DE198527C - - Google Patents

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DE198527C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57«. GRUPPE
angeklemmt werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1907 ab.
Die nachstehend beschriebene Erfindung findet Anwendung bei solchen Schlitzverschlüssen für photographische Kameras, bei denen das Aufziehen mit geschlossenem Schlitz erfolgt. Dieser bildet sich, wenn der untere Vorhang über die Belichtungsöffnung hinweg-• gegangen ist, indem man den oberen Vorhang weiter aufwindet. Eine Vergrößerung des Schlitzes, bis zur größtmöglichen Weite
ίο ist hier jederzeit möglich, nicht aber eine Verkleinerung, es sei denn, daß man zuvor den Verschluß wieder ganz ablaufen läßt. Ohne besondere Vorsichtsmaßregeln wird aber hierbei besonders bei sogenannten Roll- oder Filmpackkameras die freiliegende Schicht belichtet. Um dies zu verhüten, findet folgende Einrichtung Anwendung. Durch eine auf der Seite der Aufziehwalze liegende Aufhaltevorrichtung wird die Begrenzungsleiste des unteren Vorhanges, nachdem die Sperrung ausgelöst ist, aufgehalten, ehe diese Leiste an die lichtempfindliche Schicht herangetreten ist. Da der obere Vorhang unter der Einwirkung seiner Spannfeder weiter abläuft, bis er mit seiner Begrenzungsleiste auf die des unteren Vorhanges auftrifft, wird der Schlitz hierbei geschlossen. Die gewünschte Schlitzbreite kann nunmehr in der üblichen Weise durch Aufziehen des Verschlusses hergestellt wer-
Der Erfindungsgegenstand ist in einer Ausführungsform auf der Zeichnung dargestellt.
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Fig. ι ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung, und zwar in einer Stellung, bei welcher die Begrenzungsleiste des unteren Vorhanges sich etwa in der Mitte der Belichtungsöffnung befindet und der obere Vorhang vollkommen entfernt ist.
Fig. 2 ist im wesentlichen ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, wobei beide Vorhänge mit geschlossenem Schlitz in' der Aufhaltestellung sich befinden, und
Fig. 3 eine Ansicht der Sperrung.
Eine durch einen Hebel α von außen drehbare Welle b trägt im Innern des Verschlusses einen in den eigentlichen Verschlußrahmen hereinragenden Mitnehmerstift c, vermittels dessen ein Winkelhebel i derart verstellt werden kann, daß dessen Greifnase h in die Bahn der Begrenzungsleiste des unteren Vorhanges 0 gelangt. Mit der Achse b ist außerdem ein Hebelarm d verbunden, der beim Bewegen der Welle b durch Hebel a den Sperrhaken f des Aufzugrades g ausrückt. Wenn durch den außen befindlichen Hebel α die Welle b gedreht wird, so wird gleichzeitig die Greifnase h des Winkelhebels i in die Bahn der Begrenzungsleiste des unteren Vorhanges 0 geschwenkt und der Sperrhebel f des Aufzugrades g ausgelöst, worauf sich der untere Vorhang 0 unter der Nase h fängt und somit aufgehalten wird.
Die Verbindung zwischen dem unteren Vorhang und den Tragbändern des oberen findet durch an den Enden der Begrenzungs-
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leiste sitzende Schnallen statt, durch welche die Tragbänder mit mäßiger Reibung hindurchgehen. Nachdem die untere Begrenzungsleiste aufgehalten ist, gleiten die Zug-
bänder des oberen Vorhanges unter Überwindung dieser Reibung noch so lange durch die Schnallen, bis die Begrenzungsleiste des oberen Vorhanges auf den unteren Vorhang auftrifft, so daß der Belichtungsschlitz völlig
ίο geschlossen ist. Man kann nun auf eine neue, geringere Schlitzbreite durch abermaliges Aufziehen einstellen. Eine vorzeitige Belichtung von offen in der Kamera liegenden photographischen Schichten ist nicht zu befürchten, weil die untere Leiste bereits in unmittelbarer Nähe ihrer oberen Endstellung aufgehalten wurde.
Damit die Begrenzungsleiste der unteren Rouleauhälfte auf ihren beiden Seiten gleichmäßig gehalten wird, ist auch auf der anderen Seite des Verschlusses ein entsprechender Winkelarm k mit Greifnase / angebracht, der durch eine dünne, zwei Verbindungshebel in tragende Welle η mit dem ersten Winkelhebel verbunden ist und so die gleiche Schwingung wie dieser ausführen muß.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schlitzverschluß für photographische Kameras, bei dem die Begrenzungsleiste des einen (unteren) Vorhanges an den Tragbändern des anderen (oberen) Vorhanges angeklemmt werden kann, gekennzeichnet durch eine unter gleichzeitiger Ausrückung der Sperrung in die Bahn der Enden der Begrenzungsleiste des unteren Vorhanges einschwenkbare, auf der Seite der Aufziehwalze liegende Aufhaltevorrichtung für die Vorhänge, zum Zwecke, den Schlitz schließen zu können, .ohne daß der Verschluß ganz abläuft.
  2. 2. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der Außenseite der Kamera angebrachten Hebel oder Knopf (a), der durch geeignete Übertragungselemente (b, c, i) mit einer Greifnase (h) in Verbindung steht, die durch Drehung des Hebels (a) in die Bahn des unteren Vorhanges (o) gerückt wird, wobei während dieser Bewegung des Hebels (a) vermittels Hebelarmes (d) die Aufzugwelle (g) durch Ausrücken des Sperrhakens (f) zum Ablauf freigegeben wird.
  3. 3. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vermittels Verbindungshebel fm) und Verbindungsstange (n) eine zweite Greifnase (I) gleichzeitig mit der ersten (h) den unteren Vorhang (o) bei Drehung des Hebels (a) fängt, zum Zwecke, diesen Vorhang auf beiden Seiten gleichzeitig anzuhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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