DE199059C - - Google Patents
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- DE199059C DE199059C DENDAT199059D DE199059DA DE199059C DE 199059 C DE199059 C DE 199059C DE NDAT199059 D DENDAT199059 D DE NDAT199059D DE 199059D A DE199059D A DE 199059DA DE 199059 C DE199059 C DE 199059C
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- valve
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B19/00—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199059 KLASSE 65 d. GRUPPE
WHITEHEAD & CO. A.-G. in FIUME.
Versenkventil für Torpedos. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Torpedos, bei denen das Versenkventil zum
Lenzen der Schwimmkammer dient, indem es durch die aus dem Gyroskopmotor oder der Steuermaschine in die Schwimmkammer
eintretende Druckluft aufgestoßen wird. Um das Versenkventil in bestimmten Fällen, z. B.
bei Gefechtsschüssen, offen zu halten, ist in einer Aussparung des Ventilgehäuses ein
ίο Sperrglied angeordnet, welches so eingestellt
werden kann, daß es nach dem öffnen des Ventils zwecks Lenzens in den Weg des
Ventils tritt und sein Schließen verhindert.
Auf der Zeichnung zeigt
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι das Versenkventil im Schnitt,
Fig. 2 einen Torpedo mit dem Versenkventil, teilweise im Schnitt.
Das Gehäuse c des Versenkventils h steht
durch ein kurzes Rohr d mit der Auspuffkammer e (Fig. 2) der Antriebsmaschine für
den Torpedo in Verbindung. In die Kammer e mündet die hohle Welle f, durch
welche die Druckluft aus der Druckluftmaschine in das Außenwasser gelangt. Das Gehäuse c setzt sich nach unten in einem
kurzen Rohre g fort, das bis dicht an den Boden der Schwimmkammer b reicht. Das
Versenkventil h wird durch eine Feder i auf seinen Sitz gepreßt.
In einem seitlichen Ansätze des Rohres g (Fig. 1) ist eine Aussparung k vorgesehen,
in der eine an ihrem unteren Ende η mit einer Kurvenbahn versehene Klinke m drehbar
gelagert ist. Die Klinke wird durch eine in dem Ansätze des Rohres g verschieb-40
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bar angeordnete, gegen die Kurvenbahn durch eine Feder gepreßte Büchse ο entweder in
der Aussparung k im Sinne des Pfeiles F zurückgehalten oder im Sinne des Pfeiles F1
aus der Aussparung herausgedrückt.
Die Betriebsweise des mit diesem Versenkventil versehenen Torpedos ist folgende:
Während des Laufes des Torpedos wird Druckluft entweder aus dem Gyroskopmotor
oder, aus der Steuermaschine in die Schwimmkammer b ausgestoßen. Überwiegt der Druck
der Luft in der Schwimmkammer b den in der Auspuffkammer e herrschenden Luftdruck,
so wird das Versenkventil h angehoben, und die Druckluft strömt aus der hinteren Schwimmkammer durch die Auspuffkammer
e und die hohle Welle f in das Außenwasser.
Beim Stillstand der Maschine sinkt der Druck sowohl in der hinteren Schwimmkammer
b als auch in der Auspuffkammer e, so daß das Versenkventil h sich schließen
kann.
Sollen nur Übungsschüsse abgegeben werden, so läßt man das Versenkventil h sich
schließen. Bei Gefechtsschüssen jedoch stellt man die Klinke m so ein, daß sie im Sinne
des Pfeiles F1 aus der Aussparung herausgedrückt
wird und als Sperrglied wirkt; sie kommt dann beim Anheben des Versenkventils h in die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete
Stellung ml und verhindert dadurch das Zurückfallen des Versenkventils h auf
seinen Sitz. Infolgedessen wird die hintere Schwimmkammer b mit Wasser gefüllt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Versenkventil für Torpedos, das in der Schwimmkammer des Torpedos angeordnet ist und durch die entweder aus dem Gyroskopmotor oder aus der Steuermaschine austretende Druckluft zwecks Lefizens der Schwimmkammer aufgestoßen wird, gekennzeichnet durch ein unter Federwirkung stehendes, in einer Aussparung (k) des Ventilgehäuses (c) angeordnetes Sperrglied (m), welches so eingestellt werden kann, daß es nach dem öffnen des Ventils in den Weg des Ventils tritt und sein Schließen verhindert, um den Torpedo zum Sinken zu bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE199059T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199059C true DE199059C (de) |
Family
ID=5757350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199059D Active DE199059C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199059C (de) |
| FR (1) | FR384601A (de) |
-
0
- DE DENDAT199059D patent/DE199059C/de active Active
-
1907
- 1907-02-07 FR FR384601A patent/FR384601A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR384601A (fr) | 1908-04-15 |
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