DE199380C - - Google Patents

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DE199380C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/14Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199380 KLASSE 20«. GRUPPE
SIEGFRIED HELD in CHARLOTTENBURG.
Zugsicherung für elektrisch betriebene Hängebahnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Zugsicherung für elektrisch betriebene Hängebahnen. In bekannter Weise ist die Fahrleitung in Blockabschnitte zerlegt, von denen einzelne zeitweilig durch besondere Schalter stromlos gemacht werden. Diese Schalter werden unabhängig von dem Gewicht eines vorüberfahrenden Wagens zwangläufig in ihre eine Endstellung geschoben und dort verriegelt
ίο gehalten.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß die Schalter während der Ver-' riegelung nicht nur den zugehörigen Streckenabschnitt ausschalten, sondern auch gleichzeitig einen mit der freien Druckfläche des Schalters verbundenen Kontakt an Erde anschließen, um dadurch die Verriegelung eines weiter zurückliegenden Schalters wieder aufzuheben.
Die Wagen befahren in der Pfeilrichtung die unterteilte Fahrleitung I, 2, 3, 4, auf der der Stromabnehmer entlangschleift. An den Unterbrechungsstellen 5, 6, 7 der Fahrleitung sind die Blockschalter 8, 9 und 10 angebracht, von denen sich 8 und 10 in der die betreffenden Abschnitte einschaltenden Grundstellung befinden.
Hat ein Wagen die zwischen Abschnitt 2 und 3 liegende Blockstelle 6 erreicht, so wird ein am Wagen starr befestigter Kontaktbügel 11, der mit der Erde leitend verbunden ist, den Schalter 9 in der Pfeilrichtung 12 geradlinig verschieben, wodurch der kegelförmige Ansatz 13 der Schalterachse einen Riegel 14 unter Überwindung einer Feder 25 zurückdrückt, bis der Riegel oberhalb des Kegels wieder frei wird und vorspringt, um den Schalter in der ihmvdurch die Verschiebung bewirkten zweiten Endstellung festzuhalten. Bei der Verschiebung des Schalters wird das leitende Verbindungsstück 15, das gewöhnlich die Kontakte 16 und 17 miteinander verbindet, zwischen die Kontakte 18 und 19 gebracht. Der Abschnitt 2 der Fahrleitung, der vordem von der Stromzuführungsleitung 27 aus über 29, 17, 15, 16 und 30 mit Strom versorgt wurde, ist dadurch ausgeschaltet, während ein neuer Stromkreis geschlossen ist von dem an Erde angeschlossenen Kontaktbügel 11 über den Knopf des Schalters 9, 20, 31, 21, 19, 15, 18, 22, Solenoidspule 23 des Schalters 8 und Leitung 32 nach der Stromzuführungsleitung 27. Der als Solenoidkern ausgebildete Riegel 14 des Schalters 8 wird dadurch entgegen der Wirkung der Feder 25 zurückgezogen, so daß die Feder 28 in der Richtung des Pfeiles 33 wirken kann und den Schalter 8 wieder in die gezeichnete Grundstellung bringt. Der früher ausgeschaltete Abschnitt 1 wird daher wieder von neuem von der Leitung 27 aus über 32, 17, 15, ιό und 30 mit Strom versorgt.
Fährt der Wagen weiter und erreicht mit seinem Stromabnehmer die Stelle 7, dann bewegt er den Schalter 10 in die Lage, die der Schalter 9 auf der Zeichnung einnimmt. Dadurch wird der Leitungsabschnitt 3 aus-
geschaltet, während der Schalter 9 wieder in seine Grundstellung gebracht wird, in der er den Leitungsabschnitt 2 einschaltet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zugsicherung für elektrisch betriebene Hängebahnen mit geradlinig verschiebbaren Schaltern, die zum Ein- und Austo schalten der einzelnen Fahrleitungsstrecken unabhängig von dem Gewicht des Wagens in eine Endstellung geschoben und dort verriegelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalter während der Verriegelung nicht nur die zugehörigen Leitungsstrecken ausschaltet, sondern gleichzeitig einen mit seiner freien Druckfläche leitend verbundenen Kontakt (20) an Erde legt, um die Verriegelung eines weiter zurückliegenden Schalters aufzuheben, wodurch dieser in seine Grundstellung gelangt und den zugehörigen Streckenabschnitt in bekannter Weise wieder einschaltet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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