DE196805C - - Google Patents
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- DE196805C DE196805C DENDAT196805D DE196805DA DE196805C DE 196805 C DE196805 C DE 196805C DE NDAT196805 D DENDAT196805 D DE NDAT196805D DE 196805D A DE196805D A DE 196805DA DE 196805 C DE196805 C DE 196805C
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- Germany
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- plates
- gangway
- clapper
- rotating plates
- pair
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- 235000007756 Akebia quinata Nutrition 0.000 claims 1
- 240000008027 Akebia quinata Species 0.000 claims 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
- D04C3/18—Spool carriers for vertical spools
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE. 25 δ. GRUPPE
Umlauftellern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1907 ab.
Die Anbringung von hufeisenförmigen Umlauftellern mit Zungenweichen an den Gangbahnen
von Flecht- und Klöppelmaschinen ist vielfach gebräuchlich. Auch hat man die Umlaufteller kreuzweise ineinanderliegend mit
je einer Zungenweiche an zwei benachbarte Teller angeschlossen. Den Gegenstand vorliegender
Erfindung bildet eine Anordnung solcher kreuzweise ineinandergelegter Umlaufteller,
die drei- bzw. fünfflügelige Treiber besitzen, an wenigstens zwei aufeinander folgenden
Tellerpaaren einer gewöhnlichen, d. h. zwischen den Endtellern nur aus vierfliigeligen
Tellern bestehenden Litzenflechtmaschine derart, daß die Klöppel nicht nur auf den Tellern
umkehren können, sondern auch mit je vier Klöppeln, die von je einem Tellerpaar des
Litzenganges auf die angeschlossenen Umlaufteller geleitet sind, auf diesen Soutachegeflechte
hergestellt und diese durch Fäden von gegenseitig übergehenden Klöppeln verbunden
werden können.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen in Fig. ι in der Ansicht auf die Gangoberplatte
eine Litzenflechtmaschine der vorliegenden Art, bei welcher an jedes der Tellerpaare ρ
zwei kreuzweise ineinanderliegende, drei- und fünfflügelige Umlaufteller α bzw. b durch die
Zungenweichen c bzw. d angeschlossen sind.
In der Fig. 2 sind schematisch die Flügelräder mit der Klöppelverteilung dargestellt,
wenn die Maschine als gewöhnliche Litzenflechtmaschine arbeitet. Die Fig. 3 veranschaulicht
die Stellung der Klöppel, wenn diese zu je vier auf den Anschlußtellern Soutacheläufe ausführen, d. h. sich in Form
einer Acht bewegen. Es ist ersichtlich, daß bei einer Stellung der Zungenweichen, wie in
der Oberansicht Fig. 1 angegeben, die Klöppel nur auf dem Litzengang verkehren und ein
gleichmäßiges Litzengeflecht herstellen. In diesem wird aber eine streifenartige Musterung
erzielt, wenn bestimmte Klöppel durch Überführung über gewisse Umlaufteller umkehren,
und eine weitere Änderung in der Musterung findet statt, wenn je nach der Art des zu erzielenden
Musters von einzelnen Tellerpaaren je vier Klöppel auf die Umlaufteller geleitet
und auf diesen entsprechend lange in der Ausführung von Soutachegeflechten gehalten
werden. Aus diesen kann wiederum ein Flechtwerk mit spitzenartiger Musterung zustande
gebracht werden, wenn die Soutachegeflechte unter sich, durch die Fäden gegenseitig
übergehender Klöppel eine Verbindung erhalten.
Werden, wie in Fig. 2 an dem Tellerpaarρλ
gezeigt, die Klöppel einesteils im Zuge des ausgezogenen Pfeiles über den Umlaufteller ^1
und ein anderer Teil der Klöppel in der Richtung des punktierten Pfeiles über den
Umlaufteller O1 in den Litzenflechtgang zurück-
geführt, so findet in dem Litzengeflecht eine Streifenbildung statt.
Sind die Klöppel vom Litzenflechtgang auf die Umlaufteller mit Hilfe der Weichen übergeführt
und werden auf den Umlauftellern Soutachegeflechte hergestellt, so kann z. B.
eine Verbindung der Soutachegeflechte, die auf den an die Tellerpaare p2, p.2 (Fig. 3)
angeschlossenen Umlauftellern erzeugt werden, von Fäden übergehender Spulen erfolgen,
wenn einerseits ein Klöppel Ii1 durch geeignete
Stellung der Weiche dx nach der ausgezogenen Linie und andererseits ein Klöppel Ar2 durch
entsprechende Einstellung der Weiche C1 nach der punktierten Linie über den Litzenflechtgang
laufen. Da der Klöppel Jt1, wie die
ausgezogene Lauflinie zeigt, ebenso wie der Klöppel ZiT2 gemäß der punktierten Lauflinie
acht Flügelstellen zurücklegen, so ersetzen sich die Klöppel gegenseitig, so daß das
richtige Stellungsverhältnis der Klöppel auf den Umlauftellern nicht geändert wird. Infolge
der zeitweisen Überführung von Klöppeln entstehen zwischen den Soutachegeflechten
Maschen, so daß das Gesamtgeflecht spitzenartig gemustert werden kann. Die Einstellung der Weichen erfolgt hierbei in
bekannter Weise durch Vermittlung eines Jacquard- oder anderen geeigneten Rapportwerks.
Zwischen den Endtellern des Litzenflechtganges kann auch ein Verbindungslauf in
geeigneter Weise angeordnet werden, so daß auf der Maschine verschieden gemusterte
Hohlgeflechte hergestellt werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Litzenflechtmaschine mit vierflügeligen Treibern im Räderkreise und stellenweise an die Gangbahn angeschlossenen, kreuzweise ineinanderliegenden hufeisenförmigen Umlauftellern, dadurch gekennzeichnet, daß von den an wenigstens zwei aufeinander folgenden Tellerpaaren der Gangbahn angeschlossenen, sich kreuzenden Umlauftellern (a, b) der eine (a) mit einem dreiflügeligen, der andere (b) mit einem fünfflügeligen Treiber versehen und die Umlaufteller eines Tellerpaares der Gangbahn gegen die des nächsten Paares so gelegt sind, daß durch Umkehren der Klöppel auf den Umlauftellern eine Streifenmusterung erzeugt werden kann, und daß außerdem die jedem Tellerpaare der Gangbahn zugehörigen vier Klöppel auf die zügehörigen Umlaufteller zwecks Herstellung von Soutachegeflechten übergeleitet und zwei benachbarte Geflechte dieser Art durch die Fäden gegenseitig übergehender Klöppel verbunden werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196805C true DE196805C (de) |
Family
ID=459748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196805D Active DE196805C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196805C (de) |
-
0
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