DE196902C - - Google Patents

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DE196902C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/26Packages or containers for a plurality of ammunition, e.g. cartridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196902 KLASSE 72 a. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr. Munitionsfahrzeug für getrennte Munition.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein für getrennte Munition bestimmtes Munitionsfahrzeug mit Einsatzrahmen, welche Lager für die Spitzen der Geschosse und diesen Lagern gleichachsige Lager für Metallkartuschen enthalten.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Protze dargestellt, und zwar zeigt
ίο Fig. ι eine zum Teil im Schnitt gehaltene Seitenansicht der Protze,
Fig. 2 einen Teil der zu Fig. ι gehörenden Oberansicht, wobei 'einzelne Teile weggeschnitten, die Einsatzrahmen zum Teil weggenommen und Geschosse sowie Kartuschen entfernt gedacht sind,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Einsatzrahmens, zum Teil im Schnitte nach 3-3 der Fig. 2 und
Fig. 4 die zu Fig. 3 gehörige Oberansicht. Der Kasten der Protze, der durch einen um Scharniere D drehbaren Deckel C verschlossen werden kann, wird durch zwei senkrechte Querwände E in drei Räume ^L1, A2, As geteilt. Durch den mittleren (A1) dieser Räume geht die Deichsel B hindurch. In den beiden äußeren, zur Aufnahme der Munition bestimmten Räumen A2, As des Protzkastens sind je zwei zur Bodenwand F des Protzkastens parallele Wände G und H angebracht, in welche für jedes Geschoß / ein Lager gl und h1 eingepreßt ist. Der lichte Durchmesser der Lager g1 besitzt dieselbe Größe wie der Durchmesser des Bodenteiles der Geschosse, während' der lichte Durchmesser der Lager h x so bemessen ist, daß das Führungsband i1 der Geschosse hindurchgeht. Jedes der Lager k1 ist exzentrisch zu dem zugehörigen Lager gl, und zwar derartig, daß die darin befindlichen Geschosse, wenn sie senkrecht zur Bodenwand F des Protzkastens stehen, mit einem Teile, ihrer Wandung an der Wand der Lager hl anliegen. Auf dem Boden F des Protzkastens ist für jedes Geschoß ein aus elastischem Stoffe (Gummi o. dgl.) hergestellter Puffer K befestigt, auf welchem der Boden des Geschosses aufzuruhen vermag.
An den Querwänden E und den Seitenwänden F1, F2 des Protzkastens sind oberhalb der Wände H Winkeleisen L angebracht (Fig. ι und 2). Diese dienen den Einsatzrahmen M, von denen je zwei in jedem der beiden äußeren Räume A2, Aa untergebracht sind (Fig. 2), als Auflager. Je zwei LJ-Eisen N, die senkrecht zu den W7inkeleisen L an den Querwänden E und den Seitenwänden F1 befestigt sind, sichern die Einsatzrahmen M gegen seitliche Verschiebungen.
Die Einsatzrahmen M haben in ihrer Bodenwand Lager m1, die für die Spitzen der Geschosse bestimmt sind. Diese Lager besitzen die Form eines abgestumpften Kegels. Jedes Lager m1 liegt bei eingesetztem Einsatzrahmen gleichachsig zu einem Lager g1 und ist so geformt, daß es an dem unterhalb des Zünders befindlichen Teile der Geschoßspitze zur Anlage kommt (Fig. 1). In der oberen Wand der Rahmen M sind Ausschnitte m3 (Fig. 2 bis 4) angebracht, in welche man beim Einsetzen und Herausheben der Rahmen mit der Hand faßt. Außerdem sind in die obere
Wand der Rahmen konachsial zu den Lagern ni1 Lager m'2 für Metallkartuschen O (Fig. i) eingepreßt. Die in diesen Lagern untergebrachten Kartuschen ruhen mit dem vorspringenden Rande o2 ihrer Hülse auf dem Rande der Lager m2 und mit ihrem Deckel o1 auf den kegelförmigen Lagern mx auf. Infolge der letzterwähnten Anordnung kann die in den Kartuschen enthaltene Treibladung nicht herausfallen, trotzdem die öffnung der in die Rahmen eingesetzten Kartuschen nach unten zeigt.
Polster P aus elastischem Stoffe (Gummi o. dgl.), die an der Innenseite des Protzkastendeckels C angeordnet sind (Fig. 1), liegen bei geschlossenem Protzkasten an dem Hülsenboden der Kartuschen O an und halten diese sowie die Einsatzrahmen und die Geschosse in ihrer Lage fest.
Die Anordnung der oben beschriebenen Einsatzrahmen ermöglicht es, die Geschosse und Kartuschen außerordentlich sicher zu lagern und dabei den Protzkastenraum gut auszunutzen. Im Gefechte werden die Einsatzrahmen aus dem Protzkasten herausgenommen. Ist dies geschehen, so ist jedes Geschoß und jede Kartusche unmittelbar zugänglich.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Munitionsfahrzeug für getrennte Munition, gekennzeichnet durch Einsatzrahmen (M), welche Lager (τη1) für die Spitzen der Geschosse (J) und diesen Lagern (τη1) gleichachsige Lager (m2) für Metallkartuschen (O) besitzen.
2. Munitionsfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Geschoßspitzen bestimmten Lager (m1) der Einsatzrahmen (M) gegenüber den Lagern (in2) für die Metallkartuschen derartig angeordnet sind, daß die in ihren Lagern (in'2) befindlichen Kartuschen (O) mit ihren Deckeln (o1) gegen die Geschoßspitzenlager (τη1) anliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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