DE196622C - - Google Patents
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- DE196622C DE196622C DENDAT196622D DE196622DA DE196622C DE 196622 C DE196622 C DE 196622C DE NDAT196622 D DENDAT196622 D DE NDAT196622D DE 196622D A DE196622D A DE 196622DA DE 196622 C DE196622 C DE 196622C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M59/00—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
- F02M59/20—Varying fuel delivery in quantity or timing
- F02M59/34—Varying fuel delivery in quantity or timing by throttling of passages to pumping elements or of overflow passages, e.g. throttling by means of a pressure-controlled sliding valve having liquid stop or abutment
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- F02M2700/13—Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur periodischen Einführung von
Brennstoff in die unter beliebiger Spannung stehende Verbrennungskammer einer Verbrennungskraftmaschine.
Die Bewegung des Brennstoffeinlaßventils erfolgt mittels einer Flüssigkeit, welche durch eine Rohrleitung dem
Brennstoffeinlaßventil zugeführt wird 'und periodisch entweder entsprechend hohen Überdruck
oder atmosphärischen Druck besitzt. Durch den Druckwechsel der Flüssigkeit wird das Ventil geöffnet oder geschlossen.
In den Zeichnungen (Fig. ι bis 3) ist die Zusammenstellung und Wirkungsweise der
Vorrichtung in verschiedenen Ausführungen schematisch entworfen.
Die einzelnen Bestandteile der Vorrichtung sind: Das Brennstoffeinlaßventil, der Druckbehälter,
die Pumpe, die Steuerung und die Rohrleitung.
In den Zeichnungen (Fig. I und 3) ist F
ein Brennstoffeinlaßventil, bei welchem das Ventilgehäuse durch . einen dichtschließenden
Kolben in zwei Teile geteilt ist. Die untere Seite des Kolbens trägt den die Einspritzdüse
schließenden Ventilkegel. Bei der Ausführung des Brennstoffeinlaßventils nach E (Fig. 2),
ist der Kolben durch eine Membran ersetzt, im übrigen besteht kein Unterschied.
Unter dem Zeichen C (Fig. 1 bis 3) ist ein Druckbehälter dargestellt. Derselbe besteht
aus einem zylindrischen Gehäuse, welches vermittels eines dichtschließenden beweglichen
Kolbens abgeschlossen ist. Der Kolben 9 wird von einer Spiralfeder IO gehalten, wodurch
erreicht wird, daß der Raum 8 elastisch ist. Mit dem Kolben 9 ist eine Stange 11
verbunden, welche die Bewegungen des Kolbens mitmacht und den Zufluß zur Ladepumpe
A in der Weise regelt, daß, falls der Druck in 8 zu hoch wird, der Zufluß gedrosselt
oder ganz abgesperrt wird.
Unter dem Zeichen B (Fig. 3) ist ein Druckbehälter
dargestellt, bei welchem statt des Kolbens der Druckraum durch eine Membran 29 abgeschlossen ist. Im übrigen werden wiederum
die Bewegungen der. Membran zur Regulierung des Zuflusses zur Ladepumpe A
benutzt.
Unter dem Zeichen A (Fig. 1 bis 3) sind einfachwirkende Pumpen für die Steuerflüssigkeit
und Brennstoff dargestellt.
In den Fig. 1 bis 3 ist unter G eine Steuerung
zur Regelung der einzelnen Perioden zu verstehen. Dieselbe ist als ein Wechselhahn
ausgebildet. Bei einer praktischen Ausführung kann die Steuerung verschiedene Ausführungsarten
erhalten.
Fig. ι behandelt eine Ausführungsart der Vorrichtung für flüssigen Brennstoff. Die
Pumpe A saugt aus dem Behälter 1 über 2, 3, 4 und 5 den flüssigen Brennstoff in den
Pumpenraum 6 an und befördert ihn durch Rohr 7 in den Druckraum 8 des Druckbehälters
C. Der Druckraum 8 ist mit dem Kolben 9 abgeschlossen, letzterer stützt sich
auf die Spiralfeder 10. Der Brennstoff wird in den Raum 8 so lange hineingepumpt, bis
ein bestimmter Druck1 erreicht wird, welchem die Spiralfeder 10 auf der anderen Seite des
Kolbens den Gegendruck hält. Wird noch mehr Brennstoff in den Druckraum gepumpt,
so wird die Feder ΙΟ zusammengedrückt, und
der Kolben weicht zurück. Diese Kolbenbewegung wird vermittels der Stange 11 zur
Drosselung und Absperrung des Brennstoff Zuflusses zur Pumpe A ausgenutzt, indem die
Durchgangsöffnung 4 durch Verschiebung nach links die Verbindung zwischen 3 und 5
unterbricht. Der Druck im Raum 8 kann durch Verwendung verschieden starker Fedem
oder durch Veränderung der Stangenlänge 11 geregelt werden. Die Pumpe ist
für den größterforderlichen Brennstoffverbrauch zu bemessen. Die geringere Fördermenge
wird dann durch fortwährende Drosselung des Zuflusses erreicht.
Aus dem Druckraum 8 gelangt der Brennstoff durch Rohr 12 und die als Wechselventil
dargestellte Steuerung G in das Rohr
13 und weiter in den Raum 14 des Brenn-Stoffeinlaßventils
F. Die Steuerung G wird so bewegt, daß einmal eine Verbindung zwischen
12 und 13 und das andere Mal zwischen 13 und 15 hergestellt wird. Im ersteren
Falle hebt der Brennstoff infolge des hohen Druckes den Kolben 16, der Stift 17 gibt
die Eintrittsdüse 18 frei, und der Brennstoff strömt durch 18 in die Verbrennungskammer.
Im zweiten Fall entweicht der Brennstoff aus
14 über Rohr 13, 15 nach dem offenen Reservoir
1 und die Spannkraft der Feder 19 schließt infolge Druckes auf den Kolben 16
die Eintrittsdüse 18. Die Spannkraft der Feder ist so bemessen, daß auch beim höchstauftretenden
Druck in der Verbrennungskammer die Düse 18 noch geschlossen gehalten
wird.
Der Brennstoffeintritt in die Verbrennungskammer kann auf zweierlei Art geregelt werden,
erstens in der Strahlstärke durch Veränderung der Hubhöhe des Kolbens 16 vermittels
der Schraube 20 oder durch Veränderung der Eintrittszeit. Im letzteren Fall wirkt die Regelung auf die Steuerung, welche
dann so bewegt wird, daß der Ventilabschluß früher oder später erfolgt. Die Eintrittsmenge des Brennstoffes kann auch durch Veränderung
der Spannung im Druckbehälter geregelt werden.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsart der Vorrichtung zur Einführung flüssigen
Brennstoffes. Bei dieser Anordnung ist die Arbeitsweise der Pumpe und des Druckbehälters
genau wie bei Fig. 1. Ein Unterschied besteht nur in. der Bewegung des
Brennstoffeinlaßventils υ1. Der Raum 14 steht
dauernd in Verbindung mit dem Druckbehälter C. Der Teil des Ventilgehäuses über
der Membran, in welchem sich die Feder 19 befindet, ist mittels eines Rohres 21 mit dem
Steuerhahn G verbunden. Die Düse 18 bleibt geschlossen, solange eine Verbindung zwischen
den Röhren 21 und 12 besteht, da auf beiden Seiten der Flüssigkeitsdruck gleich ist,
und die Feder 19 dem Druck aus der Verbrennungskammer
entgegenwirkt. Im Moment, wo der ßrennstoffeintritt erfolgen soll, wird der Steuerhahn G so bewegt, daß zwischen
21 und 15 eine freie Verbindung entsteht. Der Flüssigkeitsüberdruck aus dem Federraum
wird aufgehoben und die Feder 19 vermag allein dem Flüssigkeitsdruck aus dem
Räume 14 nicht das-Gleichgewicht zu halten.
Die Membran und mit ihr der Stift 17 wird angehoben, und es beginnt durch Düse 19
der Brennstoffeintritt in die Verbrennungskammer. Der Schluß des Brennstoffeintritts
erfolgt, sobald die erstere Stellung des Steuerhahnes G hergestellt wird.
In einer Mittelstellung, wo die Verbindungsrichtungen zwischen dem Rohr 21 und
12 oder 15 gewechselt wird, könnte durch geringe Undichtigkeit in der Steuerung G
ein unzeitiges Öffnen des Ventils erfolgen.. Die Flüssigkeit besitzt keine genügende Elastizität,
und ein geringes Entweichen der Flüssigkeit aus dem Rohr 21 hätte eine Aufhebung
des Flüssigkeitsdruckes auf die Membran zur Folge. Um diesem Übelstand vorzubeugen
, wird eine Elastizität der Flüssigkeit in der Weise erreicht, daß ein elastischer
Raum 22 in die Rohrleitung 21 eingebaut wird.
Die beschriebenen Vorrichtungen nach Fig. 1 und 2 sind nur für flüssige Brennstoffe verwendbar,
bei welchen der Brennstoff zugleich als Steuerflüssigkeit benutzt werden kann. Bei Verwendung flüssiger Brennstoffe,
welche als Steuerflüssigkeit sich nicht eignen und für gasförmige Brennstoffe wird die
Vorrichtung nach Fig. 3 ausgeführt. Diese Ausführungsart ist im Prinzip mit derjenigen
nach Fig. 2 gleich, nur werden hier für die Steuerflüssigkeit und den Brennstoff getrennte
Pumpen und Druckbehälter verwendet.
Bei mehrzylindrigen Maschinen erhält eine jede Verbrennungskammer ein Brennstoffeinlaßventil.
Die übrigen Teile, wie Pumpe und Druckbehälter, können gemeinsam bleiben,
nur müssen diese der größeren Leistung ent- no sprechende Größe besitzen. Es können auch
mehrere Maschinen eine gemeinsame Pumpe und Druckbehälter besitzen.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:I. Vorrichtung zur Brennstoffeinführung bei \^erbrennungskraftmaschinen mit Förderpumpe und einem von einem Kolben oder einer Membran ' gesteuerten Brennstoffeinlaßventil, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des Kolbens oder derMembran ständig unter dem Druck einer Feder steht, die andere Seite durch ein gesteuertes Organ abwechselnd mit der Druckleitung der Pumpe und mit dem nicht unter Druck stehenden Brennstoffbehälter in Verbindung gesetzt wird, so daß das Brennstoffventil abwechselnd geöffnet und geschlossen wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die unter dem Druck der Feder stehende Kolben- oder Membranseite abwechselnd durch ein gesteuertes Organ und eine Leitung (21) mit der Druckleitung der Pumpe oder mit dem Brennstoffbehälter in Verbindung gesetzt wird, während die andere Kolbenseite ständig mit der Druckleitung verbunden ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 für gasförmige und solche Brennstoffe, die sich zur Steuerung nicht eignen, dadurch . gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Brennstoffeinlaßventils ein von einer besonderen Pumpe gefördertes flüssiges Druckmittel zur Bewegung des Kolbens oder der Membran verwendet wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (21) eine elastische Kammer eingeschaltet ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Einstellung des Verbrauches an Steuerflüssigkeit und Brennstoff sowie zur Erzielung eines gleichbleibenden Druckes in den Druckbehältern (8) der Kolben der letzteren mit einer Absperrvorrichtung versehen ist, die den Zufluß zu den Ladepumpen bei einer bestimmten Stellung des Kolbens absperrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196622C true DE196622C (de) |
Family
ID=459582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196622D Active DE196622C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196622C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744425C (de) * | 1936-03-03 | 1944-01-15 | L Orange Motorzubehoer Geb | Einrichtung zur Regelung der Gemischbildung bei Brennkraftmaschinen |
| DE759099C (de) * | 1940-10-31 | 1953-05-04 | Nsu Werke A G | Regelverfahren fuer elektrisch gesteuerte Einspritzvorrichtungen mit zeitkonstanten OEffnungen |
| DE913599C (de) * | 1936-08-21 | 1954-07-19 | Verwertungsgesellschaft Dr Ing | Vorrichtung und Verfahren zur Gemischbildung bei Verbrennungsmotoren |
| FR2434277A1 (fr) * | 1978-08-23 | 1980-03-21 | Lucas Industries Ltd | Systeme d'alimentation en carburant pour moteur a combustion interne |
| EP0381954A1 (de) * | 1989-02-04 | 1990-08-16 | Robert Bosch Gmbh | Speicherkraftstoffeinspritzvorrichtung |
-
0
- DE DENDAT196622D patent/DE196622C/de active Active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE744425C (de) * | 1936-03-03 | 1944-01-15 | L Orange Motorzubehoer Geb | Einrichtung zur Regelung der Gemischbildung bei Brennkraftmaschinen |
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| EP0381954A1 (de) * | 1989-02-04 | 1990-08-16 | Robert Bosch Gmbh | Speicherkraftstoffeinspritzvorrichtung |
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