DE199820C - - Google Patents

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DE199820C
DE199820C DENDAT199820D DE199820DA DE199820C DE 199820 C DE199820 C DE 199820C DE NDAT199820 D DENDAT199820 D DE NDAT199820D DE 199820D A DE199820D A DE 199820DA DE 199820 C DE199820 C DE 199820C
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Germany
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rings
grinding
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flour
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/282Shape or inner surface of mill-housings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

ig ti» .V. -: f » ■. ι, j
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■;- Μι 199820'-' KLASSE 50c. GRUPPE
JOSEPH BREY in CÖLN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schleudermühle mit stufenweise angeordneten Mahlbahnen und festen, durchbrochenen Wurfringen, bei welcher gemäß der Erfindung die durchbrochenen Wurfringe in die radial verlaufenden Übergänge von einer Mahlbahn zur anderen eingefügt sind. Auf diese Weise wird das Mahlgut sowohl auf seinem Wege in achsialer Richtung wie auf seinem Wege ίο in radialer Richtung einem Zerkleinerungsvorgang unterworfen.
Da außerdem bei dieser Arbeitsweise das Mahlgut abwechselnd nur kurze Wege in achsialer und radialer Richtung durchläuft, wird weder das schon genügend feine Mahlgut unnötig lange in der Maschine zurückgehalten , noch werden ungünstig starke Schleuderwirkungen auf dasselbe ausgeübt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der ao Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Achsialschnitt durch die Mühle, Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie I-II,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie III-IV und Fig. 4 ein Schnitt nach Linie V-VI der Fig. i.
Das Mahlgut -gelangt durch den Einschüttrumpf / in die Schutzkammer in.
Auf der Welle α sitzen die Schlagnasen e', e2 und f. Zwischen je zwei Stufen des Gehäuses sind feststehende Rostwurfringe u und w vorgesehen. Da die Schläger/ öfters ausgewechselt werden müssen, so werden sie mit T- Stücken g abnehmbar an der Scheibe c befestigt.
Die die Rostwurfringe u und w (Fig. 3 und 4) bildenden Körper können in verschiedener Form ausgeführt werden, und zwar erhalten sie entweder an den Seiten Anschlagflächen y und \ (Fig. 3 und 4 links), oder sie werden einfach trapezförmig ausgeführt (Fig. 3 und 4 rechts). In beiden Fällen erhalten sie in der Mitte eine Auskehlung. Die letzte Mahlkammer bildet ein Siebblech x, durch welches das Gut in den Mehlrumpf gelangt. Aus dem Mehlrumpf führt ein Kanal nach der Welle a. Die Scheibe c ist mit Ventilatorflügeln k besetzt.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Das Mahlgut gelangt aus dem Einschüttrumpf / zunächst in die Kammer m. Durch den Druck des nachströmenden Mahlgutes wird das bearbeitete Gut an den Wänden des Gehäuses entlang nach rechts verschoben und durch den Schlitz ρ in radialer Richtung in die nächste Mahlkammer t hineingeschleudert. Der Schlitz ρ kann mittels der Schrauben q eingestellt werden. In der Kammer t wird das Gut von den Schlägern e1 ergriffen, in achsialer Richtung weitergeführt und alsdann radial durch den Rostwurfring in die Kammer ν geschleudert. Hier fassen es die Schläger e2 und schleudern es durch den Wurfring w gegen die Schläger f, welche es durch den Siebrost χ in den Mehlrumpf befördern. Beim Durchgang des Gutes durch die Wurfringe wird zwischen den Ringen und den Schlägern eine abscherende Wirkung auf das Gut ausgeübt, welche nament-
lieh bei der Feinvermahlung zäher Stoffe von großem Einfluß ist. Die Anzahl der Stufen ist natürlich nicht auf die hier dargestellte festzulegen, sondern muß je nach dem Grad der gewünschten Feinheit verschieden sein.
Bei Schleudermühlen zeigt sich die störende
Erscheinung, daß die Luft im Innern des
. Gehäuses heftig nach außen, also in den
ίο Mehlrumpf gedrängt wird. Man mußte bisher die gepreßte Luft durch Schläuche in eine Staubfilterkammer führen. . Man vermeidet diesen Ubelstand, indem man die Luft durch die Flügel k aus dem Mehlrumpf absaugt und aufs neue in das Gehäuse einführt, wie die Pfeile andeuten.
Dadurch wird der im Mehlrumpf entstehende Überdruck aufgehoben, und die Anordnung einer Staubfilterkammer erübrigt sich.
T-. A

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schleudermühle mit stufenweise angeordneten Mahlbahnen und festen, durchbrochenen Wurfringen, dadurch gekennzeichnet, daß die durchbrochenen Wurfringe in die radial verlaufenden Übergänge von einer Mahlbahn zur anderen derart eingefügt sind, daß das Mahlgut sowohl auf seinem Wege in achsialer Richtung wie auf seinem Wege in radialer Richtung zur Schleudermühle dem Zerkleinerungsvorgang unterworfen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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