DE195260C - - Google Patents

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DE195260C
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DE
Germany
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wheel
rod
spring
pneumatic tire
pressure reduction
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DENDAT195260D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/02Signalling devices actuated by tyre pressure
    • B60C23/04Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre
    • B60C23/0401Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre characterised by the type of alarm
    • B60C23/0403Mechanically generated audible signals, e.g. by buzzer or whistle signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

Mafoczdcljim Jototι i'avnIb.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 195260 KLASSE 63 c. GRUPPE
MAURICE ALBERT .DAVIDSON in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 9. Februar 1906 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einer Signalvorrichtung verbundene Vorrichtung zum Anzeigen einer eingetretenen Druckverminderung in Luftreifen von Motorwagen, bei welcher ein elastischer, mit dem Luftreifen verbundener Körper einem unter Federdruck stehenden Gleitstück entgegenwirkt. Diese bekannten Vorrichtungen bedingen eine besondere Ausführungsform des Rades und des Luftschlauches.'
Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung ge-" sehen, durch welche es ermöglicht wird, dieselbe ohne weiteres an jedem Motorwagen anzubringen.
Die Vorrichtung besteht (Fig. 1) aus einem gewöhnlichen Ventil, dessen unterer Teil mit Muttergewinde A versehen ist, um ein luftdichtes Aufschrauben auf das Schraubenge-
ao winde des Luftventiles zu ermöglichen. Seitlich befindet sich ein Metallstutzen B, der die Luft aus dem Reifen heraustreten läßt und an einen mit Leinwand umhüllten Kautschukschlauch C angeschlossen ist. Das 'Einpumpen der Luft erfolgt durch dieses Anschlußstück.
Die aus Fig. 2 ersichtliche Einrichtung besteht aus einem Metallrahmen D, dessen oberer Teil E abnehmbar und mittels vier Schrauben F gehalten ist. Dieser obere Teil ist in der Mitte mit einer Öffnung versehen, durch welche die den Kolben K tragende Kolbenstange G geht, deren oberer Teil mit einem Haken H versehen ist. Der mittlere Teil dieser Stange ist mit Gewinde versehen und von einer Feder / umgeben, deren Spannung mittels Schraubenmuttern J geregelt werden kann.
Der Zylinder L, in welchem der Kolben K gleitet, ruht mit seiner Basis auf dem Rahmen D und ist oben durch einen Deckel verschlossen, der nur die Kolbenstange G hindurchtreten läßt. Sein unterer Teil ist ebenfalls durch einen Deckel verschlosseen, der abnehmbar ist, um die Einführung des KoI-bens und des Gummikissens O zu ermöglichen. Ferner ist dieser Zylinder noch von einem zweiten Zylinder M umgeben, der ihm mehr Starrheit verleiht. Die Verbindung mit dem Rahmen D ist durch Schrauben N gesichert.
Das Gummikissen O, welches in aufgeblähtem Zustand den Kolben K entgegen der Wirkung der Feder / nach oben preßt, hat dicke, nachgiebige Wandungen und füllt in nicht aufgeblähtem Zustande zwei Drittel des Zylinders L aus. In den unteren Teil dieses Kissens mündet ein mit Flansch versehenes Metallrohr P ein. Der Rahmen D und der Zylinder L sind in der Mitte ihrer Basis mit
einer kreisförmigen öffnung versehen, um das Hindurchführen des Rohres P zu ermöglichen, welches mit Außengewinde versehen ist und zwei Schraubenmuttern Q aufweist, die zur Sicherung der Verbindung mit dem Kissen dienen. Das Rohr P wird durch den Gummischlauch C mit dem in Fig. ι dargestellten Ventil verbunden.
Die Vorrichtung wird mittels Bügel R und
ίο Schrauben 5 an einer Speiche des Rades befestigt.
Fig. 3 ist ein Grundriß der Vorrichtung nach Fig. 2.
Bei der Einrichtung nach Fig. 4 ist ein Doppelbügel T, Ta vorgesehen, der mittels der Schraubenmuttern Z, Z ebenfalls an einer Speiche befestigt ist. Durch die Ansätze Ua, Ua dieses Doppelbügels geht eine Spindel V, welche um 900 gedreht werden kann und an ihrem oberen Teile eine Stange W aufweist. Die an dieser Spindel V mittels Schraube Y befestigte Feder X hat das Bestreben, die Stange W in eine zur Radebene senkrechte Lage zu drehen.
Fig. 5 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 4 im Grundriß.
Fig. 6 zeigt die Anordnung der Vorrichtung an dem Rade eines Motorfahrzeuges. Der Schlauch C verbindet das Ventil nach Fig. ι mit der Vorrichtung nach Fig. 2. Das Ende der Stange W greift in den Haken H ein.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Entsteht eine Druckverminderung im Luftreifen, so gibt das Kissen O, welches direkt mit diesem verbunden ist, dem Druck des Kolbens K nach. Hierbei bewegt sich die Kolbenstange G und mit ihr der Haken H gegen die Radmitte, wodurch die Stange W freigegeben und unter dem Einfluß der Feder X in eine zur Radebene senkrechte Lage gedreht wird.
In dieser Lage stößt die Stange W, welche sich mit dem Rade zusammen dreht, gegen einen am Wagenkasten drehbar angeordneten, bei m umgebogenen Anschlag Ab (Fig. 7), so daß derselbe eine Viertelumdrehung ausführt und dabei in bekannter Weise mittels eines Schalters den elektrischen Stromkreis einer am Führersitz angeordneten Signalvorrichtung schließt.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUcη :
    Mit einer Signalvorrichtung verbundene Vorrichtung zum Anzeigen einer eingetretenen Druckverminderung in Luftreifen von Motorwagen, bei der ein elastischer, mit dem Luftreifen verbundener Körper einem . unter Federkraft stehenden, am Rade angeordneten Gleitstück entgegenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das an einer Speiche befestigte Gleitstück (G) mit einem Haken (H) versehen ist, in welchen das Ende einer an einer anderen Speiche angeordneten Stange (W) eingreift, die bei eintretender Druckverminderung im Luftreifen durch eine Feder (X) in eine zurs Radebene senkrechte Lage gedreht wird, wodurch eine Signalvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT195260D Active DE195260C (de)

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DE (1) DE195260C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0084436A3 (de) * 1982-01-15 1983-11-16 Van der Merwe, Izak Francoise Einrichtung zur Überwachung des Druckes und eines Druckabfalls in einem Luftreifen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0084436A3 (de) * 1982-01-15 1983-11-16 Van der Merwe, Izak Francoise Einrichtung zur Überwachung des Druckes und eines Druckabfalls in einem Luftreifen

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