DE200093C - - Google Patents

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DE200093C
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Germany
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stones
radial
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/24Unitary mould structures with a plurality of moulding spaces, e.g. moulds divided into multiple moulding spaces by integratable partitions, mould part structures providing a number of moulding spaces in mutual co-operation
    • B28B7/241Detachable assemblies of mould parts providing only in mutual co-operation a number of complete moulding spaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 200093 -. KLASSE SOa. GRUPPE
OTTO FISCHER in FRANKFURTa. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1906 ab.
Zur Herstellung von Massivdecken verwendet man Radialsteine, welche zwischen prismatischen Balken mit abgeschrägten Seitenflächen zu liegen kommen. Dementsprechend haben auch jene sogenannten Radialsteine schräge Flächen, welche der Abschrägung der Seitenflächen der Längsbalken entsprechen. Die Radialsteine haben mannigfaltigen Querschnitt, einige werden voll ausgeführt, andere
ίο hohl und wieder andere U-förmig. Ferner gibt es Radialsteine von höherer oder niedrigerer ' Form.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Vorrichtung, mittels welcher es möglich ist, Radialsteine beliebigen Querschnitts in ein und derselben Form herzustellen. Dabei erhalten aber sämtliche Steine die gleiche Abschrägung, welche der erwähnten Balkenabschrägung entspricht.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung, welche zur Herstellung der Radialsteine dient, dargestellt und zwar zeigt:
Fig. ι einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Decke, die aus Radialsteinen besteht, welche mit Hilfe der vorliegenden Formvorrichtung hergestellt ist, und Fig. 4 und 5 zeigen Querschnitte durch eine solche Decke.
Die Formvorrichtung zur Herstellung der Radialsteine enthält radial im Kreise angeordnete Fächer 1. Die Wände 2 der Fächer verlaufen dementsprechend radial, so daß die Fächer einen Querschnitt in Form eines Trapezes erhalten, dessen schmale Seite dem Mittelpunkte der Formvorrichtung zugewendet ist. Die Wände 2 lassen sich zur Freimachung der geformten Steine aus dem Arbeitsboden herausheben und wieder einsetzen. Ebenso lassen sich die außen im Kranz herumlaufenden Wände auswechseln oder entfernen, um den geformten Stein herausziehen zu können.
Auch die Außenwände laufen wie die übrigen Wände in Rillen. Sollen Radialsteine hergestellt werden, welche bei großer Breite nur eine geringe Höhe haben, so wird der innere Teil der Fächer durch ein Füllstück 3 ausgefüllt, dessen nach außen . gewendete Seite als Basis für den herzustellenden Radialstein dient. Um die Form von außen zu begrenzen, werden Wände 4 vorgelegt. Der Zwischenraum wird alsdann mit einer für Radialsteine geeigneten Masse, z. B. Beton, ausgefüllt. Sollen die Steine hohl werden, so wird vorher noch ein Kern 5 eingesetzt, welcher behufs leichterer Herausnahme durch geeignete Mittel im Querschnitt verringert, z.B. durch Anordnung von Spannschlössern zusammenge- zogen werden kann.
In einigen Fächern (Fig. 2) ist dargestellt, wie zwei Steine 6, 7 gleichzeitig in einem Fache hergestellt werden können; der innere Stein 6 wird entsprechend schmaler, während die äußeren Steine 7, über dem Stein 6 geformt, entsprechend breiter werden. Wie ersichtlich, ist es auch möglich, mehr als zwei Steine auf diese Weise übereinander in einem Fache zu formen.
Die Formvorrichtung wird vorzugsweise stehend in Gebrauch genommen, wie Fig. I zeigt. Die Fächer sind kreisförmig um einen Zylinder 8 gruppiert. Die Wände 2 zwischen den Fächern können vorzugsweise aus Blech hergestellt werden. Sämtliche Fächer haben einen gemeinsamen Boden g (Fig. i), auf welchen die zu formenden Steine zu stehen kommen.
ίο Bei den durch Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Ausführ.ungsformen der Decke sind Unterzüge IO vorhanden, auf welchen die Balken Ii Auflage haben. Zwischen den Balken 11 werden die Radialsteine eingelegt, und zwar kommen die Steine mit ihren abgeschrägten, nach unten konvergierenden Seitenflächen gegen die entsprechend abgeschrägten Seitenflächen der Balken 11 zu liegen.
Die geeignetste Masse für die Radialsteine ist Magerbeton. Um ihre Festigkeit noch zu erhöhen, können die Steine Eisenarmierung 12 (Fig. 5) erhalten, welche gleichzeitig beim Formen der Steine mit eingefügt werden.
Auch können die Radialsteine zur Befestigung des Bodens oder der Decke Holzdübel 13 (Fig. 4) erhalten, die beim Formen in die Steine mit eingeformt werden.

Claims (2)

Patent- Ansprüche:
1. Formvorrichtung zur Herstellung von Radialsteinen, gekennzeichnet durch im Kreise nebeneinander angeordnete Fächer, welche durch auswechselbare radiale Wände (2) voneinander getrennt sind.
2. Formvorrichtung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Radialsteinen verschiedener Höhe, gekennzeichnet durch auswechselbare Füllstücke (3) mit entsprechend abgeschrägten Seitenflächen, welche zwischen die radialen Wände eingesetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200093D Active DE200093C (de)

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