DE199820C - - Google Patents
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- DE199820C DE199820C DENDAT199820D DE199820DA DE199820C DE 199820 C DE199820 C DE 199820C DE NDAT199820 D DENDAT199820 D DE NDAT199820D DE 199820D A DE199820D A DE 199820DA DE 199820 C DE199820 C DE 199820C
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- grinding
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/282—Shape or inner surface of mill-housings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
ig ti» .V. -: f » ■. ι, j
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■;- Μι 199820'-'
KLASSE 50c. GRUPPE
JOSEPH BREY in CÖLN.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schleudermühle mit stufenweise angeordneten
Mahlbahnen und festen, durchbrochenen Wurfringen, bei welcher gemäß der Erfindung
die durchbrochenen Wurfringe in die radial verlaufenden Übergänge von einer Mahlbahn
zur anderen eingefügt sind. Auf diese Weise wird das Mahlgut sowohl auf seinem Wege
in achsialer Richtung wie auf seinem Wege ίο in radialer Richtung einem Zerkleinerungsvorgang unterworfen.
Da außerdem bei dieser Arbeitsweise das Mahlgut abwechselnd nur kurze Wege in
achsialer und radialer Richtung durchläuft, wird weder das schon genügend feine Mahlgut
unnötig lange in der Maschine zurückgehalten , noch werden ungünstig starke Schleuderwirkungen auf dasselbe ausgeübt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der ao Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Achsialschnitt durch die Mühle, Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie I-II,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie III-IV und Fig. 4 ein Schnitt nach Linie V-VI der Fig. i.
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie III-IV und Fig. 4 ein Schnitt nach Linie V-VI der Fig. i.
Das Mahlgut -gelangt durch den Einschüttrumpf / in die Schutzkammer in.
Auf der Welle α sitzen die Schlagnasen e', e2 und f. Zwischen je zwei Stufen des Gehäuses
sind feststehende Rostwurfringe u und w vorgesehen. Da die Schläger/ öfters
ausgewechselt werden müssen, so werden sie mit T- Stücken g abnehmbar an der Scheibe c
befestigt.
Die die Rostwurfringe u und w (Fig. 3
und 4) bildenden Körper können in verschiedener Form ausgeführt werden, und
zwar erhalten sie entweder an den Seiten Anschlagflächen y und \ (Fig. 3 und 4 links),
oder sie werden einfach trapezförmig ausgeführt (Fig. 3 und 4 rechts). In beiden Fällen
erhalten sie in der Mitte eine Auskehlung. Die letzte Mahlkammer bildet ein Siebblech x,
durch welches das Gut in den Mehlrumpf gelangt. Aus dem Mehlrumpf führt ein Kanal nach der Welle a. Die Scheibe c ist
mit Ventilatorflügeln k besetzt.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Das Mahlgut gelangt aus dem Einschüttrumpf
/ zunächst in die Kammer m. Durch den Druck des nachströmenden Mahlgutes
wird das bearbeitete Gut an den Wänden des Gehäuses entlang nach rechts verschoben
und durch den Schlitz ρ in radialer Richtung
in die nächste Mahlkammer t hineingeschleudert. Der Schlitz ρ kann mittels der Schrauben
q eingestellt werden. In der Kammer t wird das Gut von den Schlägern e1 ergriffen,
in achsialer Richtung weitergeführt und alsdann radial durch den Rostwurfring in die
Kammer ν geschleudert. Hier fassen es die Schläger e2 und schleudern es durch den
Wurfring w gegen die Schläger f, welche es durch den Siebrost χ in den Mehlrumpf
befördern. Beim Durchgang des Gutes durch die Wurfringe wird zwischen den Ringen
und den Schlägern eine abscherende Wirkung auf das Gut ausgeübt, welche nament-
lieh bei der Feinvermahlung zäher Stoffe von großem Einfluß ist. Die Anzahl der
Stufen ist natürlich nicht auf die hier dargestellte festzulegen, sondern muß je nach
dem Grad der gewünschten Feinheit verschieden sein.
Bei Schleudermühlen zeigt sich die störende
Erscheinung, daß die Luft im Innern des
. Gehäuses heftig nach außen, also in den
ίο Mehlrumpf gedrängt wird. Man mußte bisher
die gepreßte Luft durch Schläuche in eine Staubfilterkammer führen. . Man vermeidet
diesen Ubelstand, indem man die Luft durch die Flügel k aus dem Mehlrumpf absaugt
und aufs neue in das Gehäuse einführt, wie die Pfeile andeuten.
Dadurch wird der im Mehlrumpf entstehende Überdruck aufgehoben, und die Anordnung
einer Staubfilterkammer erübrigt sich.
T-. A
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schleudermühle mit stufenweise angeordneten Mahlbahnen und festen, durchbrochenen Wurfringen, dadurch gekennzeichnet, daß die durchbrochenen Wurfringe in die radial verlaufenden Übergänge von einer Mahlbahn zur anderen derart eingefügt sind, daß das Mahlgut sowohl auf seinem Wege in achsialer Richtung wie auf seinem Wege in radialer Richtung zur Schleudermühle dem Zerkleinerungsvorgang unterworfen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199820C true DE199820C (de) |
Family
ID=462506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199820D Active DE199820C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199820C (de) |
-
0
- DE DENDAT199820D patent/DE199820C/de active Active
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