DE196002C - - Google Patents

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DE196002C
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evaporator
carburator
metal
surrounded
jacket
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DENDAT196002D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M15/00Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M15/02Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture with heating means, e.g. to combat ice-formation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M31/00Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M31/02Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture for heating
    • F02M31/16Other apparatus for heating fuel
    • F02M31/18Other apparatus for heating fuel to vaporise fuel
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

uwJ'ic^cvi c?ai'c\aani['t,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist
ein Karburator für Explosionskraftmaschinen, der sich in seiner Neuheit kennzeichnet durch die Verbindung eines Verdampfers mit einer Gaspumpe — mit deren Hilfe die Pressung im Verdampfer nach Erfordernis geändert werden kann, und deren Hub veränderlich ist, um die Menge des aus dem Verdampfer ab-
. gesaugten und in den eigentlichen Karburator
ίο gedrückten Brennstoffdampfes und dadurch ■ auch die Zusammensetzung des Explosionsgemisches ändern zu können —■ und mit einer aus einem feuerbeständigen Porzellanrohr bestehenden Retorte, in welcher die brennbaren Dämpfe auf die zu ihrer Vergasung erforderliche Temperatur gebracht werden.
Fig. ι der Zeichnung stellt eine Explosioriskraftmaschine samt Verdampfer und Temperierraum im Schnitt dar. Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Pumpe, welche mit der Kammer zur Überhitzung der Kohlenwasserstoffdämpfe und dem eigentlichen Karburator verbunden ist, sowie eine Rückansicht der Maschine mit der Vorrichtung zur Änderung des Pumpenkolbenhubes. Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Verdampfer nach der Linie A-B der Fig. 1, während Fig. 4 einen Querschnitt durch die vorerwähnte Überhitzungskamtner nach Linie C-D . der Fig. 2 zeigt.
Fig. 5. endlich ist ein Querschnitt durch den Temperierraum nach der Linie E-F der Fig. 1.
In Fig. ι der Zeichnung bedeutet 1 das
Rohr für die Zuleitung der Karburierflüssigkeit. 2 ist ein vor dem Filtrier- bzw. Verdampferapparat 3 liegender Raum, welcher zur Aufnahme der Rückstände des zu filtrierenden Kohlenwasserstoffes dient und zwecks Reinigung leicht zugänglich sein muß. Der Filtrierapparat 3 besteht aus einem im Querschnitt sternförmigen, die Wärme nicht leitenden und für Flüssigkeiten durchlässigen Körper, welcher im Verein mit einem ihn umgebenden Metallmantel 5 Kanäle 4 (Fig. 3) bildet, worin die Verdampfung des Kohlenwasserstoffes stattfindet. Mit dem Verdampfer steht mittels Rohrleitung eine Saug- und Druckpumpe 6 in Verbindung, deren Kolben 19 (Fig. 2) unter Vermittlung einer Stephensonkulisse 17 von der Motorwelle durch eine Daumenscheibe, ein Exzenter ο. dgl. betätigt wird. Die Stephensonkulisse 17 ist durch eine Stange 18 verstellbar, um den Hub des Pumpenkolbens 19 verändern zu können.
Gegen den Verdampfer 5 zu ist die Pumpe 6 . durch ein Ventil 14 abgeschlossen. Auf der 5S entgegengesetzten Seite steht die Pumpe mit einem Überhitzer für die Kohlenwasserstoffdämpfe in Verbindung, gegen den sie für gewöhnlich durch ein Ventil .15 abgeschlossen ist. Der Überhitzer besteht aus einem an den Auspuff angeschlossenen Behälter 10, in dem ein von einer Metallschutzhülse 12 umschlossenes feuerbeständiges Porzellanröhr 11 angeordnet ist, durch das die Kohlenwasserstoffdämpfe hindurchgeleitet werden. Auf den Überhitzer folgt der eigentliche Karburator 7,
in den die zur Karburierung 7 der Gase erforderliche Luft über einen durch ein Ventil 13 gesteuerten Einlaß 8 durch den Motor eingesaugt wird. Zwischen dem Karburator und dem Einlaßventil 21 des Zylinders ist ein Behälter 20 angeordnet, der dazu dient, das Explosionsgemisch auf einer konstantbleibenden Temperatur zu erhalten. Diese Vorrichtung besteht aus einem zylindrischen Gefäß
ίο 22 und einem Metallblech 23, das, nach der Erzeugenden eines Zylinders verlaufend, in seiner Längsrichtung vielfach gefaltet ist, wobei sich die einzelnen Falten bei 24 gegen den Mantel 22 stützen. Der von dem Mantel 22 gebildete Raum kann durch ,einen Teil der Abgase erwärmt oder aber das abfließende, inzwischen erwärmte Kühlwasser durch denselben hindurchgeleitet werden. Durch den mittels des gefalteten Bleches gebildeten Raum strömt das Explosionsgemisch hindurch, und ist dieser Raum beiderseits durch je eine Drahtgazescheibe 25, 26 abgeschlossen. Umgekehrt kann ein solcher Apparat auch zwischen dem Überhitzer 10 und dem Karburator 7 angeordnet sein, wenn es wünschenswert erscheint, die heißen Gase vor dem Karburieren wieder abzukühlen. In diesem Falle leitet man in den Raum zwischen 22 und 23 einfach Kühlwasser ein,
Der Verdampferapparat 3 und die Kammer 9 müssen so angeordnet sein, daß jeder Teil die zu seiner Wirksamkeit erforderliche Wärme erhält.
Die Kammer 9 kann zwischen dem Verdämpfer 3 und der Pumpe 6 oder zwischen dieser und dem Karburierraum liegen (siehe Zeichnung).
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der durch Rohr 1 in die Kammer 2 einströmende Kohlenwasserstoff dringt beim Ansaugen der Pumpe 6 durch das mit Rippen versehene Rohr 3 hindurch und wird hierbei filtriert. Die fremden Bestandteile der Brenn-Stoffflüssigkeit bleiben in der Kammer 2 zurück. Nach Durchdringen des Körpers 3 gelangt der Kohlenwasserstoff in die Kanäle 4 (Fig. 3), wo er verdampft wird.
Die Verdampfung wird durch die sternförmige Form der Masse bzw. die dadurch geschaffene große Verdampfungsfläche wesentlich erleichtert. Aus dem Verdampfer werden, die Brennstoffdämpfe durch die Pumpe 6 über das Ventil 14 abgesaugt und über das
Ventil 15 in den Überhitzerapparat eingedrückt.
Hier werden dieselben beim Durchströmen durch das Porzellanrohr auf eine sehr hohe Temperatur gebracht (etwa 1200°'C), welche die vollständige Vergasung der Dämpfe sichert. Aus dem Überhitzer gelangen die Gase nunmehr in den eigentlichen Karburator 7, wo sie mit der durch den Motor über den Einlaß 8 und Ventil 13 angesaugten Luft gemischt werden. Nach der Karburierung, durchströmt das Explosionsgemisch den vorstehend beschriebenen Behälter 20, welcher durch einen Teil der Abgase oder.das inzwischenerwärmte Kühlwasser angewärmt wurde und das Gasgemisch auf der gewünschten Temperatur hält, wobei letzteres vor seinem Eintritt in den Zylinder beim Durchstreichen der Metallgazescheiben 25, 26 durchgesiebt wird. Des weiteren kann an dem Apparate 20 ein zweiter Lufteinlaß angeordnet sein, dessen Durchgang durch ein Klappen- oder Hahnventil reguliert werden kann, welches von der Stange 18 der Kulisse 17 betätigt wird, so daß der Lufteinlaß entsprechend der Kulissenstellung bzw. der Förderung der Pumpe 6 mehr oder weniger geöffnet oder geschlossen werden kann. Diese Vorrichtung ist in der Zeichnung nicht besonders dargestellt.
Um ein Rückwirken der Saugwirkung des Motors auf den Verdampfer 3 zu verhüten, kann in die Leitung zwischen diesem und der Pumpe 6 ein von der Motorwelle zu steuerndes Ventil eingebaut werden, welches den Verdampfer während des Saug.ens des Motors abschließt. Auch diese Vorrichtung wurde in der Zeichnung nicht besonders dargestellt.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Karburator für Explosionskraft- · maschinen, gekennzeichnet durch die Verbindung eines Verdampfers mit einer Gas- ■ pumpe, mit deren Hilfe die Pressung im Verdampfer nach ' Erfordernis geändert werden kann, und deren Hub veränderlich ist, um die Menge des aus dem Verdampfer abgesaugten und in den eigentlichen Karburator gedrückten Brennstoffdampfes und dadurch auch die Zusammensetzung des Explosionsgemisches ändern zu können, und mit einer aus einem feuerbeständigen Porzellanrohr bestehenden Retorte, in welcher die brennbaren Dämpfe auf die zu ihrer Vergasung erforderliche Temperatur gebracht werden.
  2. 2. Karburator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdampfer aus einem Rohr (3) von durchlässigem, die Wärme nicht leitendem Material gebildet wird, dessen Wandung sternförmig gefaltet und von einem Metallmantel (5) umgeben ist, so daß eine Reihe von Flächen gebildet wird, durch die der Brennstoff filtriert wird.
    3· Karburator nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasluftgemisch vor seinem Eintritt in die Zylinder durch einen Behälter (20) geführt wird, der aus einem mehrfach gefalteten Metallblech besteht, an beiden Enden durch Metallgazescheiben verschlossen . und von einem Mantel umgeben ist, in welchem Gase oder eine Flüssigkeit zirkulieren, um die Temperatur des Betriebsgemisches auf einer bestimmten und gleichen Höhe halten zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE196002C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000636B (de) * 1952-11-21 1957-01-10 Daimler Benz Ag Vorrichtung zur Herstellung eines Kraftstoffluftgemisches fuer Brennkraftmaschinen
EP0174938B1 (de) * 1984-01-18 1990-11-28 DANIELS, Ralph S. Herstellung von düngemitteln

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000636B (de) * 1952-11-21 1957-01-10 Daimler Benz Ag Vorrichtung zur Herstellung eines Kraftstoffluftgemisches fuer Brennkraftmaschinen
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