DE1963607C2 - Handlaufantrieb für Fahrtreppen und Personenförderbänder - Google Patents

Handlaufantrieb für Fahrtreppen und Personenförderbänder

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DE1963607C2 DE19691963607 DE1963607A DE1963607C2 DE 1963607 C2 DE1963607 C2 DE 1963607C2 DE 19691963607 DE19691963607 DE 19691963607 DE 1963607 A DE1963607 A DE 1963607A DE 1963607 C2 DE1963607 C2 DE 1963607C2
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B23/00Component parts of escalators or moving walkways
    • B66B23/02Driving gear
    • B66B23/04Driving gear for handrails

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  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft einen Handlaufantrieb für Fahrtreppen und Personenförderbänder dessen Antriebsrad im Sockelkasten angeordnet ist, wobei das rücklaufende Trum des Handlaufbandes mittels einer Anpreßanordnung in Form eines endlosen Bandes oder b0 in Form von Druckrollen durch Federkraft an das Antriebsrad angepreßt wird, die zusammen mit dem Antriebsrad auf einer gemeinsamen Konsole angeordnet ist.
Seit einigen Jahren werden Fahrtreppen und h> Personenförderbänder vor allem aus architektonischen Gründen häufig mit durchsichtigen Glasbalustraden ausgeführt, wobei sich die Glaswände nicht nur über den schrägen Bereich, sondern auch über die horizontalen Enden dieser Fördereinrichtungen erstrecken. Zur Vermeidung der bisher an diesen Enden angeordneten und daher sichtbaren Umlenk- bzw. Antriebsräder, wurden an ihrer Stelle der Umlenkung dienende abgedeckte Röllchenbatterien eingesetzt und die Antriebsräder, welche ja zur Erreichung einer ausreichenden Band-Zugkraft einen möglichst großen Durchmesser aufweisen müssen, in den Sockelkasten neben das Stufen- bzw. Förderband verlegt
Da nun aber der Sockelkasten aus esthetischen Gründen möglichst niedrig gebaut sein muß, kann nur eine optimal durchdachte Konstruktion des Antriebes den Anforderungen gerecht werden. Bei der Bestimmung des Durchmessers des Antriebsrades muß dabei berücksichtigt werden, daß dieses zur Einstellung der Handlauf-Bandspannung in Richtung der Sockelkastenhöhe verschiebbar sein muß. Zur Erzeugung der für die Antriebskraftübertmgung vom Antriebsrad auf das Handlaufband erforderlichen Reibkraft muß ein möglichst großer Umschlingungswinke! vorhanden sein und das Handlaufband mit einem ausreichenden und konstanten Druck auf das Antriebsrad gepreßt werden.
Den optimalen Umschlingungswinkel erhält man üblicherweise mittels auf beiden Seiten des Antriebsrades in entsprechend der zulässigen Handlaufbandkrümmung gekrümmter Bahn angeordneten RöHchenbatterien. Der Anpreßdruck wird gemäß einer ersten bekannten Ausführungsform mittels einem, über beidseits des Antriebsrades angeordnete Umlenkrollen geführten endlosen Band erzeugt, wobei die eine Umlenkrolle direkt und die andere über eine Zugfeder am Sockelkasten derart gelagert sind, daß das eine Trum des Bandes das Handlaufband an die Antriebsrolle anpreßt Entsprechend einer anderen bekannten Ausführungsform werden hierfür im Bereich des Umschlingungswinkels zwei am Sockelkasten gelagerte Rollen unter Federdruck auf das Handlaufband gepreßt.
Diese beiden bekannten Anordnungen besitzen den Nachteil, daß bei einer zur Einstellung der Bandspannung erfolgenden Verschiebung des Antriebsrades der Anpreßdruck verändert wird und bei der Nachstellung des Anpreßdruckes kein Anhaltspunkt für den ursprünglich eingestellten Druck vorhanden ist. Ferner benötigen die Rollen, welche bei der erstgenannten Ausführungsform wegen der zulässigen Bandkrümmurig und bei der zweiten zur Vermeidung zu großer Flächenpressung und Walkung des Handlaufbandes einen ziemlich großen Durchmesser erhalten, in der Sockelkastenhöhe zuviel Platz, wobei noch ein relativ großer Aufwand für diese Anordnungen hinzukommt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen in Richtung der Sockelkastenhöhe möglichst gedrängten Handlaufantrieb zu schaffen, bei welchem die Verstellung der Handlaufspannung keine Änderung des Anpreßdruckes hervorruft.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die die Anpreßanordnung (11) und das Antriebsrad (5) tragende Konsole (14) am Sockelkasten (4) in Richtung einer Veränderung der Bandspannung verschiebbar gelagert ist, und die Anpreßanordnung (11) aus einer im Antriebsrad-Umschlingungsbereich an das Handlaufband (2) angepreßten Röllchenbatterie (19) besteht, die in Richtung einer Verstellung des Anpreßdruckes spannbar ist.
In der Zeichnung ist an Hand einer Fahrtreppe ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, welches im folgenden näher erläutert wird. Es
zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Handlaufes mit Antrieb und Balustrade in Seitenansicht,
F i g. 2 das Antriebsrad mit der Anpreßanordnung im Aufriß, ■">
.; F i g. 3 das Antriebsrad und dessen Lagerung im
■."·' Grundriß und
Fig.4 die Spann- und Nachstelleinrichtung der : Anpreßanordnung in Ansicht gemäß Pfeilrichtung A der F ig. 2. i»
In der F i g. 1 ist mit 1 eine durchsichtige Glasbalust ade einer Fahrtreppe und mit 2 ein biegeelastisches Handlaufrad bezeichnet. Das Handlaufband 2 .st am oberen und unteren Ende der Fahrtreppe mittels Röllchenbatterien 3 umgelenkt. Der Antrieb für das r> Handlaufband 2 ist im Sockelkasten 4 der Fahrtreppe neben dem Stufenband untergebracht und besteht im wesentlichen aus dem Antriebsrad 5, den Kettenrädern 6 und 7, der Antriebskette 8 und der Antriebswelle 9 auf * ;j welcher das Kettenrad 7 befestigt ist. Die Antriebswelle -» 9 wird von einem nicht dargestellten Elektromotor auf übliche Weise angetrieben. Zur Erzielung eines optimalen Umschlingungswinkels ist das Handlaufband 2 mittels Röllchenbatterien 10 in gekrümmter Bahn auf das Antriebsrad 5 geführt. Eine Anpreßanordnung 11 2> preßt das Handlaufband 2 im Bereich des Umschlin- ; gungswinkels auf das Antriebsrad 5.
Das Antriebsrad 5 ist wie aus den Fig.3 und 4 hervorgeht in gewissen Grenzen verschiebbar an einer Traverse 12 des Sockelkastens 4 gelagert Zu diesem <" Zweck ist die Achse 13, auf welcher das Antriebsrad 5 mittels Kugellagern 5.1 drehbar gelagert ist, in eirer Konsole 14 befestigt. Die Konsole 14 ist mit Längsschlitzen 14.1 versehen, über welche sie mittels in die Traverse 12 eingesetzten Gewindebolzen 15 und J; mittels Muttern 16 an der Traverse 12 längs der Schlitze 14.1 verschiebbar befestigt ist. Mit 17 sind an den Befestigungsstellen an der Traverse 12 angeschweißte Zwischenstücke und mit 18 ein an der Konsole 14 angeschweißtes, der Lagerung der Welle 13 dienendes ·"' Lagerstück bezeichnet.
Das Antriebsrad 5 weist an seinem Antriebsumfang einen Reibbelag 5.2 auf. Ferner besitzt es eine als Kettenrad 6 dienende Ausbildung 5.3.
Die Anpreßanordnung 11, welche das Handlaufband ->"> 2 auf das Antriebsrad 5 preßt, besteht aus einer Röllchenbatterie 19, welche sich praktisch über den ganzen Umschlingungswinkel erstreckt und deren Enden an je einem der mit der Konsole 14 verschweißten Arme 20, 21 befestigt sind. Die »" Röllchenbatterie 19 ist aus einem Federstahlband 22 gebildet über dessen ganze Länge beidseitig Laschen 22.1 ausgeschnitten und rechtwinklig gegen die Handlaufbandseite hin abgebogen sind. In die Laschenenden sind Schlitze 22.2 eingearbeitet, in welche die aus 5Γ) der Achse 23.1 den Kugellagern 23.2 und dem Zylinder 23.3 bestehenden Röllchen 23 mit ihren Achsen 23.1 eingelegt werden. Der Arm 20 weist einen Support 20.1 auf, an welchem das Stahlband 22 einerends mittels eines Anschlußstückes 24 und einer Schraube 25 b0 befestigt ist. Der Arm 21 besitzt ebenfalls einen Support 21.1. An diesem Support 21.1 ist das andere Ende des Stahlbandes 22 über eine Spann- und Nachstelleinrichtung befestigt, welche aus dem Anschlußstück 26 der Schraube 27, der Druckfeder 28 und dem Zentrierring h) 29 besteht. Am einen Ende des Anschlußstückes 26 ist in einem Schlitz 26.1 das Stahlband 22 eingeschweißt, während das andere Ende eine Gewindebohrung 26.2 besitzt, in welche die durch eine Bohrung 21.11 im Support 21.1 hindurchget'ührte Schraube 27 eingeschraubt ist. Die Schraube 27 besitzt einen Schaft 27.1 ein Gewinde 27.2 und einen Sechskantkopf 27.3 an welchem eine über den Schaft: 27.1 aufgeschobene Vierkantscheibe 27.4 angeschweißt ist. Die Druckfeder 28 ist zwischen dem Support 21.1 und der Vierkantscheibe 27.4 auf dem Schraubenschaft 27.1 angeordnet und mittels des auf dem Support 21.1 befestigten Zentrierringes 29 zentriert. Am Support 21.1 -st ferner parallel zur Schraube 27 ein zylindrischer Stift 30 derart befestigt, daß er, wie aus F i g. 4 ersichtlich im Grundriß gesehen, außerhalb des Innenkreises 27.41 der Vierkantscheibe 27.4 und innerhalb oder auf dem Umkreis 27.42 dieser Vierkantscheibe 27.4 liegt.
Beider Montage des Handlaufantriebes wird vorerst die Konsole 14 mit dem Antriebsrad 5 zur Einstellung der gewünschten Handlaufbandspannung bei gelösten Muttern 16 verschoben und dann durch Festziehen der Muttern 16 an der Traverse 12 befestigt. Hernach wird durch Drehen der Schraube 27 im Anschlußstück 26 der erforderliche Anpreßdruck der Röllchenbatterie 19 eingestellt. Dieser Anpreßdruck wird durch die Druckfeder 28 aufgebracht und ist proportional der Länge derselben. Der zylindrische Stift 30 wird nun so weit in den Support 21.1 eingeschlagen, daß sein über den Support 21.1 hinausragendes Ende die gleiche Länge wie die Feder 28 aufweist, d. h. daß dieses Ende mit der Unterseite der Vierkantscheibe 27.4 bündig steht. Die Schraube 27 wird dabei so gedreht, daß, wie in F i g. 4 dargestellt, die Vierkantscheibe 27.4 den Stift 30 nicht überdeckt.
Wenn sich nun das Handlaufband 2 im Betrieb etwas dehnt, so kann die gewünschte Bandspannung durch Verschieben der Konsole 14 mit dem Antriebsrad 5 wieder nachgestellt werden. Beim Verschieben ändert sich die relative Lage der Anpreßanordnung 11 zum Antriebsrad 5 nicht, so daß der Anpreßdruck dabei konstant bleibt. Bei Dickenunterschieden im Handlaufband 2 kann die Anpreßanordnung 11 in beiden Richtungen dank der Druckfeder 28 nachgeben. Wenn das Handlaufband 2 mit der Zeit seine Dicke ändert oder ein anderes Handlaufband eingesetzt werden muß, so kann praktisch der ursprüngliche Anpreßdruck ohne Messung wieder eingestellt werden, indem die Schraube 27 derart gedreht wird, daß die Unterseite der Vierkantscheibe 27.4 mit dem Ende des Stiftes 30 wieder bündig steht. Dabei ist es ausgeschlossen, daß versehentlich ein zu großer Anpreßdruck eingestellt wird, da die Schraube 27 nur so weit gedreht werden kann, bis die Vierkantscheibe 27.4 am Stift 30 ansteht. Die Verwendung einer Röllchenbatterie zur Erzeugung des Anpreßdruckes gestattet den Einsatz von Anpreßrollen kleinen Durchmessers ohne daß dabei eine zu große Flächenpressung entsteht. Dadurch wird eine äußerst geringe Bautiefe erreicht.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel kann eine aus zwei Anpreßrollen oder aus einem endloser· Anpreßband bestehende Anpreßanordnung zusammen mit dem Antriebsrad auf die verschiebbare Konsole aufgebaut werden. Anstelle der Druckfeder 28 kann eine Zugfeder eingesetzt werden. Ferner kann die Mutter-Schraubenverbindung 26, 27 an einer anderen Stelle der Anpreßanordnung eingefügt werden und anstelle der Vierkantscheibe 27.4 ζ. B. ein Hebelarm oder ein anderes Anschlagstück eingesetzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Handlaufantrieb für Fahrtreppen und Personenförderbänder, dessen Antriebsrad im Sockelkasten angeordnet ist, wobei das rücklaufende Trum des Handlaufbandes mittels einer Anpreßanordnung in Form eines endlosen Bandes oder in Form von Druckrollen durch Federkraft an das Antriebsrad gepreßt wird, die zusammen mit dem Antriebsrad auf einer gemeinsamen Konsole angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anpreßanordnung (11) und das Antriebsrad (5) tragende Konsole (14) am Sockelkasten (4) in Richtung einer Veränderung der Bandspannung verschiebbar gelagert ist, und die Anpreßanordnung (11) aus einer im Antriebsrad-Umschlingungsbereich an das Handlaufband (2) angepreßten Röllchenbatterie (19) besteht, die in Richtung einer Verstellung des Anpreßdruckes spannbar ist
2. Handlaufantrieb nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Röllchen (23) der Röllchenbatterie (19) an einem biegeelastischen Band (22) gelagert sind, das einerends fest und anderenends über eine das Band (22) in Längsrichtung spannende Feder (28) an der Konsole (14, 20, 21) befestigt ist.
3. Handlaufantrieb nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandspannung der Röllchenbatterien (19) mittels einer zwischen der Feder (28) und dem Band (22) eingefügten Mutter-Schrauben-Verbindung (26, 27) verstellbar ist, wobei sich die Feder (28) einerends an der Konsole (14, 21) und anderenends am Schraubenkopf (273) bzw. an der Vierkantscheibe (27.4) abstützt.
4. Handlaufantrieb nach Patentanspruch 1,2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Achse der Feder (28) ein Stift (30) außerhalb des Inkreises (27.41) und innerhalb oder auf dem Umkreis (27.42) der, unter dem Schraubenkopf (27.3) angeordneten Vierkantscheibe (27.4), bündig mit ihrer Unterseite, eingesetzt ist.
5. Handlaufantrieb nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Röllchenbatterie (19) aus einem Federstahlband (22) besteht, in welchem beidseitig über die ganze Länge sich gegenüberliegende Laschen (22.1) ausgeschnitten sind, die an ihren Enden Schlitze (22.2) aufweisen und nach einer Seite des Bandes hin rechtwinklig abgebogen sind, wobei in diese Schlitze (22.2) die Röllchen (23) mit ihren Achsen (23.1) eingelegt sind.
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