DE19952560C2 - Verfahren zum Ein- und/oder Verstellen eines Kraftfahrzeugsitzes, von Teilen des Kraftfahrzeugsitzes und /oder von den Fahrer unterstützenden Einrichtungen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Ein- und/oder Verstellen eines Kraftfahrzeugsitzes, von Teilen des Kraftfahrzeugsitzes und /oder von den Fahrer unterstützenden Einrichtungen und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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- DE19952560C2 DE19952560C2 DE19952560A DE19952560A DE19952560C2 DE 19952560 C2 DE19952560 C2 DE 19952560C2 DE 19952560 A DE19952560 A DE 19952560A DE 19952560 A DE19952560 A DE 19952560A DE 19952560 C2 DE19952560 C2 DE 19952560C2
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ein- und/oder Ver
stellen eines mit Stelleinrichtungen, vorzugsweise elektri
schen Stellmotoren, versehenen Kraftfahrzeugsitzes, von Tei
len des Kraftfahrzeugsitzes und/oder von den Fahrer unter
stützenden Einrichtungen unter Verwendung eines multifunktio
nalen, die Stelleinrichtungen steuernden Schalters. Außerdem
betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens.
Es ist bekannt, z. B. in einem Kraftfahrzeug eingebaute Sitze
zur Anpassung an die Körpergröße eines Fahrzeuginsassen als
Ganzes in Fahrtrichtung durch Verschieben in Führungsschienen
und in der Höhe jeweils mechanisch von Hand verstellbar aus
zubilden. Es ist auch bekannt, zur weiteren Anpassung an eine
gewünschte Sitzhaltung Teile eines Sitzes von Hand verstell
bar zu gestalten. So können beispielsweise der Sitzflächen
teil in der Höhe und Neigung und die Sitzrückenlehne bezüg
lich Neigung und/oder Höhe durch Handbetrieb verändert wer
den, genauso wie die Lordose in Höhe und/oder Tiefe und die
Kopfstütze in ihrer Neigung und Höhe. Ferner ist bekannt, den
Fahrer unterstützende Vorrichtungen, wie beispielsweise das
Lenkrad, Innen- und/oder Außenspiegel u. ä. zu verstellen
(DE 94 21 781 U1).
Zur Erhöhung des Bedienkomforts können in bekannter Weise an
stelle von Stellvorrichtungen, die unmittelbar von Hand be
dient werden und in der Regel in Form von Hebeln, Kurbeln
oder Handrädern realisiert sind, kleine elektrische Stellmo
toren eingebaut werden, die gewöhnlich durch einzelne am Ar
maturenbrett, an einer Bedienkonsole oder am Sitz selbst an
gebrachte Bedientastenschalter betätigt werden. Komfortable
Sitze weisen heutzutage bis zu zwölf und mehr Stellmotoren
für die Positionsverstellung auf (DE 197 29 866 A1).
Um einen Sitz noch in vernünftiger und eindeutiger Weise
steuern zu können, werden somit entweder hochkomplexe her
kömmliche Schalteranordnungen benötigt oder besser neuartige
Multifunktionsschalter verwendet, welche aufgrund ihrer klei
neren Bauweise und höheren Zuverlässigkeit für solch eine
Aufgabe geeignet sind.
Trotz der Sitzjustierbarkeit mittels elektrischer Stellmoto
ren ergeben sich wegen der umständlichen und oft nicht ein
deutigen Betätigung der Schalteranordnungen und Multifunkti
onsschalter langwierige und häufig nicht zufriedenstellende
Sitzeinstellvorgänge, was sich insbesondere dann als beson
ders störend erweist, wenn in einem Fahrzeug häufig ein Fah
rerwechsel stattfindet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Ein- und/oder
Verstellen eines mit Stelleinrichtungen, vorzugsweise elek
trischen Stellmotoren versehenen Kraftfahrzeugsitzes, von
Teilen des Kraftfahrzeugsitzes und/oder von den Fahrer unter
stützenden Einrichtungen und eine Vorrichtung zur Durchfüh
rung des Verfahrens zu schaffen, wodurch es dem Bediener, al
so einer im Kraftfahrzeugsitz platznehmenden Person, ermög
licht wird, mit einem verschleißfreien Schalter intuitiv
räumlich in seine gewünschte Sitzposition zu gelangen sowie
den Fahrer unterstützende Einrichtungen in die gewünschte
Stellung zu bringen.
Eine weitere vorteilhafte Aufgabe besteht darin, ein von Hand
betätigbares Eingabegerät mit Kraft-Momenten-Sensor in Form
einer opto-elektronischen Einrichtung aus lichtemittierenden
Einrichtungen mit fest angeordneten Schlitzblenden und posi
tionsempfindlichen Detektoren sowie einer Regelelektronik zum
Ein- und/oder Verstellen eines mit Stelleinrichtungen, vor
zugsweise elektrischen Stellmotoren versehenen Kraftfahrzeugsitzes,
von Teilen des Kraftfahrzeugsitzes und/oder von den
Fahrer unterstützenden Einrichtungen zu verwenden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Verfahren
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch eine Vor
richtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 2 gelöst. Die
weitere Aufgabe ist mit den Merkmalen des Patenanspruchs 6
gelöst.
Ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung
besteht darin, daß die intuitive räumliche Steuerung maximal
aller sechs Freiheitsgrade auf die Steuerung der Sitzposition
übertragen werden kann. Der Bediener kann sich somit in der
Tat intuitiv insbesondere in seine gewünschte, ihm angenehm
ste Sitzposition bringen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bedienoberfläche des Eingabegeräts in
Form eines ein-/verstellbaren Kraftfahrzeugsitzes oder Teilen
des Kraftfahrzeugsitzes nachgebildet oder nachgezeichnet ist.
In diesem Zusammenhang ist es in besonderer Weise möglich,
daß die Bedienoberfläche des Eingabegeräts der Form des
ein-/verstellbaren Kraftfahrzeugsitzes nachgebildet oder
nachgezeichnet ist, daß auf der Bedienoberfläche des den
Kraft-Momenten-Sensor enthaltenden Eingabegeräts abgegrenzte
Bereiche zum Eingeben eines Druckimpulses vorgesehen sind,
die dem Sitz selbst sowie dessen Teilen zugeordnet sind.
Nach Auswahl eines Bereichs und der damit verbundenen Schal
tung in den Aktivierungszustand sind der zugeordnete Kraft
fahrzeugsitz bzw. die zugeordneten Teile des Kraftfahrzeug
sitzes mit Hilfe des Eingabegeräts verstellbar, und zwar der
ganze Sitz in Fahrtrichtung und/oder in der Höhe, dessen
Sitzflächenteil in Höhe, Breite und/oder Sitzflächenneigung,
dessen Lehne bezüglich Neigung und/oder Höhe, dessen Lordose
in Höhe und/oder Tiefe, und/oder dessen Kopfstütze in Höhe
und/oder Neigung. In adäquater Weise können die den Fahrer
unterstützenden Einrichtungen in die gewünschte Positi
on/Stellung gebracht werden.
Die jedem ein-/verstellbaren Kraftfahrzeugsitz und jedem
ein-/verstellbaren Teil eines Kraftfahrzeugsitzes zugeordne
te(n) Stelleinrichtung(en) sind in zweckmäßiger Weise elek
trische Stellmotore.
Kraft-Momenten-Sensoren sind beispielsweise aus
DE 36 11 336 C2 oder EP 0 240 023 B1 bekannt. Mit Hilfe eines
solchen in einem Eingabegerät untergebrachten Kraft-Momenten-
Sensors können Linearverschiebungen oder Drehauslenkungen,
wie sie z. B. von einer menschlichen Hand in Form von Kräften
und Momenten erzeugt werden können, erfaßt und direkt in
translatorische und rotatorische Bewegungen bzw. Geschwindig
keiten eines zu steuernden Objekts umgesetzt werden. So kön
nen beispielsweise Automaten, Roboter, Manipulatoren oder
ähnliche Systeme sowie auch 3D-Computer-graphiken gesteuert
werden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens ist somit auf der Basis eines Eingabegeräts mit
Kraft-Momenten-Sensor eine Art multifunktionaler Schalter für
eine Kraftfahrzeugsitzeinstellung geschaffen, der ohne ir
gendwelche Kontakte, d. h. kontaktlos und damit vollkommen
verschleißfrei arbeitet und somit auch eine extrem hohe Le
bensdauer hat. Darüber hinaus können bei einem derartigen
Eingabegerät mit Kraft-Momenten-Sensor irgendwelche auftre
tenden Störungen, wie beispielsweise Schockeinwirkungen oder
Vibrationen, ohne weiteres gemessen und anschließend ausge
filtert werden. Eine Besonderheit des für die Sitzeinstellung
eingesetzten multifunktionalen Schalters ist es, selbst bei
geometrisch anspruchsvollen Konturen aufgrund ihrer räumli
chen Komplexität Schaltoperationen zu erkennen. Man wäre bei
spielsweise in der Lage, mit diesem Kraft-Momenten-Sensor bei
vier beliebig räumlich getrennten Druckpunkten 24 verschiede
ne Funktionen bei der Kraftfahrzeugsitzeinstellung zu steu
ern. Bei acht solchen Druckpunkten wären es 48, usw. Somit
lassen sich fast unbegrenzt analoge Steuer- und Regeleinhei
ten über die neuartigen Schaltfunktionen auswählen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen erläu
tert, welche Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens dar
stellen. Es zeigen:
Fig. 1 die Darstellung eines Eingabegeräts mit einer
diesem zugeordneten Hand sowie mit darüber sche
matisch angedeuteten Kraft- und Momenten-
Vektoren;
Fig. 2 ein Eingabegerät entsprechend Fig. 1, das im dar
gestellten Beispiel zur Bewegung eines Kraftfahr
zeugsitzes in seiner Gesamtheit verwendet wird;
Fig. 3 ebenfalls ein Eingabegerät entsprechend Fig. 1,
das im dargestellten Beispiel aber zur Bewegung
eines Kraftfahrzeugsitzes in seinen Lordose-
Achsen verwendet wird;
Fig. 4 ebenfalls ein Eingabegerät entsprechend Fig. 1,
das im dargestellten Beispiel jedoch zur Bewegung
eines Kraftfahrzeugsitzes in dessen Sitzflächen-
Achsen verwendet wird;
Fig. 5 ebenfalls ein Eingabegerät entsprechend Fig. 1,
das im dargestellten Beispiel jedoch zur Bewegung
eines Kraftfahrzeugsitzes in seinen Rückenlehnen-
Achsen verwendet wird;
Fig. 6 ein von einer Hand geführtes Eingabegerät, das
zur einfacheren Verstellsteuerung mit den Bild
symbolen von Teilen eines verstellbaren Kraft
fahrzeugsitzes, und beispielsweise eines Spiegels
bzw. eines Lenkrades versehen ist;
Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Eingabegeräts
mit teilweise aufgeschnittener Bedienkappe;
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer in dem Einga
begerät von Fig. 7 untergebrachten optoelektro
nischen Anordnung;
Fig. 9 eine prinzipielle Darstellung des Verlaufs eines
Kraftvektors, und
Fig. 10 eine prinzipielle Darstellung eines in die
x-y-Ebene projizierten Berührbereichs.
In Fig. 1 ist einem Eingabegerät 1, das insbesondere in den
Fig. 7 und 8 genauer dargestellt ist, eine Hand 8 in der Weise
zugeordnet, daß deren Zeigefinger 81 in einer Position über
einem Berührungspunkt P gehalten ist, während der Daumen 80
und die übrigen Finger das Eingabegerät 1 umgreifen. In Fig. 1
sind über der das Eingabegerät 1 umgreifenden Hand 8 durch
Pfeile angedeutete Kraftvektoren wiedergegeben, die in Rich
tung der drei Koordinaten X, Y und Z verlaufen, während durch
mit Pfeilspitzen versehene Teilkreise die um die jeweiligen
Achsen erzeugten Momenten-Vektoren A, B und C angedeutet
sind.
Der in Fig. 1 dargestellte und im Eingabegerät 1 realisierte
Kraft-Momenten-Sensor erfaßt sämtliche Linear- und Drehaus
lenkungen, wie sie von der menschlichen Hand 8 in Form von
Kräften und Momenten erzeugt werden können, um die Steuerung
eines Kraftfahrzeugsitzes, im folgenden kurz als Sitz be
zeichnet, von Teilen des Sitzes und/oder von den Fahrer un
terstützenden Einrichtungen, im folgenden als Vorrichtungen
bezeichnet, durchzuführen. Dabei werden die gemessenen Kräfte
und Momente direkt in translatorische und rotatorische Bewe
gungsgeschwindigkeiten des zu steuernden Sitzes umgesetzt.
In dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel ist das von der Hand 8 ge
führte Eingabegerät 1 schematisch dargestellt und soll einen
Sitz S komplett in seinen durch Doppelpfeile am Sitz S darge
stellten Hauptachsen bewegen. Diese Hauptachsen entsprechen
der Verstellung des Sitzes S in seiner Länge, seiner Höhe und
seiner Rückenlehne L. Im Eingabegerät 1 erfolgt mit der Hand
8 die Steuerung in Richtung der Kraftvektoren X und Y sowie
des Momentenvektors C, nachdem ein vorher an gezielter Stelle
der Bedienoberfläche ebenfalls mit der Hand 8, vorzugsweise
mit dem Zeigefinger 81, ausgeführter Druckimpuls als charak
teristische Impulsvorgaben erfüllend erkannt worden ist und
deswegen die dieser Stelle zugeordneten Stellmotoren in einen
Aktivierungszustand geschaltet hat.
In dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel ist das von der Hand 8 ge
führte Eingabegerät 1 ebenfalls schematisch dargestellt und
soll einen Sitz S in seinen durch Doppelpfeile am Sitz S dar
gestellten Lordosen-Achsen bewegen. Diese Achsen entsprechen
der Verstellung der Lordose D des Sitzes S in ihrer Höhe und
Tiefe. Im Eingabegerät 1 erfolgt die Verstellung durch Hand-
Aktivierung in Richtung der Kraftvektoren X und Y, nachdem
ein vorher an gezielter Stelle der Bedienoberfläche ebenfalls
mit der Hand 8 ausgeführter Druckimpuls als charakteristische
Impulsvorgaben erfüllend erkannt worden ist und deswegen die
dieser Stelle zugeordneten Stellmotoren in einen Aktivie
rungszustand geschaltet hat..
In dem in Fig. 4 gezeigten Beispiel ist das von der Hand 8 ge
führte Eingabegerät 1 ebenfalls schematisch dargestellt und
soll einen Sitz S in seinen durch Doppelpfeile am Sitz S dar
gestellten Sitzflächen-Achsen bewegen. Diese Achsen entspre
chen der Verstellung des Sitzflächenteils G des Sitzes S in
seiner Neigung, Tiefe und Breite. Im Eingabegerät 1 erfolgt
die Verstellung durch Hand-Aktivierung in Richtung der Kraft
vektoren X und Y sowie des Momentenvektors C, ebenfalls nach
dem ein vorher an gezielter Stelle der Bedienoberfläche eben
falls mit der Hand 8 ausgeführter Druckimpuls als charakteri
stische Impulsvorgaben erfüllend erkannt worden ist und des
wegen die dieser Stelle zugeordneten Stellmotoren in einen
Aktivierungszustand geschaltet hat.
In dem in Fig. 5 gezeigten Beispiel ist das von der Hand 8 ge
führte Eingabegerät 1 ebenfalls schematisch dargestellt und
soll einen Sitz S in seinen durch Doppelpfeile am Sitz S dar
gestellten Rückenlehnen-Achsen bewegen. Diese Achsen entspre
chen der Verstellung der Rückenlehne L des Sitzes S an ihrem
Lehnenkopf M, in der Höhe ihrer Kopfstütze K und in ihrer
Lehnenbreite. Im Eingabegerät 1 erfolgt die Verstellung nach
Hand-Aktivierung des zugeordneten Bereiches in Richtung der
Kraftvektoren X und Y sowie des Momentenvektors C, nachdem
ein vorher an gezielter Stelle der Bedienoberfläche ebenfalls
mit der Hand 8 ausgeführter Druckimpuls als charakteristische
Impulsvorgaben erfüllend erkannt worden ist und deswegen die
dieser Stelle zugeordneten Stellmotoren in einen Aktivie
rungszustand geschaltet hat.
In Fig. 6 ist ein von einer Hand 8 geführtes, in seiner äuße
ren Form modifiziertes Eingabegerät 1' dargestellt, das zur
noch bedienungsfreundlicheren und eingängigeren Verstell
steuerung auf seiner Bedienoberfläche 11 mit den Bildsymbolen
eines Sitzes bzw. von dessen verstellbaren Teilen, nämlich
11D für die Lordose D, 11G für den Sitzflächenteil G, 11K für
die Kopfstütze K, 11L für die Rückenlehne L und 11M für den
Lehnenkopf sowie von den Fahrer unterstützenden Vorrichtun
gen, nämlich 11SP für den Innenspiegel und 11LR für das Lenk
rad, versehen ist. Funktionell entspricht dieses Eingabegerät
1' dem Eingabegerät 1, das im folgenden anhand der Fig. 7 und
8 im einzelnen beschrieben wird.
In Fig. 7 ist eine Vorrichtung, im folgenden als Anordnung be
zeichnet, zur Durchführung des Verfahrens dargestellt, welche
ein Eingabegerät 1 mit Kraft-Momenten-Sensor in Form einer in
Fig. 8 schematisch dargestellten opto-elektronischen Anordnung
aufweist. Ferner ist entweder im Eingabegerät 1 selbst eine
in Fig. 7 gestrichelt angedeutete Einrichtung 12 zum Auswerten
und Erkennen eines mittels des Kraft-Momenten-Sensors erfaß
ten und in ein Kraft-Momenten-Vektorpaar umgesetzten Impulses
oder anstelle davon eine in Aufbau und Funktion identische,
mit ausgezogenen Linien dargestellte Auswerte- und Erken
nungseinrichtung 12' vorgesehen, die dann mit dem Eingabege
rät 1 verbunden ist.
In Fig. 7 weist das abgebildete Eingabegerät 1 eine in der
dargestellten Ausführungsform kreiszylinderförmige Bedien
kappe 10 mit einer leicht gewölbten Bedienoberfläche 11 auf,
die in Fig. 7 teilweise aufgeschnitten ist, so daß ein Teil
des schematisch dargestellten Aufbaus eines schematisch ange
deuteten Kraft-Momenten-Sensors in Form der optoelektroni
schen Anordnung zu erkennen ist.
In der in Fig. 8 schematisch wiedergegebenen optoelektroni
schen Anordnung sind sechs lichtemittierende Einrichtungen
2-1 bis 2-6, vorzugsweise in Form von sechs lichtemittieren
den Dioden, in einer Ebene angeordnet. Den lichtemittierenden
Einrichtungen 2-1 bis 2-6 ist in einem festen Abstand jeweils
eine Schlitzblende 3-1 bis 3-6 zugeordnet. Hierbei sind be
nachbarte Schlitzblenden in einem zylindrischen Ring 3 je
weils um 90° gegeneinander versetzt ausgebildet, so daß bei
spielsweise die Schlitzblende 3-1 horizontal und die beiden
benachbarten Schlitzblenden 3-2 und 3-6 vertikal ausgerichtet
sind. In der opto-elektronischen Anordnung von Fig. 8 sind
sechs photoempfindliche Detektoren 4-1 bis 4-6 in einem zy
lindrischen Ring 5 bezüglich der ihnen zugeordneten Schlitz
blenden 3-1 bis 3-6 entsprechend ausgerichtet angeordnet.
Ferner ist der Ring 5 mit den sechs Detektoren 4-1 bis 4-6
fest an der Innenseite der zylinderförmigen Bedienkappe 10
des Eingabegeräts 1 angebracht.
Da die sechs lichtemittierenden Dioden 2-1 bis 2-6 in Fig. 8
in einer schematisch als Zylinder angedeuteten Halterungsein
richtung 6 untergebracht sind, welche ihrerseits im Eingabe
gerät 1 stationär angeordnet ist, ist über die Bedienkappe 10
der mit dieser fest verbundene Ring 5 mit den sechs Dioden
2-1 bis 2-6 und des ihnen fest zugeordneten Schlitzblenden
rings 3 bewegbar. Die stationäre, in Fig. 8 schematisch als
Zylinder angedeutete Halterungseinrichtung 6 kann bei einer
praktischen Ausführungsform beispielsweise auch als eine sta
tionäre Scheibe ausgeführt sein, deren Durchmesser etwa dem
Außendurchmesser des die Detektoren 4-1 bis 4-6 tragenden
Ringes 5 entspricht und welche über oder unter dem Ring 5 an
geordnet sein kann.
Zwischen dem die Detektoren 4-1 bis 4-6 tragenden Ring 5 und
einer solchen scheibenförmigen Halterungseinrichtung sind Fe
derelemente 7 (siehe Fig. 7) in Form von Schraubenfedern vor
gesehen, welche mittels nicht näher dargestellten Schraubbol
zen sowohl dem Ring 5 als auch der Halterungseinrichtung fest
zugeordnet sind. Durch die Schraubenfedern 7 wird erreicht,
daß der die Detektoren 4-1 bis 4-6 tragende Ring 5 über die
Bedienkappe 10 bezüglich der stationären Anordnung der licht
emittierenden Dioden 2-1 bis 2-6 und dem diesen fest zugeord
neten Schlitzblendenring 3 in Richtung der drei Achsen X, Y,
Z eines Koordinatensystems (siehe Fig. 1) und um diese drei
Achsen bewegbar ist und nach jeder Verschiebung oder Win
keldrehung jeweils wieder in seine Ausgangslage zurückkehrt.
Die sechs Detektoren 4-1 bis 4-6 sind in gleichen Winkelab
ständen voneinander, d. h. unter einem Winkel von 60°, in ei
ner Ebene angeordnet und weisen die abwechselnd zu dieser
Ebene horizontal und vertikal ausgerichteten Schlitzblenden
3-1 bis 3-6 auf. Wie aus der Lage der einzelnen Schlitzblen
den 3-1 bis 3-6 und der durch Schraffur hervorgehobenen und
von den einzelnen Dioden 2-1 bis 2-6 ausgehenden Ebenen zu
ersehen ist, sind die Achsen der einzelnen positionsempfind
lichen Detektoren 4-1 bis 4-6 immer senkrecht zu den ihnen
zugeordneten Schlitzblenden 3-1 bis 3-6 ausgerichtet.
Mit der opto-elektronischen Anordnung ist eine vollständige
Erfassung aller sechs möglichen Bewegungskomponenten, nämlich
der drei translatorischen Bewegungen in Richtung der drei
Achsen X, Y und Z (siehe Fig. 1) eines Koordinatensystems und
der drei rotatorischen Bewegungen A, B und C um diese drei
Achsen X, Y und Z erreicht. Da die Bedienkappe 10 fest an dem
die Detektoren 4-1 bis 4-6 tragenden Ring 5 angebracht ist
und dieser Ring 5 mittels der Federelemente 7 (Fig. 7) federnd
mit der stationären Halterungseinrichtung 6 verbunden ist,
welche die sechs Dioden 2-1 bis 2-6 und die diesen zuge
ordneten Schlitzblenden 3-1 bis 3-6 trägt, halten die Feder
elemente 7 das gesamte Meßsystem in der mechanischen Null
stellung, wenn keine Kommandos auf die Bedienkappe 10 aufge
bracht werden.
Hierbei läßt sich durch Variation der Federeigenschaften
(insbesondere deren Steifigkeit) die Betriebscharakteristik
der Bedienkappe in weiten Grenzen beeinflussen. Bei Verwen
dung von verhältnismäßig weichen Federelementen wirkt das.
Eingabegerät 1 eher als ein wegempfindlicher Sensor, während
bei Verwenden von härteren Federelementen 7 Kommandos mehr
durch Ausüben von Kräften und Momenten erteilt werden.
Ferner ist bei der opto-elektronischen Anordnung jedem posi
tionsempfindlichen Detektor je eine eigene Lichtquelle zuge
ordnet, welche durch eine einfache Regelelektronik angesteu
ert wird. Mit Hilfe dieser Regelelektronik werden dann bei
spielsweise unterschiedliche Detektor-Empfindlichkeiten, un
terschiedliche Leuchtdioden-Wirkungsgrade, Toleranzen in den
elektronischen Bauelementen sowie Temperaturdriften automa
tisch und schnell ausgeregelt. Auf diese Weise ist auch kein
zusätzlicher Abgleich erforderlich.
In Fig. 9 ist ein Verlauf während des Schaltens in einen Ak
tivierungszustand dargestellt, was nachstehend als
"Schaltoperation" bezeichnet wird, durch welche mindestens
eine mittels des Eingabegeräts 1 auszuführende, technische
Steueroperation ausgelöst wird. Hierbei ist auf der Abszisse
die Zeit t und auf der Ordinate der Absolutwert einer Kraft
|F| aufgetragen. In Fig. 9 ist mit S1 der Beginn einer solchen
"Schaltoperation" und mit S2 das Ende dieser "Schalt
operation" angezeigt. Mit SE ist der Zeitpunkt bezeichnet, zu
welchem ein erzeugter Druckimpuls als Schaltoperation vom
Eingabegerät 1 erkannt und als solche ausgewertet worden ist.
In dem Zeitabschnitt zwischen dem Beginn S1 der Schaltopera
tion und dem Zeitpunkt SE, zu welchem die Schaltoperation als
solche erkannt wird, kann beispielsweise viermal ein Kraft-
und Momenten-Vektorpaar gebildet werden, das durch einen bei
spielsweise auf einen Berührpunkt P in Fig. 10 ausgeübten
Druck und einen dadurch erzeugten Druckimpuls hervorgerufen
worden ist.
Wenn von der in oder bei dem Eingabegerät 1 vorgesehenen Ein
richtung 12 bzw. 12' zum Erkennen und Auswerten eines solchen
in ein Kraft- und Momenten-Vektorpaar umgesetzten Impulses
festgestellt worden ist, daß die Werte der vier gemessenen
und erfaßten Vektorpaare in einem vorgegebenen, verhältnismä
ßig engen Toleranzbereich liegen, wird zum Zeitpunkt SE der
auf die Bedienoberfläche 11 ausgeübte Druck und der dadurch
erzeugte Druckimpuls als eine "Schaltoperation" erkannt, so
daß danach die dieser "Schaltoperation" zugeordnete und mit
dem Eingabegerät 1 auszuführende Schaltoperation ausgelöst
wird. Hierbei ist in Fig. 10 der Toleranzbereich durch paral
lel zu der ausgezogenen kreisbogenförmigen Linie in einem Ab
stand R voneinander verlaufende gestrichelte Linien sowie
durch einen grau ausgelegten, den Berührpunkt P umgebenden
Kreis in Fig. 10 angedeutet.
Dies ist ein Beispiel für eine der Möglichkeiten, wie ein
Kraft- und Momenten-Vektorpaar über einen vorgegebenen Zeitabschnitt
ausgewertet werden kann, um letztendlich zu erken
nen, daß bestimmte vorgegebene charakteristische Impulsvorga
ben erfüllt sind. Somit ist nicht die Position bzw. das Be
rühren eines Berührpunktes P das Kriterium, daß eine
"Schaltoperation" und keine Steueroperation getätigt worden
ist.
Vielmehr ist die Verknüpfung des im Berührpunkt P ausgeübten
Drucks und des dadurch mittels des Eingabegeräts 1 erzeugten
Kraft-Momenten-Vektorpaares, das beispielsweise über einen
vorgegebenen Zeitabschnitt ausgewertet worden ist, das Krite
rium, daß eine "Schaltoperation" durchgeführt worden ist, und
dadurch die einem bestimmten Teil des Sitzes, dem kompletten
Sitz und/oder einer den Fahrer unterstützenden Vorrichtung
zugeordnete Steuerfunktion ausgelöst worden ist.
1
,
1
' Eingabegerät
2-1
bis
2-6
Lichtemittierende Einrichtungen
3
Schlitzblendenring
3-1
bis
3-6
Schlitzblenden
4-1
bis
4-6
Detektoren
5
Ring
6
Halterungseinrichtung
7
Federelemente
8
Hand
10
Bedienkappe
11
Bedienoberfläche
11
D,
11
G,
11
K,
11
L,
11
LR,
11
M,
11
SP Bereiche auf
11
12
,
12
' Auswerte- und Erkennungseinrichtung
80
Daumen
81
Zeigefinger
A, B, C Momentenvektoren
D Lordose
|F| Kraft
G Sitzflächenteil
K Kopfstütze
L Rückenlehne
M Lehnenkopf
P Berührungspunkt
R Abstand
S Sitz
S1
A, B, C Momentenvektoren
D Lordose
|F| Kraft
G Sitzflächenteil
K Kopfstütze
L Rückenlehne
M Lehnenkopf
P Berührungspunkt
R Abstand
S Sitz
S1
, S2, S3 Zeitpunkte
t Zeit
X, Y, Z Koordinatenachsen
t Zeit
X, Y, Z Koordinatenachsen
Claims (6)
1. Verfahren zum Ein- und/oder Verstellen eines mit Stellein
richtungen, vorzugsweise elektrischen Stellmotoren, versehe
nen Kraftfahrzeugsitzes (S), von Teilen (D, G, K, L, M) des
Kraftfahrzeugsitzes (S) und/oder von den Fahrer unterstützen
den Einrichtungen unter Verwendung eines multifunktionalen,
die Stelleinrichtungen steuernden Schalters in Form eines von
Hand (8) betätigten Eingabegeräts (1) mit Kraft-Momenten-
Sensor,
wobei nach Festlegen von dem Kraftfahrzeugsitz, den einzelnen Teilen (D, G, K, L, M) des Kraftfahrzeugsitzes (S) und/oder von den Fahrer unterstützenden Einrichtungen zugeordneten Be reichen (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) auf einer Be dienoberfläche (11) des Eingabegeräts ein Druckimpuls in ei nem dieser Bereiche (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) der Bedienoberfläche des Eingabegeräts erzeugt wird,
wobei der Druckimpuls mit Hilfe des Kraft-Momenten-Sensors erfaßt und in ein aus einem Kraft- und einem Momentenvektor gebildetes Vektorpaar umgesetzt wird, welches dahingehend überprüft wird, ob bestimmte charakteristische Impulsvorgaben erfüllt werden,
wobei dann, wenn diese Impulsvorgaben als erfüllt erkannt worden sind, der diesem Bereich (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) auf der Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts zugeordnete Kraftfahrzeugsitz, Kraftfahrzeugsitzteilen (D, G, K, L, M) und/oder die den Fahrer unterstützende Einrichtung in einen Aktivierungszustand geschaltet wird, und
wobei dann durch Bedienen des Eingabegeräts (1) mindestens eine dem in den Aktivierungszustand geschalteten Kraftfahr zeugsitz, Kraftfahrzeugsitzteilen (D, G, K, L, M) und/oder der den Fahrer unterstützenden Einrichtung zugeordnete Stel leinrichtung bis zum Erreichen einer von einer Bedienungsper son gewünschten Position gesteuert wird.
wobei nach Festlegen von dem Kraftfahrzeugsitz, den einzelnen Teilen (D, G, K, L, M) des Kraftfahrzeugsitzes (S) und/oder von den Fahrer unterstützenden Einrichtungen zugeordneten Be reichen (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) auf einer Be dienoberfläche (11) des Eingabegeräts ein Druckimpuls in ei nem dieser Bereiche (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) der Bedienoberfläche des Eingabegeräts erzeugt wird,
wobei der Druckimpuls mit Hilfe des Kraft-Momenten-Sensors erfaßt und in ein aus einem Kraft- und einem Momentenvektor gebildetes Vektorpaar umgesetzt wird, welches dahingehend überprüft wird, ob bestimmte charakteristische Impulsvorgaben erfüllt werden,
wobei dann, wenn diese Impulsvorgaben als erfüllt erkannt worden sind, der diesem Bereich (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) auf der Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts zugeordnete Kraftfahrzeugsitz, Kraftfahrzeugsitzteilen (D, G, K, L, M) und/oder die den Fahrer unterstützende Einrichtung in einen Aktivierungszustand geschaltet wird, und
wobei dann durch Bedienen des Eingabegeräts (1) mindestens eine dem in den Aktivierungszustand geschalteten Kraftfahr zeugsitz, Kraftfahrzeugsitzteilen (D, G, K, L, M) und/oder der den Fahrer unterstützenden Einrichtung zugeordnete Stel leinrichtung bis zum Erreichen einer von einer Bedienungsper son gewünschten Position gesteuert wird.
2. Vorrichtung zum Ein- und/oder Verstellen eines mit Stell
einrichtungen, vorzugsweise elektrischen Stellmotoren, verse
henen Kraftfahrzeugsitzes (S), von Teilen (D, G, K, L, M) des
Kraftfahrzeugsitzes (S) und/oder von den Fahrer unterstützen
den Einrichtungen, mit einem multifunktionalen, die Stellein
richtungen steuernden Schalter in Form eines von Hand (8) be
tätigten Eingabegeräts (1) mit Kraftmomenten-Sensor zur
Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
wobei das Eingabegerät (1) eine Bedienoberfläche (11) auf weist,
wobei auf der Bedienoberfläche (11) eine Anzahl von Bereichen (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) zum Eingeben mindestens eines Druckimpulses festgelegt und/oder ausgebildet sind, und
wobei in dem oder für das Eingabegerät (1) vorgesehen sind:
eine Einrichtung (12, 12') zur Auswertung und Erkennung eines mittels des Kraft-Momenten-Sensors erfaßten und in ein Kraft- und Momenten-Vektorpaar umgesetzten Druckimpulses,
eine Einrichtung, die aufgrund des den Impulsvorgaben ent sprechend erkannten Kraft-Momenten-Vektorpaares jeweils den jenigen Kraftfahrzeugsitz (S), denjenigen Teil eines Kraft fahrzeugsitzes und/oder die den Fahrer unterstützende Ein richtung in Aktivierungszustand schaltet, der dem vom Druck impuls angeregten Bereich auf der Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts (1) zugeordnet ist, und
eine Einrichtung zum Ansteuern mindestens einer dem in den Aktivierungszustand geschalteten Kraftfahrzeugsitz (S), Teil (D, G, K, L, M) eines Kraftfahrzeugsitzes und/oder eine den Fahrer unterstützenden Vorrichtung (LK, SP) zugeordneten Stellvorrichtung.
wobei das Eingabegerät (1) eine Bedienoberfläche (11) auf weist,
wobei auf der Bedienoberfläche (11) eine Anzahl von Bereichen (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) zum Eingeben mindestens eines Druckimpulses festgelegt und/oder ausgebildet sind, und
wobei in dem oder für das Eingabegerät (1) vorgesehen sind:
eine Einrichtung (12, 12') zur Auswertung und Erkennung eines mittels des Kraft-Momenten-Sensors erfaßten und in ein Kraft- und Momenten-Vektorpaar umgesetzten Druckimpulses,
eine Einrichtung, die aufgrund des den Impulsvorgaben ent sprechend erkannten Kraft-Momenten-Vektorpaares jeweils den jenigen Kraftfahrzeugsitz (S), denjenigen Teil eines Kraft fahrzeugsitzes und/oder die den Fahrer unterstützende Ein richtung in Aktivierungszustand schaltet, der dem vom Druck impuls angeregten Bereich auf der Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts (1) zugeordnet ist, und
eine Einrichtung zum Ansteuern mindestens einer dem in den Aktivierungszustand geschalteten Kraftfahrzeugsitz (S), Teil (D, G, K, L, M) eines Kraftfahrzeugsitzes und/oder eine den Fahrer unterstützenden Vorrichtung (LK, SP) zugeordneten Stellvorrichtung.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Bedienoberfläche
(11) des Eingabegeräts (1) in Form eines ein-/verstellbaren
Sitzes (S), von Teilen (D, G, K, L, M) des Kraftfahrzeugsitzes
und/oder einer den Fahrer unterstützenden Einrichtung
(LK, SP) nachgebildet oder nachgezeichnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Bedienoberfläche
(11) des Eingabegeräts (1) der Form eines ein-/verstellbaren
Kraftfahrzeugsitzes (S), von Teilen (D, G, K, L, M) des
Kraftfahrzeugsitzes und/oder einer den Fahrer unterstützenden
Einrichtung (LK, SP) nachgebildet ist,
wobei auf der Bedienoberfläche (11) des den Kraft-Momenten- Sensor enthaltenden Eingabegeräts (1) abgegrenzte Bereiche (11D, 11G, 11K, 11L, 11LK, 11M, 11SP) zum Eingeben eines Druckimpulses vorgesehen sind, die dem Kraftfahrzeugsitz (S) selbst sowie Teilen (D, G, K, L, M) des Kraftfahrzeugsitzes und/oder den den Fahrer unterstützenden Einrichtungen zuge ordnet sind, und
wobei nach Auswahl eines Bereiches (11D, 11G, 11K, 11L, 11LK, 11M, 11SP) und der damit verbundenen Schaltung in den Akti vierungszustand der zugeordnete Kraftfahrzeugsitz (S) von zu geordneten Teilen des Kraftfahrzeugsitzes (S) und/oder von den Fahrer unterstützenden Einrichtungen mit Hilfe des Einga begeräts (1) verstellbar sind, und zwar der ganze Kraftfahr zeugsitz (S) in Fahrtrichtung und/oder in der Höhe, dessen Sitzflächenteil (G) in Höhe, Breite und/oder Sitzflächennei gung, dessen Lehne (L) bezüglich Neigung und/oder Höhe, des sen Lordose (D) in Höhe und/oder Tiefe, und/oder dessen Kopf stütze (K) in Höhe und/oder Neigung.
wobei auf der Bedienoberfläche (11) des den Kraft-Momenten- Sensor enthaltenden Eingabegeräts (1) abgegrenzte Bereiche (11D, 11G, 11K, 11L, 11LK, 11M, 11SP) zum Eingeben eines Druckimpulses vorgesehen sind, die dem Kraftfahrzeugsitz (S) selbst sowie Teilen (D, G, K, L, M) des Kraftfahrzeugsitzes und/oder den den Fahrer unterstützenden Einrichtungen zuge ordnet sind, und
wobei nach Auswahl eines Bereiches (11D, 11G, 11K, 11L, 11LK, 11M, 11SP) und der damit verbundenen Schaltung in den Akti vierungszustand der zugeordnete Kraftfahrzeugsitz (S) von zu geordneten Teilen des Kraftfahrzeugsitzes (S) und/oder von den Fahrer unterstützenden Einrichtungen mit Hilfe des Einga begeräts (1) verstellbar sind, und zwar der ganze Kraftfahr zeugsitz (S) in Fahrtrichtung und/oder in der Höhe, dessen Sitzflächenteil (G) in Höhe, Breite und/oder Sitzflächennei gung, dessen Lehne (L) bezüglich Neigung und/oder Höhe, des sen Lordose (D) in Höhe und/oder Tiefe, und/oder dessen Kopf stütze (K) in Höhe und/oder Neigung.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei die
jedem ein-/verstellbaren Kraftfahrzeugsitz (S), jedem
ein-/verstellbaren Teil des Kraftfahrzeugsitzes und jeder den
Fahrer unterstützenden Einrichtung zugeordnete(n) Stellein
richtung(en) jeweils Stellmotore sind.
6. Verwenden eines Eingabegeräts (1) mit Kraft-Momenten-
Sensor, zum Ein- und/oder Verstellen eines Kraftfahrzeugsit
zes (S), von Teilen des Kraftfahrzeugsitzes (S) und/oder von
den Fahrer unterstützenden Einrichtungen,
wobei das Eingabegerät (1) eine Bedienoberfläche (11) auf weist,
wobei auf der Bedienoberfläche (11) eine Anzahl von Bereichen (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) zum Eingeben mindestens eines Druckimpulses festgelegt und/oder ausgebildet sind,
wobei der Kraft-Momenten-Sensor eine opto-elektronische Ein richtung zum gleichzeitigen Eingeben von sechs Komponenten (X, Y, Z, A, B; C) in oder um die drei Achsen eines kartesi schen Koordinatensystems ist,
wobei jede von mindestens sechs in gleichen Winkelabständen voneinander in einer Ebene angebrachten lichtemittierenden Einrichtungen (2-1 bis 2-6) mit jeweils vorgeschalteter, fest angeordneter Schlitzblende (3-1 bis 3-6) gegenüber je einem mit seiner Detektorachse senkrecht zur Schlitzrichtung der jeweils zugeordneten Schlitzblende (3-1 bis 3-6) ausgerichte ten, positionsempfindlichen Detektor (4-1 bis 4-6) so vorge sehen ist, daß die lichtemittierenden Einrichtungen (2-1 bis 2-6) mit zugeordneten Schlitzblenden (3-1 bis 3-6) und die positionsempfindlichen Detektoren (4-1 bis 4-6) relativ ge geneinander bewegt, und die jedem positionsempfindlichen De tektor (4-1 bis 4-6) einzeln zugeordnete lichtemittierende Einrichtung (2-1 bis 2-6) jeweils mit einer Regelelektronik angesteuert wird, und
wobei in dem oder für das Eingabegerät (1) vorgesehen sind:
eine Einrichtung (12, 12') zur Auswertung und Erkennung eines mittels des Kraft-Momenten-Sensors erfaßten und in ein Kraft- und Momenten-Vektorpaar umgesetzten Druckimpulses,
eine Einrichtung, die aufgrund des den Impulsvorgaben ent sprechend erkannten Kraft-Momenten-Vektorpaares jeweils den jenigen Kraftfahrzeugsitz (S), denjenigen Teil eines Kraftfahrzeugsitzes und/oder die den Fahrer unterstützende Ein richtung in Aktivierungszustand schaltet, der dem vom Druck impuls angeregten Bereich auf der Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts (1) zugeordnet ist, und
eine Einrichtung zum Ansteuern mindestens einer dem in den Aktivierungszustand geschalteten Kraftfahrzeugsitz (S), Teil (D, G, K, L, M) eines Kraftfahrzeugsitzes und/oder eine den Fahrer unterstützenden Vorrichtung (LK, SP) zugeordneten Stellvorrichtung.
wobei das Eingabegerät (1) eine Bedienoberfläche (11) auf weist,
wobei auf der Bedienoberfläche (11) eine Anzahl von Bereichen (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) zum Eingeben mindestens eines Druckimpulses festgelegt und/oder ausgebildet sind,
wobei der Kraft-Momenten-Sensor eine opto-elektronische Ein richtung zum gleichzeitigen Eingeben von sechs Komponenten (X, Y, Z, A, B; C) in oder um die drei Achsen eines kartesi schen Koordinatensystems ist,
wobei jede von mindestens sechs in gleichen Winkelabständen voneinander in einer Ebene angebrachten lichtemittierenden Einrichtungen (2-1 bis 2-6) mit jeweils vorgeschalteter, fest angeordneter Schlitzblende (3-1 bis 3-6) gegenüber je einem mit seiner Detektorachse senkrecht zur Schlitzrichtung der jeweils zugeordneten Schlitzblende (3-1 bis 3-6) ausgerichte ten, positionsempfindlichen Detektor (4-1 bis 4-6) so vorge sehen ist, daß die lichtemittierenden Einrichtungen (2-1 bis 2-6) mit zugeordneten Schlitzblenden (3-1 bis 3-6) und die positionsempfindlichen Detektoren (4-1 bis 4-6) relativ ge geneinander bewegt, und die jedem positionsempfindlichen De tektor (4-1 bis 4-6) einzeln zugeordnete lichtemittierende Einrichtung (2-1 bis 2-6) jeweils mit einer Regelelektronik angesteuert wird, und
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