DE198768C - - Google Patents

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DE198768C
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heating
alkali
glycerine
glycerol
percent
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DE1907198768D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D19/00Recovery of glycerol from a saponification liquor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Beispiel.
ι kg Glycerin wird in einem Glas- oder Metallgefäß unter Anwendung eines Rückflußkühlers erhitzt. Die Temperatur des Rückflußkühlers ist so zu halten, daß das sich bildende Wasser überdestilliert, die GIycerindämpfe aber zurückfließen. Dem GIycerin werden etwa 5 g Ätznatron oder ent-. sprechende Mengen der angeführten alkalisch reagierenden Substanzen zugesetzt. Die Temperatur des Glycerins wird auf etwa 275 bis 280° bis zur Beendigung der Reaktion gehalten. Nach etwa 30 Minuten sind 70 bis 80 Prozent des Glycerins in Diglycerin oder die noch höher kondensierten Polyglycerine umgewandelt. Das Verhältnis.des Diglycerins zum Polyglycerin in der Reaktionsmasse beträgt etwa 70:30. Aus dem Reaktionsprodukt läßt sich das Glycerin auf gewöhnliche ' Weise abdestillieren, auch läßt sich der Rückstand durch weitergehende Destillation von Diglycerin befreien und so die hoch viskosen Polyglycerinäther für sich erhalten. Die Polyglycerine und Diglycerine finden Verwendung als Zusätze zu Glycerin, das zur Darstellung von nicht gefrierbaren Sprengstoffen Verwendung finden oder zur Fertigung von plastischen Massen oder in der Textilindustrie dienen soll.
Paten T-A ν SPRU c η :
Verfahren zur Darstellung von Polyglycerinen aus Glycerin, dadurch gekennzeichnet, daß man Glycerin unter Zusatz geringer, zur Spaltung des Glycerins unzureichender Mengen von Alkali oder alkalisch reagierenden Substanzen erhitzt.

Claims (1)

  1. AISERLICHES
    PATENTAMT.
    Es ist bekannt (vgl. Patentschrift 181754), daß man Diglycerin oder auch Polyglycerin durch Erhitzen von Glycerin unter Atmosphärendruck unter gleichzeitiger Entfernung des sich bildenden Wassers darstellen kann. Nach diesem Verfahren vollzieht sich 'die Bildung der kondensierten Glycerine nur langsam. So erfordert es z. B. unter deri in der genannten Patentschrift gegebenen Bedingungen mindestens 5 bis 6 Stundens Erhitzens, bis eine Mischung von 60. Prozent Diglycerin und 40 Prozent Glycerin erhalten wird. Es wurde nun gefunden, daß sich dieser Kondensationsprozeß ganz wesentlich dadurch beschleunigen läßt, daß man dem zu kondensierenden Glycerin vor dem Erhitzen geringe Mengen von Alkali (Ätznatron, Ätzkali, Schwefelalkali, alkalisch reagierende Seifen und ähnliches) zugibt. So ist es möglieh, die Kondensation in etwa '/io der b's~ her erforderlichen Zeitdauer auszuführen.
    Bei dem Verfahren sind nur geringe Mengen Alkali zu verwenden, es genügen schon etwa 0,5 Prozent. Die Grenze des Höchstzusatzes ist schwankend, sie ist abhängig von dem Temperaturgrade der Erhitzung und dem Gehalt des Glycerins an verseifungsfähigen Verunreinigungen. Beim Erhitzen von Glycerin mit größeren Mengen Alkali tritt nicht Kondensation, sondern Spaltung des Glycerins unter Entstehung von Ameisensäure und Oxalsäure ein.
DE1907198768D 1907-06-24 1907-06-24 Expired - Lifetime DE198768C (de)

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AT38295D AT38295B (de) 1907-06-24 1908-07-04 Verfahren zur Darstellung von Polyglyzerinen aus Glyzerin.

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ID=461544

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