DE195341C - - Google Patents

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DE195341C
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DE
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winding
winding spindle
spindle
abutment
shaft
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

o'iviaefiiqi he-t tscvuvt-wUnicj
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 195341 KLASSE 79 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1907 ab.
Bei den Vorrichtungen zur Herstellung der Papierspiralen von Zigarettenmundstücken ist es vorteilhaft, die Wickelspindel möglichst dünn zu machen, um auf diese Weise eine möglichst enggewundene Spirale zu erhalten, weil eine solche ein besseres Widerlager für den Tabak bietet, und um ferner ein Wiederaufrollen der Papierspirale nach dem Wickeln nach Möglichkeit zu ver-
meiden. Nun besteht aber der Übelstand, daß eine dünne Wickelspindel sich leicht verbiegt und bricht. Nach vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß das vordere Ende der Wickelspindel beim Wickeln in einem Widerlager liegt, welches der Wickelspindel gegenüber angeordnet ist.
Ein weiterer Übelstand der meisten bisher gebräuchlichen Wickelspindeln ist darin zu erblicken, daß sie zweiteilig oder geschlitzt sind, zu dem Zwecke-, das zu wickelnde Mundstückpapier festzuhalten. Durch diese Zweiteilung oder Schlitzung der Wickelspindel wird ihr Verbiegen und Brechen weiterhin erleichtert. Nach vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß der zweite zum Festhalten des Papierstreifens dienende Teil sich nicht an der Wickelspindel selbst, sondern an dem Widerlager befindet, in welchem die Spitze der Wickelspindel bei der Herstellung der Papierspirale ruht.
Zweckmäßig ist es dabei, daß dieser am Widerlager angeordnete Halter der Rundung der Wickelspindel in seiner Form angepaßt ist, so daß die festgehaltene Spitze des Papierstreifens nicht geknickt wird, sondern die Spirale gleichmäßig von der innen befindlichen Spitze bis zum äußeren Ende verläuft.
In der Zeichnung, ist eine Ausführungsform einer solchen Vorrichtung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht derselben, Fig. 2 eine Draufsicht und die Fig. 3 bis.6 Einzelheiten in Schnittdarstellung.
Die Wickelspindel 3, deren vorderer konisch verlaufender Teil gegen den hinteren als Achse, dienenden zylindrischen Teil 4 abgesetzt ist, ist in den festen Lagern 1, 2 verschiebbar und drehbar gelagert. Auf der Achse 4 befindet sich das Zahnrad. 5, und die Spindel mit Achse und Zahnrad kann auf beliebige Weise, z. B. von einer umlaufenden Welle her, in Umdrehung versetzt werden.
Dieser Wickelspindel gegenüber ist in zwei anderen Lagern 6 und 7 eine durchbohrte Welle 8 verschiebbar und drehbar angeordnet, welche ein Zahnrad 9 trägt. Das vordere, verbreiterte Ende 10 dieser Welle ist mit einem Schlitz 11 versehen. In diesem ist ein Hebel 12 drehbar gelagert, dessen Gestalt aus den Schnittzeichnungen der Fig. 3 und 4 deutlich erkennbar ist und dessen Drehpunkt sich bei 13 befindet. Der vordere über das Ende der Welle 8 hinausragende Teil 14 dieses Hebels 12 ist hohlzylindrisch gekrümmt, in der Weise, wie dies aus der vergrößerten Darstellung der Fig. 5 und 6 im Schnitt erkennbar. Diese hohlzylindrische Krümmung hat den Zweck, daß der Teil 14 genau auf daß vordere Ende der Wickelspindel 3 paßt und sich diesem anschmiegt. An der vor-
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deren Stirnfläche der Welle 8 ist außerdem eine Vertiefung 15 angeordnet, in welche die Spitze der Spindel 3 beim Zusammenschieben beider Wellen eintritt.
Unter dem Hebel 12 ist in dem Schlitz II der Welle 8 eine Feder 16 angeordnet, welche bestrebt ist, den Hebel 12 in der aus der Fig. 3 ersichtlichen Stellung zu halten, wobei sein abgesetztes hinteres Ende 17 gegen einen Vorsprung am hinteren Ende des Schlitzes 11 gepreßt wird. In der hohlen Welle 8 ist ein Dorn oder Stift-18 verschiebbar angeordnet, dessen vorderes Ende gegen den Hebel 12 zu drücken und diesen dadurch zu drehen vermag.
Neben den Wellen 4 und 8 ist in den Lagern 2 und 6 eine mit Zahnrädern 19 und 20 versehene Welle 21 angeordnet. Die Zahnräder 19 und 20 dieser Welle 21 vermögen mit den Zahnrädern 5 und 9 der Wellen 4 und 8 in Eingriff zu kommen, wenn diese in entsprechender Weise verschoben sind. Auf diese Weise kann eine Übertragung der Drehbewegung der Welle 4 auf die Welle 8 und umgekehrt herbeigeführt werden.
Die Zuführung des zu wickelnden Papiers 23 (F'g· 2) geschieht durch die Führungsschiene 22 hindurch, welche in der Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist und sich in gleicher Höhe mit der Spindel 3 befindet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist ungefähr folgende: Will man eine Spirale wickeln, so schiebt man die Wellen 4 und 8 zusammen, so daß dann das vordere Ende der Welle 4 in der Vertiefung 15 an der Stirnfläche der Welle 8 ruht. Dieses Zusammenschieben beider Wellen kann natürlich auf maschinellem Wege selbsttätig bewirkt werden, und zwar derartig, daß gleichzeitig mit dem Vorwärtsschieben der Welle 4 die Bewegung der Welle 8 in der entgegengesetzten Richtung erfolgt. Zu diesem Zwecke kann eine der an sich bekannten hierfür geeigneten Vorrichtungen, wie beispielsweise ein Hebelsystem mit Gestänge, vorgesehen und mit beiden Wellen verbunden sein. Befinden sich die Wellen 4 und 8 in dieser Lage zueinander, so stehen die Zahnräder 5 und 9 in Eingriff mit den Zahnrädern 19 und 20.
Nach dem Zusammenschieben der beiden Wellen wird der Papierstreifen in der Führungsschiene 22 so weit vorgeschoben, daß seine Spitze zwischen dem vorderen Ende der Spindel 3 und dem Teil 14 des Hebels 12 zu liegen kommt (vgl. Fig. 2 und 5). Wird nun der Dorn 18 gegen den Hebel 12 gedrückt, was durch die Preßvorrichtung einer Maschine, eine hinter dem Dorn angeordnete Feder o. dgl. in an sich bekannter Weise bewirkt werden kann, so wird der Teil 14 des Hebels 12 gesenkt und die Spitze des Papiers 23 zwischen der Spindel 3 und diesem Teil 14 festgepreßt (vgl. Fig. 6).
Wird nunmehr die Welle 4 in Umdrehung versetzt, so dreht sich gleichzeitig infolge der Übertragung durch die Zahnräder die Welle 8 und mit ihr der Hebel 12 mit gleicher Geschwindigkeit, und es erfolgt das Aufwickeln des Papierstreifens 23 auf die Wickelspindel 3.
Ist die Spirale in solcher Weise fertig gewickelt, so werden die Wellen 4 und 8 unter Aufhebung des Druckes auf den Dorn 18 wiederum zweckmäßig auf maschineHem Wege auseinandergeschoben und die fertiggestellte Papierspirale in der üblichen Weise mittels einer Hülse o. dgl., in welche sie beim Auseinanderziehen der beiden Wellen hineinfällt, weiterbefördert.
Mannigfache Änderungen an der hier dargestellten Einrichtung können vorgenommen werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. So ist es beispielsweise nicht unbedingt erforderlich, daß beide Wellen auseinander- bzw. zusammengeschoben werden, sondern es genügt unter Umständen, die eine der beiden Wellen, vorzugsweise diejenige, welche den Dorn trägt, verschiebbar anzuordnen, immerhin aber ist zur bequemeren Entfernung und Weiterbeförderung der fertiggestellten Spirale die Verschiebbarkeit beider Wellen zweckmäßig. Um eine Entkupplung der Zahnräder beim Auseinanderziehen der Achsen 4 und 8 zu vermeiden, was für die Praxis wünschenswert erscheint, können diese Achsen auch kantig ausgebildet' und in Hohlwellen verschiebbar gelagert sein, auf denen die Zahnräder 5 und 9 sitzen. Auch kann der Antrieb von der Welle 21 aus erfolgen. Ebenso können zum Andrücken des Domes 18 sowie zum Halten des Preßteils 14- in der angehobenen Lage statt einer Feder geeignete Vorrichtungen beliebiger anderer Art dienen. Auch ist es natürlich nicht unbedingt erforderlich, die Bewegung der einen Welle auf die andere direkt zu übertragen, vielmehr können .auch beide unabhängig voneinander gedreht werden, nur muß dafür gesorgt werden, daß beide Wellen sich gleich schnell, bewegen, so daß der Preßteil 14 sich während der Drehung nicht um die Spindel 3 herumbewegt, sondern beide Teile relativ zueinander ihre Stellung während der Drehung beibehalten.

Claims (7)

  1. . Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum Wickeln der Papierspiralen von Zigarettenmundstücken mit während des Wickeins an beiden Enden unterstützter Wickelspindel, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß dem vorderen Ende der Wickelspindel gegenüber ein Widerlager angeordnet ist, in welchem das vordere Ende der Wickelspindel während des Wickeins sich befindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter zum Festklemmen des Mundstückpapiers während des Wickeins sich an dem Widerlager der Wickelspindel befindet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter in seiner Form genau der Rundung der Wickelspindel angepaßt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Wickelspindel und Widerlager gegeneinander längsverschiebbar angeordnet sind.
  5. ' - 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß Wickelspindel und Widerlager gleichzeitig und zwangläufig in entgegengesetzter Richtung verschoben werden können, zum Zwecke, eine bequeme Weiterbeförderung der fertigen Spirale nach vollendeter Wickelung durch Auseinanderziehen beider Teile zu ermöglichen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Wickelspindel und Widerlager sich in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit drehen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß Wickelspindel und Widerlager von derselben Antriebsvorrichtung in Umdrehung versetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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