DE199067C - - Google Patents

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DE199067C
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piston
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outflow
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B3/00—Rotary drilling
    • E21B3/02—Surface drives for rotary drilling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199067 KLASSE 5 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. November 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Gestein-Drehbohrmaschinen mit zur Kurbelwelle feststehenden Zylindern und Zuführung des Druckmittels durch die Welle. Sie ist insbesondere für Zweizylindermaschinen geeignet, welche mittels Hand oder selbsttätigen Vorschubs gegen das zu bohrende Gestein vorgetrieben werden.
Die Erfindung besteht darin, daß in den
ίο Kurbelwellenlagern Kanäle und Ausfräsungen in solcher Weise angebracht sind, daß das Druckmittel mittels entsprechender Ausfräsungen in der Welle allein durch die Drehung der Welle abwechselnd auf die beiden Seiten jedes Kolbens verteilt wird und durch Umschaltung seines Ein- und Ausströmungsweges den Bohrer vor- bzw. rückwärts antreibt.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Spielzeugdampfmaschinen die Kurbelwelle als Drehschieber auszubilden, so daß durch sie die Dampfverteilung bewirkt wird. Hier werden die Kurbelwellenlager für die Steuerung aber nicht nutzbar gemacht, sondern besitzen lediglich Durchbohrungen für die Zu- und Ableitung des Druckmittels. Eine solche Steuerung eignet sich nur für einseitig wirkende Maschinen.
Demgegenüber erfolgt im vorliegenden Falle die Verteilung des Druckmittels auf beide Kolbenflächen mittels Ausfräsungen in den Lagerbüchsen der Kurbelwelle. Nur durch zweckentsprechende Ausbildung der Lagerbüchsen ist die neue Steuerung für zweiseitig wirkende Maschinen verwendbar.
Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht. Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt durch die Mitte der Maschine,
Fig. 2 ein Schnitt nach a-b, Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt nach c-d, Fig. 1,
Fig. 4 ein Schnitt nach e-f, Fig. 1,
Fig. 5 ein Schnitt nach g-h, Fig. 1.
Das Druckmittel tritt bei den Kanälen i oder k ein, je nach erwünschter Drehrichtung des Bohrers, ob vor- oder rückwärts, was durch einen besonderen Einlaß- und Umsteuerungshahn bewirkt wird, indem entweder in dem einen Falle der Kanal i Einströmung und Kanal k Ausströmung oder im anderen Falle der Kanal k Einströmung und Kanal i Ausströmung ist.
Die Kanäle / und m sowie 0 und η liegen symmetrisch zu den Kanälen k und i.
Angenommen, der Kanal k wäre jetzt Ein-Strömung und Kanal i Ausströmung, so wird das Druckmittel durch die Kanäle und Ausfräsungen in dem Kurbelwellenlager und die Ausfräsungen der Kurbelwelle k, I, o, q, r, t und ν in den Raum α vor den Kolben y treten und die Kurbeln in der Pfeilrichtung % bewegen. Sobald nun der Kolben y den Kolben χ über den toten Punkt gebracht hat, gelangt das Druckmittel ebenfalls durch die Kanäle und Ausfräsungen in dem anderen Kurbelwellenlager und die Ausfräsungen der
Kurbelwelle k, Z1, o\ q1, r\ t1 und v1 in den Raum γ vor den Kolben χ und beide Kurbeln arbeiten nun in der Pfeilrichtung ^.
Die Ausströmung auf der Hinterseite der Kolbeny und χ erfolgt durch die Kanäle und Ausfräsungen in den Kurbelwellenlagern und die Ausfräsungen der Kurbelwelle, für den Kolbeny aus dem Raum β durch die Kanäle w, u, s, p, n, m und i, für den Kolben χ aus
ίο dem Raum d durch die Kanäle wl, u\ s1, Z1 und i.
Kurz vor dem Hubende des Kolbens y schließt sich seine Ein- und Ausströmung, und dem Kolben χ fällt die augenblickliche Arbeit zu, den Kolbeny über den toten Punkt zu bringen. Dann erfolgt die Einströmung des Druckmittels in den Raum β hinter den Kolben y durch die Kanäle und Ausfräsungen k, Z, 0, q, s, u und w, während die Ausströmung des Druckmittels aus dem Raum α vor dem Kolbenj-' durch die Kanäle und Ausfräsungen v, t, r, p, n, m und i erfolgt. Derselbe Hergang entsteht beim Hubwechsel des Kolbens χ durch die dazu gehörenden Kanäle.
Durch Änderung der Ein- und Ausströmung, indem die Einströmung durch Kanal i und die Ausströmung durch Kanal k erfolgt, wird die Maschine sich entgegengesetzt zur Richtung der Pfeile ^ bewegen, was durch Verfolgung der Kanäle aus der Zeichnung leicht ersichtlich ist.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Steuerung für Gestein-Drehbohrmaschinen mit zur Kurbelwelle feststehenden Zylindern und Zuführung des Druckmittels durch die Welle, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kurbelwellenlagern Kanäle und Ausfräsungen in solcher Weise angebracht sind, daß das Druckmittel mittels entsprechender Ausfräsungen in der Welle allein durch die Drehung der Welle abwechselnd auf die beiden Seiten jedes Kolbens verteilt wird und durch Umschaltung seines Ein- und Ausströmungsweges den Bohrer vor- und rückwärts antreibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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