DE1974306U - Geraet zur pruefung der dichtheit einer felge durch eintauchen in ein wasserbad. - Google Patents

Geraet zur pruefung der dichtheit einer felge durch eintauchen in ein wasserbad.

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DE1974306U DE1967K0059033 DEK0059033U DE1974306U DE 1974306 U DE1974306 U DE 1974306U DE 1967K0059033 DE1967K0059033 DE 1967K0059033 DE K0059033 U DEK0059033 U DE K0059033U DE 1974306 U DE1974306 U DE 1974306U
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Kronprinz Aktiengesellschaft, Solingenöhligs, Weyerstr. 112/114
Gerät zur Prüfung der Dichtheit einer Felge durch Eintauchen
in ein Wasserbad
Die Neuerung betrifft ein Gerät zur Prüfung der Dichtheit der Querschweißnaht einer felge für schlauchlose Seifen durch Eintauchen in ein Wasserbad.
Die Verwendung schlauchloser Reifen für luftbereifte Fahrzeuge setzt voraus, daß die Felge gegen den lußenraum luftdicht ist. Zur Prüfung der Dichtheit spannte man die Felge bisher zwischen zwei tellerartige Dichtflächen, beaufschlagte den so gebildeten Innenraum mit Preßluft, tauchte die gesamte Felge in ein Wasserbad und stellte fest, ob an irgendeiner Stelle Luft aus dem Hohlraum herausperlte,
Nachdem man jetzt in der Lage ist, die Radschüssel in den Felgenboden so einzusetzen, daß an der Verbindungsstelle zwischen Radschüssel und Felge keine Undichtigkeiten auftreten können, braucht sich die Prüfung der Dichtheit nur noch auf die an fast allen Felgen vorhandene Querschweißnaht zu erstrecken»
Neuerungsgemäß dient hierfür ein Gerät, das aus einer zangenartigen Klemmvorrichtung besteht, deren beide Teile im Nahtbereich der Felge von innen und außen gegen diese anpreßbar sind, wobei
der eine Teil mit einem dem Felgenquerschnitt angepaßten schalenförmigen Formkörper mit dichtenden Rand versehen und mit einer Preßluftzuleitung verbunden ist, während der andere Teil als Widerlager ausgebildet ist. Die Klemmvorrichtung ist derart vorzugsweise beweglich - angeordnet, daß der von dem sich an die Felge anliegenden Formkörper gebildete Hohlraum, der mit Preßluft beaufschlagt ist, in ein Wasserbad eintauehbar ist.
Abweichend von der bisherigen Arbeitsweise braucht also nicht mehr die gesamte Felge in das Wasserbad getaucht «u werden, sondern nur noch der von dem Formkörper der Klemmvorrichtung abgedeckte Uahtbereich der Felge· Dies bedeutet eine wesentliche Arbeitserleichterung und erfordert auch nur ein relativ kleines Wasserbecken»
Zweckmäßigerweise ist der schalenförmige Formkörper der reifenseitigen Oberfläche des Felgenquerschnittes angepaßt.
Um den die Prüfung vornehmenden Arbeiter von körperlichen Anstrengungen zu entlasten, ist die Klemmvorrichtung pneumatisch bewegbar, zumindest, soweit es die Öffnungs- und Schließbewegung der Klemmvorrichtung betrifft·
Zu diesem Zweck ist zwischen den freien Enden der als doppelarmige Hebel ausgebildeten Teile der Klemmvorrichtung eine pneumatische Verschiebteeinhelt in Gestalt eines Zylinders mit beiderseits beaufschlagbarem Kolben angeordnet. Der Arbeiter kann mit Hilfe eines im Sitzen zu erreichenden Fußschalters die Bewegung dieses Kolbens steuern.
-3-
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung ist die Klemmvorrichtung in ihrer Gesamtheit zur Ermöglichung der Eintauchbewegung um eine waagerechte Achse schwenkbar. In diesem Falle ist es zweckmäßig, die Lagerung der waagerechten Achse an dem das Wasserbecken tragenden Gestell anzuordnen·
Darüberhinaus kann zur Steuerung der Preßluft zufuhr zum Formkörper ein Kegelorgan, z.B. ein Yentil vorgesehen sein, das neuerungsgemäß durch einen Arm des doppelarmigen Hebels der Klemmvorrichtung beeinflußbar ist·
Die Klemmvorrichtung kann aber auch gewichtsausgeglichen frei im Raum angeordnet, vorzugsweise aufgehängt sein. Bei Aufhängung an einem Federzug ist die Federung so zu bemessen, daß das Gewicht des Systems einschließlich der eingespannten Felge nahezu ausgeglichen ist. Die luftdichte Kammer kann in einfacher Weise in den darunterliegenden Behälter eingetaucht werden.
Es liegt auch im Umfang der Neuerung, das Wasserbad heb- und senkbar anzuordnen. In jenem Falle wird man die zangenartige Klemmvorrichtung starr oberhalb des beispielsweise pneumatisch oder hydraulisch auf- und abbewegbaren Beckens anordnen.
Für die bevorzugte Ausfpührungsform ergibt sich folgende Arbeitsweise, die bei den ähnlichen Ausführungen sinngemäß abzuwandeln ist;
Der Bedienungsmann legt die Felge in die geöffnete Zange so ein, daß die Schweißnaht im Bereich des Hohlraumes des Formkörpers
liegt· Er schließt danach die Zange mit Hilfe des durch den Fußschalter betätigten Preßluftzylinders und drückt dann von Hand den Formkörper in das Wasserbecken.. Bei diesem Eintauchen wird das Preßluftventil geöffnet, das Preßluft von rd. 4 atü in den Hohlraum des Formkörpers einläßt. Ist die Schweißnaht undicht, so treten Luftblasen aus, die ohne weiteres die Undichtigkeit der Schweißnaht erkennen lassen. Nach beendeter Beobachtung wird das den Formkörper trangende Ende des Hebelsystems vom Bedienungsmann freigegeben und durch die Wirkung einer Feder das Hebelsystei bis zu einem Anschlag zurückgezogen und nach Auslassen der Preßluft aus dem obenerwähnten Preßluftzylinder die Kolbenstange zurückbewegt und damit die Zange geöffnet·
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform gemäß der Neuerung in Seitenansicht in Abbildung 1 dargestellt. Die Abbildungen 2 bis 4 zeigen den Formkörper in Ansicht, Seitenansicht und Draufsicht·
Auf dem Gestell 1 ist das Gerät angeordnet, das aus dem Wasserbehälter 2 und dem zangenartigen Hebelsystem 3, 3a mit dem Zangendrehpunkt 3b besteht. In den in der Zeichnung rechts befindlichen Arm des Hebelsystems greift ein Preßluftzylinder 4 mit Kolbenstange 4a ein und bewirkt die Zangenbewegung des Hebelsystems· An den über dem Wasserbecken befindlichen Armen 3' und 3a1 des Hebelsystems sind eine Spanngabel 5 inid ein Paßstück 6 mit einem elastischen Formstück 7 angebracht. Zwischen ihnen ist die Felge 8 so gelagert, daß an der Stelle der Schweißnaht die Eeifenseite der Felge auf das elastische Formstück 7 hinweist.
Betätigt durch den Preßluftzylinder 4 drückt der obere Arm 3' des Gestänges 3 die Spanngabel 5 gegen die Felge 8, die dadurch auf das elastische Formstück 7 gepreßt wird. Es entsteht so eine luftdichte Kammer an der Eeifenseite um die zu prüfende Schweißnaht herum. Das Gestänge ist so am Gestell 1 gelagert, daß ein leichter Druck des Bedienungsmannes auf die Felge genügt, um die luftdichte Kammer in den Behälter 2 zu tauchen· Dabei wird das ganze Gestänge 3 um das am Gestell 1 feste Auflager 9 gegen den Zug der Schraubenfeder 10 gedreht. Durch diese Bewegung wird das Preßluftventil 11 betätigt, das über die Yerbindungsleitung 12 Preßluft in den luftdichten Hohlraum einläßt» Es kann nun durch den Bedienungsmann beobachtet werden, ob durch die Schweißnaht Luft entweicht. Der Preßluftzylinder 4- wird durch ein vom Bedienungsmann betätigtes Fußventil 13 über Leitungen 14 und 15 betätigt. Nach Beendigung des PrüfVorganges wird durch Bewegung des Preßluftzylinders 4- die Felge 8 wieder freigegeben und das Gestänge gegen den Anschlag 16 zurückgezogen.
Schutζansprüche

Claims (1)

  1. P.B020855"210·61
    2»Oktober 1967 Pall KPZ 357
    Sehutzansprüehe
    1, Gerät zur Prüfung der Dichtheit der Querschweißnabt einer Eelge für schlauchlose Reifen, durch Eintauchen in ein Wasserbad, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer zangenartigen Klemmvorrichtung besteht, deren beide Seile im Hahtbereiehji der Felge von innen und außen gegen dieses anpreßbar sind, wobei der eine leil mit einem dem felgenquerschnitt angepaßten schalenförmigen !formkörper mit dichtendem Rand versehen und mit einer ' Preßluftzuleitung verbunden ist, während der andere !eil als Widerlager ausgebildet ist#
    2* Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sehalenfb'rmige Formkörper der reifenseitigen Oberfläche des Pelgenquerschnittes angepaßt ist»
    3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2 , dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung pneumatisch bewegbar ist.
    4# Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung in ihrer Gesamtheit um eine waagrechte Achse schwenkbar ist·
    5· Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung gewichtsausgeglichen frei im Ramme angeordnet, vorzugsweise aufgehängt ist.
    6« Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zangenartige Klemmvorrichtung doppelarmige Hebel aufweist,
    KPI 357«
    — 2 ·—
    . . zwischen deren freien Enden ein pneumatischer Bewegezylinder mit doppelt beaufschlagtem Kolben angeordnet ist.
    7, Gerät nach den Ansprüchen 4 und 6|dadureh gekennzeichnet, daß die lagerung der waagerechten Achse an dem das Wasserbecken tragende Gestell angeordnet ist,
    8· Gerät nach den Aisprüchen 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Preßluftzufuhr zum Formkörper ein Regelorgan, z.B. ein Ventil vorgesehen ist, das durch einen Arm des doppelarmigen Hebels beeinflußbar ist.
    9* Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserbad heb- und senkbar angeordnet ist,
DE1967K0059033 1967-10-02 1967-10-02 Geraet zur pruefung der dichtheit einer felge durch eintauchen in ein wasserbad. Expired DE1974306U (de)

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