AT212985B - Stranggießkokille - Google Patents
StranggießkokilleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/04—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Stranggiesskokille Die Erfindung bezieht sich auf das Stranggiessen von Metall und betrifft eine Stranggiesskokille. Es ist bereits bekannt, zum Stranggiessen von Kupfer, zinkfreien Kupferlegierungen und zinkhaltigen Kupferlegierungen, deren Zinkgehalt weniger als 10 % beträgt, eine sogenannte Kombinationskokille zu verwenden, d. h. eine Kokille, die auf der Seite, die mit. dem flüssigen Giessgut in Berührung kommt, aus Graphit besteht. Der Graphiteinsatz oder-futter wird entweder in den Metallmantel mit Übermass eingepresst oder es wird der erwärmte Metallmantel auf das Graphitfutter aufgeschrumpft. Der Preys- odeur Schrumpfsitz ergibt insbesondere bei runden Kokillen eine gute Verbindung zwischen dem Graphitfutter einerseits und dem Metallmantel anderseits, was für die Wärmeableitung aus dem flüssigen Giessgut innerhalb der Kokille günstig ist. Eine gleich gute Wärmeableitung ist natürlich auch bei solchen Kombinations-Kokillen erwünscht, die einen von der Kreisform abweichenden Innenquerschnitt haben. Jedoch hat sich gezeigt, dass der Zusammenbau trotz aller aufgewandten Vorsicht schwierig durchzuführen ist, wenn alle gestellten Anforderungen erfüllt sein sollen. Darüber hinaus wurde aber auch schon die Beobachtung gemacht, dass bei aus Graphit und Metall bestehenden Kombinations-Kokillen, deren Innenquerschnitt von der Kreisform abweicht, das Graphitfutter dazu neigt, sich von der Metallwand mit steigender Gebrauchsdauer abzuheben, wodurch zwangsläufig der Wärmeübergang zwischen Graphitfutter und Metallmantel leiden muss. Das kann zu Folgen führen, die in verschiedener Hinsicht nachteilig sind und deshalb vermieden werden müssen. Entsprechende Beobachtungen konnten beim Stranggiessen von Hohlbolzen und Rohren gemacht werden, wo häufig der Dom unter starker Wärmebelastung steht. Die vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten können wirksam bei rohrförmigen oder aus Platten zusammengesetzten, bei der Herstellung von Rohren oder Hohlblöcken mit einem Dorn versehenen, gekühlten Stranggiesskokillen aus Graphit mit metallischer Aussenseite dadurch vermieden werden, dass die EMI1.1 werkstoff gefertigt wird. Bevorzugt wird das galvanische Niederschlagsverfahren, insbesondere dann, wenn der Graphit beispielsweise mit Kupfer überzogen werden soll. Auch das Aufbringen des Metallüber- zuges durch Tauchen in flüssiges Metall hat sich bewährt. Durch die Anwendung des erfindungsgemässen Verbundwerkstoffes ergeben sich schon bei einteiligen Kokillen, beispielsweise mit einem kreisförmigen Querschnitt, beachtliche Vorteile. Diese sind aber noch grösser bei zusammengesetzten Stranggiesskokillen, z. B. Plattenkokillen mit rechteckigem Querschnitt ; denn die Verwendung des neuen Verbundwerkstoffes zur Herstellung von ein-oder mehrteiligen Stranggiesskokillen irgendwelcher Bauform vermeidet auf alle Fälle ein Abheben des Graphits von dem metallischen Mantel, wodurch die Nachteile grundsätzlich ausgeschlossen sind, die bei Metallkokillen mit losem Graphitfutter unter Umständen eintreten können. Darüber hinaus ermöglicht die erfindungsgemässe Kokille eine überraschende zusätzliche Steigerung der Giessgeschwindigkeit, wodurch das Gefüge des hergestellten Gussstranges gegebenenfalls feinkörniger wird. Bei der erfindungsgemässen Kokille können auch keine Risse mehr auftreten, wie sie beispielsweise mit sehr nachteiligen Folgen bei eingesetzten Graphitplatten einer Plattenkokille beobachtet worden sind. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass der <Desc/Clms Page number 2> gesamte Formhohlraum aus dem Verbundwerkstoff hergestellt wird. Es kann genügen, den Verbundwerkstoff an wärmemässig besonders stark belasteten Stellen, z. B. den Ecken einer Rechteckskokille einzusetzen. Es wurde weiter gefunden, dass der neue Kokillen-Bauwerkstoff sich auch zur Herstellung von Dornen für Hohlblock-oder Rohrgiesskokillen eignet. Es kommt dann auf die Wärmebelastung der formgebenden Kokillenflächen an, ob sie ganz oder nur teilweise aus dem erfindungsgemässen Verbundwerkstoff hergestellt werden, wobei denkbar ist, dass eine Ganzmetallkokille einen Dorn aus Verbundwerkstoff erhält, oder umgekehrt, oder beide Teile aus dem Verbundwerkstoff bestehen. Die erfindungsgemässe Kokille ist vornehmlich zum Stranggiessen von Kupfer und Kupferlegierungen der eingangs näher bezeichneten Art bestimmt, jedoch auf diese Metalle nicht beschränkt ; sie eignet sich auch z. B. für das Stranggiessen von Eisen und Eisenlegierungen, insbesondere Stahl.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Rohrförmige oder aus Platten zusammengesetzte, bei der Herstellung von Rohren oder Hohlblöcken mit einem Dorn versehene, gekühlte Stranggiesskokille aus Graphit mit metallischer Aussenseite, dadurch gekennzeichnet, dass die Kokille und gegebenenfalls der Dorn wenigstens teilweise aus einem in an sich bekannter Weise, z. B. durch elektrolytische Abscheidung, Aufspritzen od. dgl. des Metalles auf Graphit erhaltbaren Verbundwerkstoff besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE212985X | 1958-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT212985B true AT212985B (de) | 1961-01-10 |
Family
ID=5810929
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT389759A AT212985B (de) | 1958-06-12 | 1959-05-26 | Stranggießkokille |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT212985B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0293647A3 (en) * | 1987-06-02 | 1989-10-11 | Stolberger Metallwerke Gmbh & Co. Kg | Continuous casting permanent mould for continuously casting of non-ferrous metals |
-
1959
- 1959-05-26 AT AT389759A patent/AT212985B/de active
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