DE1811504A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Abschneiden und Transportieren von Baeumen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abschneiden und Transportieren von Baeumen

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DE1811504A1
DE1811504A1 DE19681811504 DE1811504A DE1811504A1 DE 1811504 A1 DE1811504 A1 DE 1811504A1 DE 19681811504 DE19681811504 DE 19681811504 DE 1811504 A DE1811504 A DE 1811504A DE 1811504 A1 DE1811504 A1 DE 1811504A1
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tree
cutting
felled
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Spanjer David Lucien
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Massey Ferguson Services NV
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Massey Ferguson Services NV
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/08Felling trees

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abschneiden, Zusammenfassen und Transportieren von Bäumen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung, die das "Ernten" von Bäumen, wie man das Abschneiden, Zusammenfassen und Transportieren der Bäume bezeichnen kann, erleichtert. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, eine auf ein Fahrzeug montierte Päll- und Bündelvorrichtung in Form einer Abschneide- und Seilbefestigungsvorrichtung zu schaffen, die vom Führerstand des Fahrzeuges aus betätigt werden kann und die sowohl dazu verwendet werden kann, um nacheinander eine Anzahl von Bäumen
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zu fällen als auch die gefällten Bäume in angeseiltem Zustand zu einem Sammelplatz zu transportieren..
Gelöst wird diese Aufgabe nach dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch,. -daß ein. Baum nahe dem Boden abgeschnitten, während im wesentlichen zur gleichen Zeit ein Seil oberhalb der- Schnittstelle mit dem Baum verbunden wird, und daß in gleicher Weise ein zweiter Baum abgeschnitten und das gleiche Seil mit dem zweiten Baum verbunden wird,· und daß in gleicher Weise weitere Bäume abgeschnitten werden und das gleiche Seil auch mit diesen Bäumen verbunden wird, bis eine beträchtliche Anzahl gefällter Bäume mit dem Seil verbunden ist, worauf alle die gefällten und mit dem Seil verbundenen Bäume zu einem Ort gezogen werden, wo das Seil von den gefällten Bäumen gelöst wird.
Vorzugsweise wird das Seil mit jedem der einzelnen Bäume mittels eines Anseildornes verbunden, der in den Baum getrieben oder in anderer Weise an dem Baum befestigt wird, wobei jeder der Anseildorne mit dem Seil verbunden ist. -
.Erfindungsgemäß kann das Abschneiden der Bäume und das Verbinden des Seiles mit den Bäumen vom Führersitz eines Fahrzeuges aus gesteuert werden, das eine Abschneidevorrichtung und Seilbefestigungs- und Windeinrichtungen trägt. - ■■· ■■· . ■.·.·■-
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet durch ein selbstfahrendes Fahrzeug, bei dem Vorder^" ;und Hinterteil vorzugsweise über eine vertikale Schwenkachse miteinander verbunden sind und das mit einer Seilwinde mit einem Seil und einer vom Fahrzeug getragenen Abschneidevorrichtung zum Fällen von Bäumen versehen ist sowie mit -■"
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einem Antrieb zur Betätigung der zum Fällen der Bäume dienenden Abschneidevorrichtung und zum gleichzeitigen Befestigen des Seiles am Stamm des Baumes, wobei das Seil frei von der Seilwinde abspulbar ist, während das Fahrzeug sich von einem zum nächsten fortschreitend entlang einer Anzahl zu fällender Bäume bewegt und die gefällten Bäume durch Aufspulen des Seiles mittels der Seilwinde einziehbar und durch das Fahrzeug zu einem Sammelplatz transportierbar -sind.
Die Abschneidevorrichtung wird vorzugsweise von einem Gelenkausleger getragen, der auf dem Fahrzeug angebracht ist und eine Vielzahl von Seilanhängevorrichtungen trägt, und ist zweckmäßigerweise kraftbetätigt und vom Führersitz oder Führerhaus aus ferngesteuert. Die Seilanhängevorrichtungen können nacheinander entweder durch ein und dieselbe Kraftquelle bzw. ein und dasselbe Antriebsmittel, oder durch jeweils verschiedene Kraftquellen bzw. Antriebsmittel simultan mit der Betätigung der Abschneidevorrichtung betätigt werden, um während des Fällens eines Baumes mittels der Abschneidevorrichtung das Seil an dem Stamm des Baumes zu befestigen.
Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Anzahl von Seilanhängevorrichtungen, zweckmäßigerweise in Form von Anseildornen, auf, die von der Abschneidevorrichtung getragen und verschiebbar mit dem Seil verbunden sind und mittels des erwähnten Antriebs derart betätigbar sind, daß jede Seilanhängevorrichtung das Seil mit einem gefällten Baumstamm verbindet.
Gemäß einer besonderen, vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann zwischen jedem Anseildorn und dem Seil der Seilwinde ein Seilzwischenstück vorgesehen sein,
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dessen eines Ende am zugehörigen "Anseildorn befestigt und dessen anderes Ende verschiebbar mit dem Seil der Seilwinde verbunden ist»
Zweckmäßigerweise weist die Abschneidevorrichtung · einen Rahmen und ein von diesem getragenes, zur Aufnahme einer Anzahl von Anseildornen dienendes Magazin auf.
Es erwies sich als besonders vorteilhaft, die Anseildorne mit ösen zu versehen, die das Seil verschiebbar umfassen, und das Ende des Seiles mit einem ein Herausgleiten des Seilendes aus den ösen verhindernden Endstück zu versehen.
Das Magazin kann schwenkbar auf dem Rahmen der Abschneidevorrichtung gelagert sein, derart, daß ein Anseildorn auf den Mittelpunkt eines Baumes, der gefällt wird, richtbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Abschneiden und Transportieren von Bäumen, wobei diese während ihrer Verwendung in einem Baumbestand gezeigt ist,
Fig. 2 bis 8 Seitenansichten der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, die nacheinander das Fällen und das Anseilen darstellen,
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Abschneide- und Anseilvorrichtung,
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Fig. 10 und 11 Schnitte entlang den Linien 10-10 bzw. 11-11 in Pig. 9,
Fig. 12 eine Seitenansicht ähnlich den Fig. 2 bis 8,
die eine veränderte Ausführungsform der kabelbefestigung svorrichtung darstellt, und
Fig. 13 bis 16 verschiedene Ausführungsformen von Anseilhaken bzw. -dornen.
In Fig. 2 bezeichnet die Bezugsziffer 10 allgemein ein gelenkig gegliedertes Fahrzeug, das einen vorderen Teil 12 und einen hinteren Teil 14 besitzt, die um eine senkrechte Achse 16 schwenkbar miteinander verbunden sind. Das Fahrzeug 10 ist mit einem Drehsitz 18 für die Bedienungs· person versehen, um ihr einen leichten Zugang zu den Fahrzeuglenk- und Steuereinrichtungen 98 sowie zu den Steuergriffen 100 zur Betätigung der Fäll- und Anseilvorrichtung (Fig. 1) zu erlauben.
Auf dem hinteren Teil 14 des Fahrzeuges ist ein Aufbau 20 befestigt, auf dem ein Traggerüst 22 für einen Gelenkausleger 24 in herkömmlicher Weise drehbar gelagert ist. Auf dem Traggerüst für den Gelenkausleger ist eine Gelenkauslegerbaugruppe 24 angebracht, die einen Arm 26 besitzt, der bei 28 schwenkbar an dem Traggerüst angelenkt ist und einen Arm 3>0, der bei 32 schwenkbar an dem freien Ende des Armes 26 angelenkt ist. Die Fäll--und Anseilvorrichtung einschließlich einer Abschneidevorrichtung 36 ist schwenkbar bei 34 an dem freien Ende des Armes j50 angelenkt. Der Arm wird um den Schwenkpunkt 28 mittels einer hydraulischen Hubeinrichtung geschwenkt, wobei der Zylinderteil schwenkbar mit dem Traggerüst 22 des Gelenkauslegers verbunden ist
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und der Kolben schwenkbar in herkömmlicher Weise mit dem Arm 26 verbunden ist. Der Arm J5O wird um die Sehwenkverbindung 32, die Ihn mit dem Arm 26 verbindet, durch eine ähnliche hydraulische Hubeinrichtung 40 geschwenkt, die zwischen den Armen 26 und JO angeordnet ist, und die Fäll- und Anseil*· vorrichtung wird durch eine ähnliehe hydraulische Hubeinrichtung 42 um den Schwenkpunkt 34 geschwenkt.
Die Abschneidevorrichtung 36 umfaßt ein Schneid« werkzeug 44. Die Anseilvorrichtung umfaßt ein Magazin zur Aufnahme einer Anzahl von Anseildornen, bzw. -stiften 48, wobei an jedem derselben eine öse 6O zur Aufnahme eines Seiles 52 ausgebildet ist, welches auf eine Seilwinde 50 gewickelt ist, die von dem hinteren Teil 14 des Fahrzeuges getragen wird. Das Kabel 52 läuft über eine horizontale Leerlaufrolle 54, die in dem Aufbau 20 angebracht ist und läuft weiter durch ein Paar vertikaler Führungsrollen 56. An dem freien Ende des Seiles 52 ist ein verdicktes Endteil 58 angebracht, um zu verhindern, daß es außer Eingriff mit den Anseildornen kommt, indem es verhindert, daß das Seilende durch die Ösen 60 gleitet.
Fig. 2 zeigt den Gelenkausleger in seiner für den Transport eingezogenen Stellung. In Fig. 3 ist der Gelenkausleger ausgestreckt, um die Abschneidevorrichtung 36 zu einem stehenden Baum zu bewegen, bis er die in Fig. 4 gezeigte Stellung erreicht, in der das Schneidwerkzeug in einer geeigneten Stellung ist, um den Baum abzuschneiden. Die Bedienungsperson betätigt die hydraulischen Steuergriffe 100 (Fig. 1), um zu bewirken, daß das Sehneidwerkzeug der Abschneidevorrichtung den Baum abschneidet, und um den . . vordersten Anseildorn 48 hydraulisch aus dem Magazin 46 in den Stamm des Baumes zu treiben. Wenn der Baum fällt,
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wird der Anseildorn 48 in dem Baum, wie in Fig. 5 gezeigt, durch den Baum aus dem Magazin getragen. Die Seilwinde 50 ist dabei freilaufend, um dem Seil ein freies Ablaufen von der Winde zu erlauben.
Der Gelenkausleger wird dann zurückgezogen, und die Abschneidevorrichtung wird zu einem anderen Baum bewegt, um den oben beschriebenen Arbeitsvorgang zu wiederholen, bis alle Anseildorne 48 aus dem Magazin ausgegeben worden sind, ober bis die gewünschte Menge Bäume gefällt und angeseilt ist. Das Seil wird dann, wie in Fig. 7 gezeigt, mittels der Winde eingezogen, und die gefällten Bäume werden mittels des Fahrzeuges zu einem Sammelplatz befördert. Die Anseildorne werden dann aus den Bäumen herausgezogen, was, wie in Fig. 8 gezeigt, z.B. mittels einer hydraulischen Hubvorrichtung geschehen kann und werden in das Magazin zurückgegeben. Der Fahrer bleibt während des ganzen in den Fig. 2 bis 7 gezeigten Arbeitsablaufes auf seinem Platz auf dem Fahrzeug. Die Abschneidevorrichtung und die Anseildorne werden von dem Platz der Bedienungsperson auf dem Fahrzeug aus durch Fernsteuerung betätigt.'
Die Fig. 9 bis 11 stellen ein Ausführungsbeispiel einer Abschneide- und Anseilvorrichtung dar. Die in den Fig. 9 bis 11 gezeigte Abschneidevorrichtung 36 umfaßt ein Paar in vertikalem Abstand voneinander liegender Rahmenteile 62, an deren Innenkanten Riffelungen bzw. Zähne 64 ausgebildet sind, um den Stamm des zu fallenden Baumes zu greifen. Das Schneidwerkzeug 44 wird durch eine hydraulische Hubeinrichtung 66 betätigt, wobei der Zylinder schwenkbar an dem Rahmenteil 62 angelenkt ist und die Kolben* stange schwenkbar bei 68 an dem Arm 70 des Sehneidwerkzeuges 44 angelenkt ist. Das Schneidwerkzeug 44 wird durch einen
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Bolzen 72 schwenkbar an einem Armteil 74 des Rahmenteiles 62 angebracht. Eine Ausdehnung der Hubeinrichtung 66 bewirkt eine Schwenkung des Sohneidwerkzeuges 44 im Gegenuhrzeigersinn um den Bolzen 72, um den Baum abzuschneiden. Umgekehrt bewirkt ein Zusammenziehen der Hubeinrichtung · 66, wie in Fig. 9 zu sehen ist, eine Schwenkung des Sohneidwerkzeuges im Uhrzeigersinne, um die Absohneidevorrichtung zu öffnen.
Das Magazin 46 für die Anseildorne 48 ist auf einem Tragarm 76 angebraoht, der bei 78 schwenkbar an dem Armteil 74 des Rahmens der Abschneidevorrichtung angelenkt ist. Der Tragarm 76 ist schwenkbar bei 82 mit der Kolbenstange einer hydraulischen Hubeinrichtung 80 verbunden, deren Zylinder schwenkbar bei 84 an dem Rahmenteil 62 angelenkt ist. Das Magazin 46 umfaßt ein Gehäuse, das eine obere Wand aufweist, in der ein länglicher Schlitz 86 ausgebildet ist, um die ösen 60 der Anseildorne, wie in Fig. 11 gezeigt, aufzunehmen. Die Anseildorne werden zwischen der oberen und der unteren Wand des .Magazingehäuses aufgenommen und durch Teile 90 und 92 der oberen Wand zu beiden Seiten des Schlitzes 86 geführt. Der Sohlitz 86 mündet in eine am Ende offene Kammer 88, die es erlaubt, den vordersten Anseildorn 48 axial aus dem Magazin auszustoßen..
Die Anseildorne werden nacheinander durch die Kolbenstange einer hydraulischen Hubeinrichtung 94, wenn diese unter Druck gesetzt wird, in Richtung auf die Kammer 88 vorgeschoben. Für das Wiederaufladen des Magazins kann die Kolbenstange der Hubeinrichtung 94 zurückgezogen werden, indem der Druck in der Hubeinrichtung abgelassen wird. Der Kolben kann durch Federkraft in eine zurückgezogene
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Stellung geschoben werden, oder der Kolben der Hubeinrichtung 94 kann zweiseitig mit Druckmittel beaufschlagbar sein.
Die Anseildorne 48 werden durch eine, in axialer Ausrichtung mit der Kammer 88 angebrachte, hydraulische Hubeinrichtung 96 in den Baumstamm getrieben. Sobald dem Zylinder der Hubeinrichtung 96 Druckmittel zugeführt wird, wird der Kolben 97 in die Kammer 88 hineingedrückt, um den vordersten Anseildorn 48 in den Baumstamm zu treiben.
Die verschiedenen Hubeinrichtungen können durch die Bedienungsperson gleichzeitig oder nacheinander betätigt werden, um auf die rationellste Weise den Baum zu fällen und das Seil an ihm anzubringen.
In Fig. 12 sind an jedem Anseildorn kurze Seilzwischenstücke 102 befestigt. Die kurzen Seilstücke 102 sind ihrerseits verschiebbar mit dem Hauptseil 52 verbunden. Diese Anordnung erlaubt es der Bedienungsperson, weniger als die maximale Anzahl von Bäumen zu fällen und sie in die normale Transportstellung zu winden. Das Fahrzeug kann dann mit den gefällten Bäumen an einen anderen Ort fahren, wo die M
Last heruntergelassen und der Arbeitsvorgang fortgesetzt werden kann, bis die maximale Anzahl von Bäumen an dem Seil angehängt ist«
Die Fig. I3, 14 und 15 zeigen verschieden wahlweise verwendbare Ausbildungsformen von Anseildornen zur Befestigung des Seiles an dem Baumstamm.
Fig. 16 zeigt einen mit Gewinde versehenen Anseildorn,' der, falls gewünscht, mittels einer durch Maschinenkraft
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betriebenen Einschraubvorrichtung oder einem ähnlichen Werkzeug anstelle einer Hubeinrichtung in dem Baumstamm angebracht werden kann.
Entsprechend-einer anderen Ausführungsform können die Anseildorne auch durch eine Treib- bzw. Explosivladung in den Baumstamm getrieben werden, anstatt durch eine Hubeinrichtung, und das Magazin kann unter Federdruck stehen.
Alle in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Angaben und Merkmale werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind, als erfindungswesentlich beansprucht.
- Ansprüche -
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Claims (1)

  1. ANSPRÜCHE
    1, Verfahren zum Abschneiden und Zusammenfassen von Bäumen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Baum nahe dem Boden abgeschnitten, während im wesentlichen zur gleichen Zeit ein Seil oberhalb der Schnittstelle mit dem Baum verbunden wird, und daß in gleicher Weise ein zweiter Baum abgeschnitten und das gleiche Seil mit dem zweiten Baum verbunden wird, und daß in gleicher Weise weitere Bäume abgeschnitten werden und das gleiche Seil auch mit diesen Bäumen verbunden wird, bis eine beträchtliche Anzahl gefällter Bäume mit dem Seil verbunden ist, worauf alle die gefällten und mit dem Seil verbundenen Bäume zu einem Ort gezogen werden, wo das Seil von den gefällten Bäumen gelöst wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil mit jedem der einzelnen Bäume mittels eines Anseildornes verbunden wird, der in den Baum getrieben oder in anderer Weise an dem Baum befestigt wird, wobei jeder der Anseildorne mit dem Seil verbunden ist.
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    5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschneiden und das Verbinden des Seiles mit den Bäumen vom Führersitz eines Fahrzeuges aus gesteuert wird, das eine Abschneidevorrichtung und Seilbefestigungs- und Windeinrichtungen trägt.
    4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3># gekennzeichnet durch ein selbstfahrendes Fahrzeug (lo), bei dem Vorder- und Hinterteil vorzugsweise über eine vertikale Schwenkachse (16) miteinander verbunden, sind und das mit einer Seilwinde (50) mit einem Seil (52) und einer vom Fahrzeug (10) getragenen Abschneidevorrichtung (36) zum Fällen von Bäumen (T) versehen ist sowie mit einem Antrieb (66, 80, 94, 96) zur Betätigung der zum Fällen der Bäume dienenden Abschneidevorrichtung (jj6) und zum gleichzeitigen Befestigen des Seiles (52) am Stamm des Baumes (T), wobei das Seil (52) frei von der Seilwinde (50) abspulbar ist, während das Fahrzeug (10) sich von einem zum nächsten fortschreitend entlang einer Anzahl zu fällender Bäume (T) bewegt und die gefällten Bäume (T) durch Aufspulen des Seiles (52) mittels der Seilwinde (50) einziehbar und durch das Fährzeug (10) zu einem Sammelplatz transportierbar sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Anzahl von Seilanhängevorrichtungen (48) aufweist, die von der Abschneidevorrichtung (36) geträgen und verschiebbar mit dem Seil (52) verbunden sind und mittels des erwähnten Antriebs (94, 96) derart betätigbar sind, daß jede Seilanhängevorrichtung (48) das Seil (52) mit einem gefällten Baumstamm verbindet.'
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    /IZ
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Seilanhängevorrichtungen Anseildorne (48) aufweisen.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Ariseildorn (48) und dem Seil (52) der Seilwinde (50) ein Seilzwischenstück (102) vorgesehen ist, dessen eines Ende am zugehörigen Anseildorn (48) befestigt und dessen anderes Ende verschiebbar mit dem Seil (52) der Seilwinde (50)
    verbunden ist. ™
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 1J, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschneidevorrichtung (j56) einen Rahmen (62) und ein von diesem getragenes zur Aufnahme einer Anzähl von Anseildornen (48) dienendes Magazin (46) aufweist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anseildorne (48) mit ösen (6θ) versehen sind, die das Seil (52) verschiebbar umfassen, und daß das Ende des Seiles mit einem ein Herausgleiten des Seilendes aus den
    Ösen (60) verhindernden Endstück (58) versehen ist. (£
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9* dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (46) schwenkbar auf dem Rahmen (62, 74) der Abschneidevorrichtung (36) gelagert ist derart, daß ein Anseildorn (48) auf den Mittelpunkt eines Baumes (T), der gefällt wird, richtbar ist.
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    JIt
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (46) ein Gehäuse umfaßt, in dessen oberer Wand (90, 92) ein Schlitz (86) zur Aufnahme der ösen (60) der Anseildorne (48) ausgebildet ist, der in eine Kammer (88) einmündet, die ein axiales Ausstoßen der Anseildorne (48) aus dem Magazin (46) erlaubt.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, gekennzeichnet durch eine an dem Magazin (46) axial fluchtend mit der Kammer (88) befestigte, zum Ausstoßen der Anseildorne (48) aus der Kammer (88) dienende hydraulische Hubeinrichtung (S6, 97)·
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