DE199720C - - Google Patents
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Classifications
-
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- B22D7/00—Casting ingots, e.g. from ferrous metals
- B22D7/06—Ingot moulds or their manufacture
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
&'wutepiak bcv ScwvwvyXw/na
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Blockformen für den Guß von Stahlblöcken bestehen bis jetzt meist aus Gußeisen,
und zwar aus dem teuren phosphorfreien Hämatiteisen. Trotz der größten
Aufmerksamkeit bei der Herstellung der Blockformen kommt es vor>
daß sich in den Wänden Hohlräume befinden, welche dann beim Gebrauche große Unannehmlichkeiten
und selbst schwere Unfälle hervorrufen können. Nach einer bestimmten Anzahl von
Güssen fangen die gußeisernen Blockformen infolge der ungleichen Beanspruchung durch
die Wärme, von innen ausgehend, an zu reißen, worauf sie '. dann bald unbrauchbar
werden und durch neue' ersetzt werden müssen. Die unbrauchbar gewordene Blockform
hat dann aber nur noch Schrottwert. Im allgemeinen muß eine gußeiserne Blockform
aus Festigkeitsgründen so große Wandstärken erhalten, daß ihr Gewicht ungefähr
gleich dem des Blockes ist, welcher darin gegossen wird. Infolge der großen Wandstärke
erstarrt der eingegossene Stahl sehr rasch an den Wänden und läßt dann die sich beim Gießen bildenden Gase nicht mehr entweichen,
was auf die Dichtigkeit des Blockes von großem Einfluß ist. Es ist bekannt, daß dichtere Blöcke in Blockformen mit geringer
Wandstärke leichter erzielt werden als in solchen mit großer Wandstärke. Die lästigen Eigenschaften der gußeisernen Blockformen
nimmt man als notwendiges Übel mit in Kauf. Um die Festigkeit zu erhöhen,
hat man auch schon Blockformen aus Stahlguß oder Stahlformguß hergestellt, ohne
jedoch wesentliche Vorteile zu erreichen. Die Innenflächen sind bei Stahlguß nicht genau
glatt und eben, sondern haben Narben und Vertiefungen, welche das Hängenbleiben des
gegossenen Blockes stark begünstigen und infolgedessen zu Betriebsstörungen Veranlassung
geben. Wohl könnten die Innenflächen nachträglich bearbeitet werden, aber
dann wird eine solche Blockform für den Betrieb zu teuer. Um das Anhaften des Blockes zu vermeiden, hat man auch die
Blockformen aus Stahlguß im Innern zementiert, das heißt, man hat die Innenflächen in
der chemischen Zusammensetzung dem Gußeisen genähert; aber ein Erfolg wurde nicht
bekannt. Bei den Blockformen aus Stahlguß können, ebenso wie bei denen aus Gußeisen,
Hohlräume in den Wandungen vorhanden sein, die zu schweren Unfällen Veranlassung
geben.
Schmiedeiserne Blockformen hat man auch aus einzelnen Platten zusammengesetzt und
verschraubt oder verkeilt. Sie hatten entweder den Zweck, verschieden große Blöcke
mit ein und derselben Form herzustellen, je nachdem die einzelnen Platten näher oder
weiter zusammengesetzt wurden, oder die einzelnen Platten sollten sich unter dem Einfluß
der Wärme nach Bedarf ohne Veränderung des Blockquerschnittes ausdehnen können. Auch das leichtere Entfernen des
Blockes aus der mehrteiligen Blockform wurde beabsichtigt.
So zusammengesetzte Formen sind infolge der andauernd nötigen Bearbeitung der Stöße
teuer. Die einzelnen Teile verziehen sich ^leicht bei längerem Gebrauch und schließen
Claims (9)
1. die Wandstärke wird ungefähr 1J2 bis '/3
so stark,
2. deshalb das Gewicht ebenfalls nur 1J2
bis Y3 so groß;
3. die Blockkräne brauchen nicht so stark zu sein, daß sie, wie jetzt, für das doppelte
Blockgewicht, Block -J- Blockform, gebaut sein
müssen, oder bei einer bestehenden Krananlage können schwerere Blöcke erzeugt werden;
4. Störungen und Unfälle wegen Hohlräume in den Wänden fallen weg;
5. die Wände werden infolge der Wärme nicht rissig;
6. infolgedessen wird die Haltbarkeit sehr groß;
7. die glatten Innenflächen erleichtern das Abheben;
8. die Blöcke werden dichter;
9. leicht beschädigte Blockformen können bequem durch Schweißen oder Schmieden
wieder brauchbar gemacht weiden.
Pate ν T-A ν Sprüche:
i. Blockform aus Schweißeisen, Flußeisen oder Stahl, dadurch gekennzeichnet,
daß sie durch Walzen, Pressen, Schmieden oder Schweißen zu einem einheitlichen Körper geformt ist.
2. Ausführungsform der Blockform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Metall ohne Naht in die entsprechende Gestalt gebracht ist.
3. Ausführungsform der Blockform nach Anspruch 1 aus zusammengesetzten
Walzeisenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß mehr oder weniger geformte Walzeisenstücke
zu einem einheitlichen Körper verschweißt sind.
4. Ausführungsform der Blockform nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zusammengebogenes Blech in der Längsnaht verschweißt ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199720C true DE199720C (de) |
Family
ID=462412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199720D Active DE199720C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199720C (de) |
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