DE2000895C - Pulverpreßwerkzeug zum Herstellen von Spike-Hülsen - Google Patents

Pulverpreßwerkzeug zum Herstellen von Spike-Hülsen

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DE2000895C
DE2000895C DE19702000895 DE2000895A DE2000895C DE 2000895 C DE2000895 C DE 2000895C DE 19702000895 DE19702000895 DE 19702000895 DE 2000895 A DE2000895 A DE 2000895A DE 2000895 C DE2000895 C DE 2000895C
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DE
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spike
pressing tool
rails
powder pressing
sleeves
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DE19702000895
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DE2000895A1 (de
DE2000895B2 (de
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Rudi; Pick Hans Karl; 5608 Radevormwald Julius
Original Assignee
Sintermetallwerk Krebsöge GmbH, 5608 Krebsöge
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Publication date
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Description

Die Erfindung betrifft ein Pulverpreßwerkzeug mit vorrichtung geeignet, denn infolge der Reibung mit
einer Matrize sowie Ober- und Unterstempel zum der Matrize ist die Verdichtung des Werkstoffs bei
Herstellen von Spike-Hülsen aus pulver- oder derartigen Preßvorgängen unterschiedlich bzw.
granulatförmigen Werkstoffen, wobei jeweils einer nimmt die Verdichtung in Preßrichtung ab, so daß
der Stempel mit einem Dorn versehen ist, der eine 5 der Kopf der Spike-Hülsen im vorliegenden Fall am
konische Ausnehmung in die Spike-Hülsen formt. stärksten verdichtet ist und damit die größte Festig-
Spikes, wie sie für Kraftfahrzeugreifen verwendet keit aufweist.
werden, bestehen zumeist aus einer Hülse und einem Die Schienen der erfindungsgemäßen Abzieh-Nagel, der in einer konischen Ausnehmung der vorrichtung sind vorteilhafterweise an der in Bewe-Spike-Hülse gehalten wird und in Berührung mit der io gungsrichtung beim Untergreifen des Kopfes vorStraßendecke kommt, während die Spike-Hülse mit deren Seite mit Schrägen versehen, auf denen der einem in geeigneter Weise ausgebildeten Kopf in dem Kopf der Spike-Hülsen nach Untergreifen durch die Kraftfahrzeugreifen sitzt. Schienen gleitet. Das kann bei stationären Schienen
Üblicherweise werden die aus einem Sinterwerk- geschehen, wenn die Matrize und die Unterstempel stoff hergestellten Spike-Hülsen aus dem pulver- 15 in einem Drehtisch angeordnet sind. Umgekehrt oder granulatförmigen Werkstoff in einer Matrize zu müssen bei stationären Preßformen zum Abziehen einem Preßkörper mit ausreichender Grünfesiigkeit der Spike-Hülsen die Schienen horizontal bewegt verpreßt, der beim nachfolgenden Sintern in einem werden. Ein besonders gutes Abziehen der Spike-Ofen verfestigt wird. Hülse von dem Dorn ergibt sich, wenn die Abzieh-
Es hat sich als sehr schwierig erwiesen, die Spike- ao schienen stoßweise gegen die Drehrichtung des Hülsen von dem Dorn abzuziehen, mit dem die zur Tisches bewegt werden. In jedem Falle ist damit zuBefestigung des Spike-Nagels erforderliche konische gleich eine Hubbewegung verbunden, die die Spike-Ausnehmung in der Spike-Hülse geformt wird, denn Hülsen von ihren Dornen abzieht,
infolge der geringen Festigkeit orechen die Kanten Die erfindungs^mäßen Schienen sind außerdem der Spike-Hülsen sehr leicht aus. Beim Abziehen as unterschiedlich lang und am hinteren Ende aus der der Spike-Hülsen hat man sich deshalb bisher da- Bewegungsebene abgebogen, wobei die zugehörigen durch geholfen, daß der Dorn beweglich in dem Krümmungsmittelpunkte auf der Seite der kürzeren zugehörigen Stempel angeordnet ist und zum Ab- Schiene liegen. Dadurch werden die Spike-Hülsen ziehen der Spike-Hülse in den zugehörigen Stempel nach Verlassen der Schienen selbsttätig von den eingezogen werden kann, so dat die diesem Stempel 30 Schienen weggeräumt, so daß die nachfolgenden zugewandten und gegen Ausbrechen gefährdeten Spike-Hülsen nicht am Verlassen der Schienen ge-Kanlen durch den Stempel unterstützt werden. Das hindert werden.
Ausbrechen der Kanten konnte dadurch jedoch nicht In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
vermieden werden, außerdem ist dazu ein sehr Erfindung dargestellt; es zeigt
großer baulicher Aufwand erforderlich. Gegenüber 35 Fig. 1 einen Ausschnitt eines Preßwerkzeuges
einem Preßwerkzeug ohne den besonders beweg- zum Herstellen von Spike-Hülstn,
baren Dorn ist ungefähr ein Drittel Mehraufwand Fig. 2 eine Vorrichtung zum Abziehen der in
für ein Preßwerkzeug der herkömmlichen Art er- einer Form gemäß Fig. 1 hergestellten Spike-Hülsen
forderlich. und
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, 40 Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 2 in einer weiden baulichen Aufwand für ein Preßwerkzeug der teren Ansicht.
eingangs genannten Art zu verringern und das Aus- Nach Fig. 1 wird in einem Preßwerkzeug2 aus
brechen der Hülsenkanten zu verhindern sowie das einem pulver- oder granulatförmigen Werkstoff eine
Einsetzen des Spikcnagels zu erleichtern. Diese Auf- Spike-Hülse 1 gepreßt, die anschließend in bekann-
gabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß 45 ter Weise gesintert wird.
der Dorn mit dem zugehörigen Stempel fest verbun- Das Preßwerkzeug 2 besteht aus einer Matrize 3
den ist und mit einer Kehle in den Stempel übergeht mit einer vertikal verlaufenden Durchgangsbohirung 4,
sowie daß den Dornen eine Abziehvorrichtung für d'e im oberen Teil einen dem Kopf 5 der Spike-
dic Spikc-Hülsun zugeordnet ist. Infolge der durch Hülse 1 entsprechenden Durchmesser besitzt; sie ist
die erfindungsgemäße Kehle verursachten Ab- 5° an einer Stelle 6 abgesetzt und verengt sich von der
rundung der Innenkante der in die Spike-Hülsen Stelle 6 nach unten über einen Bereich 7 konisch,
geformten konischen Ausnehmung wird im Gegen- um dann in eine zylindrische Form überzugehen. In
satz zu herkömmlichen Preßwerkzeugen ein Aus- die Durchgangsbohrung 4 werden von oben ein
brechen der Spike-Hülsen an dieser Stelle verhindert. Oberstempel 8 und von unten ein Unterstempei 9
Außerdem gibt die Abrundung dem Spike-Nagel bei 55 eingeführt. In den Oberstempcl 8 ist das Profil des
dessen Befestigung in einer Spike-Hülse eine hervor- Kopfes 5 eingearbeitet, während der Unterstempel 9
ragende Führung, die zugleich gewährleistet, daß die einen zur Spitze hin konisch zulaufenden Dorn 10
Spike-Hülse beim Einführen des Spike-Nagefs nicht trägt. Der Dorn 10 ist am übergang zum Unter*
bcschüdigt wird. stempel 9 mit einer Kehle 11 versehen.
Die Abziehvorrichtung besteht bei den au» einem ίο Mehrere Preßwerkzeuge 2 sind kreisförmig um Kopf und einem Schaft bestehenden Spike-Hülsen den Mittelpunkt eines im einzelnen nicht dargestell-
zumindost aus zwei, etwa im Abstand des Schaft· fen Drehtische·/i angeordnet. Dieser bewegt sich
durchmesse« nebeneinander angeordneten und unter schrittweise aus einer PUIIstellung in eine Preß·
den Kopf der Spike-Hülsen fassenden Schienen. Das stellung und dann in eine Abgabestellung. Die Ma*
heißt, iiuch tier Erfindung werden die fertig ge· ij trizen werden in der Füllstellung mit Pulver gefüllt,
preßten Spike-Hülsen am Kopf erfaßt und von dem In der Preßstellung werden der Unterstempel 9 und
Dorn abgezogen. Dabei ist der Kopf der Spike· der Oberstempel β in die Matrize 3 bewegt. Die Be· Hülsen besonders als Angriffsstelle für die Abxieh· wegung des Obentempels S ist dabei durch den
15
Absatz 6 und die Bewegung des Unterstempels 9 durch einen aus seiner Funktionsstellung bewegbaren Anschlag begrenzt und verursacht bei einer vorgegebenen Werkstortmenge eine bestimmte Verdichtung des Pulvers. Das heißt, es entsteht durch Zusammenpressen der einzelnen WerkstofTpartikel ein Preßkörper mit ausreichender Festigkeit, der die Form der gewünschten Spike-Hülse 1 besitzt und beim nachfolgenden Sintern verfestigt wird.
Der Preßkörper wird nach Zurückbewegen des Oberstempels 8 durch ein Weiterbewegen des Unterstempels 9 aus der Matrize 3 gedrückt und in den Wirkungsbereich einer unabhängig vom Drehtisch A an der Presse 18 angebrachten Abziehvorrichtung 12 gebracht; sie besteht nach Fig. 2 und 3 aus zwei etwa im Abstand des Schaftdurchmessers der Spike-Hülse 1 parallel zueinander verlaufenden und auf die Preßachse Z-Z des Preßwerkzeuges 2 gerichteten Schienen 13 und 14, die an der df .ti Preßwerkzeug zugewandten Seite mit Schrägen IS und 16 versehen sind. Der Kopf 5 des aus der Matrize 3 gedrückten Preßkörpers wird mit der Vorrichtung 12 bzw. mit deren Schrägen 15 und 16 unterfaßt und durch das Weiterbewegen des Drehtisches A von dem Dorn 10 des Unterstempels 9 abgezogen. Der Preßkörper gleitet dann zwischen den Schienen 13 und 14 mit dem Kopf 5 über die Schrägen 15 und 16 auf die Oberseite der Schienen 13 und 14 und wird durch den Druck nachfolgender Preßkörper zwischen den Schienen 13 und 14 auf deren Oberseite weitergeschoben. Die Schienen 13 und 14 lenken die Preßkörper beispielsweise zu einem Förderband eines als Durchlaufofen ausgebildeten Sinterofens oder zu einem Sammler, der dem Sinterofen vorgeschaltet ist und Unregelmäßigkeiten des vom Drehtisch A kornmenden Materialflusses ausgleicht.
Die Schienen 13 und 14 sind am Auslaufende bzw. an dem den Schrägen 15 und 16 abgewandten Ende unterschiedlich lang und zusätzlich in der Bewegungsebene derart verkrümmt, daß die Preßkörper nach Verlassen der Schienen 13 und 14 auf einen Flächenbereich verteilt werden, so daß sie die nachfolgenden Preßkörper nicht am Verlassen der Schienen 13 und 14 hindern.
Die Funktion der Vorrichtung 12 ist nicht allein an die Schrägen 15 und 16 gebunden, sondern beispielsweise auch bei solchen Schienen gegeben, die an der dem Preßwerkzeug zugewandten Seite anstatt schräg gerade ausgebildet sind. Dann wird der PreP-körper nach Untergreifen des Hülsenkopfes 5 durch die Schienen 13 und 14 durch Zurückbewegen des Unterstempels 9 von dem Dorn 10 abgezogen. Die Förderwirkung der Schienen 13 und 14 kommt dadurch zustande, daß die mit dem Unterstempel 9 Tisch mit dem Preßwcrkzcmg P ι
naiimun zum ηυ.».*....
zogenen Hülsen getroffen werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Pulverpreßwerkzeug mit einer Matrize, einem Ober- und einem Unterstempel zum Herstellen "on Spike-Hülsen aus pulver- oder granulatförmigen Werkstoffen, wobei einer der Stempel mit einem eine konische Ausnehmung in den Spike-Hülsen forrnendeii Dorn versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (10) mit dem zugehörigen Stempel (9) fest verbunden ist und mit einer Kehle (11) in den zugehörigen Stempel (9) übergeht und ihm eine die Hülsenköpfe (5) untergreifende Abziehvorrichtung (12) zugeordnet ist.
2. Pulverpreßwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abziehvorrichtung (12) aus zumindest zwei etwa im Abstand des Schaftdurchmessers nebeneinander angeordneten und unter den Kopf (5) der Spike-Hülsen (1) greifenden Schienen (13,14) besteht.
3. Pulverpreßwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (13, 14) an der beim Untergreifen des Kopfes (5) vorderen Seite mit Schrägen (15,16) versehen sind.
4. Pulverpreßwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (13,14) unterschiedlich lang und am hinteren Ende umgebogen sind, wobei die zugehörigen Krümmungsmittelpunktc auf der Seite der kürzeren Schiene (14) liegen.
5. Pulverpreßwerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Paßwerkzeuge (2) kreisförmig um den Mittelpunkt auf einem Drehtisch [A) angeordnet sind.
35
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19702000895 1970-01-09 1970-01-09 Pulverpreßwerkzeug zum Herstellen von Spike-Hülsen Expired DE2000895C (de)

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DE19702000895 DE2000895C (de) 1970-01-09 Pulverpreßwerkzeug zum Herstellen von Spike-Hülsen
FR7039542A FR2090453A5 (de) 1970-01-09 1970-11-03
GB5447070A GB1303197A (de) 1970-01-09 1970-11-16

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DE19702000895 DE2000895C (de) 1970-01-09 Pulverpreßwerkzeug zum Herstellen von Spike-Hülsen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2000895A1 DE2000895A1 (de) 1971-05-19
DE2000895B2 DE2000895B2 (de) 1971-05-19
DE2000895C true DE2000895C (de) 1971-12-23

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