DE20004363U1 - Air belt device and method - Google Patents

Air belt device and method

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Description

Luftgurt-Vorrichtung
Hintergrund der Erfindung; 1. Erfindungsgebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Schutz von Insassen eines bewegbaren Körpers, z. B. eines Fahrzeugs, insbesondere während einer das Fahrzeug einschließenden Karambolage. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine Vorrichtung zum Festhalten eines Insassen nach Art eines Sitzgurtes und umfasst einen Luftgurt, der mit von einem Gasgenerator erzeugten Gas aufgeblasen wird.
2. Beschreibung des Standes der Technik
In einer Luftgurt-Vorrichtung ist zumindest ein Abschnitt des Gurtbandes der Sitzgurtvorrichtung, insbesondere der am Körper des Insassen anliegende Abschnitt, als aufblasbarer Luftgurt ausgebildet. Beim Auftreten einer einen Schutz des Insassen erfordernde Karambolage oder einer anderen Notsituation wird ein Gasgenerator aktiviert, um den Luftgurt aufzublasen. Die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung Nr. 5-85301 sowie das US-Patent Nr. 5,346,250 offenbaren ein Beispiel für eine Luftgurt-Vorrichtung, bei der das eine Ende eines Luftgurtes an einer Steckzunge befestigt ist, wobei Gasführungen in der Steckzunge und einem die Steckzunge aufnehmenden Steckschloss vorgesehen sind, so dass über diese Führungen Gas in den Luftgurt eingeführt werden kann. Das andere Ende des Luftgurtes ist über Nähte an einer Länge eines einer herkömmlichen Sitzgurteinrichtung entsprechenden Gurtbandes befestigt, und die Gurtbandlänge ist auf einem Sitzgurtstrammer aufgewickelt. Ein einem herkömmlichen Sitzgurt entsprechender, aus einem Gurtband bestehender Bauchgurt ist an der Steckzunge befestigt. Wird der Luftgurt durch Einführung von Gas aufgeblasen, verkürzt sich seine Schulterlänge und ruft in dem Schultergurt eine Zugkraft hervor.
Zusammenfassung der Erfindung
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung liegt in der Schaffung einer Luftgurt-Vorrichtung, in der ein Teil der im Schultergurt hervorgerufenen Zugkraft auf den Bauchgurt übertragen wird, wobei sowohl auf den Schultergurt als auch auf den Bauchgurt eine ausreichende Zugkraft ausgeübt wird, um den Insassen zu schützen und festzuhalten.
Eine Luftgurt-Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst: Einen Luftgurt mit einer Hülle, in die Gas eingeleitet wird, und mit einer Länge eines die Hülle abdeckenden Maschengurtbandes; eine Steckzunge mit einer Öffnung zur Durchführung des Maschengurtbandes des Luftgurtes; ein Schloss zur Aufnahme der Steckzunge; ein schulterseitiger Gurtstrammer zum Aufrollen des schulterseitigen Endabschnittes des Maschengurtbandes; ein bauchseitiger Gurtstrammer zum Aufrollen eines bauchseitigen Endabschnittes des Maschengurtbändes; eine im Schloss vorgesehene Durchführung für Gas; eine Gas aufnehmende Einrichtung, die in der Steckzunge angeordnet, mit der Hülle verbunden und so angeordnet ist, dass sie in die Gasführung eingreift, wenn die Steckzunge in das Schloss gesteckt ist, wobei im Bereich der in der Steckzunge vorgesehenen Durchführung in einem Seitenrand des Maschengurtbändes ein Schlitz gebildet ist, in dem die Gas aufnehmende Einrichtung angeordnet ist. Dabei ist es zweckmäßig, wenn sich der Schlitz von der Steckzunge weg sowohl in den schulterseitigen als auch in den bauchseitigen Bereich des Maschengurtbändes hineinerstreckt.
In der Luftgurt-Vorrichtung wird der Schultergurt um die Vorderseite des Oberkörpers eines Insassen gezogen, indem die Steckzunge in das Schloss eingeführt wird. Wird das Fahrzeug in einen Notfall wie z. B. eine Karambolage verwickelt, wird Gas von der Gasführung in dem Schloss über die Gas empfangende Einrichtung in die Hülle geleitet, um diese aufzublasen und im Schultergurt eine Zugkraft hervorzurufen. Der Bauchgurt wird in Richtung des
Schultergurtes gezogen, um auch im Bauchgurt eine Zugkraft zu erzeugen. In der Länge des Maschengurtbandes des Luftgurtes ist ein Schlitz gebildet. Da die Gas aufnehmende Einrichtung in dem Schlitz angeordnet ist, bewegt sich der Bauchgurt, wenn er durch die im Schultergurt erzeugte Zugkraft gespannt wird, glatt und ungehindert durch die in der Steckzunge vorgesehene Durchführung in Richtung auf den Schultergurt. Die Gas aufnehmende Einrichtung kann durch einen an der Steckzunge zu befestigenden rohrförmigen Gasstutzen gebildet sein. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Hülle an das rückwärtige Ende des rohrförmigen Gasstutzens angeschlossen ist.
Gemäß der Erfindung kann die Luftgurt-Vorrichtung ferner einen Rückhalter oder Stopper aufweisen, um das Maschengurtband des Luftgurtes an der Steckzunge zu arretieren. Dieser Rückhalter kann neben der Durchführung in der Steckzunge angeordnet sein und kann dann aufgehoben werden, wenn eine einen vorgegebenen Wert übersteigende Kraft auf das Maschengurtband des Luftgurtes ausgeübt wird, wodurch dann das Maschengurtband frei durch die in der Steckzunge vorgesehene Durchführung hindurchlaufen kann.
Erfindungsgemäß kann die Innenfläche des Maschengurtbandes mit der Hülle verklebt sein. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Verklebung dann reißt, wenn die Hülle aufgeblasen wird. 25
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Figur 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Luftgurt-Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. 30
Figur 2a zeigt in schematischer Darstellung die Verbindung zwischen dem Luftgurt und der in Figur 1 dargestellten Steckzunge.
Figur 2b zeigt in schematischer Darstellung einen Gasstutzen und eine aufblasbare Hülle für die Luftgurt-Vorrichtung gemäß Figur 1.
Figur 3a zeigt in schematischer Darstellung die Verbindung zwischen dem Luftgurt und der in Figur 2a dargestellten Steckzunge in aufgeblasenem Zustand.
Figur 3b zeigt in schematischer Darstellung den Gasstutzen und die in Figur 2a dargestellte aufblasbare Hülle in aufgeblasenem Zustand.
Figur 4a zeigt in perspektivischer Darstellung einen Stopper.
Figur 4b zeigt in perspektivischer Darstellung den Stopper gemäß Figur 4a in zerlegter Form.
Figur 5 zeigt in teilweise weggeschnittener schematischer Darstellung die die aufblasbare Hülle mit dem Maschengurtband des Luftgurtes verbindende Bindemittelschicht.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen eine erfindungsgemäße Ausführungsform beschrieben. Figur 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Luftgurt-Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung; Figur 2a zeigt eine Draufsicht auf den Verbindungsabschnitt zwischen einem Luftgurt und einer Steckzunge; Figur 2b ist eine perspektivische Darstellung einer Hülle und eines Gasstutzens im Verbindungsbereich; Figuren 3a und 3b sind perspektivische Darstellungen der gleichen Abschnitte wie in den Figuren 2a und 2b aber in aufgeblasenem Zustand; Figuren 4a und 4b sind perspektivische Darstellungen eines Rückhalters; und Figur 5 zeigt in perspektivischer Darstellung die innere Struktur des Luftgurtes.
Gemäß Figur 1 umfasst der Luftgurt 1 ein Maschengurtband 7 einschließlich eines Schultergurtes 2 und eines Bauchgurtes 3, ein an einem Fahrzeugkörper (z. B. auf dem Boden eines Fahrzeugs) angeordnetes Schloss 4, eine in das Schloss 4 einführbare und
hier während der Gurtanlage verriegelte Steckzunge 5 und einen Schulterhalter 6 zur Führung des Schultergurtes 2.
Der Schultergurt 2 und der Bauchgurt 3 sind einteilig durch das Maschengurtband 7 gebildet. Der Schultergurt 2 ist vorzugsweise an einem Sitzgurtstranuner 12 befestigt, der eine Notverriegelung aufweist. Dieser Stranunertyp wird üblicherweise bezeichnet als "Emergency Locking Retractor" bzw. "ELR". Der Strammer kann am Fahrzeugkörper befestigt sein. Der Schultergurt 2 ist in dem Strammer 12 aufgerollt, nachdem er gleitend durch den Schulterhalter 6 hindurchgeführt wurde. Der Schultergurt 2 wird über die Vorderseite des Oberkörpers eines Insassen gezogen. Der Bauchgurt 3 wird um die Vorderseite der Hüfte des Insassen gezogen und wird aufgerollt in einem ELR-Typ Sitzgurtstrammer 13, der am Fahrzeugkörper befestigt ist.
Der Luftgurt kann ferner eine in dem Maschengurtband 7 angeordnete Hülle 8 sowie einen Gasstutzen 9 umfassen, der an die Hülle
8 angeschlossen und an der Steckzunge 5 befestigt ist. Eine Aufblaseinrichtung 10 ist an das Schloss 4 angeschlossen, um Hochdruckgas zu erzeugen, wenn sie in einer Notsituation wie z. B. einer Fahrzeugkarambolage betätigt wird. Eine nicht näher dargestellte Messeinrichtung detektiert das Auftreten einer Notsituation, um die Aufblaseinrichtung 10 zu aktivieren. In dem Schloss 4 ist eine zylindrisch geformte Gasdurchführung 11 vorgesehen, um das von der Aufblaseinrichtung 10 erzeugte Gas dem Gasstutzen
9 zuzuführen. Wenn die Steckzunge 5 in das Schloss 4 gesteckt wird, greift das vordere Ende des Gasstutzens 9 in die mit ihr fluchtende Gasführung 11 ein.
In der Steckzunge 5 ist eine Durchführung 15 vorgesehen. Das Maschengurtband ist durch die Durchführung 15 hindurchgeführt. Die Steckzunge 5 kann ferner einen Stopper (oder einen Rückhalter) 16 aufweisen, um ein Durchlaufen des Maschengurtbandes in Längsrichtung durch die Durchführung 15 hindurch zu verhindern. Der Stopper 16 kann aus zwei Hälften 17, 18 bestehen, wie es als Beispiel in Figur 4 dargestellt ist. Die erste Hälfte 17 weist
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einen Zapfen 17a und die zweite Hälfte 18 ein Zapfloch 18a auf. Die Hälften 17, 18 sind auf sich gegenüberliegenden Seiten der Steckzunge 5 angeordnet. Der Zapfen 17a ist fest in das Zapfloch 18a eingesteckt, so dass die beiden Hälften 17, 18 miteinander verbunden sind und zwischen sich das Maschengurtband 7 des Luftgurtes einklemmen und dadurch das Maschengurtband 7 an einem freien Durchlauf durch die Durchführung 15 hindern. Wird die Hülle 8 aufgeblasen, wird im Schultergurt 2 eine Zugkraft erzeugt. Übersteigt diese Zugkraft einen vorgegebenen Wert, trennen sich die Stopper-Hälften 17, 18 voneinander und erlauben somit einen freien Durchlauf des Luftgurtes durch die Durchführung 15.
Entlang einem Seitenrand des Luftgurtes verläuft zwischen dem Schultergurt 2 und dem Bauchgurt 3 durch die Durchführung 15 hindurch ein Schlitz 20. Der Schlitz 20 erstreckt sich von der Steckzunge 5 in Richtung des Schultergurtes 2 über etwa 20 bis 50 mm und von der Steckzunge 5 in Richtung des Bauchgurtes 3 über etwa 50 bis 100 mm. Beide Enden des Schlitzes 20 sind sieher vernäht, so dass das Maschengurtband 7 den Schlitz 20 abschließt und dadurch ein Aufspreizen oder eine Verlängerung des Schlitzes in Längsrichtung verhindert.
Gemäß Figur 2 ragt der Gasstutzen 9 durch den Schlitz 20 hindurch. Der Gasstutzen 9 kann aus einer etwa in S-Form gebogenen Leitung geformt und über eine einteilig mit dem Gasstutzen 9 ausgebildeten Stütze 19 an der Steckzunge 5 befestigt sein. Der Gasstutzen 9 kann an der Steckzunge 5z. B. durch eine durch eine Bohrung 21 geführte Nietung befestigt sein. Das rückseitige Ende des Gasstutzens 9 ist in das Ende der Hülle 8 eingeführt, die über ein Spannband 22 hermetisch und sicher mit dem Gasstutzen 9 verbunden sein kann.
Die Hülle 8 besteht aus einem gegenüber Gas undurchlässigen oder kaum durchlässigen Material (z. B. kunststoffgetränktes Gewebe) in einer länglichen Form. Die Hülle kann in einen dünnen Gurt gefaltet sein. Die Hülle 8 ist zweimal in gegenüber der Längs-
richtung des Schultergurtes 2 orthogonaler Richtung gefaltet, um einen zusätzlichen oder überlappenden Abschnitt 25 zu bilden,
wie in Figur 2b dargestellt. Die auf einen Verbindungsabschnitt zwischen der Hülle 8 und dem Gasstutzen 9 ausgeübte Belastung
wird durch Bildung des Überlappungsbereiches 25 verringert. Der Überlappungsbereich 25 entfaltet sich, um eine Streckung der
Hülle zu ermöglichen, wenn die Hülle 8 gemäß Figur 3b aufgeblasen wird.
Das den gefalteten Hüllengurt 8 abdeckende Maschengurtband 7
umfasst einen flachen, hohlen Gurt. Das Maschengurtband 7 besteht
aus einem Gestrick, das in Längsrichtung begrenzte Elastizität aber größere Biegsamkeit aufweist und entlang seiner Breite oder in radialer Richtung gedehnt werden kann.
Die Innenseite der Länge des Maschengurtbandes 7 kann gemäß Figur 5 über eine Bindemittelschicht 2 3 mit der Hülle 8 verklebt
sein. Die Bindemittelschicht 2 3 besteht vorzugsweise aus einem
geeigneten Kleber oder Bindemittel. Alternativ können die Länge 0 des Maschengurtbandes 7 und die Hülle 8 über Schmelzung miteinander verbunden sein. Die Innenfläche des Maschengurtbandes 7
ist mit der Hülle 8 so verbunden, dass zwischen ihnen keine Relativverschiebung möglich ist. Aufgrund der Verbindung zwischen der Hülle 8 und dem Schultergurt 2 ist Letzterer leicht handhabbar. Die Verbindung der Innenfläche der Länge des Maschengurtbandes
7 und der Hülle 8 wird bei deren Befüllung z. B. durch
Abreißen gelöst. Die Trennung der Hülle von dem Maschengurtband 7 ermöglicht ein Aufblasen der Hülle ohne Behinderung durch das Maschengurtband 7.
Der gemäß vorstehender Beschreibung ausgebildete Luftgurt dient zum Schutz eines Fahrzeuginsassen, wenn die Steckzunge 5 in dem Schloss 4 verriegelt ist. Wird die Aufblaseinrichtung 10 nicht
aktiviert, hält der Luftgurt 1 einen Insassen in gleicher Weise in dem Sitz wie eine übliche Sitzgurteinrichtung. Bei nicht aufgeblasener Hülle 8 ist der Schultergurt 2 flach.
Ist die Steckzunge 5 in das Schloss 4 eingeführt, und wird die Aufblaseinrichtung 10 (z. B. aufgrund einer Fahrzeugkarambolage) aktiviert, wird Gas über die Gasführung 11 durch den Gasstutzen 9 in die Hülle 8 geleitet. Durch die Befüllung der Hülle dehnt sich der Schultergurt 2 radial in eine dicke zylindrische Form aus. Ein Ende des Schultergurtes 2 rollt sich in den ELR 12 auf und verhindert dadurch ein Abrollen sowie eine Längung des Schultergurtes während der Karambolage. Dadurch wird aufgrund der radialen Ausdehnung des Schultergurtes 2 die Länge des den Schultergurt 2 bildenden Maschengurtbandes 7 verringert, und in dem Schultergurt 2 wird eine einen vorgegebenen Wert übersteigende Zugkraft hervorgerufen. Diese überschüssige, das Maschengurtband beaufschlagende Zugkraft führt zu einer Aufhebung des Stoppers 16 und ermöglicht eine Bewegung des Bauchgurtes 3 durch die Durchführung 15 hindurch in Richtung des Schultergurtes 2. Die Anordnung des Gasstutzens 9 innerhalb des Schlitzes 2 0 ermöglicht dem Bauchgurt 3 eine glatte Bewegung in Richtung des Schultergurtes 2, ohne hierbei durch den Gasstutzen 9 gehindert zu werden. Die in dem Schultergurt 2 erzeugte Zugkraft wird dabei auf den Bauchgurt 3 übertragen, so dass der Luftgurt 1 insgesamt gespannt wird, um sich fest an einem Insassen anzulegen und diesen fest in dem Sitz zu halten.
Die Hülle 8, der Gasstutzen 9 und/oder das Schloss 4 können (nicht dargestellte) Entlüftungsöffnungen zur Entlüftung des Gases in der Hülle 8 aufweisen. Wenn sich der Oberkörper des Insassen über den aufgeblasenen Schultergurt 2 lehnt, kann das Gas nach und nach aus der Hülle durch die Entlüftungsöffnungen ausströmen, so dass der auf den Insassen ausgeübte Aufprall absorbiert wird.
Wird gemäß vorstehender Beschreibung der Luftgurt gemäß der vorliegenden Erfindung aufgeblasen, wird die im Schultergurt hervorgerufene Zugkraft auch auf den Bauchgurt übertragen, so dass sowohl der Schultergurt als auch der Bauchgurt fest am Insassen anliegen.
Die in den Zeichnungen verwendeten Bezugszeichen und eine kurze Angabe der damit gekennzeichneten Komponenten sind nachfolgend aufgeführt:
5
1. Luftgurt
2. Schultergurt
3. Bauchgurt
4. Schloss
5. Steckzunge
6. Schultergurthalter
7. Maschengurtband
8. aufblasbare Hülle
9. Gasstutzen
10. Befülleinrichtung
11. Gaseinblasvorrichtung
12. Schultergurtstrammer (ELR)
13. Bauchgurtstrammer (ELR)
15. Maschengurtband-Durchführung in der Steckzunge
16. Stopper (bzw. Rückhalter)
17. eine Stopperhälfte 17a. Zapfen
18. die andere Stopperhälfte 18a. Zapfloch
19. Stütze
20. Schlitz
21. Befestigungsbohrung
22. Spannband
23. Bindemittelschicht
25. Überlappungsbereich der Hülle

Claims (6)

1. Luftgurt-Vorrichtung mit
- einem Maschengurtband (7), das eine mit Druckgas befüllbare Hülle (8) umschließt;
- einer Steckzunge (5) mit einer Durchführung (15) für das Gurtband (7), das auf der einen Seite der Durchführung einen Schulterabschnitt (2) und auf der anderen Seite der Durchführung einen Bauchabschnitt (3) bildet;
- einem Steckschloss (4) zur verriegelnden Aufnahme der Steckzunge (5);
- einem ersten Gurtstrammer (12) zum Aufrollen eines ersten, den Schulterabschnitt (2) bildenden Endes des Gurtbandes (7);
- einem zweiten Gurtstrammer (13) zum Aufrollen eines zweiten, den Bauchabschnitt (3) bildenden Endes des Gurtbandes (7);
- einem Druckgas-Kanal in dem Steckschloss (4); und
- einem Gasstutzen (9), der an der Steckzunge (5) befestigt, an die Hülle (8) angeschlossen und so positioniert ist, dass er in den Druckgas-Kanal eingreift, wenn die Steckzunge (5) in das Steckschloss (4) eingeschoben ist;
wobei im Bereich der in der Steckzunge (5) vorgesehenen Durchführung (15) in einem Seitenrand des Maschengurtbandes (7) ein Schlitz (20) gebildet ist, in dem der Gasstutzen (9) angeordnet ist.
2. Luftgurt-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasstutzen (9) eine S-förmige Leitung umfasst.
3. Luftgurt-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (8) in Längsrichtung des Gurtbandes (7) gefaltet ist (25).
4. Luftgurt-Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen das Gurtband (7) an der Durchführung (15) der Steckzunge (5) stoppenden Stopper (16), der das Gurtband (7) freigibt, wenn auf das Gurtband eine einen vorgegebenen Wert übersteigende Zugkraft ausgeübt wird und dadurch einen freien Durchzug des Gurtbandes (7) durch die Durchführung (15) ermöglicht.
5. Luftgurt-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schlitz (20) von der Steckzunge (5) weg sowohl in den Schulterabschnitt (2) als auch in den Bauchabschnitt (3) des Gurtbandes (7) hineinerstreckt.
6. Luftgurt-Vorrichtung nach Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des Gurtbandes (7) mit der Hülle (8) verklebt ist, wobei die Verklebung (23) eine solche Festigkeit aufweist, dass sie bei aufgeblasener Hülle (8) abreißt.
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