DE1964481U - Misch- und auslosetrommel. - Google Patents

Misch- und auslosetrommel.

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DE1964481U
DE1964481U DE1967M0058460 DEM0058460U DE1964481U DE 1964481 U DE1964481 U DE 1964481U DE 1967M0058460 DE1967M0058460 DE 1967M0058460 DE M0058460 U DEM0058460 U DE M0058460U DE 1964481 U DE1964481 U DE 1964481U
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DE
Germany
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mixing
drum
ball
balls
drum according
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DE1967M0058460
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English (en)
Inventor
Karl Marten
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  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)

Description

Misch- und Alslosetrommel
Bei den üblichen, für Auslosungen verwendeten Mischtrommeln zeigt sich häufig der itbelstand, daß ein gutes Durchmischen der eingeworfenen Lose in Form von Kugeln nicht zu erzielen ist, weil die Kugeln in Beinen nebeneinander auf dem Trommelboden liegen und von der sich drehenden Trommel zwar mitgenommen, aber nicht richtig durcheinander gemischt werden können, da die außen liegenden Kugeln die innen liegenden an einer seitlichen Bewegung hindern*
Die Neuerung hat sich ein weitgehenden Durchmischen der Loskugeln zur Aufgabe gemacht und erreicht dies dadurch, daß die Trommel mit den Trommelboden bildenden Kugelkäfigen mehrere, in verschiedenen Ebenen überahder angeordnete und in den Ebenen verstellbare Mischsiebe hat. Die Siebe bestehen aus sich rechtwinklig kreuzenden Stegen, die eine geringe Stärke im Verhältnis zu den Durehlaßöffnungen haben, um die auftreffenden Kugeln nach der einen oder andern Seite ablenken zu können.
Das oberste Sieb hat einen großen, mittleren Durchlaß, unter den nach den erforderlichen Trommelumdrehungen ein
Kugelfänger zur Aufnahme der ausgelosten Kugel geschoben werden kann. Bei einer bevorzugten lusführungsform der Neuerung sind in der Trommel drei untereinanderliegende Mischsiebe vorgesehen, deren oberstes mit dem großen, mittleren Durchlaß versehen ist.
Der eine als Lager für die Trommel dienende Pfosten ist oben verbreitert und besitzt eine Öffnung zum Einführen des Kugelfängers, die in einer "Verschlußplatte sitzt, die geöffnet zum Füllen und Leeren der Trommel mit den Kugeln dient.
Die den Boden der Trommel bildenden, nebeneinander angeordneten Kugelkäfige sind mit Nocken versehen,* welche die Kugeln bis zu der gewünschten Höhe in der Trommel heben. An den oberen Sieben sind vorteilhaft Abweisleisten vorgesehen, de einen Durchtritt von Kugeln zwischen den Sieben und der Trommelwand verhindern.
Die Trommel ist zweckmäßig aus durchsichtigen Werkstoffen, insbesondere durchsichtigen Kunststoffen, hergestellt, die die Vorgänge im Trommelinnern sichtbar machen.
Unterhalb des großen, mittleren Durchlasses des obersten Siebes kann beim Auslosen noch eine Führung für den Kugelfänger vorgesehen werden, welche die ausgeloste Kugel sicher in den Kugelfänger leitet.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Heuerung wieder, und zwar ist
Pig. 1 ein Querschnitt durch die Misch.- und Auslosetrommel,
S1Ig. 2 ein seitlicher Schnitt durch den vorderen Teil der Trommel,
Pig. 3 das oberste Misehsieb im Grundriß und
■k'ig. 4 das mittlere Sieb im G-rundriß, dem in dem Ausführungsbeispiel auch das untere Sieb entspricht.
Die Misch- und Auslosetrommel 1 ist in Ständern 2 in üblicher leise drehbar gelagert. Den Boden der Trommel bilden Kugelkäfige 3 zur Auf- und Mitnahme der Loskugeln 4. Fokken 5 an den Kugelkäfigen 3 sichern die Mitnahme der Kugeln 4 so weit, daß diese beim Herabfallen auf die im Trommelinnern in verschiedenen Ebenen übereinander angeordneten Mischsiebe fallen; in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind drei Mischsiebe 6, 7 und 8 verwendet, die in ihren Bbenen zueinander verschiebbar sind, sodaß die durch ein Misehsieb fallenden Kugeln auf die Stege des darunterliegenden Siebes fallen und nach verschiedenen dichtungen abgelenkt werden können. Yorteilhaft sind die Mischsiebe gemäß der Neuerung aus sich rechtwinklig kreuzenden Stegen 9 zusammengesetzt,
die im Verhältnis zur lichten Weite der Siebdurchlässe 10 nur eine geringe Stärke aufweisen, um das Ablenken der durchfallenden Kugeln nach verschiedenen Sichtungen zu unterstützen. Das oberste Sieb 6 (Fig. 3) hat eine große Mittelöffnung 11, die einmal dazu dient, den aus den Kugelkäfigen 3 fallenden Kugeln 4 einen lalle auf das nächstuntere Sieb 7 auch in schräger Richtung für eine bessere Mischung zu ermöglichen als auch Eaum für einen unter die Mittelöffnung zu schiebenden Kugelfänger 12 (Fig. 2) zu schaffen, der die ausgeloste Kugel auffängt.
Das oberste Mischsieb 6 kann an seiner rechten Seite (in Hg. 1) mit einer Abweisleiste 13 versehen sein, die einen "Vorbeigang einer Kugel zwischen dem rechten Rande des Mischsiebs 6 und der Trommelwand verhindert. Das mittlere Mischsieb 7 ist an seinen der Trommelwand zunächst liegenden Kanten ebenfalls mit Abweisleisten 14 versehen, welche die Kugeln zu den Siebdurehlässen (10) hin lenken. Die durch die Siebdurchlässe 10 des untersten Mischsiebs 8 hindurchfallenden Kugeln verteilen sich gut durchgemischt auf die Kugelkäfige 3 und werden erneut nach oben getragen, um wiederum beim Hindurchfallen durch die Siebdurchlässe 10 der verschiedenen Siebe 6, 7 und 8 gemischt zu werden.
lach einigen Umdrehungen der Trommel 1 - im allgemeinen genügen fünf Umdrehungen, um die Kugeln 4 gut durchzumischen. - wird der Kugelänger 12 durch die Öffnung 12' in dem verbreiterten, oberen Teil 2' des vorderen Ständers unter die Mittelöffnung 11 des Siebes 6 geschoben (Fig. 3), um die ausgeloste und durch die Öffnung 11 fallende Kugel aufzunehmen. Beim Auslosen kann zur besseren Führung der vom Kugelfänger 12 aufzufangenden Kugel unterhalb der Durchtrittsöffnung 11 noch eine Führung 15 vorgesehen sein, die aus einer quadratischen Öffnung am Ende eines Haltearmes 16 besteht und an den vier Ecken mit Pfosten oder Fingern 17 bestückt ist, welche die durch die Durchtrittsöffnung 11 fallende, ausgeloste Kugel genau auf den Kugelfänger 12 leiten. Der Kugelfänger wird dann nach vorn aus der Trommel 1 herausgezogen und die Trommel zum Auslosen der nächsten Kugel wieder in Umdrehung versetzt.
Der verbreiterte, obere Seil 2' des vorderen Ständers 2 der Trommel 1, der die Öffnung 12' für den Durchtritt des Kugelfängers 12 trägt, kann als nach vorn herauszuklappende Verschlußplatte ausgebildet sein, durch welche das Fällen und Leeren der Trommel mit den Kugeln erfolgt.
Durch Einführen einer geneigten Rinne durch die herausgeiilappte Yerschlußplatte 2' können nach dem Auslosen
der gewünschten Kugeln, beispielsweise 6 aus 49, die restlichen Kugeln beim Weiterlaufen der Trommel in einen Auffang- oder Sammelbehälter geleitet werden.
Die Trommel wird zweckmäßig aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt, sodaß das Trommelinnere erleuchtet und von
allen Seiten einzusehen ist.

Claims (10)

»7319·-R Schutzansprüche :
1. Misch- und Auslosetrommel mit den Trommelboden bildenden Kugelkäfigen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere, in verschiedenen Ebenen übereinander angeordnete und in den Ebenen verstellbare Misohsiebe (6, 7, 8) hat.
2. Misch- und Auslosetrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischsiebe aus sich rechtwinklig kreuzenden Stegen (9) geringer Stärke im Verhältnis zu den
Siebdurchlässen (10) bestehen.
3. Misch- und Auslosetronmel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oberste Sieb (6) einen großen,
mittleren Durchlaß (11) hat, unter den nach den erforderlichen Trommelumdrehungen ein Kugelfänger (12) zur Aufnahme der ausgelosten Kugel geschoben werden kann.
4. Misch- und Auslosetrommel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß drei untereinanderliegende Mischsiebe (6, 7, 8) vorgesehen sind, deren oberstes (6) mit der Ausloseöffnung (11) versehen ist.
5. Misch- und Auslosetrommel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der als Lager für die Trommel (1)
dienende Ständer (2) obern verbreitert ist und eine Öffnung (121) zum Einführend des Kugelfängers (12) besitzt.
6. Misch- und Auslosetrommel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (12') zum Einführen des Eu-. gelfängers (12) in einer Verschlußlatte (2') sitzt, die geöffnet zum Pullen und Leeren der Trommel (1) mit den
. Kugeln (4) dient.
7. Misch- und Auslosetrommel nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den Boden der Trommel (1) bildenden, nebeneinander angeordneten Kugekäfige (3) mit locken (5) versehen sind, welche die Kugeln (4) bis zu der gewünschten Höhe in der Trommel heben.
8. Misch- und Auslosetrommel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Abweisleisten (1.3, 14) für die Kugeln an den oberen Sieben (6, 7) vorgesehen sind.
9. Misch- und Auslosetrommel nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus durchsichtigem Werkstoff besteht.
10. Misch- und Auslosetrommel nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Ausloseöffnung (11) im Sieb (6) eine Führung vorgesehen ist, die aus einer quadratischen Öffnung am Ende eines Haltearms (16) besteht und an den vier Ecken Pfosten oder Finger (17) trägt.
DE1967M0058460 1967-04-05 1967-04-05 Misch- und auslosetrommel. Expired DE1964481U (de)

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DE1964481U true DE1964481U (de) 1967-07-20

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19540936A1 (de) * 1994-11-08 1996-05-15 Jannis Faupel Vorrichtung zur Erzeugung und Feststellung mindestens eines Zufallsereignisses

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19540936A1 (de) * 1994-11-08 1996-05-15 Jannis Faupel Vorrichtung zur Erzeugung und Feststellung mindestens eines Zufallsereignisses
DE19540936C2 (de) * 1994-11-08 1999-12-09 Jannis Faupel Vorrichtung zur Erzeugung und Feststellung mindestens eines Zufallsereignisses

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