DE199612C - - Google Patents

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DE199612C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/001Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
    • F26B17/002Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors with floors which may rotate and turn over as a whole or in part, e.g. around a horizontal axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199612 KLASSE 82 a. GRUPPE
JOHANN KEIL in TROSTJANIEG, Ruszl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Schachttrockner für Schnitzel- und anderes Gut, bei welchen in bekannter Weise Roste zur Weiter-. beförderung des Gutes zur Anwendung kommen. Die Roste werden durch Dampf oder ein anderes Mittel beheizt, wobei diese Roste aus beheizten und unbeheizten Teilen bestehen, die periodisch geneigt und wieder gehoben werden, so daß das Gut durch die ίο Neigung von Rost zu Rost durch den Schacht weiter befördert wird.
■- Der Gegenstand der Erfindung ist auf den Zeichnungen zur Veranschaulichung gekommen, und zwar ist:
Fig. ι der obere Teil des Schachttrockners, Fig. 2 der untere Teil desselben,
Fig. 3 ein Schnitt durch die Roste in ver-/ größertem Maßstabe,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen der Roste, teilweise im Schnitt und
Fig. 5 ein Längsschnitt durch die Dampfzuleitungskanäle für einen Rost.
ι ist zunächst der an sich bekannte Schachttrockner, dem das zu trocknende Gut mittels Förderschnecke 2 zugeleitet wird. Das Gut gelangt in den Trichter 3, der in eine eigenartige Zuführ- und Abmeßvorrichtung einmündet. Diese besteht aus zwei kastenförmigen Behältern 4 und 5, die um Achsen 6 drehbar sind und die in der einen Lage einen auch am Boden geschlossenen Raum 8 bilden, in den das aus dem Trichter 3 kommende Gut einfällt, in der anderen Lage aber, wie punktiert aus Fig. 1 ersichtlich, den Boden des Behälters 8 öffnen und damit ein Herausfallen des im Behälter 8 abgemessenen Gutes veranlassen. Die Bewegung der "kastenförmigen Behälter 4 und 5 erfolgt durch Hebel 7 auf später zu beschreibende Weise.
In dem Schacht 1 sind nun in an sich bekannter Weise eine Anzahl Roste angeordnet, die mit Dampf oder heißer Luft beheizt werden.
Wie die Fig. 3 bis 5 erkennen lassen, bestehen diese Roste aus einer Anzahl Rohre 9, die an dem einen Ende in ein Hohlrohr 13 einmünden, das an einer Seite mit der aus Gußeisen hergestellten Kammer 10 in Verbindung steht (Fig. i; 3 und 5), welcher das Heizmittel, ζ. Β. Frischdampf oder Abdampf, zugeführt wird. Die anderen Enden der Rohre 9 * sind mit Rohren 11 verbunden, welche den Zweck haben, das aus den Rohren 9 kommende Kondenswasser während des Betriebes abzuleiten, zu welchem Zweck diese Rohre 11 mit einem Hohlrohr 14 verbunden sind, welches mit der Ableitung 14* in Verbindung steht. Zwischen den Rohren 9 bzw. 11 liegen nun, wie namentlich Fig. 4 erkennen läßt, eine Anzahl gußeiserner Rostarme 12. Diese Rostarme sitzen auf einer Stange 15, welche exzentrisch an einer Achse 15" befestigt ist. Diese Achse 15" wird auf später zu beschreibende Weise ständig in einer Richtung gedreht, so daß die Stange 15 mit den darauf befestigten Rosten 12 infolge ihrer Exzentrizität eine ständige gegenseitige Verschiebung der Roste 12 zu den Rohrrosten 9, 11 veranlaßt. Die Roste erfahren periodisch eine Neigung um etwa 400 und eine Wiederhebung in die ursprüngliche Stellung, und zwar ist diese Bewegung sowohl den

Claims (5)

Stab- als auch den Rohrrosten gemeinsam. Um diese Bewegung auszuführen, sind die Hohlrohre 13, 14 für die Zu- bzw. Ableitung des Heizmittels mit gemeinsamen, auf den Achsen ϊζα sitzenden Hohlwellen 15* verbunden, welche an ihren freien Enden einen Hebel 21 tragen. Diese Hebel 21 stehen nun unter Wirkung von Stangen 22, welche periodisch eine Verschiebung in der Längsrichtung erfahren und hierdurch eine gewisse Drehung der Achsbuchsen 15* und damit der Hohlrohre 13, 14 und der Roste 9, 11 um die Achse 15" durch die Hebel oder Kurbeln 21 veranlassen. Die Stabroste 12 sind nun untereinander sämtlich durch eine Stange I2a miteinander verbunden, und zwar liegt diese Stange zwischen den Rohren 9 und 11. Erfahren daher die Rohrroste eine Neigung, gehen also aus der in Fig. 3 oben gezeigten Stellung in die untere Stellung, so wirken die Rohrroste 9 auf die Stange I2a und veranlassen somit auch ein Sinken der Stabroste 12. Damit diese Drehung der Stabroste 12 auf die Achse 15 derselben keinen Einfluß ausübt, erfolgt die Anordnung derselben auf der genannten Achse nicht starr, sondern die Achse spielt in einem Schlitz I5C an den Enden dieser Roste. Ebenso wie die Neigung der Roste, wird auch ihre Aufwärtsbewegung durch Beeinflussung der Kurbeln 21 mittels Stangen 22 durchgeführt. Die ganze Rostfläche hat zweckmäßig eine viereckige Gestalt, wie dies namentlich aus Fig. 4 er- . sichtlich ist. Infolge der beschriebenen Bewegungen der Roste wird einerseits das aus der Zuführvorrichtung oder von einer höheren Rostfläche kommende Gut gleichmäßig über die ganze Rostfläche verteilt, gleichzeitig aber auch in ständiger Bewegung auf der Rostfläche erhalten, so daß ein Anbrennen und zu starkes Austrocknen des Gutes verhindert wird. Gleichzeitig wird durch die Neigung der Rostteile ein selbsttätiges Weiterbefördern des Gutes von einer Rostfläche zur anderen veranlaßt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind diese Rostflächen nun zweckmäßig symmetrisch und paarweise versetzt angeordnet, so daß sich die Roste je zweier aufeinanderfolgender Paare einmal um Achsen drehen, die in der Mitte des Schachtes 1 liegen, so daß also die.freien Rostenden nach außen gerichtet sind, während das folgende Paar um Achsen drehbar ist, die an den Seiten des Schachtes 1 angeordnet sind, so daß die freien Rostflächen nahezu zusammenstoßen und gegeneinander gerichtet sind, so daß das Gut einmal an den Wänden, das andere Mal in der Mitte des Schachtes 1 von Rost zu Rost herabfällt. Das auf diese Weise am unteren Ende (Fig. 2) aus dem Schacht 1 herauskommende Gut gelangt durch ein Rohr 16 entweder, wenn es bereits vollständig trocken ist, mittels Förderschnecken nach einer Wage bzw. nach der Vervvendungsstelle oder aber, wenn das Gut noch einer weiteren Trocknung bedarf, mittels eines Becherwerkes 17 von neuem zur Förderschnecke 2, von welcher es wieder dem Schacht 1 zwecks Fortsetzung der Trocknung zugeführt wird. Die Bewegung der Roste unter sich wird durch eine endlose, stets in gleicher Richtung bewegte Kette 19 herbeigeführt, die in Richtung der Pfeile (Fig. 1 und 2) über die an den äußeren Enden der Achse 15" befestigten Kettenräder 20 läuft. Die Bewegung der Roste als Ganzes zur Herbeiführung der aus F'g· 3 gezeigten geneigten Lage erfolgt, wie schon erwähnt, durch auf den Achsbuchsen 15* sitzende Kurbeln 21 derart, daß sämtliche in einer senkrechten Linie übereinanderliegende Kurbeln durch gemeinsame Stangen 22 verbunden sind, wobei diese Stangen eine auf- und abwärtsgehende Bewegung erhalten. Demzufolge muß die Bewegung der entsprechenden Roste in dem Schacht stets gleichmäßig erfolgen. Die erwähnten Stangen 22 sind auch, wie Fig. 1 erkennen läßt, mit den Hebeln 7 zur Bewegung des kastenförmigen Behälters 4 und 5 verbunden, so daß mithin auch dieser in Übereinstimmung mit den Bewegungen der Roste in der oben beschriebenen Art und Weise Schwingbewegungen ausführt. Der Umstand, daß bei der Erfindung nicht der Schacht selbst vom Heizmittel durchzogen wird, sondern die Roste selbst beheizt werden, gestattet, innerhalb des Schachtes eine Luftverdünnung zu erzeugen, um die während der Beheizung und Austrocknung entstehenden Gase usw. abzusaugen. ■ Zu dem Zweck können im Schacht Rohransätze 18 angeordnet werden, die mit einer gemeinsamen Saugleitung in Verbindung stehen. '"*"*. Paten τ-Ansprüche:
1. Schachttrockner mit auf- und abbewegbaren, rostartigen Trockengutträgern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Roste abwechselnd aus beheizten Rohren (9) und aus vollen Rosten (12) bestehen.
2. Schachttrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrroste (9) mit besonderen Ableitungsrohren (11, 14) für das Kondenswasser versehen sind.
3. Schachttrockner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (15«) Hohlwellen (15*) aufgesetzt sind, welche einerseits das Dampfzuleitungsrohr (13) für die Rohrroste, andererseits das Ableitungsrohr (14) für
das Kondenswasser tragen und periodisch teilweise Drehungen erfahren, welche das Senken und Heben der Roste zur Folge hat.
4. Schachttrockner nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabroste durch eine gemeinsame, zwischen den Rohren (9 und 11) liegende Stange (12a) untereinander verbunden sind, so daß bei Neigung der Rohrroste (9) diese auf die Stange (i2a) treffen und somit die Stabroste (12) ebenfalls zu einer Neigung veranlassen.
5. Schachttrockner nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die das Senken und Heben der Roste veranlassenden Stangen (22) an ihren oberen Enden mit einem zweiteiligen kastenförmigen Abmeßbehälter verbunden sind, so daß beim Heben oder Senken dieser Stangen (22) ein öffnen oder Schließen dieses Behälters eintritt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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