träger und der
Sammeleinrichtung 25 befindet. Bevor die entzweigter Stämme quer zur Ladeebene der Ladeeinrichtung
geführt werden, wird das freie Ende des Bündelmitteli von der Führung quer längs des sich quer erstreckender
Zuführweges der Stämme gezogen, wo es während de; Quertransports der Stämme, die ein Bündel bilder
sollen, gehalten wird. Die hierbei bewegten Stämme nehmen das Bindematerial an ihrer Stirnseite zui
Ladeebene mit. wobei das Bündelmaterial gleichzeitig von der Vorratsspule entsprechend abgewickelt wird
Befinden sich sämtliche Stämme, die das Bündel bilden auf der Ladefläche, so wird der Teil des Bündelmaterials
der sich zwischen den Stämmen erstreckt und die Führungseinrichtung quer zum Zuführweg der Stämme
gezogen und mit dem freien Ende des Bündelmaterial! verbunden. Sind die Stämme gebündelt, so wird da;
Bündelmaterial zwischen der Bündelstellung und der Führung abgetrennt. Es ist auch möglich, di^se zwei
Teile des Bündelmittels dadurch zu kombinieren, daß das freie Ende des Bündelmittels zum anderen Teil
geführt wird, anstatt diese Bewegung umgekehrt auszuführen.
Enthält das Bündelmittel ein Band, einen dünnen Draht, od. dgl., so wird das Bündeln wie beim
Ausführungsbeispiel beschrieben, durchgeführt. Die Teile des Bündelmitteis werden von Hand oder
selbsttätig wie bekannt mittels eines Pflocks od. dgl. angezogen.
Ist das Bündelmiuel Eisendraht, Band, Draht, od. dgl.,
so dient das Bündeln im wesentlichen dazu, die Baumstämme kompakt zusammenzuhalten, wenn sie
von der Maschine auf den Boden geladen werden. Hierdurch wird der darauffolgende Transport des
Holzes sehr erleichtert. Wird ein größeres Bündelmittel verwendet, so kann das Bündel ein Hebeauge aufweisen,
das dann durch die Transportmaschine ergriffen wird, so daß das gesamte Bünde! schnell angehoben wird. Als
derartiges Bündelmiuel kann eine Kette oder dicker Draht vorgesehen sein, die dann in entsprechenden
Längen mit einer Ö'se od. dgl. an den Enden hergestellt werden. Diese verhältnismäßig kurzen Längen von
Ketten oder Draht werden bei den Ösen mittels Draht od. dgl. auf geeignete Weise miteinander in ein« lange,
ununterbrochene Einheit verbunden, die auf die Vorratsrolle gewickelt wird. Das daran anschließende
Verfahren ist ebenso wie im vorstehenden unter Bezugnahme auf Eisendraht beschrieben. Da die Ketten
und Drähte Ösen aufweisen, kann die Führung leicht so konstruiert werden, daß lediglich eine Kette oder ein
Draht für jeden Bündelvorgang hindurchgeht. Dies kann beispielsweise durch einen von Hand oder
automatisch gesteuerten Anschlag bewirkt werden, der in seiner aktiven Lage verhindert, daß die rückwärtige
Öse der Kette oder des Drahtes durch die Führung gezogen wird, wenn die vordere Öse quer durch den
Zuführweg gezogen wird. Werden beide Ösen zusammengebracht, so wird der Anschlag gelöst, worauf das
hintere Auge die Führung gleichzeitig verläßt. Anschließend werden beide Ösen miteinander verbunden. Da die
Stämme quer transportiert werden, wird die Kette oder der Draht durch die Stämme in die Ladeebene Jer
Sammeleinrichtung ebenso bewegt, wie es beim Bündeln mit Eisendraht der Fall ist. Die beiden Ösen
werden dann entweder von Hand oder automatisch durch geeignete Sicherungsmittel miteinander verbunden.
Anschließend wird der Eisendrah! oder das Mittel, das die Kette oder den Draht verbindet, abgetrennt.
Wird eine öse größer ausgebildet, als die andere, so
können die ösen bei der letzten Verfahrensstufe des Bündeins dadurch befestigt werden, daß die kleinere
öse durch die größere öse gezogen wird, worauf die
Kette oder der Draht fest um das Holzbündel gezogen wird. Hierbei wird bevorzugt, daß die kleinere öse
stationär an der Ladeebene so lange wie möglich gehalten wird, während das 3ündcl abgeladen wird.
Hierdurch wird die Kette oder der Draht um das Bündel gezogen, wenn es von der Ladefläche herunterfällt, v.>
daß das Bündel stark zusammengezogen und fest verschnürt ist, wenn es den Boden erreicht.
Bei der Beschreibung der Hydraulik wurden nicht die normalerweise bei einem derartigen System vorhandencn
Steuereinrichtungen erwähnt. Wird für die Schneideinrichtung 17 ein hydraulisches System verwendet, st)
kann hier mit besonderem Vorteil eine spezielle
45 Steuerung bzw. Leitungsführung Anwendung finden,
durch die es möglich ist selbsttätig die Bewegungen der Sägekette und der Sägeführungsplatte zu koordinieren.
Der Grund dafür ist darin zu suchen, daß die Last möglichst konstant sein soli, und daß zwischen der
Schneidkraft der Sägeketten und der Zuführrate der Sägcführungsplatte ein günstiges Verhältnis vorliegen
soll, wodurch die Abnutzung der Sägeketten und des Antriebes verringert wird. Fig. 19 zeigt ein derartiges
Ausführungsbeispiel. Dabei sind zwei hydraulische Pumpen 237, 238 zwischen einem Ölbehälter 30 und
dem hydraulischen Motor 108 der Sägekelten und dem hydraulischen Zylinder 107 für die Zuführung der
Sägeführungsplatte vorgesehen. Eine Leitung 240 ist von einer Verbindungslinie 239 zwischen der Pumpe 237
am hydraulischen Motor zur Kolbenseite des hydraulischen Zylinders geführt. Mit der Leitung, die einen
beträchtlich kleineren Durchmesser als die Leitung 239 besitzt, ist ein Einwegventil 241 verbunden, durch das Öl
von der Pumpe 237 nur in einer Richtung fließen kann. Eine By-pass-Leitung 242 erstreckt sich über das
Einwegventil und besitzt eine Drosselplatte 243. Zwischen dem hydraulischen Motor 108 und dem
Ölbehälter 30 befindet sich eine Rückführungslcitung 246 für die Rückleitung des Öls vom Motor. Diese
Leitung besitzt ebenfalls eine Drosselplatte 245. Die Pumpe 238 ist mit dem Ölbehälter und der Kolbenstangenseite
des hydraulischen Zylinders über zwei Leitungen 246 und 247 verbunden. In der Leitung 247
befindet sich ein Einwegventil 248, durch das das Öl von der Pumpe nur in einer Richtung fließen kann. In dieser
Leitung befindet sich ferner ein von Hand betätigbares Ventil 249. durch das der hydraulische Zylinder
entweder mit der Pumpe 238 oder mit dem Ölbehälter über eine Leitung 250 verbunden werden kann.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel umfaßt die Pumpe 238 eine druckkompensierte Pumpe, die Öl
nur dann abgibt, wenn in der Leitung 247 ein gegebener Druck nicht erreicht wird. Der normale Arbeitsdruck
der Pumpe liegt bei etwa 225 kp/cm2. Es ist jedoch nicht notwendig, daß die Pumpe den Druck kompensiert. Es
kann auch ein Ölsammler in der Leitung zwischen der Pumpe und dem hydraulischen Zylinder vorgesehen
sein, wodurch die Zufuhr von Öl zum Zylinder unter im wesentlichen konstantem Druck gesichert wird. Die
Pumpe 237 besitzt einen Arbeitsdruck von etwa 175 kp/cm2. Sie liefert im wesentlichen ein konstantes
Volumen öl pro Zeiteinheit. Der hydraulische Zylinder 107 ist vom herkömmlichen Typ und besitzt eine
Betriebsdruckfläche von 25 cm2 an der Kolbenstungenseite
und von 33 cm2 an der Kolbenseite. Wie im vorstehenden beschrieben wird die Sägeführungsplatie
bewegt, wenn der hydraulische Zylinder zurückgezogen wird. Die Bewegungs- bzw. Zuführungsrichtung des
Kolbens des hydraulischen Zylinders ist in der Figur durch einen Pfeil A angegeben.
Das dargestellte hydraulische System arbeitet wie folgt:
Wenn der Arbeitswidersland der Sägckettcn sich während des Schneidens vergrößert, vergrößert sich
auch der Öldruck in den Leitungen 239 und 240. wodurch auch der Druck an dieser Seite der
Drosseiplatte 243 größer wird. Da die Pumpe 238 einen konstanten Druck an der Kolbenstangenscite des
hydraulischen Zylinders aufrechterhält, und da die Ilußrate des Öls durch die Leitung 240 proportional
zum Druckabfall an der Drosseiplatte 243 ist. bewirkt tier Druckanstieg in der Leitung 240 zwischen der
C ei Z vs Z el
en. Ier en. ast ier ier en ies ies
he nd
Ier ist 37 ilien 39 Öl
in. as 13.
m
31
Drosselplatte und der Leitung 239, daß der Kolben
m stejgenden Widerstand b ■: seiner Bewegung in
Zuführrichtung (Pfeil A) unterworfen wird. Hierdurch
rd die Kolbengeschwindigkeit und gleichzeitig die
Zuführgeschwindigkeit der Sägcführungsplattc entspre-
hend verringert. Arbeiten trotzdem die Sägeketten so C chwer daß der Druck in der Leitung 239 den normalen
Arbeitsdruck (175 kp/cm2) der Pumpe 237 übersteigt, so
dreht der Kolben um und bewegt sich in entgegengesetzter Richtung. Die Sägeführungsplatte wird also
weggezogen, so daß die Sägeketten sich zurückziehen
nd der Arbeitswiderstand fällt. Hierdurch wird der Druck auf der Kolbenseite des hydraulischen Zylinders
ofort reduziert, worauf sich der Kolben wiederum in Zuführrichtung bewegt. Ist das Schneiden des Baumes
beendet, so werden die Sägeführurtgsplaüert zur Seite
bewegt. Uies wird mittels des Ventils 249 bewirkt,
welches in seine Ausgangslage gesetzt wird, so daß die Verbindung zwischen der Pumpe 238 und der
Kolbenstangenseite des hydraulischen Zylinders unterbrochen ist und stattdessen die Verbindung mit dem
Ölbehälter hergestellt wird. Dadurch fällt der Druck an der Kolbenstangenseitc schnell ab, worauf der Kolben
in der Zuführrichtung bewegt wird. Die Sägeführungsplatten werden durch den Druck, der auf der
ι Kolbenseite verbleibt, geteilt, und zwar wegen des
Flußwiderstandes in der Leitung 244.
Die Pumpe 237 und der hydraulische Motor können auch in einem geschlossenen Leitungssystem mit einer
Zuführpumpe verbunden sein, wobei der Zuführdruck
hinreichend groß ist. um die Sägeführungsplatte zu (rennen, wenn die Sagekeüen sich nich! bewegen.
Hierzu 15 Blatt Zeichnungen
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Claims (11)
1. Fahrbare Vorrichtung zum Fällen, Entästen und Sammeln von Bäumen bzw. Baumstämmen, mit
einem an einem Gestell gelagerten horizontal drehbaren Rahmen, einem an dem Rahmen senkrecht
bewegbar angeordneten, teleskopartig verlängerbaren Ausleger, an dem nachstehende Vorrichtungen
angeordnet sind; eine erste Greifvorrichtung zum Erfassen des Baumstammes, eine Vorrichlung
zum Fällen des Baums, eine Entästungsvorrichtung, eine mit einer zweiten Greifvorrichtung
versehene, an dem ersten Ai'slegerteil angeordnete
Zuführeinrichtung zum Befördern des Baumstammes in seiner Längsrichtung durch die Entästungsvorrichtung
und an dem Rahmen angebrachten Anordnungen, die die entästeten Stämme im wesentlichen horizontal in ihrer Querrichtung
transportieren, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäll- bzw. Schneidvorrichtung (17, 18). die
erste Greifvorrichtung (19) und die Entästungsvorrichtung(20)an der jochförmigen Einrichtung (16) in
dieser Reihenfolge von der Maschine aus gesehen, $0 angeordnet sind, daß die Fäll- bzw. Schneidvorrichtung
(17) auch zum Kappen des während des Entästens durch die Entästungsvorrichtung (20)
gehenden Baumteils vorgesehen ist und daß die Fällbzw. Schneidvorrichtung (17) so wegführbar ist, daß
das Wurzelende des Stamms von der zweiten Greifeinrichtung (24) ergriffen werden kann, bevor
die erste Greifeinrichtung (19) den jeweiligen Stammabschnitt freigibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Rahmen (2) drehbar
angeordnete Auslegearm (6) zwei Träger (10,11) mit
kastenartigem oder kreisförmigem Querschnitt aufweist, von denen einer (11) teleskopartig im
anderen (10) verschiebbar ist und an seinem freien Ende die Einrichtungen zum Halten, Schneiden,
Fällen und Entästen des Baumes sowie die Antriebseinrichtung für diese Einrichtungen trägt,
daß der bewegliche Träger (11) und die Zuführeinrichtung
(23) mit einem gemeinsamen Antrieb (46) wie einer oder mehrere hydraulische Zylinder,
hydraulische Motoren, Elektromotoren oder Verbrennungsmotoren verbunden sind, so daß sie sich
synchron zueinander und in einander entgegengesetzter Richtung bewegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß hydraulische Pumpen und ölbehälter
(33) mit dem freien Ende des ausfahrbaren Trägers (11) verbunden und an der Zuführeinrichtung (32)
vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder
3, dadurch gekennzeichnet, daß das joch (16) im freien Ende des beweglichen Trägers (11) drehbar
gelagert ist, und zwar teilweise in einer vertikalen Ebene zwischen einer der Träger parallelen Stellung,
in der das Stirnende des Jochs vom Träger nach außen gerichtet ist, und einer im wesentlichen
vertikalen Stellung, in der das Stirnende des Jochs nach oben und teilweise in einer dazu einen rechten
Winkel bildenden Ebene gerichtet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schneideinrichtung
(17) mit der Zuführrichtung des Baumes parallel verschiebbar zwischen zwei Endlagern, in
denen sie festgelegt werden kann, vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entästungseinrichtung (20)
zwei hydraulisch angetriebene Greifklauen (153, 154) aufweist, die am Joch der Fälleinrichtung (16)
drehbar gelagert sind, sowie zwei sich in Längsrichtung erstreckende Schneidketten (155, 156), wobei
die Enden jeder Kette zwischen dem Greifende der entsprechenden Greifklauen und einem Energiespeicher
(165) befestigt sind und der Speicher (105) mit den Greifklauen verbunden ist. um die Ketten zu
spannen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifeinrichtung (19) zwei
hydraulisch angetriebene Greifklauen (121, 122) enthält, die an dem joch drehbar angeordnet sind,
und daß sowohl diese Greifklauen (121, 122) wie auch die Greifklauen (153, 154) der Entästungseinrichtung
fest mit Wellen (123, 124, 157, 158) vetbunden sind, die jeweils mit Antrieben (127, 166)
verbunden sind, wobei jede Welle ebenfalls zwei stationär angeordnete Räder (129, 130) trügt,
zwischen denen zwei Ketten (131), Bänder oder Drähte od. dgl. in Gestalt zweier umgekehrter S sich
erstrecken, und die an ihren Enden mit Rädern (129, 130) verbunden sind, so daß die Wellen der
Greifklauen synchron angetrieben sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifeinrichtung (19) zwei
hydraulisch angetriebene Greifklauen enthält, die am Joch (16) drehbar gelagert sind, und daß sowohl
diese Greifklauen wie auch die Greifklauen der Entästungseinrichtung fest auf Wellen angeordnet
sind, die jeweils mit Antrieben verbunden sind, wobei jede Welle ferner ein stationär vorgesehenes
Rad aufweist, und daß ein endloses Band in Form einer Acht vorgesehen ist, wobei jedes Bandteil
zwischen den Rädern gleichzeitig um eine halbe Drehung verdreht ist und das Band mit beiden
Rädern verbunden ist, so daß die Wellen und Greifklauen synchron angetrieben sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schneideinrichtung
(17) iwei Schneideinheiten (70,78) aufweist,
die an beiden Seiten der Schneidlage des Baumes vorgesehen sind und die mit zwei parallel zueinander
drehbar gelagerten Wellen (93) fest verbunden sind. welche ihrerseits mit einer Energiequelle (107) für
synchrone Drehung verbunden sind, wobei die Schneideinheiten ein drehbar gelagertes Rad (94)
aufweisen, über welches eine endlose Sägekette (82) gelegt ist, und daß das Rad (94) mit einem Motor (88)
zum Antrieb der Sägekette (82) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schneideinheit (77, 78)
eine Sägeführungsplatte (80) und einen Halter (81) aufweist, der damit verbunden ist, sowie die
Richtung ändernde Räder, die drehbar am Halter gelagert sind, daß die Sägekette außer über die
Räder (94) auch über die richtungsändernden Räder (84, 100) gelegt ist, und daß die Drehachsen (93) der
Schneideinheiten (77, 78) lediglich an einer Seite der Schneideinheiten vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen mit dem Antriebsrad
(94) wenigstens drei Räder (84, 94, 100) vorgesehen sind, über die jeweils Ketten gelegt sind,
und daß ein Rad (100) welches kein Antriebsrad ist, in radialer Richtung bezüglich der übrigen Räder
ch-Dci
Jen
einii
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