DE199016C - - Google Patents

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DE199016C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/40Rescue equipment for personnel
    • B63G8/41Capsules, chambers, water-tight boats or the like, detachable from the submarine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— ■M 199016 KLASSE 65 a. GRUPPE
JOHANN WILSKY und RICHARD MARKARDT in SWINEMÜNDE.
Festhaltevorrichtung für in das Deck von Unterwasserfahrzeugen teilweise eingelassene Rettungsboote.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1906 ab.
Die bisher bekannten Arten der Verbindung der Rettungsboote mit den Unterwasserfahrzeugen entsprechen nicht ihrer Aufgabe, da beide Fahrzeuge nicht genügend wasserdicht aneinandergefügt sind.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine den wasserdichten Abschluß der Verkupplung des Rettungsbootes mit dem Unterseeboote bewirkende Vorrichtung, welche den vorher ίο erwähnten Ubelstand vermeiden soll. Sie besteht aus einer Anzahl Daumen oder Exzentern, welche einzeln unter die Kupplungsriegel der beiden Fahrzeuge fassen und die Riegel gegen den Flansch des Unterseebootes pressen, wodurch eine wasserdichte Verbindung zwischen den Auflageflanschen hergestellt wird.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Längenschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt,
Fig· 3 einen Horizontalschnitt durch das Rettungsboot,
Fig. 4 die Verschlußvorrichtung bei Anwendung eines Exzenters..
Das mit der bekannten Ausrüstung, nämlich: einer Schiffsschraube \ mit einem Betriebsmotor B, dem Steuerruder χ mit Handhebel A, den zur Verkupplung dienenden Zwillingsverschlüssen mit deren Antriebswelle D und dem Wasserdurchlaß r s, versehene Rettungsboot, α ist durch den Tragflansch c umschlossen, welcher auf den am Unterseeboote sitzenden Tragflansch d hinaufpaßt. Die von der Welle D betätigten und in den Lagern m geführten Kupplungsverschlüsse h g sind mit dem Teile h in den bekannten, die Stopfbüchsen ersetzenden Verschlußkästen η gelagert und greifen im verschlossenen Zustande mit dem freien Ende des Teiles g unter den Tragflansch d des Unterseebootes.
Um mit der in Form von Zwillingsverschlüssen wirkenden Verkupplung einen wasserdichten Abschluß zwischen den Tragflanschen c und d bzw. zwischen den beiden Fahrzeugen zu erreichen, wird unter den Riegeln g in den Verschlußkästen η je ein Sicherheitsdaumen oder ein Exzenter 0 (Fig. 4) angeordnet, welche mittels eines" außerhalb des Verschlußkastens η sitzenden Hebels ρ hoch- und heruntergestellt werden können. Mit dem hochgestellten Daumen oder Exzenter ο werden nicht nur die Tragflanschen c und d aufeinandergepreßt und dadurch ein wasserdichter Abschluß zwischen beiden erzielt, sondern auch die ganze Verkupplung der Boote gegen ein selbsttätiges Ausschalten gesichert.
Sollen die Sicherheitsdaumen bzw. die Exzenter ο beim Zusammenkuppeln der Rettungsboote mit dem Unterseeboote in Wirkung treten, dann werden nach bereits geschehenem vorschriftsmäßigen Aufsetzen der Tragflanschen c und d aufeinander und nach dem Umstellen der Schalthebel k in die punktierte
Stellung k1, bei welcher sämtliche Verschlußstangen g tinter den Tragflansch d gefaßt haben, die Sicherheitsdaumen bzw. die Exzenter ο mittels der Hebel ρ unter die Verschlußstangen g gedrückt. Hierbei werden die Tragflanschen c und d mit dem zwischen beiden liegenden Gummiringe nach Bedarf aneinandergepreßt.
Beim Entkuppeln des Rettungsbootes von ίο dem Unterseeboote durch Umlegen des Hebels k schlagen die Daumen bzw. die Exzenter ο beim Rückgang der Kupplungsstangen h g selbsttätig um.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Festhaltevorrichtung für in das Deck von Unterwasserfahrzeugen teilweise eingelassene Rettungsboote.mittels gemeinsam vom Bootsinnern aus zu bedienender Riegel, die unter einen rings um den Rand der Vertiefung im Deck des Fahrzeuges angebrachten Flansch greifen, welcher als Auflager eines entsprechenden Flansches des Rettungsbootes dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel (g) mittels Daumen oder Exzenter (0) fest &S gegen den Flansch gepreßt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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