DE744425C - Einrichtung zur Regelung der Gemischbildung bei Brennkraftmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Gemischbildung bei Brennkraftmaschinen

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DE744425C
DE744425C DEO22289D DEO0022289D DE744425C DE 744425 C DE744425 C DE 744425C DE O22289 D DEO22289 D DE O22289D DE O0022289 D DEO0022289 D DE O0022289D DE 744425 C DE744425 C DE 744425C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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    • F02D2700/0217Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
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    • F02D2700/0266Control of the fuel supply for engines with fuel injection

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Einrichtung zur Regelung der Gemischbildung bei Brennkraftmaschinen Die Gemischbildung vermittels Vergaser hat den Verteil der ummittelbaren Anpassung der Brennstoftnenge an die angesaugte Luftmenge, aber die bekannten Nachteile des offenen Brennstoffniveaus, der Lageempfindlichkeit und der überreicherung des Gemisches bei hoher Di#6hzahl. Auch sind die erzeugten zu gering, um insbesondere bei Einspritzung in das Zylinderinnere eine genügende: Zerstäubung zu erzielen.
  • Die Beibehaltung der Vorteile. unter Vermeidung der Nachteile wurde durch die Vexwendung von Brennsitoffpumpen mit veränderlicher Förderung versucht, deren Regelung durch vom Ansaugelaiftdruck beeinfiußte Einrichtungen geschieht. Für diz Lösung dieser Aufgabe ist folgendes zu beachten: I. Bei .den 1VIaschhen, deren Leistungs,-(Füllungs-) Regelung dmwch Drosseln ewfalg.t, entsteht nach der Drossel ein Unterdruck; welcher für die Füllung,des Zylinders, abgesehen. von' 'I"empezaituränderunb n, bestimtuend ist. Dass in.den Zylinder gelangende Luftgewicht ist im allgemeinen dem absor Tuten Luftdruck, wie er voir dem Eintritt in den Zylinder in der Ansawgeleitung besteht, verhältnisgleich. Daher imuß auch bei einer von ihm -abgeleiteten Regelvonxlchtung das Bremi.stoffgewicht diesem absoluten Druck er. gleich sein.
  • v 'hältaiis, II. Bei,denselben Maschinen kann vor- .oder nasch der Drossel zwischen zwei in der Länge der Anlsaugeleifiing voneinander entfernten Punkten ein DifTerentialdruck gemessen werden, welcher auch durch einen zwischen diesen Punkten eingeführten konstantem Widerstand erhöht werden kamn.
  • Wird dieser Diffe:reli.tialdruck vOr der Drossel abgrnz@onnmen, so. kann der eine Druck auch einsfach aus der Atmosphäre genommen und gegen den nach einem Wieg der Luft im, der Ansaugeleitung, aber vor der Leistungsdrossel entnommenen Druck abgewogeTi werden. Der so gemessene Unterdruck, d. h. alsio die Differenz des Luftdruckes der Außenaitnvosphäre und des von der Ansaugeleitwng abgeleiteten Druckes, ist der durchfließenden Luftmenge nicht verhältnisgleich, sflndern dem Quadrat aus der Luftgeschwindigkeit, also dem Quadrat der Luftmenge. Würde die Brennstoffmenge unmitöelbar durch diesen Druck .geregelt, so, bekommt die Maschine bei größerer öffnung der Drossel zuviel, bei kleinerer zuwenig Brennstoff, es sei denn, daß irgendwelche die quadratische übersetzeng ermöglichende Vorrichtungen eingeschaltet werden.
  • Für 'die Regelung bestehen also folgende vier Möglichkeiten z. Es wird der Unterdruck aus. der Ansaugeleitung gemäß I zum Regeln des Brenns:toffes benutzt. Dann kann dieses durch die unmittelbare Einwirkung auf die Förderregelung einer Zumeßbrennstoffpumpe geschehen. Dies ist auch der heute durchweg gewählte Weg. Die hierzu erforderliche Einrichtung ist verwickelt und wenig empfindlich.
  • a. Oder es wird nach 1 der Druck in der Ansaugeleitung verwendet, um z. B. vermittels einer überströmvorrichtung von einem gleichbleibenden Druck bei gleichbleibender Zulauföffnung so. viel wegströmen zu lassen, daß der richtige, d. h. denn Luftdruck entsprechende Brennstoffdruck übrigbleibt.
  • Dies. kann nicht durch eine unmittelbare Belastung des dein Brennstoff steuernden. Ventils geschehen, da der Brennstoffdruck ja nicht dem Luftdruck verhältnisgleich ist, sondern sich nach dem Verhältnis einer Gleichung .zweiten Grades ändert, welche dadurch gegeben ist, daß die Geschwindigkeit des in die Maschine ,eintretenden Brennstoffes der Luftmenge, also dem absoluten Luftdruck, verhältnisgleich sein soll.
  • Dieses Druckverhältnis zwischen Luft und Brennstoff kann nur durch überströmvorrichtungen hergestellt worden, welche bei der außerordentlichen Kleinheit der Abmessungen der steuernden überströmorgane kaum noch mit Sicherheit herstellbar sind.
  • 3. Es wird nacli II der Differentialdruck zum Regeln verwendet und wirkt auf die Fördereinrichtung einer Zumeßpu.mpe. Dann hat man, wie oben gezeigt, nicht das richtige Verhältnis Zwischen Luft und Brennstoff, es sei denn, daß sehr verwickelte übertragungsmechanismen, Kurvenscheiben o. dgl. eingefügt werden, deren Wirksamkeit besonders in der Gegend der niedrigen Drucke sehr fraglich ist, da die zur Verfügung stehenden, im Quadrat mit der Lufbgeschwindigkeit abnehmenden Regelkräfte viel. zu ging zur richtigen Betätigung der Regelvorrichtung sind.
  • q.. Oder endlich' die Regelvorrichtung wird gemäß Il vom Differentialdruck abgeleitet, aber mit ihr nicht die Brennstoffördermenge, sondern der Brennstoffdruck geregelt. In diesem Fall ist der Brennstoffdruck dem Luftunterdruck- unmittelbar verhältnisgleich. Es lamm also. gegen ihn ausgewogen. werden, was durch die Belastung eines Brennstoffventils in entgegengesetzter Richtung der Wirkurig des Luftdruckes geschehen, kaum.
  • Diese zuletzt dargelegten. Beziehungen bilden die Grundlage für die Regeleinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, indem die auch beim Vergaser wirksame Strömungsenergie .der angesaugten Luft verwendet wird, um, auf ein überlaufve,ntil in der Leitung des mit überschuß geförderten Brennstoffes wirkend, einen dem Quadrat der angesaugten Luftmenge verhältnisgleichen Druck aufrechtzuerhalten, se daß die aus einer gleichbleibenden Düse gespritzte Brennstoffmenge der Luftmenge unmittelbar verhältnisgleich wird.
  • Zu 'diesem Zweck wird das überlaufventil belastet einerseits im Öffnungssinne vom Druck des Bremistoffes und anderseits im Schließsinne 'entweder von einem doppelseitig belastbaren Steuerkolben, der in bekannter Weise von den an zwei hintereinanderlüege:nden Stellen in der Ansauge leiteng herrschenden Drücken beaaufschlagt wird, ,oder von einer der Strömungsenergie der angiesaugten Luft verhältigen Druckgröße, die z. B. durch eine schaufelförmige Prallfläche abgenommen wird.
  • Das stets gleiche Verhältnis von Luftgewicht zu Brennstoffmenge ergibt sich bei .dieser Einrichtung aus folgender Erwägung Mit der je Zeiteinheit angesaugten Luftmenge wächst deren Geschwindigkeit verhältnisgleich und der dadurch erzeugte Lurftdruck quadratisch. Damrat wächst auch die Belastung des Üb>erlaufventils quadratisch und ebenso der in der Leitung verbleibende Flüssigkeitsdruck, wodurch eine der Wurzel aus diesem Druck entsprechende, der Luftgeschwindigkeit also wieder verhältnisgleiche Einspritzgeschwindigkeit des Brennstofffes entsteht.
  • Nun ist es bei der Verwendung von Vergasern bekannt, daß bei höherer Drehzahl infolge -der dann eintretenden stärkerein Luftverdünnung zuviel Brennstoff und dass Gemisch dementsprechend zu fett wird. Um eine siolche überfettung bei der neuen Einrichtung .zu vermeiden, wird das überlaurfverntil außer mit dem Druck der strömenden Luft noch mit einer Zusatzkraft, z. B. einer Feder, etwa konstant inn Schließsinnbelastet.
  • Während bei den üblichen Anordnungen jede Belastung der Steuerorgane für die Brennstoffregelung ausgeschaltet oder gegenüber den anderen Kräften so. verringert werden muß, daß sie vernachlässigt werden kann, genügt nunmehr für die Brennstoffregelung eins einfaches Teller- ioder Kegelventil und zur Druckaufnahme eine Membran mit einer Bewegung von einigen Zehntelmillimetern. Man kann auch jetzt den Brennstoff mit beliebi-gem Duck zuführen, lohne auf die Einhaltung des Zulaufidrurckes peinlich achten zu müssen, denn eben: dieser Druck wird durch die neue Einrichtung bestimmt.
  • Abb. r zeigt schematisch. .die übliche Regleranordnung zeit Regelung durch den Unterdruck hinter der Dios-selklappie, Abb.2 das .entsprechende Diagramm bei Vollast und Halblast. Abb.3 ist .eine schematische Darstellung der neuen Anoirdnung; deren, entsprechendes Druckdiagramm in Abb. 4 gegeben ist. Abb. 5 veranschaulicht die Beeinflussung des Dmckdiagramms durch die Feder. Abb. 6 und 7 sind Anwendungsbeispiele ider neuen Eierich tung in schematischer Darstellung.
  • Am. das Ansaugrohr i (Abb. i) ist hinter der Drosselklappe 2 der Regler 3 angeschlossen, welcher die Fördermenge der Brennstioffpurnp!e 4 durch den Unterdruck steuert, der ungefähr dein Landungsverlust im Zylinder entspricht. Abb. 2 zeigt die auftretenden Unterdrücke, und nvar P"i, wenn. die Maschine mit voller Last, also ohne Drasselung durch die Drosselklappe 2, und PlLi, wenn sie mit halber Lasst, d. h. mit entsprechend eingestellter arbeitet. Der im ersteren Falle geringe Unterdruck P" von etwa o,04 at fällt dabei für PI,i auf etwa o, 5 ,at unter .die atmosphärische Linie.
  • .Wird dagegen: das Steuergerät 5 (Abt. 3) so .am. das Ansaugerohr i angeschlossen, daß es vom: dein Unterschied des Unterdruckes; gesteuert wird, welcher zwischen zwei hintereinaiderliegenden Stelleri.6 und 7 des AnsaugeKiohres i herrscht, wobei letztere Stelle im engsten Querschnitt einer Einschnürung 8 des Ansamgerobres i in Art eines Venturi,-rohres liegt, so .edrgeb.en sich Unterdruckverbältiusse, wie .sie in Ab.b.4 dargestellt sind. In diesem Falle ist der größte Unterdruck P"ii mit z. B. 0,05 ait bei Vollast an der Stelle stärkster Einsclmürung 7 vorhanden umdsinkt, entsprechend- der Eigenschaft des Venturinohres, ,dahinter auf etwa 0,025 at. Da nun bei halber Last nur die halbe Luftmenge das Venturirlolir 8 durchströmt, ist die Geschwindigkeit der Luft dann auf die Hälfte gesunken, und der durch sie erzea%-te Unterdruök P"li beträgt nur noch den vierten Teil, also 0,0125 a(.
  • Das Steuergerät 5 steuert durch das überströmventil 9 die Brennstüffpwmpe 4 in der Weise, daß es eine größere (oder kleinei.# ,Menge .'des geförderten Brennstoffes durch die Rücklaufleitvag io in die Saugleitung i i der Pumpe zurücktreten läßt. M halber Last sinkt infolgedessen auch -der Brennstoffdruck in der Druckleitung i2 auf den vierten Teil, und dieser Druck läßt dann den Brennstoff wiederum nur mit der halben Geschwindigkeit durch die Biohrung der Düse 13 austreten, mit welcher er bei Vollast ausströmte. Infolgedessen ist die aus der Düse ausgespritzte Brennsboffanenge der durch das Ansaugerohr strömenden Luftmenge stets verhältnisgleich, Der Einfluß ;der Belastualgsfeder auf die Gestaltung des Druckes geht aus Abh. 5 hervor. Dort zeigt die ausgezogene KurveAB das Anwachsen des Brennsüoffcliuckes p mit der Drehzahl. bei -gleichbleibender Stellung: der Luftdrossel. Zu diesem. wachsendem Druckp wird ein gleichbleibender, durcheine Belastungsfeder erzeugter Druck pe hinzugefügt, so: daß die endgültige gestrichelte Druckkurve CDs entsteht.
  • Die Exponeavtialkurve p AB würde nun allein eine der Wurzel aus. diesem entspmcbende Kurve der Einspritzgeschwindigkeitv, die.darunter gezeichnete Gerade EF,@erzeugen, die mit der Drehzahl verhältnisgleich wärmt.
  • Die Wurzel aus, dem Drücken p -;- pe jedoch erzeugt die endgültige, in der Abh. i gestrichelte Kurve GH, die eine Krümmung nach unten zeigt, d.h. die Eins.prit7geschwkidigkeit folgt .der D.rehzaM nicht verhältnisgleich, sondern nimmt im Verhältnis etwas ab. Durch Wahl: der Federkraft ist es leicht, diese relative Abnahme der B.rennstof%.nspritzung so einzustellen, daß sie genau der Aufrechterhaltung eines. sgleichmäßigen Gemisches bei allen Drehzahlen entspricht.
  • Die Anwendung dieser Gemischbildung ist nun sowohl in Verbindung mit gleichmäßig fördernden Pumpen, :beispielsweise Zahnradpumpen, möglich als auch in Verbindung mixt solchen; die für jede Düse einen Kolben besitzen. Im ersten. Fall ist es wieder entscheidend für die Ausführung, iöb es sich darum handelt, einen mehrere Zylinder mit einem gleichmäßigen Gemischstrom versorgenden Vergaser zu ersetzen, !oder ob. der Brennstoff jedem-Zylinder einzeln dicht vor dem Einlaßventil io,der nach demselben zugeführt -,v-erden soll, wobei dann die Einspritzventile gesteuert werden müssen. Es ist hierbei. für jede Pumpe nur ein überlaufvenitil notwendig. Im zweiten Fall braucht keine Stewemwng der Einspritzv enti ile zu erfolgen. Es ist jedoch für jede Düse ein besonderes überlaufventil nötig, ; Die Ausführung dieses vom Strämungsdruck belasteten überlaufventils kann grundsätzlich auf zwei verschiedene Artenerfolgen.
  • Entweder wird in an sich bekannter Weise eine Verengung in die Ansaugeleitung eingeschaltet, z. B. ein. s#og. Venturirohr, und an dem' SteIl:e der größten Luftgeschwindiglnef der dort entstehende Unterdruck abgenommen und unter einen Regelkülben oder -membran geleitet, auf deren Oberseite der vor der. Verengung in der Ansaugeleitung herrschene Luftdruck wirksam gemacht wird. Dieser Druck belastet dann, nötigenfalls vermehrt um dem, Druck einer Feder, das Übersträmventil, sio. daß dieses Öffnet, sobald der Flüssgkeitsdrurrk mal dem Vem>tilsitzqurerschmiitt größer wird als der beschriebene Druckunterschied auf dem Regelkolben mal dessen Querschnitt, vermehrt um den Federdruck. Der Flüssigkeitsdruck bleibt also stets dem Druckunterschied der strömenden Luft verhältnis= 5 gleich, und dies Verhältnis kann leicht sehr groß, z. B. iooo : r, gemacht werden, so daß wenige Hundertstel at Druckschwankung, hermomgerufen: ,durch die Luftgeschwindigkeit, schlorr. mehrere at Überdruck in der Brennstoiffleiitung bewirken. Die überla#u:fendc Flüssigkeit wird in den Tank ioder in die Pumpemsmugelleiltung zunückgeleitet.
  • Oder .es wird, um jedes luftabdichtende Organ zu vermeiden, die Belastung des übler-; laufventils idadur ch erreichst, daß der strömünden Luft ein .Hindernis, eine Platte oder son.-stige Prallfläche entgegengest@ollt wird, welche den Luftstrom ablenkt. Ein solcher Widerstand läßt sich leicht. so formen, daß :kein . wesentlicher Verlust an Luftgeschwindigkeilt entsteht. Er ,1wnn auch bequem um einen ,Zapfen schwingend und durch eine übersetzung wirkend ausgeführt werden.
  • Die Düse kann, wenn s.ic gesteuert ist, durch ein nach innen loder außen öffnendes Ventil geschlossen werden. Wenn .sie nicht gesteuext ist, so kann sie, besonders wenn die Einspritzung in den Zylinder erfolgt, durch einte nasch außen öffnende Nadel v.de;r ein nach innen öffnendes federbiel:astcbes Rü.akschIagventil geschlossen werden. Silc kann aber auch., besonders wenn sie in die Ansaqlgeleitunig vor, dem Einlaßventil mündet, ganz soffen sein.
  • !Muß .die Düse bei gleichmäßig fördernder Pumpe gesteuert werden, so. kann dies durch eine mechanische, von der Welle abgeleitete Steuerung geschehen, am einfachsten durch Ableitung von der vorhandenün Steuerung dies Einlaßventils.
  • Äbl>.6 zeigt schematisch eine der Erfindung ,entsprechende Einrichtung zur Gemischbildung biet Anwendung einer gleichmäßig fördea7n:den Pumpe 1, die vermittels der Leitung it mit den vier gesteuerten Einspritzventilen d der Maschine a verbunden ist.
  • In i'der Lufitansaugel-eiitumg b ist eine Verengung c leingesetzt, von deren engster Stelle der Unterdruck unter den Reglerkolben f geleitet wird, dex in denn R.eglerzyliiadieir 1. arbeitet. Ani einer zweiten SteRe, die in Strör mumgsrichtung voir edler Verengung c lieget, ist die Ansaugeleitung b finit dem Raum über dem Reglerkolben f verbunden. Durch einte Federg erhält der Kolben/ seine Zusatzbelastung.
  • Der Kolben f drückt auf das. Überlaufventil hi, das, als Nadel ausgebildet, die von der Pumpel kommende Leituingk abschließt; bis. der Pumpendruck spie abhebt, wodua:ch ein Teil der Flüssigkeit nach: dem Brennstofftank i :zurückfließt. Durch die Leitung in ist der Tank! mit der Saugseite der Pumpe l verbunden.
  • Werden die beiden Leitungen, durch welche der in der Ansa:ugeleitung b herrschende Unterdruck über- und unterseits des Rieglerkolbens f wirksam wird, an zwei Stellen der Ans:augeleitumg .abgezweigt, die in der Strömungsrichtung der Luft mit einigem Abstand hintereinanderlmegen, so genügt der Druckab.-fall zwischen -den Anzapfstellen für die Steuerung. Durch eine Querschnktsverminderung und Ansch:luß des einen EnRnahmerohres an dieser Stelle, wie in der Abbildung dargestellt, läßt sich die Druckdifferenz erhöhen.
  • Abb. 7 zeigt eine Einrichtung zur Gemischbildung, bei welcher die Energie der strömenden Ansaugluft auf eine schaufelartige Pra.llfläche tt wirkt, die vermittels des kleinen Heb.eliarmes w auf die. Nadel h drückt. Die Nadel lt schließt die vlon einer periodisch während. des. betreifenden Ansaughubes fördernden Kolbenpumpe kommende Leitung k ab; so daß in dieser, da Zeit überschuß gefördert wird, ein dem Quadrat der L u,ftgeschivindigkeit entsprechender Druck entsteht. Der überlaufende Brennstoff geht durch die Leitung x zurück zurr Pumpemsaugseite, während der Rest des Brennstoffes durch die Düse,d eingespritzt wird, die eine kleine, auf das Einlaßventil r im Zylinder a gerichtete Bohrung besitzt.
  • Die -ganze Vorrichtung ist in ein Gehäuse e eingebaut, das seinerseits in eine öffnung ! der Ansaugeleitung b so hereingesteckt ist, daß der Luftstrom, von der Schaufel a. umgelenkt, einen S-förmigen Weg beschr@ibem ruß.
  • Die Pumpe isst so eingestellt, daß sie etwa nach Beginn des Ansaugens mit ihrem Druckhub beginnt' undetwas . vor dem Ende: des Ansaittgens aufhört. Während ihres Druckhubes ist also das. Überlaufventil stets belastet, und zwar entsprechend dem Quadrat der in der Zeiteinheit die Schaufes u passte,-r enden Luftmenge. Eine Feder g dient anch hier dazu, die nötige Korrektur der Brennstofförderkurve zu erreichen. Die Prallfläche kann auch rund ausgebildet sein und unmttelbatr auf die Nadel wirken. Die Düsenöffnung kann, besonders wenn die: Einspritzung in den Zylinder selbst erfolgt, durch ein .selbsttätiges Ventil abgeschlossen werden.
  • Durch die Zusatzbelastung mittels dien Feder g kamen auch die Ausgleichung eines kions,tanten Widerstandes in der Einspritzlei:tunig n oder der Düse d, z. B. eines federbelasteten Ventils, erfolgen. Der zum öffnen eines solchen notwendige Druck würde dann durch die Feder g bestimmt werden, deren Kraft um so, viel stärker sein müßte als die lediglich zur Korrektur des Mischverhältnisses nötige.
  • Da auf das überlaufventil nur die Strömungsenergie wirkt, goa kann diese vor oder nach der Luftdrüssel abgenommen werden. Ebensko kann die Düse, wenn sie vor dem Lufteinlaßventil. angebracht ist, an jeder Stellemor oder nach deT Luftdrossel in die Ansaugeleitung eingesetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regeleinrichtung an Brennkraftmaschinen mit Fremdzündung und Gemisc'hbildung vor der Zündung und Einspritzung des Brennstofffes vor oderhinter dem Einlaßventil in die angesaugte Luft über Einspritzdüsen unveränderlichenAustrittquersdhnitts, wobei die Gemischbildung durch Änderung des Brennsboffeinspribzdruekes des im überschuß gefflrderteal Breiuis:offes durch Verstellung eines. eine Brennstoffüberlaufleitung steuernden Ventils in Abhängigkeit eines von clean durch die Ansaugeleitmig strömenden Lurftvolu!meais verhältigen Druckwertes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das überlauf-Ventil (lt) einerseits an öffnungssimnevom Druck des Brennsbo-ffes und anderseits im Schließsinne entweder von einem doppelseitig belastbaren Steuerkolben (1), der in bekannter Weise von den an zwei hintereimanderliegenden Stellen in der Ansaugeleitiung herrschenden Drücken beaufschlagt wird, bder von einer der Strömungsenergie der angesaugten Luft verhältigen Druckgröße, die z. B. durch eine schaufelMrmige Prallfiäche (it) abgeÜommen wird, belastet wird.
  2. 2. Regeleinrichtung an Brennkraftmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Überlaufventil (h) durch eine Kraft, z. B. durch eine Feder (g), im Schheßsimne zusätzlich belastet wird. . Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Jeutsche Patentschriften . . Nr. 370899, 196622, 617738, 379359, 59803, 459 721 österreichischePatentschriften Nr. io2 856, 141 774 96695; französische Patentschriften - 734735, 734736 768 387; britische Patentschriften . . . - 429682, 435 596; USA.-Patentschrift ....... - 1422987-
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