DE200216C - - Google Patents

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DE200216C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ΛΙ200216-KLASSE 42/. GRUPPE
JEAN EHRBAR in ZÜRICH.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1907 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft die weitere Ausbildung einer Tafelwage, deren eine Hälfte als Beranger-Wage mit Oberschale, und deren andere Hälfte als römische Wage ausgebildet ist. Bei derselben sind symmetrisch zum Wagebalken zwei Rollgewichte angeordnet, welche mit symmetrischen Laufrädern auf zwei symmetrisch an dem Wagebalken befestigten Laufschienen rollen. Ferner ίο liegt in der vertikalen Längsmittelebene unterhalb des Wagebalkens eine an letzterem parallel befestigte Schraubenspindel, die ein weiteres Laufgewicht verschiebt.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Wage zum Teil im Längsschnitt,, zum Teil in der Ansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie B-B der Fig. 1,
Fig. 4 ein Zifferblatt,
Fie. S eine Gesamtansicht.
Der Wagebalken der Wage besitzt einen kürzeren Arm I und einen längeren Arm 2 (Fig. 1); er ist mittels Schneiden 3 auf zugehörigen Pfannen in dem aus zwei Seitenschilden bestehenden Gestell 4 gelagert (Fig. 2). Der Arm 1 des Wagebalkens ist in der bei Beranger-Wagen bekannten Weise mit Schale, Schalenträger und Stützgehänge versehen, welche beiden letzteren Teile die acht Schneiden mit zugehörigen" Pfannen umfassen. Der Ann 2 des Wagebalkens trägt auf jeder Längsseite symmetrisch je eine zu demselben gleichgerichtete Zahnstange 5; in welche zwei symmetrisch gelagerte Zahnräder 6 eingreifen, die mit zwei ein Rollgewicht bildenden, außerhalb der Zahnräder symmetrisch liegenden Gewichtsscheiben 7 durch eine mit Muttern versehene, quer über dem Wagebalken liegende Achse 8 fest verbunden sind, wobei die Achse an beiden über die Scheiben 7 hinausragenden Enden mit Knöpfen 9 ausgerüstet ist, um ein leichteres Anfassen der Achse zwecks Drehung derselben zu ermöglichen (Fig. 3).
Auf jedem. Schild des Wagengestelles 4 ist eine höher als der nach oben ausgeschwungene Balkenarm 2 liegende, in wagerechter Richtung sich erstreckende Skala 10 befestigt, deren Teilung (o bis 4,5 kg) von 500 g zu 500 g geht. Auf diesen Skalen gleiten zwei Zeiger 11, die in einer durch die Achse 8 gelegten und zur Oberseite des -Armes 2 senkrechten Ebene liegen und durch Abzweigungen eines Armes 12 gebildet sind, der auf einem Gleitstück 13 befestigt ist, das quadratische Außenform besitzt und auf dem zwischen den Rädern 6 befindlichen mittleren Teil der Achse 8 lose gelagert ist. An der auf dem Arm 2 des Wagebalkens aufliegenden unteren Seite des Gleitstückes 13 ist eine Feder 14 befestigt, die in an der Oberseite des Armes 2 angebrachte Einschnitte 15 einschnappen kann. Diese Ein-
schnitte besitzen den Teilungen der Skalen ίο entsprechende Abstände (Fig. i).
Am Wagebalkenarm 2 ist längs dessen Unterseite in seiner vertikalen Mittelebene eine zum Arm gleichgerichtete Gewindespindel 16 in mit dem Arm 2 verbundenen Lagern \J drehbar gelagert. An diesen Lagern \y sind auch die symmetrischen Zahnstangen 5 befestigt. Die Spindel i6 trägt
ίο ein als Mutter ausgebildetes, am Arm 2 des Wagebalkens geführtes, kleiner als das Gewicht 7 gewähltes Gewicht i8, welches ebenfalls symmetrisch zur vertikalen Mittelebene liegt, und an ihrem inneren Ende ein konisches Zahnrädchen 19, welches in ein konisches Zahnrad 20 greift, das auf einer quer zum Wagebalken gerichteten und in demselben geführten drehbaren Achse 21 sitzt. Die Achse ist an beiden Enden mit Knöpfen 22 zum Drehen derselben, sowie mit Zeigern 23 versehen, welche sich auf am Wagebalken befestigten, lose auf der Achse 21 gelagerten Scheibenskalen 24 drehen, deren Teilung (o bis 500 g) von 25 g zu 25 g geht.
Senkrecht auf den Schneiden 3 sind Arme 25 befestigt, welche vermittels ihrer gegabelten oberen Enden an die kürzeren Arme 26 von ungleicharmigen Doppelhebeln 26, 27 greifen, deren längere, als Zeiger dienende Arme 27 auf an den Seitenschilden des Gestelles 4 befestigten Doppelskalen 28 einspielen, deren Teilung (o bis 25 g) von der Mitte (Nullstellung) aus nach rechts (Minusbetrag) oder links (Plusbetrag, Fig. 1) von ι g zu ig geht.
Wie aus der Teilung der Skalen hervorgeht, dient das Gewicht 7 zum Wägen von Gewichten im Betrage von ο bis 4,5 kg, das Gewicht 18 für Beträge von ο bis 500 g und die Zeiger 27 für Beträge von ο bis 25 g·
Durch Drehen der Achse 8 kann das Gewicht 7 unter Abrollen der Zahnräder 6 auf den Zahnstangen 5 längs dem Arm 2 des Wagebalkens hin und her gerollt werden, wobei die Schnappfeder 14 das Gewicht! in seiner jeweiligen, auf einen der Teilstriche der Skalen 10 eingestellten Lage sichert. Ebenso kann durch Drehen der Achse 21 das kleinere Gewicht 18 längs der Spindel116 hin und her bewegt werden. Befinden sich die Gewichte 7 und 18 in der in Fig. 1 vollgezeichneten innersten oder Nullage, so ist bei der Wage die Gleichgewichtslage hergestellt, in welcher die Zeiger 11 und 23 an ihren zugehörigen Skalen 10 und 24 auf Null stehen; diese letztere Lage wird auch durch die senkrecht bzw. auf Null stehenden Zeiger 27 auf den Skalen 28 angezeigt. In der äußersten Lage der Gewichte 7 und 18 (in der Zeichnung mit strichpunktierten Linien angedeutet) stehen deren Zeiger auf 4,5 kg und 500 g.
Die vorliegende Wage könnte auch nach dem gleichen Prinzip als Briefwage ausgebaut werden.

Claims (1)

  1. Patent-ANSPRU CH :
    Tafelwage, deren eine Hälfte als Beranger-Wage mit Oberschale, und deren andere Hälfte als römische Wage ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zum Wagebalken (1, 2) zwei Rollgewichte (7) angeordnet sind, welche mit symmetrisch gelagerten Laufrädern (6) auf zwei symmetrisch am Wagebalken befestigten Laufschienen (5) rollen, und daß ferner in der vertikalen Längsmittelebene unterhalb des Wagebalkens eine an letzterem befestigte Schraubenspindel (16) liegt, durch die ein Laufgewicht (18) verschoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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