DE198545C - - Google Patents
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- DE198545C DE198545C DENDAT198545D DE198545DA DE198545C DE 198545 C DE198545 C DE 198545C DE NDAT198545 D DENDAT198545 D DE NDAT198545D DE 198545D A DE198545D A DE 198545DA DE 198545 C DE198545 C DE 198545C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/04—Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
- H01H85/041—Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
- H01H85/044—General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified
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Description
bet §
οΛ\νγν\ΛΛνν\
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachfolgenden Neuerungen beziehen sich auf Schmelzpatronen von wesentlich prismatischer
(einschließlich zylindrischer) Form, die einen oder mehrere Schmelzkanäle weseritlieh
parallel zur Achse haben und an den Stirnseiten mit den Enden der Schmelzfäden verbundene Kontaktstücke besitzen, die mit
entsprechenden Kontaktstücken des Sockels in Verbindung treten.
ίο Die Form des Sockels oder allgemein der
Einspannvorrichtung für derartige Patronen ist durch die äußere Form der Patronen selbst
gegeben. Zur Vereinfachung der Fabrikation und der Installation ist nun meist erwünscht,
einheitliche Sockel bzw. Einspannvorrichtungen für Patronen zu verwenden, die für die
verschiedensten Stromstärken bemessen sind. Die Sockelform muß also für Patronen der
größten vorkommenden Stromstärke bestimmt
.20 werden, und alle Patronen müssen dieselben Abmessungen haben, während für die Patronen
geringerer Stromstärke sehr viel kleinere Abmessungen namentlich quer zur Achse zulässig
wären. Die Forderung einheitlicher Sockel führt also zur Verwendung von im allgemeinen viel zu großen Patronen, hat
demnach wesentliche wirtschaftliche Nachteile im Gefolge. Diese zu vermeiden, ist der
Zweck der nachfolgend beschriebenen neuen Patronenform.
Die Fig. ι und 2 stellen eine Patrone von der üblichen^ zylindrischen Grundform dar,
Fig. Ί in der Stirnansicht, Fig. 2 in der Seitenansicht."/"
Der Patronenkörper hat eine durchgehende achsiale Bohrung b zum Aufsetzen
der Patrone auf den Schraubdorn eines Sockels. Der Durchmesser des Patronenkörpers genügt
für die Patronen größter Stromstärke, die in einer Anlage zur Verwendung kommen.
Um nun unter Beibehalten der für den Sockel maßgebenden Abmessungen kleinere
und billigere Patronen für geringere Stromstärke verwenden zu können, besteht die
eigentliche Patrone ρ aus einem sektorartigen Ausschnitte des ganzen Einsatzkörpers, so
daß der größere Teil k davon nur einen Ergänzungskörper für die eigentliche Patrone ρ
bildet, der ihr Einsetzen in den sonst nicht geeigneten Sockel ermöglicht und auch nach
Unbrauchbarwerden der Patrone immer wieder verwendet werden kann, so daß nur
immer die eigentliche kleine Patrone durch eine neue ersetzt zu werden braucht.
Die Patrone ρ selbst ist hier nur mit einem Schmelzkanale versehen gedacht, der an den
Stirnseiten durch die Kontaktstücke c, c abgeschlossen ist. Nach Befinden können aber
auch mehrere parallele Schmelzkanäle vorgesehen sein. Die leicht lösbare Verbindung
der Patrone ρ mit dem Ergänzungskörper k geschieht hier durch Sprengringe r. Der Ergänzungskörper
k kann zur Erleichterung mit Durchbrechungen versehen sein, beispielsweise,
wie in Fig. 1, mit einem durchgehenden Loche bx entsprechend dem Schmelzkanale
in der Patrone p.
Die an den Fig. 1 und 2 grundsätzlich erläuterte Bauweise ist natürlich nicht auf eine
im Ganzen zylindrische Grundform beschränkt, sie kann vielmehr ohne ■ weiteres auf Pa-
tronen anderer Querschnitte, beispielsweise im Ganzen rechteckigen Querschnittes angewendet
werden, wie durch die Fig. 3 und 4 dargestellt, die mit denselben Bezeichnungen für
die gleichen Teile versehen sind wie die Fig. 1 und 2.
In besonderer Weise kann die erläuterte Bauweise bei Patronen von der in den Fig. 5
und 6 dargestellten Form zur Anwendung kommen. Hier erscheint der Einsatzkörper im Ganzen durch einen achsialen Schnitt in
- zwei gleiche Teile zerlegt, so daß der Patrone ρ ein Ergänzungskörper k von demselben
Querschnitte entspricht. Dabei kann nun aber ersichtlich als Ergänzungskörper wieder eine eigentliche Patrone verwendet
werden, so daß dann im Ganzen der Einsatzkörper aus zwei gleich parallelen selbständigen
Patronen besteht, die sich gegenseitig zu einem für den Sockel passenden Einsatzkörper
ergänzen. Nach Belieben kann dann die eine oder die andere Patrone in Benutzung genommen
werden, angemessene Ausbildung der Kontakte des Sockels vorausgesetzt, oder es können auch beide Patronen gleichzeitig
in Parallelschaltung verwendet werden. Bei einem derartig aus zwei selbständigen Patronen
gebildeten Einsatzkörper brauchen auch offenbar die einzelnen Patronen nicht gleichen
Querschnitt zu haben, wie auch statt der dargestellten zwei Patronen mehrere zu einem
vollständigen Einsatzkörper verbunden werden können.
Statt der Einsatzkörper mit achsialem Loche für einen Schraubdorn, - die im vorstehenden
beschrieben sind, können auch Einsatzkörper für andere Befestigungsweise in derselben
Weise behandelt werden.
Der Querschnitt des ganzen Einsatzkörpers, seine Unterteilung in einzelne Patronen bzw.
in Patronen und Ergänzungskörper, kann in den verschiedensten Formen durchgeführt werden.
Wesentlich ist nur, daß die Grundform des im Ganzen prismatischen bzw. zylindrischen
Einsatzkörpers durch Schnitte längs der Achse in selbständige, durch geeignete Vorrichtungen zusammengehaltene Teile zerlegt
wird, die als eigentliche Patronen und Ergänzungskörper dienen, wobei diese selbst
wieder nach Befinden Patronen sein können.
Claims (2)
1. Sicherungspatrone yon wesentlich prismatischer bzw. zylindrischer Grundform
mit Anschlußkontakten an den Stirnseiten , gekennzeichnet durch Zerlegung der Patrone durch Schnitte längs der
Achse in tnehrere selbständige Teile, die durch geeignete Mittel zusammengehalten
den ganzen Einsatzkörper bilden und als ■■ eigentliche Patronen und als Ergänzungskörper dazu ausgebildet sind, zu dem
Zwecke, Patronen geringerer Stromstärken
in Sockeln für Patronen größerer Stromstärken wirtschaftlich verwenden zii können.
2. Sicherungspatrone nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Ausbildung der Ergänzungskörper als Patronen, so daß sich
die Patronen gegenseitig als Ergänzungskörper dienen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198545C true DE198545C (de) |
Family
ID=461333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198545D Active DE198545C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198545C (de) |
-
0
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