DE196802C - - Google Patents
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- DE196802C DE196802C DENDAT196802D DE196802DA DE196802C DE 196802 C DE196802 C DE 196802C DE NDAT196802 D DENDAT196802 D DE NDAT196802D DE 196802D A DE196802D A DE 196802DA DE 196802 C DE196802 C DE 196802C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
- H02G7/18—Devices affording mechanical protection in the event of breakage of a line or cable, e.g. net for catching broken lines
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196802 KLASSE 21 c. GRUPPE
GAETAN MICHEL CORELL in NEW-YORK.
Es sind Sicherungsvorrichtungen für elektrische Freileitungen bekannt, die bei unzulässigem
Durchhang oder Bruch der Leitung die leitende Verbindung der Teilstrecken durch Federkraft aufheben. Die Erfindung
bezweckt nun, zu verhindern, daß bei Unterbrechung einer Teilstrecke die ganze Leitung
stromlos wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die zurückfedernden kolbenartigen Leitungsenden
der beschädigten Teilstrecke je einen zweiten Kontakt schließen, der mit einer Ersatzleitung in Verbindung steht,
welche dann an die Stelle der stromlosen Strecke der Hauptleitung tritt. Auch die
Ersatzleitung kann in gleicher Weise wie die. Hauptleitung mit Sicherheitsvorrichtungen,
die bei Reißen oder Durchhang der Ersatzstrecken in Wirkung treten, versehen sein,
so daß in jedem Fall die niederhängenden Enden sowohl der Haupt- als der Ersatzleitung
ohne Gefahr berührt werden können.
Wenn die federnden Leitungsenden mit den Kontakten in Isolierkörper eingebettet
sind, sind sie vor Beschädigungen so gut wie sicher. Um nun trotz einer solchen Einbettung
die Verbindung zwischen der Haupt- und Ersatzleitung bei Leitungsbruch zu ermöglichen,
werden vorteilhaft die die Hauptleitung verbindenden Teile mit zwei An-Schlüssen
versehen, welche bei Unterbrechung der Hauptleitung mit der Hilfstrecke dadurch in leitende Verbindung gebracht werden,
daß die zurückfedernden Enden der gerissenen oder durchhängenden Strecke den Stromkreis über ähnliche Leitkörper in der
Ersatzleitung und über diese selbst schließen.
Zwecks leichterer Montage und bei Reparatur ist es vorteilhaft, die Isoliertragkörper mit
auswechselbaren Büchsen zu versehen, in denen die kolbenartigen Enden der Leitungsstrecken
geführt sind, und die einen Teil des in dem Isolator eingebetteten Leiters aufnehmen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Sicherheitsvorrichtung mit den Schaltkörpern an den Enden der Haupt-
und Ersatzleitungstrecken.
Fig. 2 ist das Schaltungschema einer gemäß der Erfindung gesicherten Hin- und
Rückleitung.
Die Isolatoren 17, 17 sind gemäß Fig. 1
in die Strecken 19, 20, 21 einer Freileitung 28 eingeschaltet. In den zweckmäßig zylindrischen
Mantel jedes Isolators 17 liegt je ein leitender Körper 24 eingebettet, welcher
die Verbindung mit der nächsten Strecke der Hauptleitung herstellt. Die hohlzylindrischen
auswechselbaren Endstöpsel 18 tragen einen Teil des verbindenden Leiters 24 und ragen
in den Hohlraum jedes Isolators 17 hinein. Sie sind im äußeren Durchmesser kleiner als
der Isolator innen, so daß Raum für die Einschaltung der Federn 23 geschaffen wird.
Die Stöpsel 18 sind ferner durchbohrt, um die Drähte 19, 20 und 21 an die in den
Stöpseln 18 geführten Kolben 22, 22a anschließen
zu können. Die Flansche dieser Kolben sind im Hohlraum der Isolatoren 17
verschiebbar und stehen unter der Einwirkung der Federn 23. Für gewöhnlich werden
diese Kolben 22, 22a mit den Kontakt-
enden 25, 25* durch die Drahtspannung entgegen
der Wirkung der Federn 23 gegen die in den Stöpseln 18 liegenden Enden des
Leiters 24 gezogen, so daß der Stromkreis zwischen den Drähten 19, 20 und 21 über
die Leiter 24 geschlossen ist.
Etwa in der Nähe des Mittelteiles der Isolatoren 17 ist jeder Leiter 24 mit äußeren
Anschlüssen für die Hilfstrecke versehen, wobei die Kontakte 26, 20a unterbrochen
sind. Auf den Flanschenden der Kolben 22, 22a befinden sich Kontakte 27, die bei Drahtbruch
die Kontakte 26, 26" schließen. Die Kontakte 27 sind von den Kontakten am
anderen Kolbenende 25 und 25^ isoliert.
Parallel zur Hauptleitung 28 mit den Strecken 19, 20 und 21 ist eine Ersatzleitung
29 mit den Strecken 30, 31 und 32 gezogen. Auch in diese Leitung sind Sicherheitsvorrichtungen
33 eingeschaltet. Diese entsprechen im wesentlichen den Isolatoren 17, nur
daß anstatt eines einzigen Leiters 24 voneinander isolierte Leiter 34 und 35 vorgesehen
sind. Diese treten in der Mitte des Isolators 33 zum Anschluß der Hauptleitung nach
außen; andererseits wird der Stromkreis durch die Kontakte 36 geschlossen, die auf
den äußeren Enden der Kolben 37 sitzen. Eine elektrische Verbindung zwischen den
Leitern 34, 35 kann nur über die Drähte 38 und 38", welche die Leiter 34, 35 mit den
Abzweigungen 20a der Leiter 24 in dem Isolator
17 verbinden, hergestellt werden.
Reißt nun z. B. die Strecke 20 der-Hauptleitung, so treiben die Federn 23 die Kolben
22a in die in Fig. I dargestellte Lage. Die
unterbrochene Leitungstrecke wird dann mittels der Kontaktenden 27 durch die Kontakte
26, 26", die Drähte 38V die Leiter 35 und
die Ersatzleitung 31 wieder geschlossen. Es wird also unmittelbar nach Störung der
Hauptleitung zwischen zwei Isolatoren 17 die Ersatzleitung selbsttätig eingeschaltet. Handelt
es sich z. B. um eine Lichtleitung, so wird nach einem Drahtbruch nicht vollständige
Dunkelheit eintreten. Der Strom würde nur einen Augenblick aussetzen, und es
müßte durch ein Zeichen gemeldet werden, daß die Leitung irgendwo unterbrochen ist.
Ist die Hauptleitung in Ordnung, so ist die Ersatzleitung stromlos. Diese ist ebenfalls
infolge der Einschaltung der Isolatoren 33 dagegen gesichert, daß bei Reißen oder
Durchhang einer Strecke die Berührung der niederhängenden Enden mit Gefahr verbunden
ist.
In Fig. 2 ist die Erfindung bei einer Anlage mit Hin- und Rückleitung dargestellt.
Mit 39 ist die Rückleitung, hier unterbrochen gedacht, und mit 40 die Zuführungsleitung
bezeichnet. Parallel zu diesen liegen die Ersatzleitungen 41 und 42, In den Leitungen
sind in regelmäßigen Zwischenräumen Isolatoren 43 angeordnet, welche die eben beschriebenen
Sicherheitschalter bergen.
Es ist zweckmäßig, Haupt- und Ersatzleitung nicht an denselben Masten o. dgl. zu
befestigen, damit beim Reißen des Hauptleitungsdrahtes der Draht der Ersatzleitung
nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
Claims (3)
- Pate nt-An Sprüche:-I. Sicherungsvorrichtung für elektrische Freileitungen, bei denen bei Drahtbruch oder Durchhang die leitende Verbindung der Teilstrecken durch Federkraft aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die zurückfedernden kolbenartigen Leitungsenden der beschädigten Drahtstrecke je ein zweiter Kontakt geschlossen wird, der mit einer Ersatzleitung in Verbindung steht, welche an die Stelle des stromlosen Teiles der Hauptleitung tritt!
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch in die Ersatzleitung (29) Sicherheitsvorrichtungen eingeschaltet sind, welche bei etwaiger Beschädigung die Ersatzstrecken stromlos machen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Isolierkörpern eingeschlossenen, die Hauptleitung (28) verbindenden Teile (24) mit zwei Anschlußstellen (26, 2Öa) versehen sind, die bei Unterbrechung der Hauptleitung (28) durch die zurückfedernden Kolben (22, 22a) an deri Enden der gerissenen oder durchhängenden Leitungstrecke (20) mit zwei an die Enden der Ersatzleitung- ίσο strecken angeschlossenen, ebenfalls in Isolierkörper (33) eingebetteten, aber elektrisch voneinander getrennten Leiterteilen (34, 35) leitend verbunden werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196802C true DE196802C (de) |
Family
ID=459745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196802D Active DE196802C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196802C (de) |
-
0
- DE DENDAT196802D patent/DE196802C/de active Active
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