DE198151C - - Google Patents

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DE198151C
DE198151C DE1906198151D DE198151DA DE198151C DE 198151 C DE198151 C DE 198151C DE 1906198151 D DE1906198151 D DE 1906198151D DE 198151D A DE198151D A DE 198151DA DE 198151 C DE198151 C DE 198151C
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machine
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DE1906198151D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 198151 KLASSE 25 b. GRUPPE
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vervollkommnung einer aus z\vei oder drei konzentrischen, aneinandergeschlossenen Gangbahnen bestehenden Flechtmaschine, deren äußere Gangbahn aus durch A^olkenbornsche Drehteller verbundenen Tellerpaaren zusammengesetzt ist, von welchen der einzelne Teller die halbe Flügelzahl des angeschlossenen Tellers des inneren bzw. Mittelganges besitzt. Die
ίο Vervollkommnung besteht darin, daß an die äußere Gangbahn an diejenigen Einzelteller der durch Volkenbornsche Drehteller verbundenen Tellerpaare, welche wenigstens zwei solcher Paare zwischen sich haben, hufeisenförmige Umlaufteller angeschlossen sind, die mit vier- und. zweiflügeligen Treibern ausgerüstet, in Verbindung mit den bezeichneten Einzeltellern als Umkehrschleifen für die Klöppel benutzt werden können. Durch diese Anordnung ist nicht nur eine bedeutend größere Spielart in den herzustellenden Flechtmustern, ermöglicht, sondern die Klöppel können auch gruppenweise, zum Zwecke, die verschiedenen Farben der Fäden der den Gruppen zugehörenden Klöppel im Flechtwerk getrennt zu halten, auf Teilgängen arbeiten, und es können getrennte Geflechte auf der Maschine hergestellt werden, derart, daß ohne Einschränkung der Klöppelzahl, sowohl bei einflechtiger als auch bei zweiflechtiger und auch bei dreiflechtiger Flechtarbeit, durch die neuen Umlaufteller jeder Klöppel eine Umkehr in der Laufrichtung ausführen kann.
Die mit den Umlauftellern versehenen Einzelteller müssen den angegebenen Abstand haben, daß nämlich zwischen ihnen wenigstens zwei durch Volkenbornsche Drehteller verbundene Tellerpaare liegen, weil der kleinste mit den Umlauftellern zu bildende Teilgang einen Soutachelauf für die auf diesem zu bewegende, die entsprechende kleinste Teilzahl der gesamten Klöppelanzahl ausmachende Zahl von Klöppeln zulassen muß. Alsdann ist auch die größte Verschiedenheit in der Zerlegung der Flechtmaschine in Teilgänge ermöglicht; aber es können natürlich auch größere Abstände zwischen den Umlauftellern gewählt werden, d. h. es können je nach der Größe der Maschine, der Zahl der auf den Gangbahnen laufenden Klöppel, der Verschiedenheit der beabsichtigten Musterbildungen oder je nach der Einteilung der Maschine in Teilgänge von gewisser Größe die Umlaüfteller in entsprechender Zahl an die äußere Gangbahn angeschlossen werden. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß an jeder geeigneten Stelle anstatt eines Umlauftellers zwei mit den Schleifen kreuzweise ineinanderliegende Umlaufteller vorgesehen sind.
Die Zeichnungen zeigen verschiedene Ausführungen der Erfindung, und zwar für eine aus drei konzentrischen aneinandergeschlossenen Gangbahnen bestehende Maschine. Der innere Gang kann indes fehlen, die Erfindung also für Maschinen Verwendung finden, die aus zwei konzentrischen, aneinandergeschlossenen Gangbahnen bestehen und deren äußere in der oben bezeichneten Art zusammengesetzt ist. Es sind auch in der nachfolgenden
Beschreibung nur Klöppellaufbahnen erörtert, die auf zwei konzentrischen Gangbahnen liegen. In Fig. ι sind schematisch die Flügelräder der drei aneinandergeschlossenen Gangbahnen gv g.2 und gs dargestellt, und an den äußeren, aus durch Volkenbornsche Drehteller verbundenen Tellerpaaren zusammengesetzten Gang g3 sind an die Einzelteller α av Ob11Ccx, die je zwei Tellerpaare ρ ρ,
ίο pp... zwischen sich haben, die hufeisenförmigen Umlaufteller d d1 angeschlossen. Die Umlaufteller d besitzen vierflügelige und die Teller ^Z1 zweiflügelige Treiber und sind durch Zungenweichen f bzw. fx absperrbar gemacht. Durch die bezeichnete Anordnung der Umlaufteller kann die Zahl der Klöppel je nach der herzustellenden Flechtart geändert werden, und man kann die Klöppel in verschiedener Weise in Gruppen arbeiten lassen. So ergeben beispielsweise die in Fig. ι eingezeichneten Linien h mit Hilfe der Umlaufteller fünf Klöppelläufe in Soutachebindungen, die je aus Fäden von besonderer Farbe gebildet werden können. Die Umlaufteller können auch, wie bei Fig. 1 in der Mitte der Maschine gezeichnet, so gelegt werden, daß das Flügelrad des Einzeltellers des anschließenden Nachbartellerpaares als Überführungsrad für den Umlaufteller dient.
Hierbei werden Zungenweichen s s auf den Sternstücken zwischen der äußeren und mittleren Gangbahn g3 und g.2 vorgesehen, um bei der Arbeit mit ungerader Klöppelzahl eine geeignete Laufänderung der Klöppel erzielen zu können. Zur Bildung von Teilgängen an den Enden der Gangbahnen erhalten nur die betreffenden Einzelteller 0 O1 die Umlauf teller d bzw. d1. Ferner sind an den Enden der Gangbahnen Umlaufteller u angebracht, damit je nach Bedarf mit zusammengesetzten Endtellern von verschiedener Flügelzahl gearbeitet werden kann. Die an die äußere Gangbahn angeschlossenen Umlaufteller können auch, wie es in den Zeichnungen Fig. 2, 3 und 4 verdeutlicht ist, an den betreffenden Stellen paarweise so angeordnet werden, daß ihre Schleifen kreuzweise ineinanderliegen. Die Fig. 2 und 3 stellen in Oberansicht auf die Gangplatte bzw. in schematischer Angabe der Flügelräder der Gangbahnen eine Flechtmaschine dar, welche nur in der Mitte an zwei Stellen mit kreuzweise ineinanderliegenden Umlauftellerpaaren d dx ausgerüstet ist, während an den anderen Stellen sich nur je ein Umlaufteller befindet. Die in Fig. 3 eingezeichneten ausgezogenen, gestrichelten und punktierten Linien i bzw. k bzw. / geben Beispiele von Klöppellaufbahnen an, in welchen Gruppen von Klöppeln verschiedener Anzahl auf mit Hilfe der angeschlossenen Umlaufteller gebildeten Teilgängen der Maschine verkehren können.
Bei der in Fig. 4 schematisch dargestellten Flechtmaschine sind an allen der in Betracht kommenden Stellen die an die äußere Gangbahn angeschlossenen Umlaufteller paarweise und kreuzweise ineinanderliegend vorgesehen. Hierbei sind die Zungenweichen s auf sämtlichen zwischen den Umlauftellerpaaren und der Mittelgangbahn liegenden Sternstücken angebracht, und die teils ausgezogenen, teils gestrichelten Linien m bzw. η geben wieder ein Beispiel von auf der Maschine ausführbaren Klöppelläufen an.

Claims (1)

  1. 75 Patent-Anspruch:
    Flechtmaschine aus zwei oder drei konzentrischen, aneinandergeschlossenen Gangbahnen, deren äußere Gangbahn aus durch Volkenbornsche Drehteller verbundenen Tellerpaaren zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die äußere Gangbahn (gä) an diejenigen Einzelteller (a Ci1, Ob1, c C1) der durch Volkenbornsche Drehteller verbundenen Tellerpaare, welche wenigstens zwei solcher Paare zwischen sich haben, hufeisenförmige Umlaufteller (d dx) entweder einzeln oder in Paaren kreuzweise ineinanderliegend angeordnet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1906198151D 1906-09-25 1906-09-25 Expired - Lifetime DE198151C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT36992D AT36992B (de) 1906-09-25 1907-10-21 Flechtmaschine aus zwei oder drei konzentrischen, aneinandergeschlossenen Gangbahnen.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE198151T 1906-09-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE198151C true DE198151C (de)

Family

ID=5756805

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1906198151D Expired - Lifetime DE198151C (de) 1906-09-25 1906-09-25

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DE (1) DE198151C (de)
FR (1) FR380788A (de)

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Publication number Publication date
FR380788A (fr) 1907-12-17

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