DE195705C - - Google Patents

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DE195705C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-'M 195705 KLASSE 52 b. GRUPPE
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fadenabzugsvorrichtung für Fädelmaschinen, durch die bekanntlich für die nacheinander einzufädelnden Stickmaschinennadeln eine immer, gleiche Fadenlänge von der Vorratsspule abgezogen wird, so daß die eingefädelten Nadeln alle mit einem gleich langen ■■ Faden versehen sind. Da die Länge des Fadens, mit dem sämtliche Nadeln versehen
ίο werden sollen, aber je nach den Verhältnissen sich ändert, muß die Abzugsvorrichtung so eingerichtet sein, daß sie nicht nur den Abzug einer einzigen Fadenlänge gestattet, sondern auch eine Änderung der Fadenabzugslänge zuläßt. Bei den bekannten ■Fadenabzugsvorrichtungen boten sich aber Schwierigkeiten, wenn man dieselben für den Abzug verschieden langer Fäden geeignet machen wollte, da eine Veränderung in der Wirkungsweise des Fadenabzugsorganes auch eine Veränderung seiner Arbeitsperiode mit sich brachte. Da die Arbeitsweise einer Fädelmaschine aber ganz bestimmte Zeit- und Arbeitsperioden der einzelnen, zwangläufig zueinander bewegten
Arbeitsorgane voraussetzt, so ist eine Änderung der Arbeitsperiode eines einzelnen Organes nicht ohne weiteres möglich.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Fadenabzugsvorrichtung, bei der ein ständig umlaufendes Abzugsorgan von einer Kurvenbahn derart abhängt, daß ihm eine ungleichmäßige Umlaufsgeschwindigkeit erteilt wird, wobei aber die Art der während eines Umlaufes vorhandenen Bewegungsgleichförmigkeit geändert werden kann. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß zwecks Änderung der Nadelfadenlänge das Fadenabzugsorgan später oder früher auf den Faden einwirkt, daß aber hierbei seine Arbeitsperiode stets mit der der übrigen Organe der Fädelmaschine im Einklang bleibt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι ■ die Vorrichtung bei Beginn der Fadenzuführung,
Fig. 2 die Vorrichtung bei Beendigung der Fadenzuführung.
In beiden Darstellungen wird durch die strichpunktierte Stellung des Schwinghebels die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes bei geringster Fadenzuführung erläutert, ι ist die Hauptwelle, 2 der die Nadel 3 haltende Greifer, 4 das in stets gleichen Arbeitsperioden tätige Fadenschneideorgan und 5 die Fadenspule einer Fädelmaschine. In Fig. 1 hält der Greifer 2 bereits die Nadel 3 mit eingefädeltem und geknotetem Faden, und es beginnt die Tätigkeit der Fadenabzugsvorrichtung, welche den Faden von der Spule abwickelt, und zwar soviel, als die Länge des Fadens betragen soll, worauf bekanntlich das Abschneideorgan 4 zur Wirkung kommt und damit ein Arbeitsspiel der Fädelmaschine beendet.
Die Fadenabzugsvorrichtung besteht nun darin, daß auf der Hauptantriebswelle 1 ein Winkelhebel 6, 12 befestigt ist, an dessen Arm 6 eine Kulisse 7 um den Bolzen 14 drehbar angeordnet ist. In der Kulisse 7 ist der Fadenabzugshebel 8 drehbar und verstellbar gelagert, während sein hinteres geschlitztes
Ende den Kurbelzapfen 14 der Antriebskurbel 6 übergreift und durch denselben geführt wird. Der Fadenabzugshebel 8 dient bekanntlich zum Abziehen des Fadens von der Spule 5 und wird entsprechend seiner Stellung in der Kulisse 7 bei der dem ganzen System durch die Antriebswelle I erteilten Bewegung den Faden früher oder später erreichen und dadurch bis zur Tätigkeit des Fadenabschneiders 4 während eines Arbeitsspieles mehr oder wenig Faden von der Spule abziehen können. Die drehbar an dem Hebelarm 6 angeordnete Kulisse 7 wird nun vermittels der Rolle 10, der Feder 11 und des Hebelarmes 12 an der feststehenden Kurvenbahn 13 geführt, so daß der Abzugshebel 8 gezwungen ist, eine der Kulisse 7 durch die feststehende Kurvenbahn 13 erteilte Bewegung auszuführen, wodurch erreicht werden kann, daß die Arbeitsperiode des Fadenabzugshebels bei jeder Fadenlänge mit derjenigen der anderen Arbeitsorgane in Einklang bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Fadenabzugsvorrichtung für Fädelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenabzugshebel (8) in einer auf dem Kurbelzapfen (14) der Antriebskurbel (6) drehbar gelagerten und bei dem Umlauf mit der Antriebskurbel (6) infolge Anlage an einer festen Kurvenbahn (13) hin und her geschwungenen Kulisse (7) drehbar und verstellbar gelagert ist und gleichzeitig mit seinem hinteren Ende über den Kurbelzapfen (14) der Antriebskurbel (6) greift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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