DE2000570B2 - Vorrichtung zur paarweisen Herstellung doppelwandiger Beutel - Google Patents

Vorrichtung zur paarweisen Herstellung doppelwandiger Beutel

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Alwin Beringen Egli (Schweiz)
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SIG SCHWEIZERISCHE INDUSTRIE-GESELLSCHAFT NEUHAUSEN AM RHEINFALL (SCHWEIZ)
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/08Forming three-dimensional containers from sheet material
    • B65B43/10Forming three-dimensional containers from sheet material by folding the material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur paarweisen Herstellung doppelwandig^;/ Beutel mittels eines mit Faltorganen zusammenwirkenden, schrittweise umlaufenden Dornrades, an weld :m Gruppen von je zwei parallelen Faltdornen in gleichen Abständen beidseits von durch die Dornradachse verlaufenden Linien liegen, wobei an jeder Zuschnittzuführstation je zwei Faltkasten vorgesehen sind, um die beiden Zuschnitte während eines Arbeitstaktes an die beiden Faltdorne anzulegen und zu schlauchartigen Hüllen zu formen.
Eine solche Vorrichtung ist aus der CH-PS 4 34 9d3 bekannt. Sie hat den Vorteil, daß sich eine Verdoppelung der Produktion erzielen läßt, da bei jedem ·*5 Arbeitstakt gleichzeitig zwei Beutel hergestellt werden können. Diese Vorrichtungen konnten jedoch bisher nur für die Herstellung von Beuteln mit verhältnismäßig kleiner Querschnittsfläche verwendet werden, da der Platzbedarf für zwei Faltkasten an der gleichen » Bearbeitungsstation nur ausreichte, wenn die Abmessungen der Faltkasten eine gewisse Grenze nicht überschritten. Die Größe der Faltkasten wird durch die Abmessungen der Beutelmaterialzuschnitte bestimmt, die ihrerseits von der Größe der herzustellenden Beutel abhängen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die paarweise Herstellung doppelwandiger Beutel überdurchschnittlicher Größe mittels eines Dornrades durch Schaffung einer Vorrichtung, bei welcher an jeder so BeschickuflgSStätiön zwei Faltkästen überdurchschnittlicher Größe entsprechende Zuschnitte aufnehmen können und so bewegbar sind, daß sie sich bei ihren Arbeitshüben nicht behindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an jeder Beschickungsstation die beiden die Zuschnitte an die Dorne anpressenden Faltkasten während eines Arbeitstaktes nacheinander aus der Beschickungslage in die Anpreßlage am Dorn und zurück längs eines geneigten geradlinigen oder bogenförmigen Weges bewegbar sind und die durch längliche Ausnehmungen im Faltkasten hindurchtretenden Falterplatten, Faltgabeln und Druckluftleitungen senkrecht bewegbar sind.
Auf diese Weise können die beiden Faltkasten in ihrer Beschickungslage nebeneinander liegen, während jeder Faiikasten in seiner Anpreßlage teilweise in den Raum eingreifen kann, der vom anderen Faltkasten benötigt wird. Die Produktionseinbuße durch den zeitlich gestaffelten Bearbeitungsvorgang an dieser Station ist wesentlich geringer als bei Verwendung eines Dornrades mit nur einem Faltdorn pro Beschickungsstation.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Dornrades mit je zwei parallelen Faltdornen und auf eine Bearbeitungsstation mit zwei Faltkasten;
Fig.2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Bearbeitungsstation; und die
Fig.3a bis Fig.3c verschiedene Arbeitsstellungen der beiden Faltkasten in schematischer Darstellung.
Das in F i g. 1 nur teilweise sichtbare Dornrad 1 mit je zwei parallelen Faltdornen 2a, 2b dreht sich derart schrittweise in Pfeilrichtung, daß die Faltdorne 2a, 2b jeweils an den einzelnen Bearbeitungsstationen angehalten werden, so daß die vorgesehenen Bearbeitungsoperationen vorgenommen werden können. In den Figuren ist die erste dieser Bearbeitungsstationen dargestellt, bei welcher in an sich bekannter Weise den beiden Faltkasten 3a, 3b je ein ebener Zuschnitt des Verpackungsmaterials, z. B. Papier, zugeführt wird, der dann um die Faltdorne gelegt und zu einer schlauchartigen Hülle geformt wird.
Die beiden Faltkasten 3a, 3b sind je über zwei parallele Führungshebel 4,5 gelenkig mit Lagerböcken
6 verbunden. Die Führungshebel 4 sind starr mit Armen
7 verbunden, an denen Betätigungsstangen 8 angreifen, die, z. B. von nicht dargestellten Nocken angetrieben, eine Hubbewegung gemäß dem Doppelpfeil 9 ausführen können. Bei dieser Hubbewegung werden die Faltkasten 3a, 3b aus der in Fig.2 links dargestellten Beschickungslage in die rechts dargestellte Anpreßlage bewegt, wobei die Bewegung längs des durch eine gestrichelte Linie 10 dargestellten bogenförmigen Weges erfolt.
Mit jedem der Faltkasten 3a, 3b ist ferner eine Falterplatte 11a, t\b kombiniert. Diese Platten führen annähernd gleichzeitig mit den Faltkasten eine vertikale Hubbewegung aus und dienen zum Anpressen des Zuschnittes an die Unterseite der Faltdorne 2a, 2b. Die Platten Ha1 life sind auf Stangen 12a, 12£> angeordnet, die koaxial in Stempeln 13a, \3b geführt sind die ihrerseits unabhängig von den Stangen 12a, \2b eine Hubbewegung ausführen können. Die Stempel 13a, \3b tragen an ihren oberen Enden Fahgabeln 14a, Hb, die zum Aufstellen bzw. Anlegen der Zuschnitte an die Seitenwände der Faltdorne dienen. Die Faltgabeln 14a, Hb greifen durch Ausnehmungen 17 in den Faltkasten 3a,3b hindurch.
Ferner sind Druckluftleitungen 15 vorgesehen, die in Düsen 16 münden. Die aus diesen Düsen austretenden Luftstrahlen dienen zum Aufrichten der Zuschnitte bevor die Faltgabeln 14a, 14ύ ihren Arbeitshub ausführen und die Zuschnitte ganz an die Seitenwände der Dorne 2a, 2b anlegen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wie
die Fig.3a zeigt, wird in der dargestellten Beschikkungslage jedem Faltkasten ein strichpunktiert dargestellter Zuschnitt des Verpackungsmaterials auf an sich bekannte Weise zugeführt. Nun wird zuerst der Faltkasten 3a in die in Fig.3b dargestellte Anpreßlage angehoben. Praktisch gleichzeitig fahren auch die Falterplatte 11a und die Faltgabel 14a hoch. Die Falterplatte 11a preßt den Zuschnitt an die untere Fläche des Faltdornes 2a, während die Faltgabel 14a sich weiter nach oben bewegt und den Zuschnitt an die Seitenflächen des Faltdornes 2a anlegt Sobald jedoch die Falterplatte Ua am Faltdorn 2a anliegt, bewegt sich der Faltkasten 3a wieder in seine Ausgangslage zurück. Nun wird der linke Faltkasten 3b angehoben und der beschriebene Vorgang wiederholt sich am Faltdorn 26.
Die Faltkasten könnten anstatt an Doppelhebeln 4, S auch auf andere Weise geführt sein, beispielsweise auf schrägen Gleitbahnen. In diesem Falle wurden dann die Faltkasten 3a, 3b nicht längs eines bogenförmigen Weges sondern längs eines geradlinigen schrägen Weges bewegt
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur paarweisen Herstellung doppelwandiger Beutel mittels eines mit Faltorganen zusammenwirkenden, schrittweise umlaufenden Dornrades, an welchem Gruppen von je zwei parallelen Faltdomen in gleichen Abständen beidseits von durch die Dornradachse verlaufenden Linien liegen, wobei an jeder Zuschnittzuführstation je zwei Faltkasten vorgesehen sind, um die beiden Zuschnitte während eines Arbeitstaktes an die beiden Faltdorne anzulegen und zu schlauchartigen Hüllen zu formen, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Beschickungsstation die beiden die Zuschnitte an die Dorne (2a, 2b) anpressenden '5 Faltkasten (3a, 3Zj^ während eines Arbeitstaktes nacheinander aus der Beschickungslage in die Anpreßlage am Dorn und zurück längs eines geneigten geradlinigen oder bogenförmigen Weges bewegbar sind und die durch längliche Ausnehmungen (17) ivr. Faltkasten hindurchtretenden Falterplatten(Ha, lib), Faltgabeln (14a, Hb)und Druckluftleitungen (IS) senkrecht bewegbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltkasten (3a, 3b) an parallelen Führungsgabeln (4, 5) angelenkt sind, die ihrerseits gelenkig mit Lagerböcken (6) verbunden sind.
DE2000570A 1969-02-25 1970-01-08 Vorrichtung zur paarweisen Herstellung doppelwandiger Beutel Expired DE2000570C3 (de)

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CH281969A CH503619A (de) 1969-02-25 1969-02-25 Vorrichtung zur Herstellung von Beuteln mittels eines Dornrades

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DE2000570A1 DE2000570A1 (de) 1970-09-10
DE2000570B2 true DE2000570B2 (de) 1979-11-15
DE2000570C3 DE2000570C3 (de) 1980-07-31

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ID=4242290

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DE (1) DE2000570C3 (de)
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DE2000570C3 (de) 1980-07-31
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