DE1965012U - Abdichtring fuer muffen-steinzeugrohre. - Google Patents

Abdichtring fuer muffen-steinzeugrohre.

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DE1965012U
DE1965012U DE1966R0034042 DER0034042U DE1965012U DE 1965012 U DE1965012 U DE 1965012U DE 1966R0034042 DE1966R0034042 DE 1966R0034042 DE R0034042 U DER0034042 U DE R0034042U DE 1965012 U DE1965012 U DE 1965012U
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sealing ring
socket
ring
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collar
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DE1966R0034042
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Theodor Rodehueser
Albert Vogt
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ir RA,635797*-5.12.68
Theodor Rodehüser, ■;.:";'" Hovestadt, den 30.11.1966
Hovestadt Krs.Soest - "' " . V-: ;- '-... V-. . und ... "- ■"-.-.-■ . ■■ .".-■"-
Albert Vogt, v
Neheim-Hüsten .2, : . ".-.-- .-■-"- :
Stolte Ley 12
Beschreibung zur Gebrauchsrausteranraeldung: "Abdichtring für Muffen-Steinzeugrohre"
Die Erfindung betrifft einen .-Abdichtring aus Gummi oder gummielastischem Werkstoff für die Muffenverbindung von ineinanderschiebbaren Steinzeugrohrenj, wie sie insbesOndere für Kanalisationszweclce verwendet werden.
Derartige Abdichtringe sind bekannt« Sie weisen ein rundes Profil auf und-"werden auf das einzuschiebende Rohrende aufgespannt« Das erwünschte Abrollen des Ringes auf dem Rohrende während des Einschiebens erfolgt nur dann, wenn der Ring aufgesetzt wurde und die Toleranzen bestimmte Werte nicht über-oder unterschreiten. Im anderen Falle dreht sich der Ring auf der Stelle um seine Achse und bleibt am Rohrende sitzen, anstatt in die Nähe der Stoßstelle zu gelangen. Zur Abhilfe dieses Übelstandes wurde ein Vorsatzgerät entwickeltj,- das den Abdichtring aufnimmt und führt. Ein solches Gerät ist umständlich zu handhaben und erfordert eine erhebliche Geschicklichkeit^: um eine einwandfreie Punktion sicherzustellen.
Weiterhin wurde ein Rollring aus Gummi bekannt, der eine sogenannte Aufroll-Lippe aufweist. Diese- Lippe wird "unter Kraftaufwendung auf das freie Rohrende ausgespannt, während der Ring selbst ohne besondere Führung frei auf der Außönkante des Rohren sitzt. Der Rollweg wird durch-:diese Ausbildung .zwar verlängert.* -jedoch ist nicht
sichergestellt, daß der Ring sich tatsächlich abrollt. Er kann, besonders bei ungünstigen Toleranzen, lediglich in den Spalt hineingepreßt werden und sich dort rait der^Lippe verkeilen. Dieser Rollring hat, ebenso wie andere bekannte Äbdichtringe, außerdem den Nachteil, daß das Rohr beim Aufspannen, angehoben xArerden muß.
Der Abdichtring nach der Neuerung unterscheidet sich in seiner Anwendung grundsätzlich von den bekannten: Ausführungen und vermeidet die geschilderten Nachteile, ; : :
Neuerungsgemäß ist der Abdichtring in das freie Ende des Muffen« kragens einsetzbar und-weist bei:im wesentliehen rundem Querschnitt eine umlaufende Anschlagkänte auf,die sich vor dem Zusammenführen der Rohre an die Stirnfläche des Muffenkragens anlegt.
Durch diese Ausbildung wird mit geringen Mitteln und ohne zusätzliche Vorrichtungen oder Kraftanstrengungen ein langer Rollweg erzielt mit dem besonderen undaussehlagebenden Vorteil eines definierten Sitzes und einer sicheren Führung des Abdichtringes vor und während des Abrollens» Das Aufsetzen des- Ringes erfolgt zudem ohne Anheben der Rohre. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß die Ringenden an der Stoßstelle lediglich miteinander'verklebtJ werden können, da sie ohne Dehnung eingesetzt werden. Dadurch wird die teuere und umstand» liehe Vulkanisation, wie: sie bei auf das Rohrendeunter starker Dehnung aufgespannte Ringe unbedingt erforderlich ist,λ eingespart. Nach erfolgtem Einrollen schmiegt sich die Anschlagkante an den Ring an und trägt zum Ausgleich;etwaiger Toleranzen bei. Man kann diesen Vorgang noch unterstützen durch Anordnung einer Spreiznase auf der der Anschlagkante- gegenüberliegenden Wölbung des Ringes.
Versuche haben /ergeben,, daß der Ring nach der Neuerung genügend Standfestigkeit hat, um nach dem Einsetzen bis zum Einführen des Rohres in seiner Lage zu bleiben«. Bei der Verarbeitung von Rohren größeren Durchmessers können jedoch Versteifungseinlagen, z.B» in Form von Drahtseelen vorteilhaft sein. Ein anderer Weg zur Erhöhung der Standfestigkeit kann darin bestehen, die Anschlagkante soweit zu verlängern, daß sie über den Rand des Muffenkragens greift. ~J_. "-, ■ ν Λ--.;.; :; . .: :;: _ -..
Die Handhabung des Abdichtringes nach der Neuerung ist außerdem einfach und erfordert keinerlei besondere Kenntnisse oder Hilfsmittel. '"-'/::- - : ^
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Neuerung und zwar stellt ϊ " ■"- ;
Fig, 1 den Abdichtring im Schnitt vor dem Zusammenführen der SteinzeugrOhre dar,.
Fig. 2 ebenfalls im Schnitt die durchgeführte Muffenverbindung zeigt.., " " ,. ; "". ■ ; ;.: ; . ; -' :
Der Abdichtring weist die Anschlagkante 2auf, die sich gegen die Stirnfläche des Muffenkrageris % legt. Der Abdichtring 1 ist derart in das freie Ende des Muffenkragens 4 eingesetzt, daß er: dessen Stirnfläche zum Teil .überragt. Die Spreiznase 5 verhindert ein Zurückrollen des Ringes in den abzudichtenden Hohlraum 5, der gebildet wird von d.em Rohrende 6 und dem Muffenkragen 4. "-"-.". ..-"■■ \;-:>-:_-[- - ;.- - .

Claims (4)

«4 Sehutzansprüche. .; \ '.-■-.
1. Aus Gummi oder gummielastischem Werkstoff hergestellter Abdichtring für Muffen-Steinzeug— rohre,, dadurch gekennzeichnet,: daß er in das freie Ende des Muffenkragens (4) einsetzbar ist und bei im wesentlichen rundem Querschnitt eine umlaufende Anschlagkante (2) aufweist, die vor dem Zusammenführen der Rohre an der Stirn» fläche des Muffenkragens; anliegt.
2. Abdichtring: nach; Anspruch I3 dadurch gekenn-. zeichnet, daß auf der der Anschlagkante gegen« überliegenden Wölbung des Abdichtringes eine umlaufende Spreiznase 0) vorgesehen.-ist.
3. Abdichtring nach den. Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzelGhnet5 daß er eine Versteifungs» einlage s .."'z,B'. in Form einer Draht seele aufweist.
4. Abdichtring nach den Ansprüchen 1 und 2X dadurch gekennzeichnet./ daß die Anschlagkante (2) soweit verlängert ist, daß sie über den Außenrand des Muffenkragens (A) greift.
DE1966R0034042 1966-12-05 1966-12-05 Abdichtring fuer muffen-steinzeugrohre. Expired DE1965012U (de)

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