DE198599C - - Google Patents
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- DE198599C DE198599C DENDAT198599D DE198599DA DE198599C DE 198599 C DE198599 C DE 198599C DE NDAT198599 D DENDAT198599 D DE NDAT198599D DE 198599D A DE198599D A DE 198599DA DE 198599 C DE198599 C DE 198599C
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- Germany
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- block
- casting
- blocks
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D31/00—Cutting-off surplus material, e.g. gates; Cleaning and working on castings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Prostheses (AREA)
Description
Gelöscht 5,10
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 198599 KLASSE 31 c. GRUPPE
A.-G. in WETTER a. d. Ruhr.
Bei von unten abgegossenen Blockformen sitzt unten an den Gußblöcken der sogenannte
Gießknochen, welcher vor der Weiterverarbeitung des Blockes von diesem abgestoßen
werden muß. Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Vorrichtung, mittels welcher
der Gießknochen auf möglichst einfache Weise vom Block abgebrochen werden kann. Das
Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß
ίο dem Block gegenüber dem feststehenden Gießknochen
eine Drehbewegung erteilt wird, infolge deren der Knochen vom Block abbricht.
Die Vorrichtung kann auf verschiedene Weise ausgebildet sein. Sie kann z. B. nach
dem Abstreifen der Form allein den Gußblock drehen, oder sie kann den Block mit der
Form in Drehung versetzen. Vorteilhaft ist es hierbei auch, die Einrichtung so zu treffen,
daß zwei oder mehrere Blöcke gleichzeitig gedreht werden können.
Auf der Zeichnung ist als Beispiel eine Vorrichtung veranschaulicht, bei welcher zwei
Blockformen viereckigen Querschnitts mit den Blöcken gleichzeitig gedreht werden.
An der Laufkatze d eines Kranes b beliebiger
Ausführung ist ein Gerüst c befestigt, in welchem eine Säule d heb- und senkbar
gelagert ist. Die Heb- und Senkbewegung der Säule d kann z. B. dadurch hervorgebracht
werden, daß die Säule mit einem Querstück e in Verbindung steht, welches mit
Rollen f versehen ist, über die die zu dem Hubwerk führenden Seile g gelegt sind. An
ihrem unteren Ende trägt die Säule d zwei Arme h, welche mit flanschartigen Ansätzen i
versehen sind. Diese Ansätze i sind dem Querschnitt der Blockformen k entsprechend
ausgebildet und in ihrer Größe so bemessen, daß sie mit einigem Spiel in die Formen k
eingeführt werden können. Durch das Innere der Säule d geht eine Welle /, die vom Motor
m mit Hilfe der Getriebe η η', der Welle 0 ·
und der Zahnräder pp' gedreht werden kann. Damit die Zahnräder ρ ρ' in jeder Höhenlage
der Säule d miteinander in Eingriff stehen, ist die Welle 0 als Vierkantwelle ausgebildet,
auf der sich das Zahnrad p' verschieben kann. An ihrem unteren Ende trägt die Welle Z ein
Ritzel q, welches mit den Zahnrädern r kämmt, die ihrerseits mit den Armen h in Verbindung
stehen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Nach Abgießen der Blockformen k und genügender Erkaltung der Blöcke wird der
Kran b in eine solche Lage verfahren, daß sich die Flanschen i der Arme h über den
Formen k befinden. Durch Senken der Säule d werden dann die Ansätze i in die Blockformen
k eingeführt (punktiert angedeutet); sodann wird die Welle / in Drehung versetzt,
welche durch das Ritzel q und die Zahnräder r auf die Arme h übertragen wird.
Durch die Drehbewegung der Arme h bzw. der Ansätze i werden dann die beiden Blockformen
mitsamt den darin befindlichen Blöcken gedreht, so daß die feststehenden Knochen s
von den Blöcken abgebrochen werden. Nachdem letzteres der Fall ist, wird die Säule d
mitsamt den Annen h und Ansätzen i wieder
angehoben und über das nächste Formenpaar verfahren, bei dem sich der Vorgang dann
wiederholt.
Da die Blockformen nicht immer in genau gleichen Abständen aufgestellt sind, empfiehlt
es sich, den unteren Teil der Arme h gelenkig mit dem oberen Teil zu verbinden.
Anstatt der flanschenartigen Ansätze i können
ίο auch entsprechend geformte Ringe vorgesehen
sein, welche von außen um die Blockform oder nadi deren Abstreifen um die Blöcke
gelegt werden.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Abbrechen des Gießknochens von Gießblöcken, dadurch gekennzeichnet, daß sie den Block von dem feststehenden Gießknochen abdreht.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie die den Block enthaltende Blockform erfaßt und durch deren Drehung den Block vom Gießknochen abdreht.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie den von der Blockform befreiten Block erfaßt und vom Gießknochen abdreht.
- 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greif- und Drehmittel in solcher Zahl vorhanden sind, wie der Zahl der gleichzeitig abzudrehenden Blöcke entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198599C true DE198599C (de) |
Family
ID=461383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198599D Active DE198599C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198599C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742676C (de) * | 1942-03-20 | 1943-12-09 | Mitteldeutsche Stahl Und Walzw | Vorrichtung zum Abscheren der Knochen an Bloecken |
-
0
- DE DENDAT198599D patent/DE198599C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742676C (de) * | 1942-03-20 | 1943-12-09 | Mitteldeutsche Stahl Und Walzw | Vorrichtung zum Abscheren der Knochen an Bloecken |
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