DE1979C - Dampfdruckreducirventil - Google Patents
DampfdruckreducirventilInfo
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- DE1979C DE1979C DENDAT1979D DE1979DA DE1979C DE 1979 C DE1979 C DE 1979C DE NDAT1979 D DENDAT1979 D DE NDAT1979D DE 1979D A DE1979D A DE 1979DA DE 1979 C DE1979 C DE 1979C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0647—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one membrane without spring
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Description
1877.
H^ülasse 13. '
C. LOUIS STRUBE in BUCKAU bei MAGDEBURG. Dampfdruck- Reducirventil.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October 1877 ab.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist dieser Apparat in zwei voneinander abweichenden
Constructionen gezeichnet.
Das Reducirventil (Fig. 1) besteht hauptsächlich aus einem Gehäuse A, das oben durch
eine Platte B und eine ringförmige Membran C verschlossen ist, aus einem glockenartigen Ventil
F und aus einem belasteten Hebel G. D bildet den Eintritts-, E den Austrittskanal des
Dampfes. Auf das nach oben gerichtete innere Ende des Ausgangskanals ist der Ventilsitz H
aufgeschraubt. Die Berührungs- oder Auflagefläche zwischen dem Ventil F und seinem
Sitz H wird durch die Kegelfläche i gebildet. Die Platte B, welche durch ein auf dem Hebel G
verschiebbares Gewicht belastet wird, ist mit dem Ventil F fest verbunden. Wie bereits angedeutet
wurde, ist über den freibleibenden, ringförmigen Zwischenraum zwischen der Platte B
und dem ebenfalls ringförmigen Deckel K eine geschmeidige, wellenförmige Membran C gespannt,
welche aus irgend welchem passenden Material bestehen kann. Der über der Membran
und unter den vorragenden Rändern der Platte B und des Deckels K befindliche Raum ist durch
eine gröfsere Anzahl von metallenen Sectoren oder Stäbchen m ausgefüllt, welche zusammen
einen nach unten oder nach oben zulaufenden stumpfen Kegel oder eine ebene Platte bilden,
je nachdem sich die Platte B in einer tieferen, einer höheren oder einer mittleren Lage befindet.
Diese Stäbchen sind lose nebeneinander gelegt, so dafs sie zwar die ganze Membran bedecken,
aber doch ohne Hindernisse die eben genannten Bewegungen der Platte B gestatten.
Die Stäbchen werden als einarmige an dem Rande des Deckels Kdrehbare Hebel, welche den
Druck der Membran in sich aufnehmen und auf die Platte B übertragen, construirt. Durch diesen
Umstand ist ein grofser Spielraum für die Wahl des Membranmaterials geschaffen und die Anwendung
einer durch Condensationswasser geschützten Kautschukplatte überflüssig gemacht.
Ferner darf die Membran, falls sie aus irgend einem Metall besteht, äufserst schwach und folglich
sehr beweglich sein. Der gesammte, von dem Dampf auf die Platte B einerseits direct,
andererseits durch Vermittlung der Stäbchen ausgeübte Druck kann nun stets gleich gesetzt
werden dem Druck, den der nämliche Dampf auf eine Kreisfläche von bestimmtem Durchmesser
ausüben würde. Eine einfache Integration ergiebt die Beziehungen, welche zwischen dem
Durchmesser dieser Kreisfläche und zwischen dem äufseren und inneren Durchmesser des zusammengesetzten
Ringes bestehen. In dem Apparat sind die betreffenden Dimensionen so gewählt, dafs der auf die Platte B ausgeübte
Gesammtdruck demjenigen Drucke gleich ist, mit dem der frische, nicht reducirte Dampf das
Ventil nach unten drückt, oder mit anderen Worten, dafs das Ventil für den Druck des ankommenden
Dampfes vollständig entlastet ist. Das Ventil steht folglich nur noch unter dem Einflufs des reducirenden Dampfes und des belasteten
Hebels. Besteht im Austrittsrohr und im inneren Räume des Ventils gerade derjenige
Druck, welcher der Hebelbelastung entspricht, so kann das Ventil in jeder Lage im Gleichgewicht stehen. Durch eine geringe Vergröfserung
des reducirten Druckes aber erfolgt ein Schliefsen, durch' ein Sinken dieses Druckes ein
vermehrtes Oeffnen des Ventils.
Das Reducirventil (Fig. 2) weicht nur in der Construction des Ventiles und des Gehäuses
von dem eben beschriebenen Apparate ab. Als Auflagefläche dient auch hier wieder eine Kegelfläche
i.
Das Ventil F besteht aus einer ebenen, mit einem nach oben gekehrten Rande versehenen
Platte, aus der Ventilstange und aus mehreren radialen Flügeln, die als Führung des Ventils
in dem von unten eingesetzten Ventilsitz H dienen. Die Wirkungsweise dieses Apparates
ist genau identisch mit derjenigen des zuerst beschriebenen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . . Eine, die oben erwähnte' Membran des Ventiles überdeckende, aus Sectoren oder Stab-chen bestehende Vorrichtung, welche den auf die Membran ausgeübten Druck aufnimmt und deshalb die Anwendung einer äufserst schwachen und beweglichen Membran von beliebigem Material ermöglicht.
Die Anwendung irgend eines zweckentsprechenden einsitzigen Ventiles, auf welches der frische nicht reducirte Dampf einen gleich grofsen Druck ausübt, wie auf die Membran, so dafs ausschliefslich der reducirte Dampf das Schliefsen und Oeffnen desselben beeinflufst und die dadurch erzielte Beseitigung des Doppelsitzventil.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1979C true DE1979C (de) |
Family
ID=281412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1979D Active DE1979C (de) | Dampfdruckreducirventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1979C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974791C (de) * | 1954-01-26 | 1961-04-27 | Kromschroeder Ag G | Als Zwischenstueck ausgebildeter Druckregler |
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- DE DENDAT1979D patent/DE1979C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974791C (de) * | 1954-01-26 | 1961-04-27 | Kromschroeder Ag G | Als Zwischenstueck ausgebildeter Druckregler |
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