DE199731C - - Google Patents

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DE199731C
DE199731C DE1907199731D DE199731DA DE199731C DE 199731 C DE199731 C DE 199731C DE 1907199731 D DE1907199731 D DE 1907199731D DE 199731D A DE199731D A DE 199731DA DE 199731 C DE199731 C DE 199731C
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Germany
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hollow
distribution pipe
shares
liquid
beets
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Expired - Lifetime
Application number
DE1907199731D
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English (en)
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Publication of DE199731C publication Critical patent/DE199731C/de
Application filed filed Critical
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/02Special arrangements for delivering the liquid directly into the soil
    • A01C23/021Sludge injectors, i.e. liquid manure injectors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 199731 KLASSE 45 b. GRUPPE
HEINRICH SCHNELL in CÖLN.
Vorrichtung zur nassen Düngung von Rüben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1907 ab.
Es sind Vorrichtungen zur nassen Düngung von Rüben u. dgl. bekannt, bei denen hohle Schare zum Ziehen der Furchen und zur Ableitung der Düngflüssigkeit dienen. Ferner ist es bekannt, ein quer verlaufendes Verteilungsrohr mit dem die Flüssigkeit aufnehmenden Behälter zu verbinden und an dem Verteilungsrohr eine Reihe von Ablaufrohren anzuordnen, denen die Flüssigkeit durch das
ίο Verteilungsrohr zugeführt wird, die dieselbe strahlenförmig abgeben.
Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß hier an dem Flüssigkeitsbehälter das die Schare tragende Verteilungsrohr beweglich aufgehängt ist und durch eine Handhabe gesteuert werden kann. Infolgedessen wird eine genaue Führung der hohlen Schare in den Zwischenräumen der einzelnen Rübenreihen ermöglicht und das Bespritzen der Pflanzen mit Flüssigkeit verhindert.
Zweckmäßig wird das die hohlen Schare tragende Verteilungsrohr an einer Spiralfeder aufgehängt, die an einer auf einer Schiene
laufenden Rolle befestigt ist, um die Übertragung der Stöße und Erschütterungen des Fahrzeuges auf das Verteilungsrohr zu vermeiden. Ferner geht das Abflußrohr zweckmäßig vom Flüssigkeitsbehälter ungefähr über der Radachse aus, um auch hierdurch die Stöße des Fahrzeuges möglichst unschädlich zu machen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zum nassen Düngen von Rüben in Fig. 1 von der Seite gesehen teils in Ansicht, teils im Schnitt und in Fig. 2 von rückwärts gesehen in Ansicht dargestellt. Die Fig. 3 zeigt ein abgeändertes Ausführungsbeispiel in Seitenansicht und Fig. 4 dasselbe in Rückansicht.
Auf einem zweckmäßig mit zwei Laufrädern α versehenen Wagengestell b ist ein Behälter c gelagert, der vorteilhaft einen kreisförmigen Querschnitt besitzt (Fig. 1 und 2) und der mit einer Einlaßöffnung d ausgestattet ist, die durch einen beliebig ausgebildeten, in der Zeichnung nicht dargestellten Verschluß abgeschlossen werden kann. Das Wagengestell trägt eine Deichsel e. Das Ablauf rohr f des Behälters ist an seiner Unterseite angeordnet und nahe der vorderen bzw. hinteren Stirnwand mit nach oben gekrümmten Enden angeschlossen. Die Schenkel des Rohres neigen sich nach der Mitte zu, woselbst der Schlauch g durch einen Rohrstutzen h mit dem Ablaufrohr f verbunden ist. Das andere Ende des Schlauches g mündet in das Querrohr i, das die hohlen, spitz auslaufenden Schare k trägt, die dazu dienen, zwischen den einzelnen in Reihen gepflanzten Rüben Furchen zu ziehen und gleichzeitig die Düngflüssigkeit aus dem Rohre i in die Furchen abzuleiten. Das Querrohr i ist mit einem Arm m versehen, dessen freies Ende an einer am Wagenuntergestell befestigten senkrechten Strebe η kreuzgelenkartig aufgehängt ist. Das Rohr i kann sich also um den Aufhängepunkt seines Armes m in jeder beliebigen Richtung drehen, und seine Stellung beim Düngen wird mit Hilfe des abnehmbaren Handgriffes ο geregelt. Eine Spiralfeder ρ verbindet das Querrohr i mit
einer auf einer Laufschiene q geführten Laufrolle r, um bei durch Stöße und Erschütterungen hervorgerufenen seitlichen Verschiebungen des Querrohres diesem die nötige Führung zu geben. Dabei ist die Laufbahn der Schiene nach der Mitte zu geneigt, so daß die Laufrolle das Bestreben hat, das Rohr stets wieder in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückzuführen. Die Verbindung zwischen der Feder ρ und der Laufrolle ist so gewählt, daß der Angriffspunkt an der Rolle verstellbar ist, um die Höhenlage des Rohres i regeln zu können. Zu diesem Zweck ist auf der Achse der Laufrolle eine Gelenkstange s mit ihrer Gabel s1 drehbar befestigt. Auch das untere Ende der Gelenkstange s ist als Gabel s2 ausgebildet und dient zur Aufnahme eines Flacheisens t, das in verschiedenen Höhen mit Durchstecköffnungen ?' versehen ist und an dessen unterem Ende die Feder ρ angreift. Auch die Gabel s2 besitzt Durchstecköffnungen, und mit Hilfe eines Bolzens wird das Flacheisen t in verschiedenen Höhenlagen in der Gabel s2 befestigt und dadurch der Abstand des die Schare k tragenden Rohres i vom Boden geregelt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist der Behälter c an der hinteren Stirnwand mit einem Abflußrohr u ausgestattet. Um den Abfluß der Düngflüssigkeit aus dem Behälter in verschiedenen Stellungen des Wagens zu ermöglichen, ist noch ein Überlaufrohr ν vorgesehen, dessen eines Ende an der vorderen Stirnwand mit dem Behälter c und dessen anderes Ende mit dem Abflußrohr u verbunden ist und das unter dem Wagengestell schräg verläuft. Das Abflußrohr μ mündet in ein Querrohr n>, das parallel zum Querrohr i über diesem angeordnet ist. Beide Rohre sind durch in der Längsrichtung verstellbare bewegliche Rohre χ nach Art der Saatleitungsrohre der Drillmaschinen miteinander verbunden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur nassen Düngung von Rüben u. dgl., bei der von einem Verteilungsrohr getragene hohle Schare zum - Ziehen der Furchen und zur Ableitung der Düngflüssigkeit dienen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Flüssigkeitsbehälter das die hohlen Schare tragende Verteilungsrohr beweglich aufgehängt ist und durch eine Handhabe gesteuert werden kann, zum Zweck, eine genaue Führung der Schare in den Zwischenräumen der Rübenreihen zu ermöglichen und so das Bespritzen der Pflanzen mit Flüssigkeit zu verhindern.
2. Ausführungsform der Vorrichtung zur nassen Düngung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die hohlen Schare tragende Verteilungsrohr an einer Spiralfeder aufgehängt ist, die an einer auf einer Schiene laufenden Rolle angreift, wobei das Abflußrohr vom Flüssigkeitsbehälter ungefähr über der Radachse ausgeht, um eine Übertragung der Stöße des Wagens auf das Verteilungsrohr und die hohlen Schare zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907199731D 1907-07-05 1907-07-05 Expired - Lifetime DE199731C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT37336D AT37336B (de) 1907-07-05 1908-08-29 Vorrichtung zur nassen Düngung von Rüben.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE199731C true DE199731C (de)

Family

ID=462422

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907199731D Expired - Lifetime DE199731C (de) 1907-07-05 1907-07-05

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